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Solarworld - Wettbewerber und Branchennews


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speedy gonzal.:

Solarworld - Wettbewerber und Branchennews

6
03.08.07 10:24
So, und hier für alle, die auch gerne mal über den Tellerrand schauen, der zweite neue Thread ... schließlich gibt's ja ab und an mal "Fremdmeldungen", die auch für einen 100%igen SW-Fan interessant sein können ...


SCHOTT und WACKER gründen gemeinsame Solar-Unternehmen für Wafer-Produktion und -vertrieb
   
Die zum Konzern der SCHOTT AG gehörende hundertprozentige Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH und die WACKER Chemie AG wollen zwei Gemeinschaftsunternehmen gründen, die Silizium-Solarwafer für die Solar-Industrie herstellen und vertreiben sollen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Partner am 02.08.2007 unterzeichnet, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den kommenden Jahren wollen SCHOTT und WACKER an den Standorten Jena (Thüringen) und Alzenau (Bayern) gemeinsam insgesamt rund 370 Millionen Euro investieren und damit mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Projekt bedürfe noch der Genehmigung durch die zuständigen nationalen und europäischen Behörden, heißt es in der Pressemitteilung. Bereits im laufenden Jahr will die SCHOTT WACKER Solar GmbH mit der Produktion von multikristallinen Siliziumblöcken (Ingots) und Solar-Wafern beginnen, die das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Solarzellen sind.  

Produktionsbeginn bereits 2007 - Kapazitätsausbau auf 1 GW pro Jahr bis 2012 geplant

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Bis 2012 ist geplant, die Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt (GW) pro Jahr zu erweitern. Damit werde die SCHOTT WACKER Solar GmbH einer der fünf größten Hersteller von Solarwafern weltweit. Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, zeigte sich mit der neuen Partnerschaft hoch zufrieden: "Die gesicherte Versorgung mit dem derzeit weltweit knappen Solarsilizium ist eine essenzielle Voraussetzung für die ehrgeizigen Wachstumsziele der Photovoltaik-Aktivitäten von SCHOTT Solar. Das Joint Venture wird zusammen mit unserem zur Zeit laufenden Kapazitätsausbau für Zellen und Module in Alzenau und im tschechischen Valasské Mezirící wesentlich dazu beitragen, die Stellung von SCHOTT Solar als einem der weltweit führenden Hersteller von PV-Solarstromkomponenten zu stärken und auszubauen."

Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorsitzender des Vorstands der Wacker Chemie AG, betonte ebenfalls den hohen Stellenwert des neuen Gemeinschaftsunternehmens für WACKER: "Im Geschäft mit polykristallinem Reinstsilizium ist WACKER heute die weltweite Nummer 2 und ein Pionier bei der Herstellung von Polysilizium für die Solarindustrie. Die Vorwärtsintegration in die Produktion von Solarwafern gemeinsam mit einem starken Partner ist für uns ein wichtiger strategischer Schritt zum weiteren Ausbau unserer Wertschöpfung in diesem Wachstumssegment. Mit dem von uns kürzlich beschlossenen Ausbau unserer Gesamtkapazität für Polysilizium auf jährlich über 22.000 Tonnen ist die Rohstoffversorgung des Gemeinschaftsunternehmens gesichert."

WACKER wird die SCHOTT WACKER Solar GmbH mit dem polykristallinen Reinstsilizium beliefern, aus dem die Wafer gefertigt werden. Den größten Teil der in dem Gemeinschaftsunternehmen hergestellten Wafer will SCHOTT Solar selbst zu Solarzellen weiterverarbeiten. Die Solarwafer sollen aber auch an andere Hersteller von Solarzellen vermarktet werden, um Wachstumschancen und damit verbundene Skaleneffekte zu nutzen. Dazu wollen die beiden Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für den Vertrieb gründen, die WACKER SCHOTT Solar GmbH.

Am Eigenkapital der Produktionsgesellschaft SCHOTT WACKER Solar GmbH wollen sich WACKER und SCHOTT mit jeweils 50 Prozent beteiligen, während bei der Vertriebsgesellschaft WACKER 51 Prozent und SCHOTT 49 Prozent der Anteile halten wollen. Bestandteil des geplanten Produktions-Joint-Ventures sind bereits bestehende Anlagen von SCHOTT zur Fertigung von Solarwafern in Alzenau sowie bestehende Anlagen zur Herstellung von multikristallinen Siliziumblöcken in Jena. Das Gemeinschaftsunternehmen will existierende Fertigungskapazitäten ausbauen und darüber hinaus neue Produktionsstätten für das Blocking und Wafering errichten.

SCHOTT- SmartSolarFab zieht Solar-Wafer direkt aus der Siliziumschmelze

In der SmartSolarFab® in Alzenau werden Wafer nach dem von SCHOTT weiterentwickelten EFG-Verfahren (Edge defined Film-fed Growth) hergestellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fertigung durch Sägen eines Siliziumblockes in einzelne Wafer-Scheiben wird bei dem EFG-Verfahren das Silizium-Ausgangsmaterial in Form eines hohlen Oktagons (achteckige Röhre) direkt aus der Siliziumschmelze gezogen. Ein Laserstrahl schneidet hieraus die Wafer. Zu den Vorteilen der EFG-Solarzellen zählen unter anderem eine sehr gute elektrische Langzeitstabilität und ein besonders effizienter Siliziumeinsatz.


02.08.2007   Quelle: SCHOTT AG; WACKER Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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speedy gonzal.:

Solarparc - Asbecks zweites "Baby"

 
03.08.07 10:28
Finde ich ganz interessant, weil ja auch Asbeck dahintersteckt !


03.08.2007 08:01
DGAP-Adhoc: Solarparc AG (deutsch)
Solarparc AG (Nachrichten) steigert Umsatz und Gewinn im Halbjahr deutlich

Solarparc AG / Halbjahresergebnis

03.08.2007

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- -------

Die Solarparc AG hat ihr Geschäftsvolumen im 1. Halbjahr 2007 deutlich ausgebaut. Der Gewinn nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 0,5 (1. Halbjahr 2006: 0,06) Mio. Euro erhöht und liegt somit bereits über dem Jahresergebnis des Vorjahres (Konzernergebnis nach Steuern 2006: 0,32 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 65 Prozent auf 1,4 (Vergleichszeitraum Vorjahr: 0,85) Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 27 Prozent auf 2,8 (Vergleichszeitraum Vorjahr: 2,2) Mio. EUR. Geprägt war die positive Ergebnisentwicklung vom Verkauf des 1,9 Megawatt (MWp) starken Solarparks Oberhörbach an einen international tätigen Finanzinvestor sowie von der guten Entwicklung in der regenerativen Stromerzeugung und der Betriebsführung. So stiegen etwa die Erlöse aus der Windstromerzeugung in den ersten sechs Monaten um 0,75 Mio. Euro an, auf nunmehr 3,3 Mio. Euro an, was einem Plus von 29 Prozent entspricht. Mit einem betreuten Volumen von 20,2 MWp hat die Solarparc AG außerdem ihre Position als Marktführer in der Betriebsführung von Solarstromparks in Deutschland gesichert. In dem Halbjahresergebnis 2007 ist allerdings auch eine Abschreibung in Höhe von 0,35 Mio. Euro enthalten, die auf das nicht mehr realisierbar erscheinende Projekt in Zülpich vorgenommen werden musste. Hintergrund ist der Entscheid des Verwaltungsgerichtes in Aachen, die Baugenehmigung für den Windpark in Zülpich in erster Instanz zunächst nicht zu erteilen. Der Konzernumsatz steigerte sich im 1. Halbjahr überproportional auf 12,1 (1. Halbjahr 2006: 4,3) Mio. Euro. Anders als in den Vorjahren, wird das Projektgeschäft nicht mehr in Betreibergesellschaften realisiert. Somit schlagen sich Umsatz und Kosten hieraus unmittelbar in den Zahlen der Solarparc AG nieder. Der Konzern verfügte zum Stichtag 30. Juni 2007 über eine weiterhin solide Bilanzstruktur mit einer robusten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung. Die Eigenkapitalquote stieg auf 44,8 (Ende 2006: 43,6) Prozent. Die flüssigen Mittel nahmen wegen der Investition in eine neue Windkraftanlage, der Auszahlung der Dividende und der Rückführung der Darlehen auf 7,9 (Ende 2006: 10,1) Mio. Euro ab, lagen damit aber auch weiterhin deutlich über den kurzfristigen Schulden mit 5,1 (Ende 2006: 5,0) Mio. Euro. Die langfristigen Schulden wurden gegenüber dem Ende des letzten Jahres um 1,7 Mio. Euro auf 25,2 Mio. Euro zurückgeführt.

Ausblick: Fortsetzung der positiven Entwicklung

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2007 eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Der Konzernumsatz wird deutlich über den Vorjahren liegen, da die Solarparkprojekte anders als in den Vorjahren in vollem Umfang umsatzwirksam werden. Ein Anstieg der Umsatzerlöse aus der regenerativen Stromerzeugung ist abhängig von den meteorologischen Gegebenheiten im 2. Halbjahr. In der Betriebsführung ist für das Gesamtjahr mit einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Ertrag zu rechnen. Mit seinen überproportionalen Zuwächsen wird das Segment immer mehr zu einer tragenden Säule des Konzerngeschäftes. Das Jahresergebnis wird über dem Vorjahresniveau liegen. Eine weitere Steigerung hängt entscheidend vom Erfolg und der Platzierung der geplanten Projekte im 2. Halbjahr ab. Der Konzern plant nunmehr für das Gesamtjahr die Realisierung von Solarparks in Süddeutschland mit einer Leistung von bis zu 8 MWp.

-------------------------------------------------- -------

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Über die Solarparc AG: Die Solarparc AG (ISIN: DE0006352537) plant, baut und betreibt Solar- und Windkraftparks sowohl für Dritte als auch für den Eigenbestand. Sie ist Deutschlands Nummer Eins in der Betriebsführung von Solarparks. Für Investoren entwickelt der regenerative Energienspezialist schlüsselfertige Clean-Energy-Parks als Anlageprodukte. Die Solarparc AG ist damit auf allen Wertschöpfungsstufen der regenerativen Stromerzeugung präsent - von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und Verkauf der emissionsfreien Kraftwerke. Großaktionär der Gesellschaft ist mit 29 Prozent die SolarWorld AG.

Kontakt: Solarparc AG Aktionärsbetreuung / Marketing Communications, Tel.-Nr.: 0228/55920-60; Fax-Nr.: 0228/55920-99, E-Mail: info@solarparc.de Internet: www.solarparc.de

DGAP 03.08.2007 -------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: Solarparc AG Poppelsdorfer Allee 64 53115 Bonn Deutschland Telefon: +49 (0)228 55 920-60 Fax: +49 (0)228 55 920-99 E-mail: info@solarparc.de Internet: www.solarparc.de ISIN: DE0006352537 WKN: 635253 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart; Open Market in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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lalo:

Arise

 
03.08.07 11:19
Sächsische Zeitung
Freitag, 3. August 2007

Bau der Solarfabrik beginnt
Von Gabriele Naß

Bischofswerda. Ohne großen Bahnhof wurden gestern im Industriegebiet an der B6 die ersten Erdschichten bewegt.

Bis Anfang Dezember soll die Produktionshalle auf dem Gelände der Arise Technologies Deutschland GmbH „wind- und wasserdicht sein“, sagt Geschäftsführer Sjouke Zijlstra. Mit dem Erdaushub begannen gestern ohne offizielles Wort und öffentliche Anteilnahme die Aufbauarbeiten. Generalauftragnehmer ist der deutsche Baudienstleister Hochtief. In dessen Auftrag ist jetzt die Köhler Bauunternehmung GmbH & Co. KG vor Ort.

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13 Hektar Land im Industriegebiet Nord (B6/Bautzener Straße) hat Arise von der Stadt gekauft, nur ein Teil davon wird in absehbarer Zeit bebaut. Der Rest sind Optionsflächen für eine spätere Erweiterung des Unternehmens, heißt es bei Arise. Für den Bau der Produktionshalle ist die Baugenehmigung erteilt, sagte Joachim Clemens, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters und Verantwortlicher für Wirtschaftsfragen. Geplant sind Parkplätze und ein Bürogebäude. Für dessen Bau gibt es noch keinen Zeitplan. Zurzeit richte sich alle Kraft auf die Vorbereitung der Produktion ab April 2008, „die wir absichern müssen“, sagt der Arise-Deutschland-Chef. So laufen zurzeit Gespräche mit den Lieferanten für die Waver, jene Siliziumscheiben, aus denen in der Bischofswerdaer Fabrik Hochleistungssolarzellen hergestellt werden sollen. Bis auf eine Leistung von eintausend Megawatt soll der Betrieb kommen. Im ersten Jahr 2008 ist der Bau von Solarzellen in einer Menge von sechs Megawatt geplant.

Rund 50000 Millionen Euro werden nach Angaben von Arise in den Standort investiert, davon 17 Millionen in die Halle sowie 13,5 bzw. 18,5 in je eine Produktionslinie. Etwa zu fünfzig Prozent wird die Ansiedlung gefördert. Die andere Hälfte sei überwiegend kreditfinanziert, „hauptsächlich durch ausländische Banken“, sagte der Geschäftsführer. Auch eine deutsche Bank sei beteiligt. Geplant ist, eine weitere europäische ins Boot zu holen. Eigenmittel kommen vom kanadischen Mutterkonzern Arise Technologies Corporation.

Für die Zusammenstellung der Führungsriege beginnen jetzt „die Endgespräche“. Einen Mangel an Fachkräften, wie er in Deutschland zunehmend beklagt wird, habe Arise bisher nicht festgestellt. „Genug Bewerber auf ganz hohem Niveau hat man nie, aber wir können wählen“, sagte Sjouke Zijlstra. Relativ schwer zu besetzen sei die Stelle des Instandhaltungsleiters. Es geht um einen Ingenieur mit Fachhochschulabschluss und „ziemlich viel Führungserfahrung“, hieß es. Die Stellen für zunächst etwa einhundert Mitarbeiter werden Ende des Jahres per Inserat ausgeschrieben.


Zeitplan Fabrikaufbau

Gestern Baubeginn Fabrikhalle

12. September Grundsteinlegung mit Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt und Bundesminister Sigmar Gabriel (angefragt) .

Ende 2007 Stellenausschreibung

April 2008 Produktionsbeginn in einer Schicht

Ab Sommer 2008 fünf Schichten an zwei Produktionslinien

Bis 2010 dritte Fertigungslinie
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speedy gonzal.:

Geschäftsklimaindex f. Photovoltaik + Solarthermie

 
07.08.07 06:25
Geschäftsklimaindex für Photovoltaik und Solarthermie: Unterschiedliche Stimmung in den Branchen
Der EuPD Research-Geschäftsklimaindex für die Photovoltaik- und Solarthermie-Branche liefert für das 2. Quartal 2007 ein uneinheitliches Bild: Während die befragten Solarthermie-Unternehmen ihre Geschäftslage deutlich negativer einschätzten als noch im vorangegangen Quartal, zeigte sich die Photovoltaik-Branche derzeit zufrieden. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage als "sehr gut" oder "eher gut", heißt es in einer Pressemitteilung von EuPD Research. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen sei aufgrund gesunkener Preise gestiegen und somit verzeichnete auch knapp die Hälfte der Unternehmen Umsatzzuwächse.  

Verunsicherung durch Pläne zur Senkung Solarstromvergütung

So seien auch bei einem Viertel der Befragten die Investitionssummen gewachsen, betont EuPD Research. Nur die gesunkene Geschäftserwartung für das kommende Halbjahr sorge für den leicht fallenden Geschäftsklimaindex. Eine "eher günstigere" oder "deutlich günstigere" Geschäftsentwicklung in den nächsten beiden Quartalen 2007 erwarten nur noch 40 Prozent der Unternehmen. Im ersten Viertel dieses Jahres waren es immerhin noch 64 Prozent. Als Grund hierfür, nennt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Markt- und Meinungsforschungsinstituts EuPD Research die Diskussion über die geplante Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). "Die konkreter werdenden Pläne zur Senkung der Förderung für Solarstrom, wie sie Bundesumweltminister Gabriel derzeit fordert, scheinen die Unternehmen zu verunsichern", interpretiert Hoehner die Umfrageergebnisse.


