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Meldung des Tages: Canary Gold bohrt weiter: Entsteht hier das nächste Mega-Goldsystem?

Sollte man jetzt auf Öl aufspringen?


Thema
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Schuasda21:

Sollte man jetzt auf Öl aufspringen?

4
05.09.06 09:29
Was meint ihr wäre es jetzt sinnvoll einen call oder so auf Öl zu kaufen?
Antworten
lights0ut:

ich würde vorerst davon abraten

 
05.09.06 09:37
sieht so aus als würde der aufwärtstrend bald verlassen werden. Unterstützung bei 67$ stark angekratzt. Wenn diese fällt rutscht der Ölpreis erstmal bis 62$ zurück. Da würde ich mir dann evtl. einen Einstieg wieder überlegen.
Antworten
Pichel:

lies das

 
05.09.06 09:38
BackhandSm.:

NEIN

 
05.09.06 09:38
aber short gehen ist nicht schlecht !
Antworten
Schuasda21:

Ok und wenn Einstieg

 
05.09.06 09:40
Was dann kaufen Option ???
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Schuasda21:

Ok das hab ich gelesen sehr guter Artikel

 
05.09.06 09:48
aber ist es denn jetzt für short nicht zu spät sollte man nicht warten bin sich ein Boden bildet und dann eine Positionierung in einer Longposition vornehmen?
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NRWTRADER:

Öl, Anstieg in Richtung der Jahreshochs?

 
05.09.06 13:39
HSH Nordbank -
14:04 04.09.06  

Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf die gegenwärtige Situation und die Perspektiven auf dem Ölmarkt.

Die Gewinnmitnahmen an den Ölmärkten hätten sich in der vergangenen Woche fortgesetzt. Die bisher für Öl- und Gas-Industrie im Golf von Mexiko ohne Schäden verlaufende Hurrikan-Saison, die nochmalige Signalisierung von Verhandlungsbereitschaft des Iran und die erneut unerwarteten Anstiege der Rohöl- und Benzin-Vorräte in den USA drückten nach Angaben der Marktbeobachter auf die Preise.

Kurzfristig ist den Experten bei der HSH Nordbank zufolge ein weiterer Rückgang aus charttechnischer Sicht bis zur 200 Tagelinie, die aktuell bei knapp 67 US-Dollar (Brent) liege, möglich. Da jedoch die bekannten Risiken Hurrikan, Iran und Nigeria jederzeit wieder in den Fokus rücken könnten, erwarten diese zunächst keinen darüber hinausgehenden Kursverfall. Vielmehr sehen die Strategen das Potenzial, in einem entsprechenden Umfeld wieder in Richtung Jahreshochs bei knapp 80 US-Dollar zu steigen.

Ich habe mir Öl-Werte ins Depot gelegt, weil Öl langfristig teuer bleiben wird!

Antworten
small_caps:

Das hier wäre für den Ölpreis nicht witzig

 
05.09.06 14:10
Israelischer Minister: Militärschlag "unvermeidbar"

Erfurt (dpa) - Ein militärischer Schlag gegen den Iran ist aus Sicht des israelischen Ministers Jacob Edri unvermeidbar.


Die Entscheidung falle noch in der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush, sagte Edri der in Erfurt erscheinenden "Thüringer Allgemeinen" (Dienstag). Es würde sich dabei um eine begrenzte militärische Aktion handeln, bei der Teile des iranischen Atomprogramms zerstört würden. Der für die Koordination der Regierung mit dem Parlament verantwortliche Politiker erklärte, die USA müssten dieses Problem mit ihrer gesamten Macht lösen.

Da die iranische Führung ebenso auf die Streitkräfte wie auf die Öl-Waffe setze, bliebe kein anderer Ausweg. Die Amerikaner hätten auch nicht Zeit bis zur nächsten Präsidenten-Wahl. Je früher George W. Bush ein derartiges Kommando-Unternehmen beginne, desto besser, sagte Edri dem Blatt.

Derweil wollen sich die politischen Direktoren der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands am Donnerstag in Berlin über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran beraten. Das Auswärtige Amt bestätigte am Montag die Planungen für ein solches Treffen.

Nach Angaben eines Sprechers werden sich der EU-Außenbeauftragte Javier Solana mit dem iranischen Atom-Chefunterhändler Ali Laridschani aber nicht in Berlin, sondern in einer anderen europäischen Stadt treffen. Den genauen Ort nannte er nicht.
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NRWTRADER:

Internationale Ölmärkte im Fokus

 
05.09.06 14:21
HSH Nordbank AG - Internationale Ölmärkte im Fokus  

14:37 04.09.06  

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Tropenstürme "Ernesto" und "John" stellten für die Öl- und Gasindustrie an der amerikanischen Golf-Küste keine Gefahr dar, so die Analysten der HSH Nordbank AG.

Aktuell bilde sich zwar der sechste Sturm der Saison im Atlantik, eine Prognose der Richtung und damit des Gefährdungspotenzial sei derzeit allerdings noch nicht möglich. Das namhafte Hurrikan-Research-Team der Colorado State University habe unterdessen seine Vorhersage für die Heftigkeit der diesjährigen Sturmsaison revidiert. Während bisher von neun Hurrikans ausgegangen worden sei, würden jetzt nur noch fünf erwartet. Dennoch reiche, wie man in den beiden letzten Jahren habe sehen können, bereits ein Sturm, um die Produktionsfähigkeit der Anlagen in der Golf-Region deutlich einzuschränken. Da die Hurrikan-Saison offiziell noch bis November laufe, bleibe nach Analystenerachten das Risiko von sturminduzierten Preisspitzen im Ölpreis weiterhin bestehen.