Solarthermie-Unternehmen hoffen auf neues Wärmegesetz

In der Solarthermie ist der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum vorigen Quartal deutlich abgefallen: Die angegebene Geschäftslage liegt laut EuPD Research massiv unter den Vorjahreswerten und falle erstmals seit Anfang 2005 unter den Ausgangswert von 100 Punkten. Einzig die Geschäftserwartung für die nächsten sechs Monate sei weniger stark zurückgegangen. "Diese Einbrüche sind durch die langwierige Diskussion über ein neues, regeneratives Wärmegesetz zu begründen. Viele Endkunden scheinen derzeit von Neuinvestitionen in der Solarthermie Abstand zu nehmen, weil sie sich durch eine Novellierung des Gesetzes bessere Konditionen erhoffen", meint Hoehner. Deshalb rechneten immerhin 43 Prozent der Solarthermie-Unternehmen mit einer Erholung im zweiten Halbjahr 2007.

Das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research befragt jedes Quartel jeweils 100 Unternehmen aus der Photovoltaik- und Solarthermie-Branche zur Ermittlung des Geschäftsklimaindizes am Markt der Sonnenenergie. Neben der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Geschäftserwartung für die nächsten sechs Monate, werden Indikatoren wie Preisentwicklung, Beschäftigungsentwicklung, Investitionsentwicklung und Umsatzentwicklung ermittelt.


07.08.2007   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de  
Antworten
mark fisher:

Japanische Konkurrenz

 
07.08.07 07:23
In zehn Jahren bekommen wir vielleicht unsere Solartechnik größtenteils aus Asien. Japaner sind schon heute Spitze, und Kyocera produziert bereits in Tschechien.
Antworten
olejensen:

Gefunden: INSIDERVERHALTEN bei CONERGY + Q-Cells

 
07.08.07 17:57
im Auftrag

g-oj

Hier noch was ganz Pikantes zum Insiderverhalten bei den 2 , wie ich finde, überschätztesten + überbewertetsten GROSSEN SOLARUNTERNEHMEN Deutschlands:

Ich fühle mich bestätigt mit meinen Warnungen,die beiden oder einen Wert davon zu kaufen oder zu halten (im falle Q-Cells genauer "länger halten")  im Falle Conergy ein NEIN + bei Q-Cells "Viel zu teuer".......

Wer die jetzt noch kauft oder halten will, sollte DAS mal lesen.
Nicht jeder Insifderverkauf bedeutet Schlimmses., aber die HÖHE ist bemerkenswert.

UND STINKT ZUM HIMMEL: DIE INSIDER-JUNGS wissen, dass diese
Aktien  bald kräftig korrigieren werden. So 50-75 % denke ich. Und man sollte die Aktien dann bestimmt nicht haben....

Hier nun der Beitrag:

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

555866):   61,50   +0,82%   Info-Popup  

07.08.2007 - 16:13 Uhr
Q-Cells reduce
Weiding (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "neue märkte" stufen die Aktie von Q-Cells (ISIN DE0005558662/ WKN 555866) mit dem Rating "reduce" ein.

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Das Kerngeschäft der 1999 gegründeten Q-Cells AG sei die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von leistungsfähigen Solarzellen aus mono- und multikristallinem Silizium. Der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller habe im 1. Quartal 2007 im Vergleich zum selben Vorjahresquartal den Umsatz um 43% auf 163,5 Mio. Euro erhöht, das EBIT habe um 37% auf 36,2 Mio. Euro ebenfalls rasant zugelegt. Das Nettoergebnis habe sich von 17,0 auf 33,7 Mio. Euro fast verdoppelt, was auf den anteiligen Gewinn von 7 Mio. Euro aus der RCE-Beteiligung sowie der Berücksichtigung eines Neubewertungseffekts von 2,9 Mio. Euro zurückzuführen sei.

Seit Februar 2007 würden in der Aktie zahlreiche Insiderverkäufe auftreten. Es hätten die TVVG Solarbeteiligungen GmbH, die Pluto Solarbeteiligungen GmbH, die Milner Solarbeteiligungen GmbH, Vorstandsmitglied Thomas Schmidt und Aufsichtsratsmitglied Frauke Vogler verkauft. Das gesamte Verkaufsvolumen belaufe sich auf 47 Mio. Euro. Insiderkäufe seien dagegen nicht vermeldet worden.

Das Unternehmen erwarte für 2007 einen Umsatz von ca. 750 Mio. Euro. Im Kerngeschäft werde ein Jahresüberschuss von mindestens 120 Mio. Euro erwartet. Für 2008 werde mit einem Umsatzziel von ca. 1 Mrd. Euro und einer Umsatzrendite von 13% aufgewartet. Für 2009 werde ein Umsatzwachstum von ca. 40% angestrebt.

Mit 46 Mio. Euro Insiderverkäufen sei Q-Cells der Spitzenreiter unter den TecDAX-Werten. Ob diese massiven Verkäufe mit der zukünftigen Geschäftsentwicklung von Q-Cells zusammen hängen würden, sei noch offen. Die anstehenden Halbjahreszahlen zum 14. August könnten mehr Aufschluss darüber geben. Wahrscheinlicher sei es, dass die Verkäufe auf eine allgemeine Überbewertung der gesamten Photovoltaik-Branche zurückzuführen seien, denn auch der TecDAX-Wert Conergy sei mit einem Volumen von 36 Mio. Euro von den Insidern kräftig ausverkauft worden. Der momentane Börsenwert von knapp 7 Mrd. Euro dürfte nur gerechtfertigt sein, wenn das hohe Gewinnwachstum über mehrere Jahre anhalte. Ein Kauf sei derzeit zu riskant.

Die Experten von "neue märkte" bewerten die Q-Cells-Aktie mit dem Anlageurteil "reduce". Das Kursziel sehe man bei 55 Euro. (Ausgabe 11 vom 04.08.2007) (07.08.2007/ac/a/t) Analyse-Datum: 07.08.2007


Quelle: Finanzen.net





          §
Solarworld - Wettbewerber und Branchennews 113244
Antworten
speedy gonzal.:

Solarfirmen droht Finanzkrise

 
13.08.07 23:25
... aber nicht SW :-)

12. August 2007, 00:00 Uhr Von David Schraven
Umweltminister Gabriel will die Förderung für erneuerbare Energien erhöhen. Eine Fusionswelle steht bevor
Kleinen Solarfirmen droht eine schwere Finanzkrise
In der deutschen Solarbranche wächst der Druck zur Konsolidierung. Vor allem die von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sorgt für Aufregung im Markt. Die Unternehmen müssen demnach ihre Kosten um bis zu acht Prozent jährlich reduzieren, um trotz sinkender Förderquoten ihre Preise für Solarstrom halten zu können.
Nach Meinung renommierter Marktbeobachter ist das nicht für jede Firma zu schaffen. Theo Kitz von der Privatbank Merck Finck & Co sagt: "Es ist erkennbar, dass einige Unternehmen nicht mehr mithalten können. Gerade wenn ihr Exportanteil niedrig ist, sind sie auf starke Partner angewiesen." Auch Philip Spitz, Analyst bei Murphy & Spitz Umwelt Consult, spricht von einer Konsolidierungswelle, die durch die Gesetzesnovelle ausgelöst werden könnte. Schon jetzt werde bei den meisten Solaranlagen nur eine geringe Rendite erreicht, obwohl das Kapital über einen langen Zeitraum gebunden sei.

Sollten die Erträge noch weiter sinken, drohe die Rentabilität ganz einzubrechen. Die Folge laut Spitz: "Die Leute stecken ihr Geld dann lieber in Bundesschatzbriefe." Der Vorstandschef der Solarpraxis AG, Karl-Heinz Remmers, sieht besonders die kleineren Unternehmen bedroht. "Die haben richtig Schiss."

Mit ihrem Schwerpunkt auf Deutschland seien sie direkt von der EEG-gesteuerten Nachfrage abhängig. Der Bundesverband der Solarwirtschaft mahnt schon: "Die mühsam aufgebaute Infrastruktur der Branche steht auf dem Spiel." Vor allem Unternehmen wie die Zellenfabrikanten Sunways und Ersol oder der Modulhersteller Solarfabrik stehen auf der Liste der Übernahmekandidaten. Sunways habe einen zu geringen Exportanteil, munkeln die Aktienhändler, die Solarfabrik sei nicht profitabel genug, und Ersol verfüge über eine zu kurze Wertschöpfungskette.

Auf der anderen Seite gelten Unternehmen wie Q-Sells oder Branchenprimus Solarworld als gesichert. Sie haben einen Exportanteil von über 50 Prozent und sind fest im Weltmarkt verankert. Selbst die EEG-Novelle kann Solarworld-Chef Frank Asbeck keine Angst einjagen. "Wir müssen harte Maßstäbe an unsere Industrie anlegen lassen, wenn wir Erfolg haben wollen."

Der Optimismus in der Branche ist trotz des wachsenden Drucks ungebrochen. Nach einer Erhebung der staatlichen Agentur Invest in Germany, die sich um die Ansiedlung von Solarfirmen in Deutschland kümmert, wurden in den vergangenen zehn Jahren 130 Firmen mit einem Investitionsvolumen von 5,5 Milliarden Euro vor allem in den ostdeutschen Bundesländern angesiedelt. Und mehr Gesellschaften aus aller Welt drängen nach.

Vor allem Technologiefirmen aus den USA kommen: Erst vor wenigen Wochen hat die US-Firma First Solar eine Fabrik für 115 Millionen Euro in Frankfurt (Oder) eröffnet. In wenigen Jahren werde sein Betrieb auch ohne staatliche Förderung durch das EEG am Markt bestehen, verspricht Bruce Sohn, der Präsident des US-Unternehmens.

Weitere Firmen gerade aus der Halbleiterbranche sind bereits in Deutschland aktiv. Der kalifornische Technikkonzern Applied Materials etwa beschäftigt schon rund 600 Leute an seinen deutschen Standorten. Unter anderem baut das Unternehmen für den Energieversorger E.on eine Fertigungstrecke für Solarzellen.

www.welt.de/wams_print/article1098976/...were_Finanzkrise.html

Antworten
Karlchen_II:

Och - mir kommen die Tränen.

 
13.08.07 23:28
Weg mit den Subventionen - und gut ist es.
Antworten
speedy gonzal.:

Solaraktien boomen

 
13.08.07 23:31
Solaraktien boomen derzeit

13.08.2007
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Fast ein Jahr sei es schon her, seit die Experten im September 2006 die Aussichten des Sektors zum letzten Mal unter die Lupe genommen hätten.

Höchste Zeit also für eine Aktualisierung, denn in der Zwischenzeit habe sich viel getan!

Im Zuge der weltweiten Diskussion um die Globale Erwärmung, die im "Klimagipfel" in Heiligendamm hierzulande ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht habe, seien alternative Energien zwangsläufig noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Exzellente Quartalsergebnisse der Solargrößen wie SolarWorld, Q-Cells, Conergy oder ersol hätten ihr übriges zur Fortsetzung des Booms!

Grabe man sich durch die Masse an Meldungen, die weltweit zum Thema "Solarenergie" veröffentlicht würden, so deute kaum etwas auf das Ende des Booms hin. Selbst die in Punkto Klimaschutz seit jeher zögerlichen USA würden nun scheinbar die Klimawende vollziehen. Angetrieben von Gouverneur Arnold Schwarzenegger und seinem Eine-Million-Solardächer-Programm in Kalifornien, könnte es nun auch bundesweit zum Durchbruch der Solarenergie kommen.

Am Samstag vor einer Woche habe das Repräsentantenhaus in Washington einen Zusatz zur Energy Bill genehmigt, die vorsehe, dass ein noch größerer Teil des US-Stroms aus alternativen Energien produziert werde. Obwohl diese erst noch vom Senat genehmigt werden müsse und Präsident Bush ein Vetorecht habe, sei dies sehr ermutigend für die Branche.

Apropos Bush: Das Weiße Haus wolle nun im September sogar - man lese und staune - eine internationale Konferenz zum Thema Klimawandel veranstalten zu der neben den UN- und EU-Staaten, 15 weitere Länder eingeladen werden sollten. Branchen-Analysten hätten in diesem Zusammenhang von einem "steigenden nationalen Klimawandel-Konsens" gesprochen.

Dazu passe auch, dass das renommierte US-Wochen-Magazin Newsweek am kommenden Montag mit der ironischen Schlagzeile "Global Warming is a Hoax" titeln werde. Dabei handele es sich um eine Anspielung darauf, dass Ölmultis wie ExxonMobil jahrelang Studien finanziert hätten, in denen das Phänomen "Globale Erwärmung" absichtlich heruntergespielt worden sei. "Big Oil" wehe also der Wind zusehends stärker ins Gesicht.

Wie groß der Nachholbedarf der Vereinigten Staaten in Sachen Solarenergie sei, zeige die Tatsache, dass inzwischen zwar mehr als ein Dutzend chinesischer Solarunternehmen an einer der drei großen US-Börsen notiert seien - und damit deutlich mehr als einheimische. Überhaupt: Die Entwicklung der Solarbranche in China sei ein Phänomen. Der Kollege der Experten, Florian Schulz, habe sich in einer der letzten Ausgaben des "Emerging Markets Trader"-Briefs intensiv mit dem Thema beschäftigt. Seine wichtigste Erkenntnis: Der Aufbau der Produktionskapazitäten für Solarzellen sei absolut gigantisch und dürfte im Bereich einer Jahresproduktion von sieben Gigawatt in 2010 liegen.

Das Absurde an dieser Zahl sei aber, so Schulz, dass die meisten Marktstudien bis 2010 nur ein jährliches Verkaufswachstum auf 4,4 bis 7,4 Gigawatt prognostizieren würden - und zwar weltweit! Der Rückschluss von Schulz laute daher: "Entweder sind die chinesischen Unternehmer allesamt Hochstapler, oder aber es droht der Aufbau von massiven Überkapazitäten." Alleine das mangelnde Siliziumangebot mache das Erreichen des Produktionsziels unmöglich.

Zum Vergleich: Die Gesamtproduktion im Solarboomland Deutschland habe 2006 bei 657 Megawatt gelegen. Das entspreche weniger als einem Zehntel des oben genannten Werts von sieben Gigawatt und verdeutliche wie gigantisch diese Zahl im wahrsten Sinne des Wortes sei.

Es scheine zum jetzigen Zeitpunkt kaum vorstellbar, dass diese Menge an Zellen vom Markt aufgenommen werden könne. Geradezu ausgeschlossen scheine es aber, dass das Preisniveau gehalten werden könne. In China würden bereits jetzt Solaranlagen mit einem Preis von 2,80 Euro/Watt um 40 Prozent günstiger verkauft als in Europa.

Komme es zu Überkapazitäten würden die chinesischen "Sonnenanbeter" natürlich mit aller Macht versuchen ihre Solarzellen in andere Länder zu exportieren - und dort die Preise kaputt machen.

Hinzu würden bereits jetzt regionale Probleme - zum Beispiel in Deutschland kommen. Umweltminister Sigmar Gabriel habe nochmals unterstrichen, dass die Förderung von Solarstrom zugunsten des Baus von Stromwindmühlen in Nord- und Ostsee nochmals stärker als bisher geplant eingedämmt werden solle. Bereits im Vorjahr sei es auf Grund der bloßen Ankündigung von Förderungskürzungen zu Nachfrageeinbrüchen gekommen.

Längst sei Deutschland als Boomland auf der Nachfrageseite in Europa von Spanien und Italien abgelöst worden. Von Asien ganz zu schweigen. Die Produktion von Solarzellen boome zwar wie nie zuvor. Die hohen Subventionen hätten zuletzt sogar globale Technologieführer wie die amerikanischen First Solar nach Ost-Deutschland gelockt.

Das zeige die Vorreiterrolle, die Deutschland immer noch habe. Doch Geld verdienen würden deutsche Solarunternehmen vor allem mit Exporten. Daher seien kurzfristig die Aussichten für Produzenten besonders gut, die international einen hohen Teil ihrer Umsätze erwirtschaftet hätten. (Ausgabe vom 11.08.2007)

Antworten
Karlchen_II:

Ja - weil die Unternehmen mit

 
13.08.07 23:43
Subventionen zugeschüttet werden. Es gerade darum, den Schwachsinn anzustellen.
Antworten
Hagenstroem:

Jetzt bin ich etwas verwirrt.

 
13.08.07 23:51
Die Chinesen bieten die Solarzelle 40 Prozent günstiger an und machen in Deutschland die Preise kaputt. Aber das war doch das erklärte politische Ziel, nämlich möglichst schnell die Solarenergie konkurrenzfähig gegenüber der herkömmlichen Energiegewinnung zu machen. Hierin liegt ja auch das Paradoxon. Die Solarenergiebranche ist die einzige Branche die gezwungen ist ihr Business so auszulegen, dass sie sich selbst ständig gefährdet. Welcher Unternehmer agiert schon freiwillig so, um seine Produkte günstiger zu machen, um damit weniger zu verdienen? Betriebswirtschaftlicher Tanz auf verdammt dünnem Eis.

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Antworten
steinmann:

Hagenstroem oder karlchen2,

 
14.08.07 07:01
na jetzt ham wer schon mind. 2 Namen unter denen wir unseren Mist unters Volk kübeln?

Wie es im GEDANLAGE Report in #9 schon schön heißt: Entweder die Chinesen sind alle Hochstapler oder.....

Natürlich, soviel Reinsilizium gibt es nicht, dass die soviel produzieren könnten.

Hochstapler under unfähig?

Ziemlich egal.
Nur ein Unternehmen wie Q-Cells-welches nur Zellen macht, muss sichj warm anziehen , wenndie billigen Chinesen kommen.

Solarworld kann das egal sein.
Die LIEFERN den Chinesen vielleicht die teuren Wafer...

Aber eher nicht, da die Wafer von SW zur Zeit 3-6 Jahre vorab da bestellt werden müsseen.

Aber wie gesagt: Q-Cells KÖNNTE es massiv treffen, falls die Chinesen es packen in großen Mengen konkurrenzfähige Zellen herzustellen.
Dann dürfte es nach einigen Jahren heißen: ADieu Q-Cells (vom Kurszettel...)
Aaron







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noise:

Die Sonnenanbeter.

 
16.08.07 07:19
14.08.2007 12:11
Alles dreht sich um die Sonne
Solaraktien boomen derzeit. Doch heute gab es bei vielen Papieren Kursrücksetzer nach Quartalszahlen. Einzig Q-Cells konnte mit einer erfreulichen Zwischenbilanz und einem verbesserten Ausblick punkten.


Die Aktien des TecDax-Unternehmen kletterten gleich zu Handelsbeginn am Dienstagmorgen fast vier Prozent in die Höhe und koppelte sich damit von dem negativen Markttrend ab. Später gaben die Titel aber einen Teil der Gewinne ab.

Der Solarzellen-Hersteller schraubte bei Bitterfeld schon zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Prognosen für 2007 nach oben. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mit Sitz in Thalheim, das sich weltweit als Nummer zwei hinter der japanischen Sharp sieht, nun einen Umsatzanstieg auf mindestens 800 Millionen Euro statt der zuvor anvisierter 750 Millionen. Für den Nettogewinn gab der Vorstand 163 Millionen Euro als neues Ziel aus nach zuletzt 150 Millionen.

Das starke zweite Quartal ermutigte zu so viel Zuversicht. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schnellte um 52 Prozent in die Höhe auf 44,7 Millionen Euro. Experten hatten in einer Reuters-Umfrage lediglich 37,1 Millionen Euro erwartet. Der Überschuss hat sich inklusive eines außerordentlichen Ertrages aus Aktienverkäufen der Beteiligung REC Renewable auf 43,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz übertraf mit einem Plus von 46 Prozent auf 186,9 Millionen Euro ebenso die Schätzungen von Analysten.

Marktteilnehmer lobten das Zahlenwerk. Kleiner Wermutstropfen sei allerdings der für 2009 angestrebte Umsatz, der mit 1,4 Milliarden Euro allenfalls im Rahmen der Erwartungen liege.
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Ersol macht schlapp

Die Aktien des TecDax-Kollegen Ersol indes gaben nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal um mehr als zwei Prozent nach. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) schrumpfte verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum um gut ein Viertel auf 5,31 Millionen Euro. Damit verfehlte die Gesellschaft die Erwartungen der Experten. Der Umsatz legte von April bis Juni wegen eines Großauftrags aus Spanien um knapp 23 Prozent auf 43,7 Millionen Euro zu.

Im Vergleich mit anderen Solar-Unternehmen habe Ersol eher schwache Zahlen vorgelegt, so ein Händler. Analystin Karin Brinkmann von der Unicredit äußerte sich allerdings zufrieden: "Das Ebit entsprach unseren Erwartungen und lag leicht unter der Marktprognose. Der Überschuss fiel besser als erwartet aus und der Ausblick wurde bestätigt", so ihr Urteil. Sie bestätigte die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 76,50 Euro.

Ersol begründete den Ergebnisrückgang mit den Vorlaufkosten für die Dünnschicht-Fertigung und das neue Zellwerk. In das Werk im thüringischen Arnstadt und am Firmenstandort in Erfurt investiert Ersol im laufenden Jahr 120 Millionen Euro. Der Produktionsausbau soll sich ab dem kommenden Jahr bezahlt machen, der operative Gewinn soll sich dann früheren Angaben zufolge im Vergleich zu den beiden Vorjahren mindestens verdreifachen. Der Ausblick für 2007 wurde bestätigt. Demnach soll der operative Gewinn (Ebit) mindestens auf dem Vorjahresniveau von 20 Millionen Euro liegen. Beim Umsatz peilt die Firma weiterhin 148 bis 155 Millionen Euro an nach 127,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Neues von Solarworld, Aleo Solar und Phoenix
Solarworld bestätigte nur seine bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal. Die Aktie eroberte nach einem anfänglichen Kursminus von zwei Prozent die Pluszone, wenngleich die endgültigen Quartalsergebnisse keine Überraschung brachten.

Equinet bestätigte seine "Accumulate"-Empfehlung für die Aktie und das Kursziel von 41 Euro. Außer beim Modul-Geschäft sei die Profitabilität in allen anderen Segmenten gestiegen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie.

Außerhalb des TecDax hob der Solarmodulehersteller Aleo Solar seine Umsatzprognose für 2007 an. Dank der ungebrochen hohen Nachfrage dürften statt der bislang geplanten 185 Millionen Euro wohl eher 200 Millionen Euro drin sein, meint der Konzern. Die Aktie sank dennoch, in der Spitze ging es drei Prozent abwärts. Die Zahlen zum zweiten Quartal hätten den Erwartungen entsprochen, sagte ein Analyst.

Auch die Aktie von Phoenix Solar verliert am Dienstag drei Prozent an Wert. Die Zwischenbilanz zum zweiten Quartal zeigt deutliche Zuwächse. Vom April bis Juni setzte der Konzern 43,8 Millionen Euro um. Das war mehr als doppelt so viel wie im gleichen Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 0,94 Millionen gegenüber 0,16 Millionen Euro im Jahr zuvor. Allerdings bleibt das Ergebnis im gesamten ersten Halbjahr negativ: minus 0,56 Millionen Euro.

Die heutigen Kursverluste dürften Anleger jedoch kaum aus der Ruhe bringen. Denn mit den genannten Aktien haben sie in diesem Jahr schon kräftige Kursgewinne einheimsen können. Einen Überblick über die beachtlichen Steigerungen der Papiere gibt unsere Chartserie: Die Sonnenanbeter.
bs
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speedy gonzal.:

Wachstumsmarkt Fotovoltaik

 
16.08.07 12:37
Wachstumsmarkt Fotovoltaik im Mittelpunkt einer ETP-Konferenz im Oktober

Die deutsche Solarindustrie erlebt ein bislang ungebremstes Wachstum: Vor allem der Bereich Fotovoltaik verzeichnete zuletzt eine Umsatzsteigerung von 3,7 Milliarden Euro (2005) auf 4,9 Milliarden Euro (2006). Dennoch stellt sich in Zukunft die Frage nach der Finanzierung der Branche. Zwar werden auch für 2007 Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von 100 Millionen Euro erwartet. Doch sei als Folge eines erhöhten Solarstromanteils auch mit hohen Einspeisevergütungen zu rechnen. Auf der ETP-Konferenz am 25. und 26. Oktober 2007 in Mannheim geht es deshalb um das Schwerpunktthema „Fotovoltaik“.

Auch die Beschäftigtenzahl im Bereich Fotovoltaik soll sich nach Expertenschätzung bis 2012 verdoppeln. Als Gründe für den Erfolg des Solar-Standorts Deutschland nennt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) vor allem einen stabilen Binnenmarkt und eine kontinuierliche Innovationsbereitschaft in den Unternehmen.

Doch trotz aller Erfolgsprognosen stellt sich in Zukunft die Frage nach der Finanzierung der Branche. Zwar rechnen Expertinnen und Experten mit Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von 100 Millionen Euro für das laufende Jahr 2007. Doch sei als Folge eines erhöhten Solarstromanteils auch mit hohen Einspeisevergütungen zu rechnen.

Über Finanzierungs-, Investitionsmöglichkeiten und neue Technologien berichten Expert/innen aus Forschung und Praxis auf der ETP-Konferenz „Fotovoltaik“ am 25. und 26. Oktober 2007 in Mannheim. Sie erörtern Angaben des Veranstalters zufolge vor allem versicherungsrechtliche Aspekte bei in- und ausländischen Anlagen und veranschaulichen die Ertrags- und Kostenstruktur realisierter Anlagen.

So stellt ein Vertreter des BSW Wachstumsstrategien für die Solarwirtschaft und seine Vision eines „Solar Valley“ in einzelnen deutschen Bundesländern vor. Neben Wachstumschancen beleuchtet er aber auch die Grenzen des Booms: So wird er diskutieren, ob der Solarindustrie eine ähnliches Ende droht wie der Dot-com-Branche.

Einen Einblick in die Fotovoltaikforschung und die Entwicklung der Dünnschichttechnologie gibt das ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung. Ferner besteht der Referentenkreis aus Spezialist/innen von Unternehmen wie der Commerzbank, der KFW IPEX-Bank, Phoenix Solar, Würth Solar, KG Leasing und der IKB Deutsche Industriebank.

Weitere Informationen unter www.iir.de/photovoltaik. Der Veranstalter ETP (Energie-Training für die Praxis) ist ein Geschäftsbereich des Weiterbildungsunternehmens IIR Deutschland.

Quellen: ppenergie, eco-world.de, solarwirtschaft.de
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Karlchen_II:

Hier scheint es in der Form von Steinmann einen

 
16.08.07 16:47
heftigen Verteidiger von Subventionen zu geben.

Tja - wer Aktionen von Unternehmen hat, die mit Subventionen zugeschüttet werden, muss wohl so denken.
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speedy gonzal.:

Sonnenenergie ist teuer - auch für Anleger

2
19.08.07 21:35
Solaraktien

Sonnenenergie ist teuer - auch für Anleger

14. August 2007
Wahrscheinlich haben sich die Anleger auch nach Sonnenschein und Wärme gesehnt: Ausgerechnet in der kalten Jahreszeit legten Solaraktien zu wie selten zuvor. Es waren Themen wie der schwere Wintersturm „Kyrill“ und der Klimabericht der Vereinten Nationen, die bei den Anlegern in den vergangenen Monaten das Interesse an der Branche wieder wach riefen. Und sich Kritiker schon an die Übertreibungen des Neuen Marktes erinnert fühlten.

Jetzt im Sommer liegen die Kursniveaus auf sonnigen Höhen. Die ganz große Phantasie für den weiteren Weg nach oben scheint nun erst einmal ausgereizt. Trotz guter Zahlen, die einige Sonnenenergie-Firmen am Dienstag vorlegten. Aber zweistellige Kurssprünge, wie sie nach Quartalsberichten bereits die Regel waren, sind wohl fürs erste passé. Zum Teil verkaufen Anleger sogar, obwohl Firmen ihre Geschäftserwartungen anheben.

Trotz besserer Prognosen nur ein Prozent für Q-Cells

Auch Q-Cells, mit einer Marktkapitalisierung von gut fünf Milliarden Euro einer der Größten der Branche, legte bis zum Mittag gerade mal ein Prozent zu. Und das, obwohl die Firma ihre Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr anhob. Vor einem Vierteljahr hatte der Kurs nach guten Daten 20 Prozent zugelegt. Jetzt plant der ostdeutsche Solarzellen-Hersteller für 2007 einen Umsatz von mindestens 800 Millionen Euro, zuvor war man von 750 Millionen ausgegangen. Das im Tec-Dax notierte Unternehmen will einen Vorsteuergewinn (Ebit) von 170 Millionen Euro einfahren und einen Überschuss von 130 Millionen Euro. Offenbar zu wenig überraschend, um einen richtigen Kurssprung auszulösen.

Die höhere Erwartung begründete das Unternehmen mit einem positiven Verlauf von Testläufen einer neuen Produktionslinie. Klingt gut, doch mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 46 auf Basis der 2007-er Prognosen ist die Aktie inzwischen alles andere als billig. Mit Kursen um die 65 Euro notiert sie nicht weit entfernt vom bisherigen Allzeithoch. Und in der Zwölf-Monats-Betrachtung hat sich das Papier in etwa verzweieinhalbfacht.

Notwendig: Wachstum, Wachstum, Wachstum

Nun sprechen solch hohe Bewertungen nicht generell gegen einen Einstieg in eine Aktie. Wer kaufen will, muss sich allerdings eine Tatsache vergegenwärtigen: Solche Firmen brauchen ständig weiteres Geschäftswachstum, um ihre ambitionierten Bewertungen zu rechtfertigen. Erst wenn die für die nächsten Jahre erhofften Gewinne tatsächlich erwirtschaftet werden, dürften sich die KGVs normalisieren in Richtung 15 - und wieder zum Aktienkauf einladen. Viele Marktbeobachter halten die Wette darauf derzeit einfach für zu riskant.

Schließlich hat die Vergangenheit gezeigt: So schnell, wie die Kurse steigen, so schnell kann es gerade mit Solarwerten kurzfristig bergab gehen. Zu Beginn des vergangenen Jahres waren viele Titel ihrem heutigen Kursniveau nahe gekommen. Damals hatte sich die schon mehrere Jahre andauernde Rally beschleunigt. Es folgte ein Kurseinbruch, bei dem sich beispielsweise der Aktienkurs von Solon halbierte.

Klimadebatte nützt den Sonnenfirmen

Andererseits muss man für die Branche keineswegs schwarzmalen. So rechnet zur Stunde kaum jemand damit, dass sich die Nachfrage nach Solaranlagen abschwächt. Verwiesen wird darauf, dass einige Anbieter angekündigt haben, ihre Kapazitäten auszubauen. Und vor allem die Großen haben mittlerweile einen Auslandsanteil von 40 bis 60 Prozent des Umsatzes aufgebaut. Branchen-Musterschüler Solarworld etwa verfügt bis zum Jahr 2020 über einen Auftragsbestand von fünf Milliarden Euro. Davon kommen nach Angaben des Unternehmens 90 Prozent aus dem Ausland.

Solche Quoten machen die Firmen unabhängiger von politischen Entscheidungen hierzulande - falls gesetzliche Fördervorteile demnächst wegfallen sollten. Aber die Klimadebatte kommt den Solaranbietern zugute: Die EU etwa will den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent massiv erhöhen. „Von der politischen Seite hat sich dieses Jahr einiges für die Solarindustrie verbessert“, resümieren Analysten.

Gefährlich geringe Marktkapitalisierung

Für Anleger gilt: Wer Vertrauen in das weitere Wachstum hat und als Anleger stärker auf Nummer sicher gehen will, kauft Aktien von Solarworld, Q-Cells und Conergy. Dabei handelt es sich um Firmen, die an der Börse immerhin zwei bis fünf Milliarden Euro schwer sind. Weniger als eine Millarde bringen etwa Ersol (730 Millionen), Solar Millennium (370 Millionen), Aleo Solar (190 Millionen), Phoenix Solar (133 Millionen) oder Sunways (100 Millionen) auf die Waage der Marktkapitalisierung. Großanleger können solche Titel leicht, je nach Interessenlage, in die eine oder andere Richtung hieven.