BP habe das Fördervolumen des Prudhoe Bay-Ölfeldes wieder auf 200.000 bpd steigern können, nachdem der in der vergangenen Woche aufgetretene technische Fehler in einer Kompressionsstation behoben worden sei. Nach Medien-Informationen hätten die Tests der Pipelines in dem Fördergebiet ermutigende Ergebnisse geliefert, sodass die vollständige Wiederaufnahme der Förderung bereits Ende September erfolgen könnte. Zuvor müssten allerdings diverse Behörden ihre Zustimmung erteilt haben, sodass sich der effektive Restart, sollten die Zustandsberichte tatsächlich zutreffen, noch etwas hinziehen könnte.

In Nigeria habe die Gewerkschaft der Ölarbeiter ab dem 13. September einen zwei- oder dreitägigen Warnstreik angekündigt. Damit solle gegen die Arbeit in einem Umfeld steigender Gewalt und Entführungen protestiert werden. Jüngste Beispiele für die kritische Situation im Niger-Delta seien die Entführung eines Mitarbeiters des italienischen Multis ENI und ein Sabotageanschlag auf eine Pipeline des gleichen Betreibers, was auf unbestimmte Zeit zu einem Lieferausfall von 50.000 bpd führe. (04.09.2006/ac/a/m)

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NRWTRADER:

@small_caps

 
05.09.06 14:42
genau das ist ein Grund, warum Rohöl in Zukunft nicht billiger sondern immer teurer wird, die Geopolitische Lage bleibt angespannt.

Auch die nachfrage aus China wird noch Jahre hoch bleiben, sobald der Öl-Preis ein wenig sinkt werden die Chinesen ihre Vorräte weiter aufstocken, man bedenke mal die Masse an Menschen die dafür sorgt das der Verbrauch hoch bleibt, die Chinesen sind erst am Anfang der Industrialisierung.
Auch die Nachfrage aus den USA wird hoch bleiben, weil die Umstellung auf Alternative Energien so gut wie garnicht voran kommt.

In einem anderen Thread, werden von einem Tagträumer schon Öl-Preise von 50$ postuliert, das werden Wunschträume bleiben!
Antworten
small_caps:

50 halte ich auch für ein wenig übertrieben

 
05.09.06 14:45
aber im Moment halte ich ein Abkacheln des Ölpreises bis 60
für möglich. Allerdings nur als kurzfristigen Rücksetzer.

Wenn das oben beschriebene Szenario eintritt dann sind die 80
wahrscheinlich noch günstig.
Antworten
NRWTRADER:

Es sieht so aus als ob.....

 
05.09.06 15:02
die 67$ gehalten werden können, könnte mir vorstellen wenn die Amis das mit dem Iran realisieren wollen, dann werden sie Ihre Vorratslager bis unter dem Deckel auffüllen, um dann dem Iran eins auf die Nuss zu geben.
Das wird den Ölpreis stabil halten, wenn es dann knallt, dann sehe ich sogar die 100$
Antworten
Schuasda21:

Und was habt ihr euch ins Depot gelegt?

 
05.09.06 16:53
Habt ihr euch eine Option oder so in Depot oder ein Zertifikat ...???
Was ist besser wer kennt Optionen auf den Ölpreis und auf was muss man achten?
Antworten
NRWTRADER:

@Schuasda21

 
05.09.06 17:11
Ich gehe mal davon aus, das Du in der Richtung wenig Erfahrung hast, da würde ich dir ein Investments in Ölwerte raten, ich habe zum Beispiel BP in mein Depot, der Kurs ist im Moment günstig (8,88€) und es gibt alle drei Monate Dividende (Steuerfrei).

Wenn Du ein Hebelprodukt kaufen möchtest, dann eher ein langlaufenden Call auf ÖL, mit mindestens 12 Monaten Laufzeit.
Antworten
Pichel:

hab mal den ABN4UJ getradet (Juni)

 
05.09.06 17:13
Brent Call 65 09.11.2007
Antworten
Schuasda21:

Du hast also...

 
05.09.06 18:20
die BP als Aktie an sich im Depot oder hab ich dich da richtig verstanden?
Wo finde ich denn solche Hebelprodukte oder wie suche gezielt danach?
Antworten
NRWTRADER:

ROHSTOFFE- Knapp und teuer

 
07.09.06 12:09
manager-magazin.de, 06. September 2006, 08:37 Uhr
ROHSTOFFE
Knapp und teuer

Seit Chinas Wirtschaft brodelt, werden die Rohstoffe weltweit knapp. Eisenerz und Kupfer beispielsweise sind plötzlich zu einer ungewöhnlich begehrten Ware geworden – und die Rohstoffunternehmen zu gesuchten Übernahmezielen. Experten erwarten ein neues Rohstoffjahrzehnt.

Hamburg - Wieder ein Spitzenwert: Der Preis für die Feinunze Silber kletterte in der vergangenen Woche bis auf 13,05 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit Mitte Mai. Ein einziges 159-Liter-Fass Rohöl kostet derzeit rund 70 Dollar und damit so viel, wie lange Jahre nicht mehr. Behalten Experten recht, dürfte der Rohstoff-Boom sogar noch einige Jahre anhalten. "Rohstoff-Haussen laufen über Jahrzehnte", sagt beispielsweise Börsenprofi Marc Faber zu manager-magazin.de. "Die, die wir gerade erleben, ist erst fünf Jahre alt. Da ist noch Spielraum."

Die Rohstoffbranche hat die Erkundung neuer Lagerstätten vernachlässigt

Grund für den aktuellen Lauf der Rohstoffe ist vor allem die Nachfrage nach Metallen und Mineralien, die in der Industrie gebraucht werden. Solange die Konjunktur auf Hochtouren läuft, bleibt auch die Rohstoffnachfrage der Industriestaaten hoch – und damit auch die Preise der Rohstoffe.

Zuletzt hat die Europäische Zentralbank noch ihre Wachstumsprognose für Europa angehoben. Die Eurobanker rechnen für dieses Jahr nun mit einer Wachstumsrate von 2,2 bis 2,8 Prozent in Euroland und für 2007 von 1,6 bis 2,6 Prozent; im Juni waren noch Werte von 1,8 bis 2,4 sowie 1,3 bis 2,3 Prozent vorhergesagt worden.