Unabhängig davon waren Anleger mit den Kleinen am Mittwoch trotz Erfolgsmeldungen nicht richtig gut bedient. Der Solarmodulproduzent Aleo hob seine Erwartungen an, die Aktie gab drei Prozent nach. Der Solarzellenhersteller Sunways legte im ersten Halbjahr 2007 kräftig zu, der Kurs bewegte sich kaum. Gleiches galt für Solar Millennium. Und der von Ersol bekanntgegebene Gewinnrückgang schickte den Kurs um mehr als ein Prozent nach unten.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Text: @tih
Bildmaterial: AP, ddp, FAZ.NET
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speedy gonzal.:

Fotovoltaik & Solarthermie: Fachkräfte gefragt

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20.08.07 12:15
Fotovoltaik & Solarthermie: Fachkräfte sind gefragt

Die steigenden Kosten für Heizung und Warmwasser sind für Verbraucherinnen und Verbraucher oft ein Ärgernis - Beschäftigte in der Solarbranche profitieren dagegen von dieser Entwicklung. Ob Solarstrom durch eine Fotovoltaik-Anlage oder Sonnenkollektoren auf dem Dach für warmes Badewasser - die Solarbranche boomt und sucht daher händeringend nach Fachkräften. Vor allem Dachdecker, Heizungsinstallateure und Ingenieure mit einer Weiterbildung können in den kommenden Jahren mit vollen Auftragsbüchern rechnen.

Waren Expert/innen für Solartechnik vor rund zehn Jahren nur in Spezialbetrieben zu finden, ist dies heute anders: „Inzwischen ist die Technik in vielen Branchen angekommen“, sagt Physiker Klaus Lambrecht aus Rottenburg (Baden-Württemberg). Vor allem für Elektriker, Heizungsbauer und Dachdecker sei es heute normal, Solartechnik zu installieren. „Momentan gibt es am Bau aber nicht genügend Fachkräfte“, so der Solartechnik-Dozent der Landesarchitektenkammer.

Die Gewerke sollten mit Blick auf den Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich auf Weiterbildung setzen, um den Zug nicht zu verpassen. „Vor allem die Heizungsingenieure sind schlecht qualifiziert in der Solartechnik“, mahnt Lambrecht. Auch bei Architekt/innen bestehe noch großer Nachholbedarf. Denn mittlerweile kämen Gebäudeplaner/innen nicht mehr umhin, bei neuen Häusern den Einsatz von Solartechnik in Betracht zu ziehen - das sei gesetzlich so verankert. „Die ökonomische und ökologische Machbarkeit muss geprüft werden.“ Da seien auch die Fachingenieur/innen gefordert.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Berlin verzeichnet bereits seit längerem steigende Stellenzahlen in der deutschen Solarbranche. „In den vergangenen drei Jahren hatten wir eine Verdreifachung der Beschäftigtenzahlen auf derzeit mehr als 50.000“, sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Bis zum Jahr 2020 rechnet der Verband mit einem Zuwachs auf rund 200.000 Beschäftigte. Vor allem Ostdeutschland profitiere momentan vom Boom: In Thüringen, Sachsen und Brandenburg entstehen dem BSW zufolge zunehmend Firmen, die Solarkollektoren bauen. In den alten Bundesländern nehme die Zahl der Maschinenhersteller zu.

Gesucht werden Körnig zufolge vor allem Expert/innen im Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechniker/innen, Wirtschaftsingenieur/innen und Chemiker/innen. „Aber auch der weitergebildete Elektrohandwerker, der normalerweise Kabel verlegt, ist für die Installation der Anlagen auf den Dächern oder an den Fassaden gefragt.“ Die größten Chancen auf einen Job hätten Fachkräfte derzeit in Baden-Württemberg und Bayern, wo die meisten Solar- und Fotovoltaik-Anlagen installiert werden.

Wer sich für einen Job in der Solarbranche interessiert, kann entweder über ein Studium oder eine Ausbildung einsteigen. „Schülerinnen und Schüler sollten sich überlegen, ob sie stärker im Bereich der Verfahrenstechnik oder im Maschinen- und Anlagenbau arbeiten möchten“, rät Körnig. „Ein Fachhochschulstudium ist grundsätzlich nie falsch, wenn man ins mittlere Management aufsteigen will.“ Für die Arbeit im Verkauf von Solarkollektoren reiche die klassische Marketingausbildung. Handwerker/innen rät der Fachmann zu Weiterbildungskursen. „Es reicht aber nicht, nur einmal ein Buch zu lesen oder einen Wochenendkurs zu belegen“, warnt Körnig.

Dass sich die Investition der Firmen in Fortbildungsangebote rentieren wird, glaubt auch Architekt Georg Dasch, Chef des Sonnenhaus-Instituts in Straubing (Bayern). Dabei sei bislang noch nicht abzusehen, ob sich Solarthermie-Anlagen mit Sonnenkollektoren auf dem Markt ebenso gut entwickeln werden wie die derzeit boomenden Fotovoltaik-Umwandler mit Solarzellen. Momentan sei der Markt verunsichert, weil sich die Förderbedingungen ständig änderten. Bei weiter explodierenden Energiepreisen könne sich aber auch die Solarthermie zu einem Wachstumssektor entwickeln.

Spezielle Studienangebote für Solartechnik - wie es sie etwa in der Schweiz gibt - hält Dasch nicht unbedingt für notwendig. „Schon während eines normalen Ingenieurstudiums kann man seine Schwerpunkte setzen.“ Allerdings gibt es an einigen Unis schon Studiengänge im Bereich der Umwelttechnik. Auch bieten Handwerkskammern und Verbände bereits bundesweit Solarenergie-Lehrgänge an.

Quelle: dpa, verivox
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speedy gonzal.:

Größte Fotovoltaik-Anlage der Welt

 
21.08.07 07:17
Schritt 1 zur größten Fotovoltaik-Anlage der Welt

Auf dem ehemaligen Militärflughafen „Waldpolenz“ im sächsischen Muldentalkreis bei Brandis, östlich von Leipzig, wird derzeit die größte Fotovoltaik-Anlage der Welt mit rund 400.000 Quadratmeter Modulfläche errichtet. Rund 550.000 Dünnschicht-Module werden nach Fertigstellung eine Spitzenleistung von 40.000 Kilowatt bringen. Heute findet im Beisein von Vertreter/innen aus Wirtschaft und Politik die offizielle Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts der weltgrößten Fotovoltaik-Anlage statt.

Der Solarpark auf den Gemarkungen der sächsischen Gemeinden Brandis und Bennewitz sei ein „Meilenstein für die Entwicklung der juwi-Gruppe und der Fotovoltaik allgemein“, so die juwi GmbH. Denn das Kraftwerk liege mit einem spezifischen Preis von rund 3.250 Euro pro Kilowatt etwa 20 bis 40 Prozent unter dem üblichen Marktpreis. „Solche Großprojekte tragen immens dazu bei, dass Solarstrom immer günstiger wird,“ erklärt juwi-Gründer Matthias Willenbacher. „Mit der Anlage zeigen wir, dass der Fotovoltaik keine Grenzen mehr gesetzt sind. Schon in wenigen Jahren wird der Solarstrom vom eigenen Dach günstiger sein, als der von den Energiekonzernen angebotene Strom.“

Das Investitionsvolumen für den Solarpark beträgt 130 Millionen Euro. Pro Jahr werden in dem Solarstrom-Kraftwerk „Waldpolenz“ rund 40 Millionen Kilowatt Solarstrom erzeugt. Das Kraftwerk wird zudem jährlich rund 25.000 Tonnen CO2 einsparen. Bereits nach einem Jahr soll es die Energie erzeugt haben, die für die Herstellung und Montage der Anlage benötigt wird. Die 550.000 Solarmodule für den Solarpark „Waldpolenz“ liefert der Dünnschicht-Spezialist First Solar. Die Module werden überwiegend in Frankfurt/Oder produziert. Die Inbetriebnahme der kompletten Anlage ist bis Ende 2009 geplant.

„Mit der Anlage in Brandis und Bennewitz zeigen wir, dass der Fotovoltaik keine Grenzen mehr gesetzt sind. Bald kann jeder den Ausstieg aus der Atomenergie und der Klima schädlichen fossilen Stromversorgung selber verwirklichen – einfach auf Solarenergie umsteigen“, betont juwi-Gründer Willenbacher. „Das macht unabhängig, sichert lokale Arbeitsplätze und schont Umwelt und Geldbeutel.“

Die juwi-Gruppe ist als Generalunternehmer für Planung, Logistik und Bauleitung verantwortlich. „Der Bau der weltweit größten Anlage ist eine echte Herausforderung für ein mittelständisches Unternehmen wie die juwi-Gruppe“, so Willenbacher. „In Brandis bauen wir auf einer Fläche von über eine Million Quadratmeter. Ein Hausdach beispielsweise hat im Gegensatz dazu meist nur eine Fläche von 40 bis 50 Quadratmeter“, verdeutlicht der juwi-Gründer die Dimensionen.

Projekte wie dieses im Muldentalkreis belegten, dass Solarstrom im Energiemix eine große Rolle spielen könne. „Wir brauchen in Zeiten des Klimawandels und der immer knapper werdenden Ressourcen keine neuen Kohlekraftwerke und auch keine verlängerten Atomlaufzeiten – Wind, Sonne & Co können Deutschland versorgen: sofort, sicher, unabhängig und auf Dauer preiswert“, so Willenbacher.

Um beispielsweise zehn Prozent des jährlichen Strombedarfs von Sachsen durch Fotovoltaik-Anlagen decken zu können, müssten jährlich rund zwei Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt werden. Der Flächenbedarf für diese Strommenge würde laut juwi GmbH bei rund 4.000 Hektar liegen. Das entspräche lediglich rund zwei Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche von Sachsen, so die juwi weiter.

Quelle: juwi GmbH

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noise:

Chip-Hersteller auf Brautschau

 
21.08.07 07:52
17.08.2007 16:21
Intel träumt vom Platz an der Sonne
Bisher dominieren Öl- und Elektronik-Konzerne sowie spezialisierte Anbieter den Solarmarkt. Das könnte sich bald ändern. Angeblich wollen auch Chip-Hersteller in das Geschäft mit der Sonne vordringen. Es droht eine Fusionswelle.


Die zahlreichen deutschen Solartechnik-Firmen müssen sich auf schwierigere Zeiten einrichten. Die geplante drastische Senkung der Einspeisevergütung und die Milliarden-Investitionen in den Bau neuer Kapazitäten dürfte einige Unternehmen unter Druck setzen. Experten rechnen mit einem Preisverfall bei Modulen.

Konsolidierung steht bevor
Folglich dürfte sich die Konsolidierungswelle, die bislang vor allem kleinere Anbieter erfasste, beschleunigen. "Die Konsolidierung wird in den nächsten zwei bis drei Jahren laufen", glaubt Hans-Martin Rüter vom Bundesverband Solarwirtschaft. Der Conergy-Chef rechnet damit, dass die Großen der Branche sowie global agierende Konzerne anderer Branchen zuschlagen.

Chiphersteller prüfen Einstieg in Solar-Markt
So bemühen sich derzeit Chip-Konzerne, in das Geschäft mit der Sonne einzusteigen. "In der Hableiterbranche gibt es entsprechende Überlegungen", bestätigte am Freitag Rüter gegenüber dpa-AFX. Wie die Nachrichtenagentur erfuhr, soll der Chip-Riese Akquisitionsmöglichkeiten ausloten. Laut Insidern habe es bereits Kontakte mit möglichen Übernahmezielen, darunter auch deutsche Firmen, gegeben.

Interesse am Solar-Geschäft soll auch Samsung haben. Die Südkoreaner haben bereits eine eigene Produktion aufgebaut. Die Chip-Konzerne verfügen über gute Kenntnisse beim Umgang mit dem Rohstoff Silizium, der für die Produktion von Solarzellen gebraucht wird.

Siemens und GE in Lauerstellung

Die Industrie-Giganten Siemens und General Electric schielen ebenfalls auf das florierende Geschäft mit der Sonne. "Siemens lotet derzeit die Möglichkeiten für einen Einstieg aus, Vorstände führen bereits erste Gespräche", sagte ein Branchenkenner.

Solarworld sieht sich auf der sicheren Seite
Vor allem Nischenanbieter in der vorgelagerten Wertschöpfungsstufe dürften ins Übernahmevisier geraten. "Wer nicht alles selbst produziert vom Wafer bis zum Modul, der hat keine Überlebenschance", prophezeit Frank Asbeck, Vorstandschef von Deutschlands führendem Solar-Konzern Solarworld. Asbeck ist überzeugt, dass Solarworld nicht zu den Übernahmekandidaten gehört. "Wir werden unabhängig bleiben", verspricht er.

Nach zuletzt herben Kursverlusten springt die Solarworld-Aktie am Freitag kräftig nach oben. Sie klettert um rund elf Prozent auf fast 34 Euro. Anfang August hatte der Titel bei 39 Euro ein Rekordhoch erreicht. Die Aktie von Q-Cells legt um über zwei Prozent, Conergy um rund ein Prozent zu. Dagegen büßen Ersol und Solon zwei Prozent ein.
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speedy gonzal.:

Preissenkungen bei Solarstrom zu erwarten

 
21.08.07 19:21
Deutliche Preissenkungen bei Solarstrom zu erwarten

(© ddp) 21.08.2007 08:53:52 - In den kommenden Jahren ist nach Angaben von Solarworld-Chef Frank Asbeck mit einem deutlichen Boom der Branche sowie mit sinkenden Preisen bei Solarstrom zu rechnen. Kurz- und mittelfristig seien spürbare Preissenkungen bei der Solarenergie zu erwarten, sagte Asbeck der Verbraucherzeitschrift «Guter Rat». Bis 2009 gingen die Preise für Solarenergie um sieben Prozent zurück. «Spätestens 2015 wird der Strom vom Dach genauso viel kosten wie der Strom aus der Steckdose, um die 20 Cent pro Kilowattstunde», betonte Asbeck.


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speedy gonzal.:

Deutsche Solar-Aktien nur vorübergehend geschwächt

 
24.08.07 12:32
Europressedienst:
US Immobilienkrise schwächt deutsche Solar-Aktien nur vorübergehend - Warnung vor Konkurrenz aus China

Bedingt durch die Krise des amerikanischen Immobilienmarktes wiesen in der Folge auch alle 30 DAX-notierten Aktien Verluste auf und die im TecDAX gelisteten (Solar-)Unternehmen schlossen ebenfalls im Minus, berichtet der Europressedienst Bonn. Am 16. August etwa notierte der TecDAX deutlich unter den Vormonatswerten, was sich ebenfalls auf die Solar-Titel auswirkte. Marktstratege Matthias Jörrs von der Privatbank Sal. Oppenheimer stellte gegenüber FinanzNachrichten.de heraus, dass sich die Anleger in solchen Phasen von "zyklischen Werten" trennen um die Risiken ihrer Portfolios zu minimieren. Bei den Solar-Aktien gingen daher viele Anleger auf Nummer sicher und schöpften die Gewinne der Vormonate sicherheitshalber ab.  

Die Aktien von ErSol (Photovoltaik) und Conergy (Photovoltaik und Solarthermie) reagierten laut EuPD nervös auf die Verkäufe und verloren zwischenzeitlich um 7,42 Prozent (ErSol, Stand: 16. August) und 6,39 Prozent (Conergy, Stand: 16. August). Aber schon einen Tag später erholten sich die Papiere wieder und legten - allen voran die SolarWorld AG (Photovoltaik) - erneut um einige Prozent zu. Auch die Hamburger Conergy AG entwickle sich inzwischen wieder prächtig. Vorstandschef Martin Rüter erklärte diese Performance auch mit der verbesserten Rentabilität seines Konzerns. "Wir haben enorme Kostenvorteile durch unser neues Werk in Frankfurt/Oder", so Rüter gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Dort plant der Konzern eine neue Fabrik, die vom Roh-Silizium bis zum fertigen Solar-Modul alle Produktionsschritte unter einem Dach vereint. Einzig der Windanlagenhersteller Nordex, ebenfalls großer Verliere auf dem Parkett, habe sich erheblich schwerer erholt. Nur langsam sei die Aktie in diesen Tagen aus dem Tief geklettert, habe aber am 23.08. bei 30,01 Euro je Stück geschlossen.