Engpass für mehrere Jahre

Mehr noch: Die Nachfrage nach Rohstoffen hat sich von der Konjunktur im Westen ein wenig abgekoppelt, ohne dass die Preise sinken. Denn mittlerweile ordern vor allem die riesigen Schwellenländer China und Indien tonnenweise Mineralien, Metalle und Brennstoffe für ihre brodelnde Wirtschaft. Experten der Citibank haben ausgerechnet, dass die Rohstofforders der Chinesen mittlerweile 65 Prozent des jährlichen zusätzlichen Rohstoffverbrauchs ausmachen, und das weltweit. Selbst wenn es in einigen Monaten in den etablierten Industriestaaten nicht mehr ganz so gut laufen sollte wie derzeit, bleibt die Rohstoffnachfrage deshalb wohl auf vergleichsweise hohem Niveau, glauben Experten.

"Wir sind sicher, dass die Angebots- und Nachfragesituation für viele Metalle und Mineralien, die hinter dem Preisauftrieb der Rohstoffe steckt, auf Jahre fortbestehen wird", sagt Graham French zu manager-magazin.de, Manager der Global Basics und International Growth Fonds der britischen Investmentgesellschaft M&G.

Der Mann könnte recht behalten. Die aktuell hohen Rohstoffpreise sind auch Folge eines Lieferengpasses, der so schnell nicht behoben werden kann. Seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts haben die Rohstoffmultis viel zu wenig Geld in die Suche nach neuen Vorkommen investiert.

Die Folgen sind bereits jetzt zu spüren: Die Vorräte werden knapper. "Von vielen Analysten werden signifikante Lieferdefizite für die meisten Rohstoffe vorhergesagt, und zwar gleich für die nächsten Jahre. Besonders prekär ist die Lage für Kupfer-, Zink-, Nickel-, Eisenerz- und Kohlevorkommen", sagt French.

Er rechnet deshalb auch damit, dass die Rohstoffpreise in den kommenden Jahren steigen werden – ebenso, wie die Aktiennotierungen der Rohstoffunternehmen, die so begehrt sind, wie lange nicht mehr.

Die Minenindustrie hat nicht zuletzt deshalb eine gewaltige Übernahmewelle erfasst. Allein im laufenden Jahr haben sich die Rohstoffunternehmen gegenseitig Firmenkaufofferten für rund 100 Milliarden Dollar unterbreitet, haben Investmentgesellschaften ausgerechnet. Zuletzt lieferten sich der US-Konzern Phelps Dodge und die brasilianische Companhia Vale do Rio Doce eine spektakuläre Bieterschlacht um den weltweit zweitgrößten Nickelproduzenten Inco.

Eisenerzmine in Australien: Weltmarktführer BHP Billiton kauft Minen und Gesellschaften zu Milliardenpreisen

Im vergangenen Jahr stach das australisch-britische Unternehmen BHP Billiton die Schweizer Xstrata im Kampf um den australischen Bergbaukonzern WMC aus. Für 7,2 Milliarden Dollar kaufte sich die Gesellschaft mit Sitz in Melbourne und London schließlich die Bergbaufirma, die ein Drittel der Uranvorkommen sowie die viertgrößten Gold- und Kupferreserven der Welt besitzt.

Kreditfachleuten machen die Firmenkäufe bereits Sorgen. Die Bonitätswächter von Moody's beispielsweise fürchten, dass die hohen Übernahmepreise sich unter Umständen langsamer bezahlt machen als gedacht, sollten die Rohstoffpreise einige Monate nachgeben und die Gewinne der Rohstofffirmen so zwischenzeitlich unter Druck geraten.

Nach Meinung des Börsenexperten Faber ist das auch nicht so selten. "Kurzfristig besteht derzeit die Gefahr, dass manche Rohstoffpreise um bis zu 40 Prozent sinken, besonders die Kupfer oder Rohölnotierungen können dafür anfällig sein. Am großen Aufwärtstrend ändert das aber nichts", glaubt Faber.


© manager-magazin.de 2006

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Schuasda21:

Und was jetzt kaufen

 
07.09.06 12:46
Aktie eines Unternehmens oder doch lieber Option auf Rohstoff wie Öl postet doch mal eure Favoriten...
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NRWTRADER:

Rohölmärkte legen Atempause ein

 
07.09.06 15:58
07.09.2006 15:08:23

Rohölmärkte legen Atempause ein

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nervosität prägt zwar weiterhin das Bild der Rohölmärkte, so die Analysten der DekaBank. Der Ölpreis habe jedoch seit Mitte August nachgegeben, nachdem er zuvor abermals neue Höchststände erreicht habe. Für den Anstieg sei eine Reihe von Faktoren ausschlaggebend gewesen: Die grundsätzliche Angst vor einem Flächenbrand des militärischen Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah und die Unsicherheit im Atomstreit mit dem Iran würden tendenziell Preisaufwärtsdruck ausüben. Zudem würden sich die Analysten nunmehr in der hochaktiven Phase der Hurrikansaison im Golf von Mexiko befinden. All dies sorge für deutliche Risikoaufschläge beim Preis. Zudem wette die Mehrheit der Spekulanten auf steigende Ölnotierungen und trage zu hohen Preisen bei. Immerhin 20% der auf Öl geschlossenen Futures-Kontakte würden auf Spekulation, also auf nicht-kommerzielle Händler, zurückgehen. Auch wenn der Rohölpreis zuletzt wegen der Waffenruhe im Nahen Osten nachgegeben habe, befinde er sich weiterhin auf einem höheren Niveau, als es durch die Fundamentaldaten gerechtfertigt wäre. Auch aus fundamentaler Sicht sei der Markt alles andere als entspannt. Der an der Kapazitätsgrenze agierende Ölmarkt habe mit Produktionsausfällen wie in Nigeria und Mexiko zu kämpfen. Zudem seien zeitweise bis zu 8% der US-Ölproduktion in Alaska ausgefallen. Dabei steige die Nachfrage unablässig weiter und lasse sich bislang nicht von den hohen Preisen abschrecken. Im vergangenen Monat sei tendenziell wieder mehr Rohöl angefragt worden - nicht nur in den USA. Dort jedoch sei der Nachfrageanstieg von einem starken Abbau der Vorräte begleitet worden. Der Markt bleibe aus fundamentaler Sicht eng. Auch sei nicht absehbar, dass es zu einer schnellen und dauerhaften Lösung der Konflikte im Nahen Osten komme. Vor diesem Hintergrund sei zunächst mit einer anhaltend angespannten Lage zu rechnen, sodass der Ölpreis weiterhin hoch bleibe. Erst im Laufe des vierten Quartals würden die Analysten der DekaBank einen spürbaren Preisrückgang auf einen Quartalsdurchschnitt von 68 US-Dollar (WTI) erwarten - unter der Annahme, dass die geopolitische Situation nicht eskaliere und keine nennenswerten Hurrikanschäden an Ölförderanlagen auftreten würden. (07.09.2006/ac/a/m)

Quelle:AKTIENCHECK.DE




 





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NRWTRADER:

Benzin- und Destillate-Bestände gestiegen

 
07.09.06 17:07
07.09.2006 16:42:40

USA: Benzin- und Destillate-Bestände gestiegen - Ölpreis fällt auf Tagestief

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Vorräte an Rohöl in den USA sind in der vergangenen Woche gesunken. Die Lagerbestände seien um 2,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 330,6 Millionen Barrel zurückgegangen, teilte das US-Energieministerium am Donnerstag in Washington mit. Die Vorräte an Benzin erhöhten sich hingegen um 0,7 Millionen auf 206,9 Millionen Barrel. Die Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel) kletterten mit 3,1 Millionen auf 139,9 Millionen Barrel noch stärker. Der US-Ölpreis fiel nach den Daten auf sein Tagestief von 67,00 US-Dollar je Barrel. /FX/jha/js

Quelle:dpa-AFX


Ich bin trotzdem Bullisch für Öl und ÖL-Werte
 





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Schuasda21:

Ölpreis im Visir

 
18.09.06 10:39
Hallo,

was meint ihr zu dem aktuellen Ölpreis?
Ich habe in der Zeitung die Welt gelesen dass Experten den Ölpreis in den nächsten Tagen bei 55Dollar sehen was sagt ihr zu dieser These?

Hat einer von euch sich im Öl schon positioniert oder sollte man das jetzt überhaupt schon?
Antworten
DSM2005:

Überlege seit einer Woche den Einstieg

 
18.09.06 10:46

finde aber leider keine knackigen Calls.......viel zu kleine Hebel bei Zertifikaten.............lohnt fast nicht...........


wenn jemand nen hoch spekulativen Schein zur Hand hat.................nehme jeden Tipp gerne an...

Grüßle DSM






Wir machen Jobs die wir nicht wollen, kaufen Dinge die wir nicht
brauchen, von Geld das wir nicht haben um Leute zu beeindrucken, die wir
nicht mögen.............

Antworten
grease:

Öl kaufen 58,80 nach OPEC grahic o. T.

 
18.09.06 10:51
Sollte man jetzt auf Öl aufspringen? 57278
Antworten
Schuasda21:

Ölpreis in der Diskussion

 
19.09.06 14:21
Ja und wenn der Preis noch weiter nachgibt was nimmt man dann?
Callen oder ein Zerti oder in einen Öllieferanten investieren?
Antworten
brokeboy:

kommt darauf an

 
19.09.06 16:15
eigentlich müssten die amerikaner langsam ihre bomber in richtung teheran schicken - danach könnte öl schon wieder gehen. ansonsten gibt es viel zu viel davon.
Antworten
Schuasda21:

Na ja so viel

 
20.09.06 13:11
dann auch wieder nicht und meinst du nicht auch dass es im Winter wieder teurer wird?
Antworten
Pichel:

bin seit heute mal Speku long o. T.

 
20.09.06 13:30
Antworten
Biomedi:

Welcher Schein Pichel? o. T.

 
20.09.06 14:10
Antworten
Pichel:

ABN07P o. T.

 
20.09.06 14:43
ABN07P o. T.">
Antworten
NRWTRADER:

CM0005

 
20.09.06 14:49
habe den Heute gekauft
Antworten
Schuasda21:

Mit wie viel geht man in so einen Schein rein?

 
20.09.06 15:03
ICh meine das sind ja alles Optionen viel viel sollte man da min. investieren damit was rausspringt und wie lange hält man sowas dann???
Antworten
Pichel:

bei sowas geh ich in keinen KO

 
20.09.06 15:10
hast ja gesehen: über N8 3 Pkt. runter
Antworten
Schuasda21:

Was meinst du mit der Aussage...

 
20.09.06 15:12
mit sowas geh ich in keinen KO?
Antworten
Ommea:

@Schuasda12: Gut gemeinter Rat:

 
20.09.06 15:13
kaufe ABN14R und somit ein Endlos-Zertifikat auf CrudeOil MIT Währungssicherung und vergiss deine OS und Turbos ...

ein gut gemeinter Rat, wenn du obige Frage ernst gemeint hattest.

Kaufe dich klein ein und behalte Cash ind er Hinterhand, damit du bei weiteren 10% minus nachkaufen kannst und dann bei weiteren 10% Minus ... steigst ab morgen bist du wenigstens dabei und kannst auch dann nachkaufen ...

Ommea ...

Antworten
Schuasda21:

Was ist für dich klein einsteigen?

 
20.09.06 15:16
Kannst so ungeföhr sagen welche Größenordnung das ist?
Mit KO meinst man doch das knockout oder??
Antworten
Ommea:

nein, kann ich nicht, da ich nicht weiss, wieviel

 
20.09.06 15:20
du bereit bist in Öl zu investieren und auch nicht wiess, ob´s dein einziges Geld ist, auf das du später angewiesen bist, oder ob´s spielgeld ist, oder oder oder ...

Du machst Spässe hier, oder ??

Nehme den Gesamtbetrag,d en du bereit bist in Öl zu investieren und Teile ihn durch die Anzahl der möglichen Nachkäufe und somit hast du deinen Betrag ... wenn du 3x nachkaufen willst, musst du durch 3 teilen ...

:-))

Ommea ...
Antworten
Schuasda21:

Habe noch nie in Öl investiert...

 
20.09.06 15:27
Ich mache hier keinen Spaß ich habe noch nie in Öl investiert will mich da jetzt langsam mal rantasten.
Ich bin auf das Geld nicht unbedingt in naher Zukunft angewiesen aber ich will es natürlich schon möglichst Gewinnbringend und mit möglichst wenig Risiko einsetzen.

Mit wie viel fängt man an 500€ ?   3000€   10000€?
Ich weiß es nicht weil ich es noch nie gemacht habe...
Antworten
Ommea:

Kaufe JPM0BB und ich erkläre dir auch warum:

3
21.09.06 23:03
das obige ist ein Buffer-Zertifikat und läuft bis Mitte 2007 ...

es steht grad bei 156.-€ und du bekommst auf alle Fälle Ca. 150.-€ am Ende der Laufzeit ausbezahlt, wenn der Crude-Öl-Future (momentan bei 62.-US$) während dieser Zeit nicht unter die Absicherungslinie von 24.-US$ fällt ... nach oben geht´s ohne Limit natürlich hoch.

Somit hast du ein Sicherheitsrisiko von maximal 5% Verlust, da ich nicht davon ausgehe, dass der Öl-Future nochmals ca. 60% an Wert verlieren wird... nach oben sind deine Chance aber unbegrenzt ...

investiere 3000.-€ ... da ich mal davon ausgehe, dass das kein großer Betrag ist ...

Ommea ...
Antworten
Timchen:

Wie tastet man sich langsam ran ?

 
21.09.06 23:43
Einfach mal wieder das Auto volltanken und eine Spassfahrt unternehmen.
Danach als nächste Steigerung den Heizöltank auffüllen lassen.

Es gibt da keinerlei Sicherheitsrisiko, ein voller Tank ist ein voller Tank.
Die Chancen sind aber unbegrenzt.
Antworten
NRWTRADER:

Zweifel an dauerhaft niedrigem Ölpreis

 
22.09.06 01:20

Rohstoffmarkt
Zweifel an dauerhaft niedrigem Ölpreis
Bald dürften die Benzinpreise purzeln. Doch Experten sagen bereits wieder einen Anstieg auf 70 bis 75 Dollar pro Barrel Rohöl voraus. Auch neue politischen Krisen könnten sich auswirken.
Von Matthias Sobolewski

Berlin - Die stark gesunkenen Rohölpreise dürften Experten zufolge zwar bald die Benzinpreise purzeln lassen und damit die Laune der Verbraucher heben. Ein positiver Konjunktureffekt werde sich aber nur im eher unwahrscheinlichen Fall einstellen, dass die Öl-Preise dauerhaft niedrig bleiben.

Der jüngste Rückgang beim Rohölpreis werde sich sofort auf die Benzinpreise auswirken und für eine Kaufkraftentlastung der Verbraucher sorgen, sagte die DIW-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie schränkte aber ein: "Das ist wohl nur eine temporäre Entspannung." Auch Andreas Rees von der HypoVereinsbank zeigte sich überzeugt: "Der Ölpreis geht wieder hoch." Seit Anfang August ist der Rohöl-Preis in London und New York um gut 20 Prozent auf rund 60 Dollar je Fass (rund 159 Liter) gefallen und damit auf ein Sechs-Monats-Tief.

"Die zentrale Frage ist, wie lange die Entspannung beim Ölpreis anhält", sagte Rees. Je länger der Zeitraum sei, desto größer sei die Chance, dass es zu einer Stärkung der verfügbaren Einkommen der Verbraucher und einem Anziehen des privaten Konsums komme. Er rechne aber damit, dass der Fasspreis schon bald wieder auf ein Niveau von 70 bis 75 Dollar steige.

Kemfert äußerte sich ebenfalls vorsichtig und verwies auf die Gründe für den starken Preisverfall: "Der hohe Preis war ja durch Spekulationen verursacht." So hätten viele Investoren zu Beginn der Hurrikan-Saison in den USA auf steigende Preise gesetzt - analog zur Entwicklung im vergangenen Jahr, als der Hurrikan "Katrina" die Ölpreise in die Höhe getrieben hatte. Diese Erwartungen hätten sich nun nicht erfüllt. Auch der Konflikt der Internationalen Gemeinschaft mit dem Iran habe sich zuletzt etwas entspannt. "Das hat den Spekulanten Wind aus den Segeln genommen", betonte Kemfert. Sobald die politischen Spannungen wieder zunähmen, dürfte der Ölpreis aber wieder nach oben schnellen: "Dann setzt der Spekulations-Turbo sofort wieder ein." Bleibe es ruhig, könne der Preis aber auch bis auf 50 Dollar je Fass sinken.

Ein niedriger Ölpreis wäre auch mit Blick auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr - etwa aus psychologischer Sicht - wünschenswert, sagte Kemfert. Nach ihrer Modellrechnung würde bei einem Barrel-Preis von 80 Dollar der Preis für einen Liter Superbenzin allein wegen der Steuererhöhung auf 1,80 von

1,50 Euro in die Höhe schnellen, bei einem Preis von 50 Dollar je Fass komme es zu einem Preissprung auf 1,40 von 1,20 Euro.