Experte warnt vor China-Solar-Aktien

Anlass genug für Armin Brack, Chefredakteur des "Geldanlagen-Report", die Solar-Aktien noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Angesichts der weltweiten Diskussion um Klimaschutz und globale Erwärmung erfreuten sich die erneuerbaren Energien immer noch einer ungebrochenen Aufmerksamkeit und mit ihnen die Aktienwerte der Unternehmen. Nichts deute derzeit darauf hin, dass sich dieser Boom verlangsamen werde. Dennoch warnt Brack vor dem "Phänomen China-Solar-Aktien". Die in Asien angekündigten Produktionskapazitäten von bis zu sieben Gigawatt (GW) im Jahr 2010 seien absolut gigantisch und angesichts der derzeitigen Marktlage beinahe unrealistisch, schlussfolgert Brack. Ob "chinesische Hochstaplerei" oder gesunder Optimismus hinter diesen Wachstumsprognosen steckt, wagt der Chefredakteur nicht zu sagen. Aber es sei zu erwarten, dass die chinesischen Solar-Unternehmen ihre Kapazitäten in den nächsten Jahren tatsächlich um ein Vielfaches steigern und ihre Produkte dann verstärkt in den Übersee-Markt pumpen. Hier liege Brack sicher richtig, betont der EuPD: Schon heute lägen die Preise für Solar-Anlagen in China um bis zu 40 Prozent unter jenen in Europa. Sollten die asiatischen Firmen künftig noch stärker auf den europäischen Markt drängen, werde es sicher auch zu einem schärferen Preiskampf kommen. Ein Grund für Armin Brack, schon heute vor allzu langfristiger Euphorie zu warnen.

24.08.2007   Quelle: EuPD Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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speedy gonzal.:

Fünf der weltweit größten Fotovoltaik-Kraftwerke

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24.08.07 12:34
Fünf der weltweit größten Fotovoltaik-Kraftwerke werden bald in Deutschland stehen

Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des Mega-Projekts „Waldpolenz“ im sächsischen Brandis setzt die juwi-Gruppe aus dem rheinland-pfälzischen Bolanden eine neue Marke für Betreiber von solaren Großanlagen und schiebt sich so auf den ersten Platz der weltweiten Top-Ten. Der Solarpark „Waldpolenz“ wird nach seiner Fertigstellung in gut zwei Jahren voraussichtlich doppelt so groß sein wie das derzeit größte Solarkraftwerk des Mitbewerbers SunTechnics, das allerdings noch in diesem Jahr in Korea fertig gestellt werden soll. Mit 20 Megawatt hat das SunTechnics-Projekt in SinAn, südwestlich der koreanischen Hauptstadt Seoul gelegen, bereits ein beachtliches Ausmaß.

„Ab dem heutigen Tag können wir bis zu sechs Megawatt Solarstrom einspeisen“, verkündete juwi-Vorstand Matthias Willenbacher am Dienstag bei der offiziellen Inbetriebnahme des weltweit größten Solar-Projekts „Waldpolenz“ im sächsischen Brandis. Und das ist noch nicht einmal annähernd die Leistung, die das Solarkraftwerk der juwi-Gruppe künftig erreichen soll. 40 Megawatt sollen bis Ende 2009 auf dem ehemaligen Militärflughafen im Muldentalkreis installiert sein und dann auf 220 Hektar – umgerechnet eine Fläche von 200 Fußballfeldern – etwa 40 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen.

Den Hintergrund für dieses Streben nach Größe erklärt Matthias Willenbacher von der juwi-Gruppe: „In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien.“ Dabei trügen solche Freiflächenanlagen, als besonders preisgünstiges Fotovoltaik-Segment, maßgeblich zum Erfolg der Solarenergie bei, so der juwi-Vorstand.

Allerdings nur solange, wie sich die Bundesregierung an die bislang vereinbarten Förderbedingungen für Sonnenstrom halte, meint Carsten Körnig vom Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW-Solar) gegenüber EuPD Europressedienst. Ein Anstieg der Degression bei der Solarförderung, wie ihn Astrid Klug (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, im Namen des Umweltministers Sigmar Gabriel ankündigte, führe nicht etwa zu einem verbesserten Wettbewerb, sondern schwäche die noch junge Wachstumsbranche unnötig, fürchten Branchenkenner.

Fünf der weltweit größten Solarkraftwerke (ent)stehen derzeit in Deutschland. Der Solarpark „Waldpolenz“ wird nach der Fertigstellung Ende 2009 voraussichtlich den ersten Platz unter den „Top-Ten“ einnehmen.

Die „Top-Ten“ der weltweit größten Solarkraftwerke:

Brandis, Deutschland – 40 MW geplant
SinAn, Süd-Korea – 20 MW, im Bau
Beneixama, Spanien – 20 MW geplant
Erlasee/Arnstein, Deutschland – 12 MW
Sepra, Portugal – 11 MW
Pocking, Deutschland – 10 MW
Milagro, Spanien – 9,5 MW
Doberschütz, Deutschland – 6 MW
Darro, Spanien – 5,8 MW
Miegersbach, Deutschland – 5,3 MW

Quelle: Europressedienst EuPD
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steinmann:

Zu #21 : SPEEDY GONZALES leistet hier verdammt

 
25.08.07 00:20
gute Arbeit. Léute vergebt doch bitte endlich die verdienten Sterne...Ich klann doch hier nicht aölles alleine machen. Bewrte ich hie rauch noch, wird mir angezeigt "Sie ahben diese......schon X-Mal bewertet. Also ran, Kollegen.Ich fange gleich mal an damit.. bis ich nicht meg´hr "darf".

Dennocch, abe rfür den Inhalt kann Speedy nun nix, ist im nachstehenden Absatz so viel haarsträunder Unsinn verzapft worden. Nichts gegen Armin Brack, der schreibt manchmal so treffende beinahe kongeniale Artikel, aber hier hat er keine ahnung oder ist nicht gut informiert.
Die Chinesen haben das silzium nicht + werden es auch zu Preisen die exorbitant sind,, nicht bekommen.
Vor 2-3 Jahren mussten unserer deutschen Firmen durch langfristverträge (Bis zu 20 Jahre incl. Absichtserklärungen) Ihre REINsiiziumversorgung sichern. Zusätzlich m,acht SW recycling alter Module und steigt gerade in duie Produktion ein mit dem erfahrenen Joint-Venture Partner DEGSSA.

Solarworld istz hier blendend aufgestellt. Andere große Solarfirmen im Tec-Dax mehr oder weniger.

Schon in 2006 sahen wir erste Bergrenzungen der roduktion wegen Mangels an Reinsilizium.-
Wohlgenmerkt : Der Grundstoff: SAND! ist beinahe unendlich bzw kann auch noch aus dem Gsstein weiter gebrochen werden....
Silizium ist das zweithäufigste Element des Periodensystems auf dieser unserer Erde.

Die Chinesen haben es nicht. Sie haben keine Lieferverträge abgeschlossen, Ein Produktionsaufbau der hochkomplexen Raffinerien dauert 2,5 -4 Jahre.

Sie kaufen jetzt schon teure (2-5 -fach über Vertragspreisen unserer deutschen Hersteller kleine Mengen auf den "Restmärkten" oder auch SPOTmärkten. was sie kriegen können. Ihr Kostenvorteil ist dadurch in Kürze verflogen, weil die spotpreise sich nochmal verfünf-bis achtfachen werden. Mi´ndestens . In 2008-2010, da wie oben beshrieben keine nenneswerte produktion für die Chinesen aufgebaut wird.

Essig mit der genannten 7-Gigawatt-Menge. Maximal 2 Zehntel davon sind in der doppelten Zeit realistisch. warum die so Schaumschlagen, weiß ich nicht. Nur die Aktien dieser unfähigen Schwindelunternehmen bittte nicht kaufen. da sist heiße Luft wie 99/2000 am neuuen Markt. Kurseinbussen von 90% sind da nix. Auf NULL kannns auch gehen. wird nichgt so schlimm kommen müsse. aber sie werden ´nur winzig kleine Brötchen backen.

Solarworld ist bzgl super aufgestellt. aus dem JV mit Degussa löönen sie ab 2009-2015 den Chinesen das Zeug ja zu sehr hóhen Preisen verkaufen.....


Der Rest der deutzschen Hersteller kämpft mind. 4 Jahr noch mit Produkionslimitierungen Mangels ausreichend REINsilizium.

Conergy ist stark betroffen. da nun Einstieg in die Produktion erfolgen soll. Wären besser beim Handel geblieben. Kaum 10%der benötigten Siliziummenge gesichert. Kann eine satte Pleite zwischen 2009-2013 werden. Fingerweg!

Q-cells: Die Margen sinken wie Teufel , da Zellen kann jeder >Chinese auch...Falls Silizium .....
Bald der absturz oder etwas später?

Ersol: Die Nischenanwendung Dünnschicht wird erst nach 2015/2020 aus ihrem Nischen dasein herauskommen. Bis dahin keine Chance auf Wirkungsgrade für Massenmarkt...
Sehr riskante Aktie.

SOLON schaue ich mir mal näher an und die kleinere PHÖNIX SONNENSTROM.

Jedenfallls de rartikell wrr SCHROTT in dieem Teil.

Unkennntnis und Wortmüll.

SW ist für die kommenden 15 Jahre sehr gut aufgestellt.
Bald sprießen die Gewinne aus der SHELL -Übernahme 2006 + dann spätesten geht in de Aktie die Post ab. Ende 2088 , oder im Verlauf 2008, stehen wir bei 100 Euro.
Wetten?

Und auch nächstes Jahr gibts wieder einen SPLIT. Muss nicht 1:2 sein. Mal sehen...

Gute nacht+ lasst euch nicht bange machen von sonem Mist...
Aaron
































Experte warnt vor China-Solar-Aktien

Anlass genug für Armin Brack, Chefredakteur des "Geldanlagen-Report", die Solar-Aktien noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Angesichts der weltweiten Diskussion um Klimaschutz und globale Erwärmung erfreuten sich die erneuerbaren Energien immer noch einer ungebrochenen Aufmerksamkeit und mit ihnen die Aktienwerte der Unternehmen. Nichts deute derzeit darauf hin, dass sich dieser Boom verlangsamen werde. Dennoch warnt Brack vor dem "Phänomen China-Solar-Aktien". Die in Asien angekündigten Produktionskapazitäten von bis zu sieben Gigawatt (GW) im Jahr 2010 seien absolut gigantisch und angesichts der



derzeitigen Marktlage beinahe unrealistisch, schlussfolgert Brack. Ob "chinesische Hochstaplerei" oder gesunder Optimismus hinter diesen Wachstumsprognosen steckt, wagt der Chefredakteur nicht zu sagen. Aber es sei zu erwarten, dass die chinesischen Solar-Unternehmen ihre Kapazitäten in den nächsten Jahren tatsächlich um ein Vielfaches steigern und ihre Produkte dann verstärkt in den Übersee-Markt pumpen. Hier liege Brack sicher richtig, betont der EuPD: Schon heute lägen die Preise für Solar-Anlagen in China um bis zu 40 Prozent unter jenen in Europa. Sollten die asiatischen Firmen künftig noch stärker auf den europäischen Markt drängen, werde es sicher auch zu einem schärferen Preiskampf kommen. Ein Grund für Armin Brack, schon heute vor allzu langfristiger Euphorie zu warnen.

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speedy gonzal.:

ETP-Konferenz zum Wachstumsmarkt Photovoltaik

 
25.08.07 11:44
Wachstumsmarkt Photovoltaik im Mittelpunkt einer ETP-Konferenz im Oktober

Die deutsche Solarindustrie erlebe ein bislang ungebremstes Wachstum, so die ETP (Energie-Training für die Praxis), Veranstalter der Konferenz "Photovoltaik", in der Ankündigung der Veranstaltung. Vor allem die Photovoltaik verzeichnete zuletzt eine Umsatzsteigerung von 3,7 Milliarden Euro (2005) auf 4,9 Milliarden Euro (2006). Die Beschäftigtenzahl soll sich nach Expertenschätzung bis 2012 verdoppeln. Als Gründe für den Erfolg des Solar-Standorts Deutschland nennt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vor allem einen stabilen Binnenmarkt und eine kontinuierliche Innovationsbereitschaft in den Unternehmen. Trotz aller Erfolgsprognosen stelle sich in Zukunft jedoch die Frage nach der Finanzierung der Branche.   Zwar rechneten Experten mit Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von 100 Millionen Euro für das laufende Jahr 2007. Doch sei als Folge eines erhöhten Solarstromanteils im Stromnetz auch mit hohen Aufwendungen für die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu rechnen.

Wachstumsstrategien für die Solarwirtschaft

Über Finanzierungs-, Investitionsmöglichkeiten und neue Technologien berichten Experten aus Forschung und Praxis auf der ETP-Konferenz "Photovoltaik" am 25. und 26. Oktober 2007 in Mannheim. Sie erörtern vor allem versicherungsrechtliche Aspekte bei in- und ausländischen Anlagen und veranschaulichen die Ertrags- und Kostenstruktur realisierter Anlagen. So stellt ein Vertreter des BSW Wachstumsstrategien für die Solarwirtschaft und seine Vision eines "Solar Valley" in einzelnen deutschen Bundesländern vor. Neben Wachstumschancen beleuchtet er aber auch die Grenzen des Booms: So soll diskutiert werden, ob der Solarindustrie eine ähnliches Ende droht wie der "Dot-com-Branche".

Einen Einblick in die Photovoltaik-Forschung und die Entwicklung der Dünnschichttechnologie gibt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW). Ferner besteht der Referentenkreis aus Spezialisten von Unternehmen wie der Commerzbank, der KFW IPEX-Bank, Phoenix Solar, Würth Solar, KG Leasing und der IKB Deutsche Industriebank. Der Veranstalter ETP (Energie-Training für die Praxis) ist ein Geschäftsbereich des Weiterbildungsunternehmens IIR Deutschland.

Weitere Informationen: www.iir.de/photovoltaik

22.08.2007   Quelle: IIR Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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speedy gonzal.:

Energiekonzerne greifen nach Alternativen

 
25.08.07 13:07
Auszüge aus einem Handelsblatt-Artikel, den kompletten Artikel gibt's unter folgendem Link:
www.handelsblatt.com/News/Technologie/...ach-alternativen.html

Dank hoher Kapitalkraft und gestärkt durch staatliche Mindestpreisgarantien drängen etablierte Unternehmen auf den Markt für erneuerbare Energien. „Wir wollen an den staatlich geschaffenen Windfall-Profits teilhaben“, sagt ein Spitzenmanager. RWE, Eon & Co. rüsten zum Angriff.

DÜSSELDORF. Das Geschäft mit Windkraft, Biogas, Biosprit und Solaranlagen boomt. Der Einsatz von Biomasse im Großmaßstab gilt als nächster Renner. Gleichzeitig wachsen die national noch isolierten Märkte der regenerativen Versorgungsquellen zusammen. Grenzüberschreitend agierende Konzerne wollen deshalb Integrationsvorteile erschließen.

Die Branche der erneuerbaren Energien erlebt durch die aktuelle Klimadiskussion einen neuen dynamischen Aufschwung. Nach der EU-Ratsentscheidung Anfang März stehen die Ampeln für regenerative Versorgungsquellen auf Grün. Staatliche Privilegien sind garantiert, etablierte Energieunternehmen wollen daran teilhaben. „Wir würden uns unökonomisch verhalten, wenn wir an diesen staatlich geschaffenen Windfall-Profits nicht teilhaben wollten“, sagt ein Spitzenmanager der Branche.

Eon-Chef Wulf Bernotat teilte Ende Mai mit, sein Unternehmen treibe die Integration nationaler Märkte voran, damit ein wirksamer Energiebinnenmarkt zwischen Schwarzem Meer und Atlantik entstehe. Drei Mrd. Euro will Deutschlands Energiekonzern Nummer eins bis 2010 für erneuerbare Energien ausgeben.
Auch RWE weitet sein Engagement im Geschäft mit regenerativen Versorgungsquellen kräftig aus. 700 Mill. Euro will das Unternehmen bis 2011 investieren.