Bleibe das niedrige Ölpreisniveau 2007 erhalten, würde auch ein positiver Effekt auf das Wirtschaftswachstum sichtbar werden, sagte Kemfert. "Das kann zu einem zusätzlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,1 bis 0,2 Punkten führen." Derzeit geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für 2007 von einem BIP-Plus um 1,4 Prozent aus, wobei es einen Rohölpreis von 60 bis 65 Dollar je Fass unterstellt. Der dämpfende Effekt der Mehrwertsteuererhöhung um drei auf 19 Prozent wird vom DIW mit 0,4 Prozentpunkten veranschlagt; er würde durch einen niedrigen Ölpreis abgemildert, sagte Kemfert.

Für sehr realistisch halten die Experten dieses positive Szenario allerdings nicht. "Dreh- und Angelpunkt bleibt der Iran, und da sehe ich keine wirkliche Entspannung", sagte Kemfert. Von der weltweiten Rohöl-Tagesproduktion von rund 84 Mio. Barrel entfallen auf den Iran rund vier Mio. Barrel. Kemfert sagte, falle der Iran als Lieferant aus, etwa wegen Sanktionen, wäre das mittelfristig nicht zu ersetzen, da die anderen Produzenten schon am Rande ihre Kapazitäten stünden.

Jochen Hitzfeld von der HVB ergänzte: "Der jüngste Rückgang ist keine Trendwende." Abseits der geopolitischen Spannungen bleibe das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wegen des großen Öldurstes von aufstrebenden Ländern wie China angespannt. Und trotz der Entdeckung neuer Ölfelder etwa im Golf von Mexiko sei kurzfristig keine Entspannung in Sicht. "Die meisten Volkswirte sehen in dem Ölpreisrückgang ein Intermezzo", sagte auch Rees. (rtr)
Artikel erschienen am 22.09.2006
WELT.de 1995 - 2006  
Antworten
Schuasda21:

Naja 3000€ ahben oder nciht...

 
22.09.06 12:30
für mich als Student sind 3000€ schon eine menge Geld aber will ja mit einer solchen Anlage nicht mega viel Geld machen sondern ich gebe mich auch mit Beträgen von 100€ oder so zufrieden...
Wie lange muss ich wenn es durchschnittlich läuft in einer solchen Anlage investiert bleiben bis ich 100€ zusammen habe???

Bin also eher der day oder weektrader... :-)
Antworten
Gladior:

@Schuasda21

 
22.09.06 22:14
100 €... ich hoffe die Frage ist ironischer Natur.. orientier dich mal an ONA Exploration.. da kannste mit SICHERHEIT ein paar 100 EURO verdienen.. MONTAG EINSTEIGEN....

mfg. martin
Antworten
Schuasda21:

@gladior

 
24.09.06 12:30
Wie kommst du darauf?
Und ja ein paar 100ert verdiene ich schon gern bloß wieviel muss ich einsetzen und wie hoch ist das risiko?
Antworten
OnceHush:

Wie man risikofrei €100 oder mehr verdient...

3
24.09.06 14:25
Nach dem Motto "schuasda, bleib' bei deinen Leisten", hier der ulimativ risikofreie Tipp, um mindestens 100€ Gewinn zu machen.

1. Du gehst nach ALDI und kaufst dort 12 Packungen (6-Packs) TOPSTAR® Power-Drink, je 6 x 0,5-l-PET-Flasche zu €1,69 zzgl. Pfand –,25 pro Flasche (macht weitere €1,50 je 6-Pack).

2. Du stellst dich vor ein Fußballstadion deiner Wahl und verkaufst jede Flasche zu € 2,-

3. Du gehst mit exakt €144 - €38,28 = €105,72 nach Hause

Möchtest du mehr als €100 verdienen, setzt du einfach den gewünschten Betrag unten in die Gleichung ein (rechte Seite) und löst nach x auf. Das aufgerundete x bezeichnet dann die Anzahl der 6-Packs, in die du vorab investieren musst.

OnceHush!

Die Black-Scholes ALDI-6-Pack-Formel ohne Zinssatz und Vola:

2 * 6x - (1,69x + 6x*0,25) = 100
12x - (1,69x + 1,5x) = 100
12x - 3,19x = 100
8,81x = 100
x = 11,35 ~ 12
Antworten
Schuasda21:

wow wie komisch ...

 
25.09.06 13:25
Könntest mal bei lustich.de reinstellen ok???
Danke !!!
tztztz.,..
Antworten
Ommea:

nachdem Fragen zu JPM0BB aufgekommen sind:

4
25.09.06 14:02
das Zertifikat ist Quanto und somit währungsgesichert und hat ein Bezugsverhältnis von 2,32:1

somit werden am Butures-bewertungstag 64,xx.- QUANTO * 2,32 gerechnet und man erhält somit 150.-€ ...

das Zerti steht bei 156.-€ und man erhält 150.- am 11/07, wenn der Future nicht mehr unter 25 US$ geht momentan steht der bei 59,70.-

macht summa summarum ein kalkuliertes Risiko von ca. 5%, sofern der future nicht mehr unter 25 geht, wobei dann wohl Benzin nur noch 60Cent an der Tanke kosten sollte und ich somit auf den Verlust "sch...", da meine Lebenshaltungskosten extrem günstiger geworden wären ...

unbegrenzte Gewinnchance bei kalkulierten 5% Verlust empfinde ich als Depotverträglich ...

Erwähnenswert wäre noch, dass das Zertifikat ist momentan recht teuer ist mit 156,19.-€

156,19 : 2,32 = 67,32.-

....

Ommea ...
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small_caps:

scheiße, ich krieg heut nicht mal

 
25.09.06 14:43
ne bewertung auf die Reihe.
Ommea sollte ein interessant werden

;-)
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NRWTRADER:

Ölpreis aktuelle Entwicklung und Ausblick

 
25.09.06 17:59
HSH Nordbank AG - Ölpreis aktuelle Entwicklung und Ausblick  

16:05 25.09.06  

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Mehrere Mitglieder der OPEC haben in den vergangenen Tagen ihre zunehmenden Sorgen über den raschen Verfall der Ölpreise verkündet, berichten die Analysten der HSH Nordbank.

Nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden der staatlichen Ölgesellschaft Libyens dürften sich die Notierungen jedoch bei 60 USD pro Barrel oder höher einpendeln. Einen Rückfall auf 40 bis 50 USD oder gar tiefer halte er vor dem Hintergrund geopolitischer Faktoren, der knappen Raffineriekapazitäten und der weiterhin wachsenden Ölnachfrage für unwahrscheinlich. Der saudische Ölminister halte die aktuellen Preise für "vernünftig für Konjunktur und Produzenten". OPEC-Präsident Daukoru sehe in dem Verfall des Preises noch nicht die Notwendigkeit, sofort zu Quotenkürzungen zu greifen und wolle eine Stabilisierung des Marktes abwarten.

Aus seinen Hinweisen auf den bevorstehenden Winter und die Verschiebung der Inbetriebnahme des "Thunder Horse"-Ölfeldes im Golf von Mexiko lasse sich nach Erachten der Analysten ebenfalls die Erwartung wieder leicht steigender Preise ablesen. Nach Informationen des Beratungsunternehmens Petrologistics habe die OPEC bereits begonnen, die Förderung zurückzufahren, um einen weiteren Preisverfall zu verhindern. Demnach hätten Saudi Arabien und Iran zusammen mit einigen kleineren Mitgliedsstaaten ihre Produktion im September um rund 400 Tsd. bpd gegenüber dem Vormonat gedrosselt.

Der Betreiber BP habe die Verschiebung von "Thunder Horse" bekannt gegeben, nachdem bei verschiedenen Sicherheitstests Materialfehler an der Konstruktion der Bohrplattform entdeckt worden seien. Die Reparatur dieser Teile werde nach BP-Angaben einige Monate in Anspruch nehmen, sodass der Termin für den Produktionsstart von bisher 2007 auf frühestens Mitte 2008 habe verschoben werden müssen. Das Projekt sei für eine Ölförderung von bis zu 250 Tsd. bpd vorgesehen und damit eine der wichtigsten neuen Produktionsquellen im Golf von Mexiko. Durch die Verzögerung werde das Wachstum der Nicht-OPEC-Förderung im kommenden Jahr um rund 100 Tsd. bpd geringer ausfallen und den Bedarf an OPEC-Öl entsprechend erhöhen.

BP wolle die Förderung auf dem Prudhoe Bay-Ölfeld in Alaska indessen kurzfristig wieder nahe an die Kapazitätsgrenze von 450 Tsd. bpd erhöhen. Am vergangenen Freitag habe das Unternehmen die Genehmigung der Behörden erhalten, die Produktion auch auf dem Ostteil des durch Rostschäden am Pipelinesystem seit August teilweise lahm gelegten Ölfeldes hochzufahren, um Tests und Reinigungsarbeiten im Innern der Pipelines durchzuführen. Sollten diese Tests erfolgreich sein, bleibe das Feld in Betrieb, ansonsten würden andere Maßnahmen, wie die Umleitung über ein anderes Pipelinenetz, geprüft.

Das Investitionsklima in Russlands Öl- und Gasbranche für ausländische Unternehmen verschlechtere sich derzeit deutlich. Exxon Mobil habe aufgrund einer staatlich angeordneten technischen Überprüfung die Produktion auf dem fernöstlichen Öl- und Gasfeld Sachalin 1 stoppen müssen. Bei Royal Dutch Shell seien die Entwicklungsarbeiten an Sachalin 2 nach dem Entzug einer Umweltlizenz zunächst eingestellt worden und auch auf dem ostsibirischen Gasfeld Kowytka, das von der BP-Tochter TNK-BP entwickelt werde, solle es Marktgerüchten zufolge Schwierigkeiten mit den Behörden geben.

Einige Marktbeobachter würden hinter diesen Zwischenfällen den Versuch Russlands vermuten, den eigenen Einfluss auf die Energieindustrie zu erhöhen. Sollten sich diese Befürchtungen bestätigen, dürfte dies mittel- und langfristig negative Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft in der Region haben. Eine weitere Verzögerung der Entwicklung von Sachalin 1 und 2 sowie Kowytka würde außerdem die geplanten Inbetriebnahmen dieser Projekte (2006, 2008 bzw. 2010) gefährden.

Die milliardenschwere Schieflage des US-Hedge Fonds Amaranth Advisors nach Geschäften mit Erdgas-Kontrakten habe viele Marktteilnehmer zu Verkäufen veranlasst. Gespielt worden sei dabei nicht nur der Gedanke an die drohenden massiven Verkäufe der Kontrakte, sondern auch, dass weitere Investoren derartige Probleme haben könnten und somit zur Glattstellung den Markt weiter belasten müssten. (25.09.2006/ac/a/m)



Quelle: aktiencheck.de
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NRWTRADER:

Ölpreis fällt auf Sechsmonats-Tief

 
25.09.06 23:04
 
Energiemarkt
Ölpreis fällt auf Sechsmonats-Tief
Aufatmen am Energiemarkt: Nach monatelangem Höhenflug ist der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr gefallen. Auch die Benzinpreise haben seit Juli um mehr als 20 Prozent nachgegeben. Das hat sich auch auf die allgemeine Teuerungsrate ausgewirkt.

New York - Endlich geht es wieder abwärts: Ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte WTI kostete am Nachmittag 59,52 Dollar. Das waren 1,03 Dollar weniger als zu Handelsschluss am Freitag und der tiefste Stand seit über sechs Monaten. Zuletzt war das Barrel am 8. März mit 59,25 Dollar niedriger gehandelt worden. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich heute um 0,70 Dollar auf 59,71 Dollar. Analysten sehen in den verringerten geopolitischen Spannungen einen Grund für den Preisrückgang.