Prognosen von Forschungsinstituten, die für die Bundesregierung zur Vorbereitung des dritten nationalen Energiegipfels zwischen Politik und Wirtschaft am 3. Juli erstellt wurden, zeichnen für die Expansion der erneuerbaren Energien ein sehr optimistisches Bild. So könnten die Beiträge der regenerativen Quellen zum deutschen Primärverbrauch von knapp fünf Prozent (2005) auf beinahe 17 Prozent (2020) steigen, ohne dass gesamtwirtschaftliche Friktionen drohen, schlussfolgern die Experten von Prognos AG, Basel, und des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln. In der aktuellen Leitstudie „Ausbaustrategie Erneuerbare Energien“ stellt Verfasser Joachim Nitsch fest, dass weitere Kostendegressionen für Photovoltaik, Offshore-Windenergie und Geothermie in Sicht sind. Bei Geothermie wie bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologien zur Nutzung von Biomasse würden die Stromgestehungskosten zudem durch steigende Wärmegutschriften positiv beeinflusst. Spätestens 2030 bedürfe der Kraftwerksmix aus Erneuerbaren keiner staatlichen Unterstützung mehr.

HANDELSBLATT, Samstag, 25. August 2007, 10:47 Uhr


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speedy gonzal.:

Engpass bei fossilen Brennstoffen droht früher ...

 
27.08.07 09:30
DISCOVERY CHANNEL: Engpass bei fossilen Brennstoffen droht früher, als die Deutschen denken

Fossile Brennstoffe sind begrenzt. Diese Botschaft scheint jedoch noch nicht bei allen Deutschen angekommen zu sein. Dies zeigt eine von DISCOVERY CHANNEL in Auftrag gegebene, repräsentative Umfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse. Demnach wiegen sich die Deutschen in einer trügerischen Sicherheit, denn sie erwarten eine Erschöpfung fossiler Brennstoffe erst in den nächsten 50 Jahren. Fossile Brennstoffe wie Gas und Erdöl können aber schnell knapp werden. Laut der Internationalen Energie-Agentur (IEA) ist es möglich, dass die steigende Nachfrage nach Öl bereits ab 2010 nicht mehr von den Förderländern gedeckt werden kann. Diese Tatsache ist der Mehrheit der Deutschen jedoch laut Umfrage nicht bekannt: Gerade einmal jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) rechnet in den nächsten zehn Jahren mit einer Verknappung fossiler Brennstoffe. Der Großteil der Deutschen (56 Prozent) geht dagegen von 11 bis 50 Jahren aus. Weitere 20 Prozent sind sogar der Meinung, dass die weltweiten Gas- und Ölreserven erst in 51 bis 100 Jahren ausgeschöpft sein werden. Tatsache sei jedoch, dass die globalen Erdölvorräte bereits innerhalb der nächsten 50 Jahre vollkommen aufgebraucht sein werden, heißt es in der Pressemitteilung von DISCOVERY CHANNEL. Regenerative Energiequellen seien deshalb für die Energieversorgung der Zukunft unumgänglich.  

Sonnenenergie: im Bewusstsein vieler Deutscher, aber noch kaum im Stromnetz

Die bekannteste erneuerbare Energiequelle ist die Sonne. Knapp drei Viertel der Deutschen (74 Prozent) kennen sie laut forsa-Umfrage, dicht gefolgt von der Windenergie, die 69 Prozent der Befragten bekannt ist. Wasserkraft und Biomasse sind mit 47 Prozent beziehungsweise 43 Prozent etwa der Hälfte der Bevölkerung geläufig. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz der Bekanntheitsskala: Erdwärme mit 18 Prozent. Überraschend: Ganze 11 Prozent der Deutschen können laut Umfrage keinerlei erneuerbare Energiequelle nennen. Obwohl die Sonnenenergie der Deutschen liebstes Kind zu sein scheint, werde dennoch kaum welche produziert, heißt es in der Pressemitteilung. 2006 habe ihr Anteil am Primärenergieverbrauch in Deutschland weit weniger als ein Prozent betragen. Das gleiche gelte auch für Wind- und Wasserkraft. Mineralöle (35 %), Erdgas (23 %) und Kohle (24 %) hätten den deutschen Energiemarkt momentan noch fest in der Hand. Doch wenn es nach der Mehrheit der Deutschen geht, könnte sich das schnell ändern...


Auch der Verbraucher macht mit

Etwa drei Viertel der Bundesbürger (77 Prozent) würden laut Umfrage persönlich erneuerbare Energiequellen nutzen, auch wenn dies mit höheren Kosten oder Investitionen verbunden wäre. Und das gelte nicht nur für jene, die über das nötige Kleingeld verfügen. Selbst die Mehrheit der Haushalte mit weniger als 1.000 Euro Nettoeinkommen (69 Prozent) wäre bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, um erneuerbare Energieträger zu nutzen. Bei Haushalten mit mehr als 3.000 Euro Nettoeinkommen sind es sogar 87 Prozent.

Informationen zur Umfrage

Anlässlich des Starts der neuen Dokumentarserie "Herausforderung Zukunft" (02. September 2007 um 21:05 Uhr) auf DISCOVERY CHANNEL wurden 1.003 Frauen und Männer ab 14 Jahren zu ihrer Meinung bezüglich der Energieversorgung der Zukunft und Ressourcenknappheit befragt. Die repräsentative Umfrage wurde vom 10. bis 13. August 2007 in ganz Deutschland durchgeführt.

27.08.2007   Quelle: Discovery Channel Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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speedy gonzal.:

22. Europäische Photovoltaikkonferenz in Mailand

 
27.08.07 16:15
WFS sucht in Mailand Solar-Investoren

Sachsen auf größter Kongressausstellung der Solarstrombranche mit Stand vertreten
(pressebox) Dresden, 27.08.2007 - Die Wirtschaftsförderung Sachsen ist vom 3. bis 7. September 2007 mit einem Stand auf der weltweit bedeutendsten Konferenz der Solarstrombranche, der 22. Europäischen Photovoltaikkonferenz mit Ausstellung, im italienischen Mailand vertreten. Mit dabei in Halle 20, Stand H5 sind die FHR Anlagenbau GmbH aus Ottendorf-Okrilla und die Solarpower GmbH aus Plauen. Etliche andere sächsische Unternehmen sind mit eigenen Ständen vertreten.

Die FHR Anlagenbau aus Ottendorf-Okrilla ist ein Spezialanlagenbauer der Vakuumtechnik und der Verfahrensentwicklung in Dünnschichttechnologie. Die Plauener Solarpower GmbH bietet Produkte und Lösungen für Solarthermie, Photovoltaik und Windenergie an. Die WFS will die 22. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition vor allem nutzen, um auf Sachsen als attraktiven Investitionsstandort für die Solarindustrie zu werben. Einige Gespräche am Stand sind bereits vereinbart. Was Sachsen hierbei zu bieten hat, zeigt die Ausstellerliste aus dem Freistaat: SolarWorld, von Ardenne Anlagentechnik, AIS Automation Dresden, Roth & Rau AG, Leybold Optics, Solarwatt AG, Applied Materials und SiC Processing AG. Mit einem Gemeinschaftsstand ist auch der Silicon Saxony e.V. vertreten. Mit am Stand ist die Dresdner DAS GmbH und die beiden Thüringer Unternehmen My-Chip Production und Maicom Quartz.

Die SolarWorld AG wird in Mailand den SolarWorld Einstein-Award 2007 vergeben. Damit unterstützt das Unternehmen den Forschernachwuchs in der Photovoltaik-Branche. Benannt ist der Preis nach Albert Einstein, der 1905 den photoelektrischen Effekt entdeckte und somit als Vater der heutigen Photovoltaikindustrie gelten kann.

Die Veranstalter der Photovoltaik-Konferenz in der "Fiera Milano", Italiens größtem Messe- und Kongress-Komplex, erwarten 3.000 Kongressteilnehmer aus 75 Ländern. In der begleitenden Ausstellung präsentieren sich 500 Firmen auf 30.000 qm. Gegenüber 2006 hat sich die Ausstellungsfläche fast verdoppelt. In der Konferenz treffen Forscher, Industrievertreter und Politiker aufeinander. 1.200 Konferenzbeiträge sind gemeldet. Konferenzsprache ist Englisch.


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speedy gonzal.:

China: Weltweit größter Solarmarkt

 
27.08.07 16:23
27.08.2007 14:16:00
China: Weltweit größter Solarmarkt
EMFIS.COM - RTE Peking 27.08.07 (www.rohstoffe-go.de)
Laut einem Bericht von Experten der Solarindustrie ist China mittlerweile der weltweit größte Markt für Solarstrom.
In China werde die weltweit größte Menge an Solarstrom produziert, dies belegen Statistiken.

Im September wird in Peking der Solar World Congress stattfinden. Daran werden Experten aus rund 50 Ländern teilnehmen.


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speedy gonzal.:

Masdar - Die Wüste entdeckt das Solarzeitalter

 
28.08.07 11:11
Thema Solarenergie vom 28.08.2007 @ 09:04:00 CEST

Masdar - Die Wüste entdeckt das Solarzeitalter

Gründerzentren gibt es viele. Jede Stadt, die etwas auf sich hält, hat vermutlich bereits eines. Den Mut zum solaren Baugebiet haben da deutlich weniger Kommunen. Masdar ist anders. Bei Masdar wird die ganze Stadt zum "100%-Solaren-Gründerzentrums-Wohngebiet". Im Rahmen der Cityscape Abu Dhabi 2007 stellte das bekannte Londoner Architekturbüro Foster und Partner den Entwurf der ersten CO2-freien, 100% Solaren Industriestadt vor.

Die Idee zu diesem Projekt wurde bereits im April 2006 verkündet. Doch nun gibt es erste konkrete Pläne. Auf einer Fläche von 640 Hektar sollen im Endausbau bis zu 47.500 Menschen wohnen und arbeiten. Die Energieversorgung wird nur aus erneuerbaren Quellen erfolgen. Durch Recycling soll die Abfallmenge drastisch reduziert und der Bedarf an Trinkwasser soll um 80% gesenkt werden. Private Autos wird es in Masdar nicht geben und alle wichtigen Einrichtungen sollen in weniger als 200 Meter Entfernung zu finden sein. Man geht primär zu Fuß. So umreisst der Masdars "Stadtplaner", Lord Norman Foster, die wichtigsten Ziele.

Auf dem Gelände wird die Hauptinitiatorin, die Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC), ihren Firmensitz haben. In unmittelbarer Nachbarschaft soll das Masdar Institute of Science and Technology entstehen. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde mit der Ausarbeitung von Lehrplänen für diese Universität beauftragt. Schwerpunkte der Ausbildung werden Energie- und Nachhaltigkeitstechnologien sein. Das Masdar Institute ist wiederum Teil des Masdar Research Network, einem internationalen Forschungsverbund aus derzeit sechs Partnern: Universität Aachen, Columbia University (USA), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Imperial College London (UK), Tokyo Institute of Technology (Japan) und die University of Waterloo (Kanada).

Parallel dazu will man in Masdar bis zu 1.500 innovative Unternehmen ansiedeln. Von Seiten der Industrie konnte Masdar bereits einige namhafte Partner gewinnen: General Electric, BP, Shell, Mitsubishi, Rolls Royce, Total, Mitsui, Fiat und seit kurzem auch das deutsche Solarunternehmen Conergy. Anfang Juli wurde verkündet, dass die Masdar Initiative gemeinsam mit Conergy ein Solarkraftwerk mit 40 Megawatt Leistung aufbauen wird. Laut Norman Foster soll diese PV-Anlage zur Keimzelle der restlichen Stadt werden. Die Solarstrommodule werden nicht nur Schatten, sondern auch die Energie spenden, mit der die gesamte Stadt erbaut werden soll.

Die Stadt Masdar wird jedoch nicht nur energetisch eigenständig. Um die Ansiedlung ausländischer Firmen zu erleichtern, werden innerhalb der Stadt auch vollkommen andere (sprich: eher westliche) Gesetze gelten. Masdars "Grüne Gemeinde" ist eine spezielle Freihandelszone und auch deshalb durch eine Mauer vom Rest von Abu Dhabi abgetrennt. Masdar wird bei der Fertigstellung im Jahr 2009 somit auch kulturell und rechtlich eine "Insel".

Ein nachhaltiges Modell für die Region
Im Rahmen des World Future Energy Summit (WFES08), der vom 21 bis 23 Januar 2008 in Abu Dhabi abgehalten wird, sollen alle für die Stadt relevanten technischen Aspekte beleuchtet werden. Von der Abwasserreinigung über Solartechnologie bis hin zu nachhaltiger Mobilität steht alles auf dem Programm. Die Palette der rund 70 Redner reicht von Al Gore und seiner "Unbequemen Wahrheit" über Umweltminister Sigmar Gabriel mit dem "EEG-Erfahrungsbericht" bis hin zum "Peak-Oil Journalisten" David Strahan, der über den bevorstehenden Niedergang der weltweiten Erdölproduktion berichten wird.

Abu Dhabi, eines der sieben Emirate in den Vereinigten Arabischen Emiraten, verdankt 98% seiner Exporteinnahmen dem Erdöl. Aufgrund hoher Ölpreise schwimmt die Region derzeit im Geld. Doch das will weise angelegt werden. Selbst die Internationale Energieagentur (IEA) hat erst kürzlich darauf hingewiesen, dass Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in den arabischen Ländern den Eigenbedarf an Öl rapide ansteigen lassen und deshalb – selbst bei gesteigerter Produktion – immer weniger Erdöl für den Export übrig bleiben wird. Dank konsequenter "Erneuerbare Energien"-Strategie zeigt Masdar deshalb auch einen Weg zur langfristigen Sicherung von Öl-Exporten und "nachhaltigem" Geldsegen für das eigene Land.

Masdar ist kein PR-Gag oder Papiertiger. Der Schirmherr des Projektes, Kronprinz Sheikh Mohammad bin Zayed Al Nahyan, hat vielmehr erkannt, dass die Erneuerbaren Energien eine der Schlüsseltechnologien für die Zukunft seines Landes sind: "Wir wollen ein bedeutender Spieler bei den Erneuerbaren Energien werden, nicht nur als Investor sondern uns auch mit Forschung und Entwicklung und später auch mit der Produktion befassen". Sultan Al Jaber, der Leiter des Masdar Unternehmens, ist sich sicher: "Eines Tages werden alle Städte so gebaut sein wie diese"; also 100% Solar.

www.masdaruae.com
www.wfes08.com

Quelle:
Tomi Engel
www.dgs.de

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speedy gonzal.:

Erneuerbare Energien - Die Jahrhundert-Branche

 
29.08.07 22:30
Den kompletten Artikel gibt's unter folgendem Link:
www.focus.de/finanzen/boerse/fonds/...energien_aid_130735.html

Erneuerbare Energien
Die Jahrhundert-Branche
Wind, Wasser, Sonne: Kaum eine Branche wächst langfristig so rasant wie die Ökoenergie-Industrie. Wie Anleger profitieren können.

Von den FOCUS-MONEY-Redakteuren Peter Bloed, Clemens Schömann-Finck und Ulrich Kühn

Von einer Nation der Autofahrer zur größten Ökofraktion der Welt. Kein Scherz: Die Rede ist von Deutschland. „Bis 2020 wird sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche auf 550 000 verdoppeln“, erklärt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energien. Dann wären fast so viele Menschen in der Ökostrom-Branche beschäftigt wie in der Autoindustrie.

Deutschland ist Vorreiter der grünen Welle. Derzeit stammen mehr als zwölf Prozent des hierzulande gewonnenen Stroms aus erneuerbaren Energien. Der Großteil davon kommt mit 42 Prozent aus Windrädern, gefolgt von 30 Prozent aus Wasserkraft. Sonnenenergie steuert bislang rund drei Prozent des Ökostroms bei.

Politik fördert Ökoenergie

Erneuerbare Energien werden immer beliebter – vor allem bei Politikern. Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, führt an der Ökobranche kein Weg mehr vorbei. Stark steigende Öl- und Gaspreise, garantierte Einnahmen und neue Technologien bescheren den Anbietern kräftiges Wachstum und attraktive Renditen. Und das ist erst der Anfang: „Weltweit legen viele Regierungen riesige Programme zur Förderung alternativer Energien auf“, berichtet Robin Batchelor, Fondsmanager bei Merrill Lynch. „Deshalb sind wir auch für die Zukunft sehr optimistisch.“

Im vergangenen Jahr wurden mit erneuerbaren Energien weltweit 55,4 Milliarden Dollar umgesetzt. Bis 2014 wird sich das Geschäft auf 226,5 Milliarden Dollar mehr als vervierfachen, erwartet das US-Beratungsunternehmen Clean Edge. Dabei wird sich der Umsatz mit Windenergie und Biosprit weit mehr als verdreifachen, das Solargeschäft vervierfachen.

Branche mit viel Potenzial

Die Börse feiert Hersteller von Ökostrom-Anlagen bereits wie Popstars. Die Aktie des Windrad-Herstellers Nordex hat sich seit Anfang 2006 mehr als verfünffacht. Solarzellen-Anbieter Q-Cells verdoppelte sich seit Jahresbeginn. Die Party geht weiter. „Da steckt noch viel Potenzial drin“, sagt Teresa Ni Chonghai, Fondsmanagerin bei der Vermögensverwaltung KBC.

Solar – Eitel Freude, Sonnenschein

Der Boom geht weiter: Fast so unerschöpflich wie die Energie der Sonne scheint auch im Moment das Wachstum des Marktes für das Geschäft mit den warmen Strahlen. Längst finden die Solarfirmen nicht mehr nur in Deutschland Abnehmer für ihre Anlagen. Auf der ganzen Welt dreht sich alles immer stärker um die Sonne: Für die USA rechnet das Schweizer Bankhaus Sarasin bis 2010 mit einem durchschnittlichen Wachstum des Fotovoltaik-Marktes von 49 Prozent, für Spanien sind es 67 Prozent, und in China soll die neu installierte Leistung jährlich sogar um 73 Prozent zunehmen. Der europäische Branchenverband EPIA schätzt, dass der Umsatz weltweit bis 2030 von sieben Milliarden auf 200 Milliarden Euro steigt.

Die deutschen Hersteller sind bei diesem Boom vorne mit dabei, allen voran Q-Cells, die Nummer zwei auf dem Weltmarkt, und Solarworld. Die Übernahme der Solarsparte der Shell-Gruppe hat Solarworld zum größten Fotovoltaik-Unternehmen in den USA gemacht. Die Bonner Firma kommt mit der Produktion kaum hinterher. Aufträge im Wert von fünf Milliarden Euro bis 2020 stehen in den Büchern.

Deutsche Unternehmen hoch bewertet

Allerdings sind die Aktien der beiden Unternehmen schon sehr hoch bewertet. Zum Einsteigen sei es aber noch nicht zu spät, meint Karsten von Blumenthal, Analyst bei SES Research. „Die Bewertung ist zwar ambitioniert, aber durch das hohe Wachstum der beiden Unternehmen gerechtfertigt. Die haben noch einiges in der Pipeline.“

Noch etwas im Schatten der beiden Branchenprimusse steht die Firma Aleo Solar. Erst vergangene Woche hob der Vorstand nach der Präsentation der Halbjahreszahlen die Umsatzprognose um acht Prozent auf 200 Millionen Euro an. Interessant macht die Firma, dass sie mit eigenem Werk im Boommarkt Spanien vertreten ist und mit Johanna Solar Technology kooperiert, die Dünnfilmzellen herstellt. Diese Technologie verspricht großes Potenzial: Die Module liefern auch im Schatten Strom und müssen nicht mehr wie kristalline Solarzellen im 30-Grad-Winkel aufgestellt werden. „Dieses Jahr wird die Produktion hochgefahren“, kündigt Finanzvorstand Uwe Bögershausen an.

Aleo Solar und Solon mit Wachstumspotenzial

Was den Reiz von Aleo Solar auch ausmacht, ist seine im Branchenvergleich moderate Bewertung. Das Gleiche gilt für Solon. Ein Wachstum von 30 Prozent hat Solon-Chef Thomas Krupke für dieses Jahr angekündigt. 50 Prozent sollen es im nächsten sein. „Solon ist sehr stark bei Großprojekten und hat einen guten Vertrieb aufgebaut“, meint Sal.Oppenheim-Analyst Gregor Kirstein. „Die Wachstumsziele sind durchaus realistisch.“

Die Sonnenanbeter

Unternehmen ISIN Gewinn je Aktie: 2007e Gewinn je Aktie 2008e Gewinn je Aktie 2009e
Q-Cells DE0005558662              1,3                   1,8                   2,6
Solarworld DE0005108401           0,9                   1,3                   1,8
Solon DE0007471195                2,2                   3,0                   3,7
Aleo Solar DE000A0JM634           0,6                   0,9                   1,2
Suntech US86800C1045              0,81                  1,22                  1,43
e=erwartet
Quellen: Bloomberg, Raymond James; e = erwartet
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speedy gonzal.:

Steinmeier wirbt für Kooperation mit Kalifornien

 
30.08.07 10:08
30. August 2007 | 06:47 Uhr
Steinmeier wirbt für stärkere Kooperation mit Kalifornien

San Francisco (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat bei seinem Besuch in Kalifornien für einen verstärkten Ausbau der Wirtschaftskooperation mit dem US-Westküstenstaat geworben. In Deutschland sei kaum bekannt, dass Kalifornien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Erde sei und als unabhängiger Staat sogar zur Gruppe der acht wichtigsten Industrieländer (G8) gehören würde, sagte der Minister am Donnerstag beim Besuch der Deutschen Internationalen Schule in Silicon Valley. Der Austausch zwischen Hochtechnologiefirmen müsse ausgebaut werden.In der deutschen Schule wurde in Beisein von Steinmeier eine Vereinbarung zur Installierung eines Solardaches unterzeichnet, durch das die 2000 gegründete Schule zwischen 30 und 40 Prozent der Energiekosten sparen wird. Das Dach wurde von den Firmen PHOENIX SOLAR und Xantrex Technology für rund 100 000 Dollar gespendet. Steinmeier bezeichnete die Schule als Vorzeigeprojekt für fortgeschrittene deutsche Solartechnologie.Steinmeier war am Mittwoch im Rahmen seiner fünftägigen Klimaschutzreise aus Norwegen kommend in Kalifornien eingetroffen. Im Laufe des Tages trifft Steinmeier Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Bei dem Gespräch will der Minister Möglichkeiten für eine Kooperation beim Emissionshandel zur Reduktion von Kohlendioxid ausloten. In Europa gibt es seit 2005 ein Emissionshandelssystem. In den USA wird auf Bundesebene derzeit an der Entwicklung von zwei verschiedenen derartigen System gearbeitet. Kalifornien gilt als Vorreiter beim Klimaschutz.
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speedy gonzal.:

Klima-Aktien gut im Rennen

 
30.08.07 13:11
30.08.2007 08:37
Klima-Aktien gut im Rennen
Liebe Leser,

Heute ein kleiner Abstecher zum viel zitierten Klimawandel: Das Thema zieht große Kreise. Und zu diesen Kreisen gehören auch solche Unternehmen, die nicht direkt grün sind. Unter den Favoriten sind nicht nur ökologisch „korrekte“ Aktien. Den Prognosen zufolge wird der Klimawandel jährlich bis zu 3% der globalen Wirtschaftsleistung kosten. Die erste Kategorie zielt darauf ab, jene Chancen herauszufiltern, die sich durch wärmere Winter und heißere Sommer ergeben. Daneben sind die gesetzlichen Änderungen zu berücksichtigen, also bestimmte einschneidende Umweltauflagen. Ganz wichtig ist schließlich, die Verhaltensänderungen der Menschen entsprechend einzuordnen.

Davon können viele Aktien profitieren. Und es müssen nicht immer deutsche alternative Papiere wie Solarworld, Q-Cells, Conergy, ErSol, Solon, Nordex, Crop-Energies oder der dänische Windkraft-Anbieter Vestas sein. Der Schweizer Multi ABB macht beispielsweise glänzende Geschäfte, weil in die Modernisierung von Stromnetze und energiesparender Anlagen in der Industrie weltweit investiert wird. Die Auftragsbücher sind prallvoll. Im ersten Halbjahr hat der Konzern den Umsatz um beachtliche 25% gesteigert.

Gewinner sind auch Stromkonzerne, die relativ saubere Gas- und Kernkraftwerke betreiben. Dazu gehören etwa Constellation Energy, Electricité de France, die Entergy Corp. und Exelon. Das Unternehmen betreibt Kernkraftwerke in den USA. Kernkraft ist zwar ökologisch höchst umstritten, aber sie liefert Energie ohne Kohlendioxid-Emissionen. Für Siemens spricht das Engagement beim Bau von Kernkraftwerken und die geplanten Investitionen in die klimafreundliche Technologie zur Vergasung von Kohle.

E.ON und RWE werden für eigene Windkraftanlagen in den kommenden Jahren Milliardenbeträge ausgeben. Die drei US-Versorger Chesapeake Energy, Southwestern Energy und XTO Energy mit ihrer effizienten Produktion sind ebenfalls auf den Kauflisten zu finden. Und bei den Auto-Konzernen werden jene Fabrikanten vorne weg fahren, die Fahrzeuge mit entsprechend schadstoffarmen Antrieben auf den Markt bringen. BMW, Honda, Peugeot und Toyota gelten hier als aussichtsreich. Als Zulieferer kommen BorgWarner und Magna International in Frage.

Der höhere Ethanol-Verbrauch wird beispielsweise dem US-Agrarkonzern Archer Daniels Midland mehr Gewinn einbringen. Die US-Farmer bauen mehr Mais, Raps und Getreide zur Produktion von Bioethanol an, was etliche Umrüstungen notwendig macht und dem Landwirtschafts-Ausrüster Deere nützt. Sauber aufgestellt sind die Hersteller von Turbinen für Windkraftanlagen wie etwa Gamesa und General Electric.

Selbst die Ölkonzerne werden ein wenig grün. Beispiel: Zusammen mit Associated British Food und dem US-Chemiekonzern Du Pont baut BP mehrere Fabriken für Bioethanol. Kosten: 750 Mio. Euro. Der Stoff macht das Autofahren umweltfreundlicher. Daneben investieren die Ölkonzerne in die Solarenergie und die Windkraft. Ein ganz kritisches Thema ist bekanntlich das Wasser, zum Beispiel in Spanien. Infolge der Dürre ist das kostbare Nass wichtiger denn je geworden. Mit 55% des privatisierten Marktes ist Aguas de Barcelona der führende Wasserversorger.

Quelle: Investor's Daybreak



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speedy gonzal.:

Messe RENEXPO in Augsburg

 
01.09.07 10:40
Augsburg goes solar

Solarenergie steht in Deutschland hoch im Kurs. Von den rund 1,3 Millionen Solaranlagen auf deutschen Dächern, die zur Stromerzeugung oder Wärmegewinnung genutzt werden, wurden allein 220.000 Anlagen 2006 neu installiert. Auch auf der diesjährigen Augsburger Messe RENEXPO vom 27. bis 30. September steht die Solarenergie besonders im Fokus. Die beiden Fachtagungen „4. Bundeskongress für Photovoltaikanlagen“ und „2. Bundeskongress für Solare Wärme und Kälte“ werden von einem Messeschwerpunkt „Fotovoltaik“ (PV-EXPO) begleitet.

„Angesichts boomender Märkte wollen wir mit unserem neuen Schwerpunkt Solarenergie Fachbesuchern wie Ingenieuren, Herstellern, Händlern, Kommunen, Energieversorgern und Versicherern hochkarätiges gebündeltes Praxiswissen anbieten“, betont Gunnar Kersten, Vertrieb Solar bei der REECO GmbH. So stehen neueste Trends bei der Marktentwicklung, Produktion, Planung, Finanzierung, Wartung und Versicherung von Fotovoltaikanlagen im Mittelpunkt des „4. Bundeskongress für Photovoltaikanlagen“.

Namhafte Referenten wie Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, oder Karin Freier vom Bundesumweltministerium werden über die Auswirkungen der laufenden Novelle des EEG auf die Fotovoltaik und die Rolle der Fotovoltaik bei der zukünftigen Energieversorgung berichten. Der Kongress wendet sich auch gezielt an internationales Publikum und wird simultan in englisch übersetzt, so der Veranstalter. Ergänzend präsentieren auf der PV EXPO namhafte Hersteller und Dienstleister Neuheiten aus dem Bereich Fotovoltaik.

Um aktuelle Trends und Erfahrungen rund um die Wärme- und Kältegewinnung mit Hilfe der Sonnenenergie geht es beim „2. Bundeskongress für Solare Wärme und Kälte“. Erstmals wird die Fachveranstaltung gemeinsam mit der Berliner Solarpraxis AG durchgeführt. Insgesamt präsentieren sich vom 27. bis 30. September 2007 in Augsburg rund 350 Aussteller/innen aus über einem Dutzend Länder. Weitere Informationen unter www.renexpo.de.

Quelle: REECO GmbH
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speedy gonzal.:

Die Intersolar erstmals in München

 
01.09.07 10:42
Die Intersolar erstmals in München

Vom 10. Juni bis zum 14. Juni 2008 findet die Intersolar 2008 erstmals in München statt. Mit zuletzt fast 32.000 Fachbesuchern und 638 Ausstellern war die internationale Leitmesse für Solartechnik in Freiburg an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Eine ebenso internationale Fortschrittsplattform ist die Industriemesse für Automation, AUTOMATICA. Die beiden Messen werden 2008 erstmals teilweise parallel auf dem Messegelände in München stattfinden. Die Kooperation sei die logische Konsequenz der Annäherung der beiden Industriezweige, so der Veranstalter.

Die jährlich stattfindende Intersolar wurde 2007 ein letztes Mal in Freiburg veranstaltet bevor sie 2008 wegen des großen Wachstums der letzten Jahre nach München übersiedelt. Zuletzt konnte die Messe bei den Besucherzahlen ein Wachstum von 36 Prozent auf 32.000 Fachbesucher aus fast 100 Ländern verzeichnen. 37 Prozent der 638 Aussteller kamen 2007 aus über 30 Ländern auf die Intersolar. Für das kommende Jahr erwarten die Veranstalter 800 Aussteller und mehr als 35.000 Besucher in fünf Messehallen auf dem 51.000 Quadratmeter großen Ausstellungsareal in München.

Die AUTOMATICA präsentiert ein internationales Angebot aus den Kernbereichen Montage- und Handhabungstechnik, Robotik, Industrielle Bildverarbeitung und dazugehörige Technologien. Schon 2006 konnte die zweijährlich stattfindende AUTOMATICA mit 28.500 Fachbesucher aus 84 Ländern die Zahl ausländischer Besucher mehr als verdoppeln und damit ihren Status als internationale Leitmesse festigen: Zuletzt begrüßte die Messe 814 Aussteller aus 37 Ländern. Die Veranstalter der AUTOMATICA erwarten für 2008 erneut ein deutliches Wachstum und eine Steigerung der Internationalität bei Aussteller und Besucher.

Die Kooperation der beiden Leitmessen AUTOMATICA und Intersolar sei die logische Konsequenz der Annäherung der beiden Industriezweige, so der Veranstalter. Die Automatisierungsbranche profitiere von zunehmenden Aufträgen aus der stetig wachsenden Solarbranche, die bei einzelnen Unternehmen bereits 80 Prozent der Neuaufträge ausmachten. Die Solarindustrie wiederum profitiere von den Vorteilen der automatisierten Fertigung, um die Qualität weiter zu erhöhen und die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Während die AUTOMATICA bereits am 10. Juni 2008 beginnt und bis 13. Juni dauert, folgt kurz darauf die Intersolar vom 12. bis 14. Juni 2008. An den beiden gemeinsamen Messetagen am 12. und 13. Juni 2008 werden Aussteller und Fachbesucher die Möglichkeit haben, von der Kooperation der beiden Messen zu profitieren. Es wird zwei Übergänge zwischen der Intersolar und der AUTOMATICA geben, die den Besuch beider Messen ermöglichen.

Gleichzeitig werden Kooperationen bei den Konferenzen und Foren geplant, die sich beispielsweise auf die Themen Automatisierungslösungen im Solarbereich und innovative Energielösungen für die Industrie beziehen werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass durch die Kooperation der beiden Messen zahlreiche positive Effekte für Besucher und Aussteller entstehen.

Die internationale Fachmesse Intersolar ist die größte Fachmesse für Solartechnik in Europa und fand seit 2000 in Freiburg statt. Sie konzentriert sich auf die Bereiche Fotovoltaik, Solarthermie und Solares Bauen. Träger der Intersolar 2008 sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Photovoltaic Industry Association (EPIA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES).