Schilderrücken an der Tankstelle: Trend könnte sich schon bald wieder umkehren
Die Preise für Benzin und Diesel befinden sich bereits seit einer Woche auf dem tiefsten Stand in diesem Jahr. Nach Angaben des deutschen Marktführers Aral mussten die Autofahrer heute an Markentankstellen 1,21 Euro für einen Liter Superbenzin und 1,07 Euro für Diesel bezahlen. Im Vergleich zum Höchststand Mitte Juli gingen die Ölpreise um 24 Prozent zurück.

Damals sorgten Bedenken über Angebotskürzungen im Iran und Nigeria sowie mögliche Auswirkungen der Hurrikansaison in den USA für Rekordstände. Die Ölpreise könnten aber auch wieder steigen, sagte Energieanalyst Victor Shum von Purvin & Gertz. "Solange die Überschussproduktion und die Raffineriekapazitäten begrenzt sind, wird der Markt weiterhin zeitweise zu Preissprüngen neigen."

Teuerung in Deutschland bei ein Prozent

Die Entspannung an den internationalen Ölmärkten hat die Teuerung in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren gedrückt. Das geht aus ersten Preisstatistiken für September hervor, die heute in fünf Bundesländern vorgelegt wurden.

Danach sanken die Verbraucherpreise in allen diesen Ländern allein von August auf September im Schnitt um 0,4 Prozent. Damit könnte die jährliche Teuerungsrate bundesweit auf rund ein Prozent fallen, nach 1,7 Prozent im August. Einen solch niedrigen Wert gab es zuletzt im März 2004 mit 1,1 Prozent. Für die Europäische Zentralbank (EZB) gilt Preisstabilität bei Teuerungsraten knapp unter der Zwei-Prozent-Marke.

Stabilisiert wurde das Preisniveau nach Einschätzung der Statistiker vor allem von den sinkenden Preisen für Öl, Benzin und Diesel. Benzin und Diesel waren im September bis zu neun Prozent billiger als im August. Entlastend wirkte auch der saisonübliche Rückgang bei den Preisen für Pauschalreisen und den Mieten für Ferienwohnungen.

Damit konnten auch ungewöhnlich hohe Preise für saisonabhängige Lebensmittel kompensiert werden: Kartoffeln waren im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise wegen der langen Trockenheit im Juli rund 40 Prozent teurer als im Vorjahr. Insgesamt kostete Gemüse im September etwa 16 Prozent mehr.

ase/mm.de/dpa/Dow Jones






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OnceHush:

Man sollte nur traden was man versteht

 
26.09.06 18:46
@schuasda - gut, dann mal Schluss mit lustig; hier die ernsthafte Antwort: Die Fragen, die du stellst, zeigen deutlich deine relative Unerfahrenheit mit Derivaten. Nicht nur das - auch die Basics der Geldanlage wie Moneymgmt oder Riskmgmt sind dir nicht vertraut (O-Ton: "wie viel sollte man da min. investieren damit was rausspringt und wie lange hält man sowas dann???").

Die guten Tipps von Ommea reflektierst du nicht. Du bist Student und willst deine offensichtliche Rücklage von 3000€ nun in spekulativen Derivaten anlegen, die du nicht kennst, geschweige denn verstehst. Du weisst nicht, wann du kaufen musst und du weisst nicht, wann du rausgehen musst. Du weisst nicht, wieviel du einsetzen musst und du hast keine Ahnung über das Risiko.

Mann, read my lips: 3000€ sind für dich eine Menge Geld und wenn du so weiter machst, sind sie schneller weg, als du gucken kannst. Bei einem 2% Risiko dürftest du gerade mal 60€ einsetzen. Was willst du dafür noch kaufen, wenn du mal Kauf-/Verkaufsgebühren abgerechnet hast? Lese, lerne, übe erst mit Paper Trades, bilde Sicherheit, sammle Erfahrung, starte konservativ, professionalisiere deine Entscheidungen, oder du wirst dein kostbares Kapital verbrennen. War das ernst genug? Hope so.

OnceHush!
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Anti Lemming:

Sollte man jetzt auf Öl aufspringen?

 
26.09.06 18:53

Jeden Tag lese ich im Forum diese Überschrift, und jeden Tag kommt mir derselbe Gedanke. Öl ist furchtbar glitschig! Man sollte grundsätzlich NIE auf Öl bzw. Öl-Lachen aufspringen, weil man da unglaublich schnell auf die Fresse fliegt. Sollte man jetzt auf Öl aufspringen? 2811166

Das gilt insbesondere für Newbies wie Schuasda. Sollte man jetzt auf Öl aufspringen? 2811166

 

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TraderonTour:

Öl als Absicherung für Puts

 
26.09.06 19:11
Klingt für viele zwar sehr paradox, doch auf jeden Fall eine Überlegung wert, Calls auf Öl als Absicherung für (längerfristige Index) Shorts zu nehmen. Falls sich das Wirtschaftswachstum (stärker als erwartet und eingepreist) abschwächen sollte, gewinne ich auf jeden Fall mit meinen Shorts, falls jedoch nicht und die Märkte gehen weiter hoch hab ich immer noch als Absicherung meine Öl-Calls, die in diesem Falle steigen sollten. Falls ein Rückgang der Märkte politische Gründe hat (Nahost-Konflikt etc.), gewinne ich. Ist zwar sehr vereinfacht dargestellt und nur als Denkansatz zu verstehen, muss jetzt weiter Euro/USD beobachten, denke dass sich dort gleich eine gute Einstiegsmöglichkeit für einen Tages (mehrere Tage evt.) Trade bietet.

Mit freundl. Grüßen TraderonTour
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