Die AUTOMATICA ist die internationale Fachmesse, die alle Segmente des Bereiches Robotik + Automation unter einem Dach vereint. Sie findet seit 2004 im zweijährigen Rhythmus auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Fokus der Messe ist, die komplette Wertschöpfungskette darzustellen. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der AUTOMATICA stehen die Messe München GmbH und VDMA Robotik + Automation, ideell-fachlicher Träger der Messe.

Quelle: Intersolar, fischerAppelt Kommunikation München GmbH
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speedy gonzal.:

Erstes 100 % Solar-Mehrfamilienhaus fertiggestellt

 
01.09.07 10:49
Erstes 100 % Solar-Mehrfamilienhaus ist fertiggestellt    
 
Das ehrgeizige Projekt des Solar-Pioniers Josef Jenni, das erste vollständig mit Sonnenenergie beheizte Mehrfamilienhaus Europas, wurde am 31. August 2007 mit einer offiziellen Feier im Beisein von Politik- und Fachvertretern eingeweiht. In der Werkhalle der Jenni Energietechnik AG in Oberburg/BE, wo sonst Solar-Speicher hergestellt werden, erinnerte sich Geschäftsführer und Bauherr Josef Jenni an die spannende Geschichte des Vorhabens: Nach dem symbolischen Spatenstich im September 2005 wurde im November desselben Jahres in einer spektakulären Aktion mit der Kraft von über hundert Freiwilligen der große Solarspeicher auf der Baustelle aufgestellt. Das Zentrum der Solaranlage fasst 205.000 Liter Wasser und sorgt so das ganze Jahr hindurch für angenehme Raumtemperaturen und Warmwasser.  

Solaranlage macht Zusatzheizung überflüssig

Im Mai 2006 wurden die Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 276 Quadratmetern auf dem Süddach installiert. Mit dieser Solaranlage werden jegliche Zusatzheizungen überflüssig. Die Bauweise nach "Minergie-P"-Standard setzt weitere Akzente bezüglich Energieeffizienz und Umweltschutz. Mit optimaler Wärmedämmung und passiver Sonnenenergienutzung sind die Bewohner der acht Wohnungen unabhängig von steigenden Heizöl- und Gaspreisen. Dies wurde von Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer und Friedensforscher Daniele Ganser entsprechend gewürdigt.

Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand

Initiant Josef Jenni demonstriert mit diesem Projekt einmal mehr, dass Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit keine Widersprüche sein müssen, sondern bei einer fortschrittlichen Bauweise Hand in Hand gehen können. Die baulichen Möglichkeiten werden passend zum Anlass in diversen Referaten wie auch bei der Besichtigung des Solar-Mehrfamilienhauses gezeigt und diskutiert. An den anschließenden zwei Tagen der offenen Tür (Freitagnachmittag und Samstag) ist das Solar-Mehrfamilienhaus auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

01.09.2007   Quelle: JENNI ENERGIETECHNIK AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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speedy gonzal.:

Fotovoltaik-Technologie für Malaysia

 
01.09.07 10:56
:: Fotovoltaik-Technologie für Malaysia

+ 31.08.2007 + Malaysia bemüht sich um eine Diversifizierung der Energieversorgung. Um die starke Abhängigkeit von Importen zu reduzieren, soll die Nutzung von Kohle und regenerativen Energien vorangetrieben werden.
Hauptenergien sind wegen der großen eigenen Vorkommen noch Erdgas und Erdöl, die allerdings voraussichtlich nur noch 20 bis 30 Jahre ausreichen werden. Der neunte malaysische Entwicklungsplan für die Jahre 2006 bis 2010 bestätigt beide Optionen als Säulen der Energieversorgung. Um den Worten Taten folgen zu lassen, wurde aktuell dazu auf dem Dach des staatlichen Stromanbieters Pusat Tenaga eine Photovoltaik-Anlage montiert.

Malaysia verfügt über enormes Potential bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Hervorzuheben sind hier die Mengen anfallender Biomasse aus der Palmöl- und Holzindustrie sowie die überdurchschnittliche jährliche Solareinstrahlung von 1.500 bis 2.000 kWh (Kilowattstunden) pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die jährliche Solareinstrahlung bei rund 950 bis 1.150 kWh pro Quadratmeter.

Im Januar 2007 wurde damit begonnen, in Selangor Darul Ehsan auf dem Dach des staatlichen Stromversorgers ein Sonnen-Kraftwerk zu installieren. Die Photovoltaik-Anlage dient dem Stromerzeuger zu Demonstrationszwecken, soll für Schulungen zur Verfügung stehen und die praktischen Erfahrungen mit der Photovoltaik-Technologie erweitern. Das System leistet mit 112 Dünnschicht-Solarmodulen rund 6 kWp (Kilowattpeak) und belegt eine Fläche von etwa 110 Quadratmetern. „Jährlich sollen circa 7.100 kWh Strom produziert werden. Die Anlage erspart der Umwelt pro Jahr damit 6.400 Kilogramm CO2 und weitere Schadstoffe“, weiß Johannes Schneider, Director Corporate Projects bei IBC SOLAR AG, Bad Staffelstein.  Das Photovoltaik-Systemhaus hatte die Anlage konzipiert und schlüsselfertig geliefert.

IBC SOLAR AG, international führender Photovoltaik-Systemanbieter, hatte frühzeitig auf den Markt Malaysia gesetzt. Schon im Jahr 2002 war in Petaling, nahe der  Hauptstadt Kuala Lumpur, ein Tochterunternehmen gegründet worden: IBC Solarteknik Sdn Bhd.

Experten erwarten eine fulminante Entwicklung für die Photovoltaik-Technologie auf Grund der vorhandenen Chancen im tropischen Malaysia. Die Regierung hat die Vorzüge des „grünen“ Stroms längst erkannt und Förderprogramme wie „Suria 1000“ und „SREP“ (Small Renewable Energy Power Programm) ins Leben gerufen. Gefördert werden mit dem Programm Photovoltaik-Anlagen zur Netzeinspeisung. Die Förderung ist dabei – mit dem deutschen EEG („Erneuerbare-Energien-Gesetz“) als Vorbild – verbindlich festgeschrieben, um für Investoren Sicherheit zu schaffen.  

In den kommenden Jahren soll der aufstrebende Sektor mit einer Vielzahl von im Planungsstadium befindlichen Projekten zum weltweiten Wachstum der IBC-Firmengruppe beitragen. Die Zielvorgabe aus Deutschland lautet für das asiatische Tochterunternehmen, in die Fußstapfen der Muttergesellschaft zu treten und sich in naher Zukunft als führendes Photovoltaik-Systemhaus auf dem heimischen Markt zu etablieren.
Quelle:
IBC SOLAR AG 2007
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speedy gonzal.:

Solar-Firma bringt 150 Jobs nach Berlin

 
01.09.07 11:06
... immer mehr Firmen möchten auch ein Stück vom großen "Solar-Kuchen" haben ....

Solar-Firma bringt 150 Jobs nach Berlin

Bielefelder Unternehmen kommt nach Adlershof. Investition von neun Millionen
Berlin - Die Solarbranche bekommt in Berlin Zuwachs. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wollen die beiden Sonnenstrom-Manager Volko Löwenstein und Christian Plesser ihre im Februar gegründete Bielefelder Firma für Solartechnik nach Berlin verlegen. Weiter heißt es, das Unternehmen will in die Produktion von Photovoltaik-Elementen einsteigen und über neun Mio. Euro investieren. Insgesamt könnten so über 150 Arbeitsplätze geschaffen werden. Nähere Einzelheiten wollen Löwenstein und Plesser mit Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) und René Gurka von der Wirtschaftsförderung am Montag verkünden. Löwenstein hatte sich in den vergangenen Jahren als Direktor für Solartechnik beim Fenster- und Fassadenbauer Schüco in Bielefeld einen Namen gemacht. Er setzte sich für die Integration von Photovoltaik-Modulen in die Haustechnik ein. Nach Meinungsverschiedenheiten mit der Schüco-Geschäftsleitung stieg Löwenstein allerdings gemeinsam mit dem Solar-Vertriebsleiter Plesser aus dem Unternehmen aus und gründete eine eigene Firma. Diese wird nun von der Berliner Wirtschaftsförderung bei ihrer Umsiedlung nach Berlin unterstützt. Über die Hintergründe der Umsiedlung wollte die Wirtschaftsförderung nichts sagen. Weder Löwenstein, noch Plesser wollten hierzu Auskunft geben.

Schüco selbst hat den Aufbau einer eigenen Produktionslinie für Sonnenstrommodule auf Basis von Dünnschichtanlagen gemeinsamen mit dem Energieversorger E.on in Sachsen-Anhalt angekündigt. Die Konzerne wollen dazu 100 Mio. Euro investieren. Das Geld für die Löwenstein-Investitionen in eine neue Fertigungsanlage in der Bundeshauptstadt kommt dagegen den Informationen zufolge zumindest zu einem Teil aus Lichtenstein, wie aus dem Umfeld von Löwenstein bekannt wurde. Welche Firmen oder Investoren dahinter stecken, war nicht zu erfahren.

Berlin hat bereits in den vergangenen Wochen immer wieder Investoren aus der Solarbranche angelockt. In Berlin-Adlershof will die US-amerikanische Global Solar Energy im kommenden Frühjahr eine Produktion für Sonnenstromzellen auf Basis der Dünnschicht-Technik aufnehmen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 30 Mio. Euro. An der Global Solar ist die Berliner Solon AG mit rund 20 Prozent beteiligt. Solon ist einer der Hauptabnehmer der Produktion in Adlershof.

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Aus der Berliner Morgenpost vom 1. September 2007
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speedy gonzal.:

Erweiterung Fotovoltaik-Kraftwerk Göttelborn

 
01.09.07 11:27
Fotovoltaik-Kraftwerk Göttelborn: Erweiterung auf 8,4 MW

Das Panaroma besitzt Symbolcharakter: Im Hintergrund das alte Steinkohlekraftwerk, im Vordergrund mehr als 50.000 Solarmodule, die völlig emissionsfrei Strom produzieren. Bis Ende September steigt das Solarstromkraftwerk in Göttelborn (Saarland) zum drittgrößten Deutschlands auf. Derzeit erweitert die City Solar AG mit einer Investitionssumme von 16,8 Millionen Euro die Nennleistung der Anlage von 4 auf 8,4 Megawattpeak (MWp). Damit deckt das Kraftwerk am Ende den Strombedarf von rund 3.500 deutschen Durchschnittshaushalten. 1,2 MW des zweiten Bauabschnitts gingen bereits Anfang dieser Woche ans Netz.

„Ein sehr gutes Beispiel für die Wende hin zu Erneuerbaren Energien“, unterstreicht Stefan Kasterka von der City Solar AG. Er war bereits 2004 für den Bau der ersten 4 MW auf dem ehemaligen Absinkweiher der Grube Göttelborn verantwortlich und betont: „Dieser Standort ist nahezu ideal für ein Fotovoltaik-Kraftwerk, denn der kühle Boden kommt der Leistung unserer Module zugute.“

Alleine für den aktuellen Bauabschnitt mit 4,4 MW verwendet City Solar mehr als 25.000 kristalline Module des neuen Partners Canadian Solar. Das elektrische Equipment (Verkabelung, Wechselrichter, Transformatoren) stammt vom Siemens-Konzern, mit dem die City-Solar-Gruppe seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Unter anderem war Siemens auch eine wichtige Stütze für City Solar beim Bau des derzeit weltgrößten Fotovoltaik-Kraftwerks im spanischen Beneixama mit einer Nennleistung von 20 MW.

Neben Spanien und weiteren, sonnenreichen europäischen Ländern bleibt City Solar allerdings auch seiner Linie treu und investiert nach wie vor in den deutschen Markt. „In einer Zeit, in der viele behaupten, deutsche Großprojekte seien nicht mehr rentabel, beweisen wir mit Göttelborn das Gegenteil“, unterstreicht Trend-Capital-Geschäftsführer Peter Käsberger. Finanziert wird die Erweiterung über einen Solarfonds der Trend Capital mit Sitz in Mainz. Käsberger: „Die Anleger können sich nicht nur über den positiven Klimaeffekt freuen, sondern auch über eine Rendite von 268 Prozent.“ Die Resonanz auf den Solarfonds sei deshalb jetzt schon gewaltig.

Die Bauarbeiten dauern noch bis Ende September an. Die Gestelle stehen bereits komplett. Derzeit werden eifrig Module eingeschoben. Am Ende produziert das Komplettkraftwerk mit seiner Leistung von 8,4 MW zirka 8,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – ohne jeglichen Ausstoß von Kohlendioxid. Zum Vergleich: Ein herkömmliches Kraftwerk in dieser Größenordnung würde unsere Umwelt pro Jahr mit mehr als 6.500 Tonnen CO2 belasten.

Quelle: City Solar AG

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speedy gonzal.:

Solarstrom-Schub ab 2015

 
03.09.07 00:01
Sonnenenergie-Branche und Greenpeace: Solarstrom-Schub ab 2015

dpa-Meldung, 02.09.2007 (21:47)
Berlin ­ Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht hat nach Einschätzung der Solarbranche und des Umweltverbandes Greenpeace weltweit große Wachstumschancen. "Solarstrom wird immer wirtschaftlicher und ist ab 2015 zunächst in Südeuropa ohne jegliche Markthilfen wettbewerbsfähig", heißt es in einer Studie von Greenpeace und des Europäischen Verbandes der Photovoltaik-Industrie (EPIA), die der Deutschen Presse-Agentur dpa am Sonntag vorlag. Nördlich der Alpen wie in Deutschland werde es wegen der geringeren Sonneneinstrahlung nur ein paar Jahre länger dauern.

Mit der inzwischen begonnenen weltweiten Massenproduktion von Solaranlagen werde der Preis für Strom aus Sonnenenergie kontinuierlich auf das allgemeine Marktniveau sinken, erläuterte Greenpeace-Experte Sven Teske. Die Studie soll an diesem Dienstag auf der größten europäischen Solarstromkonferenz in Mailand vorgestellt werden.

Die Marktanalyse zeige, dass die Photovoltaik-Industrie ihren weltweiten Umsatz von derzeit 9 Milliarden Euro bis 2010 auf 25 Milliarden und bis 2030 auf 318 Milliarden Euro ausdehnen könne. Die Umsatzerwartungen bis 2010 ständen "bereits in den Auftragsbüchern". Die weitere Entwicklung sei seriös geschätzt, dabei sei ein realistischer Atomausstieg berücksichtigt, ein nur allmählicher Rückgang der schädlichen Kohleproduktion sowie Kraftwerks- Modernisierungen. Die Bedeutung anderer regenerativer Energien wie die Wind- und Wasserkraft in Nordeuropa werde nicht nachlassen.

Deutschland könne sich als Anlagenbauer an der Spitze der Branche behaupten, sagte Teske. Allerdings sei nicht zu übersehen, dass die USA und Japan aufholten und China ein riesiges Energie- Aufbauprogramm habe. Auch bei der Stromversorgung selbst stünden die Deutschen mit einem Anteil von 39 Prozent an der weltweit installierten Solar-Stromleistung von 6,6 Gigawatt (2006) an der Spitze ­ gefolgt von Japan mit 21 Prozent, USA mit 9 Prozent und Spanien mit 2 Prozent sowie Australien mit 1 Prozent. Vermehrte Aktivitäten gebe es inzwischen auch in anderen Ländern wie in Südkorea, das das deutsche Gesetz über erneuerbare Energien nahezu vollständig kopiert habe. Auch in Kenia gebe es bereits ein gutes Solarprogramm, sagte Teske.

Die global installierte Leistung wird laut Studie 2010 bereits auf 28,9 Gigawatt klettern, bis 2020 auf 241 Gigawatt und bis 2030 auf 1 272 Gigawatt hochschnellen. Damit werde dann 9,4 Prozent der weltweiten Stromnachfrage aus Sonnenenergie bedient, während es heute erst 0,05 Prozent seien. Die Zahl der Beschäftigten dieser Branche werde von weltweit 74 000 (2006) ­ davon 35 000 in Deutschland ­ auf 271 000 in 2010 anwachsen. 2030 sollte die Branche bereits 6,3 Millionen Beschäftigte zählen. Bis 2030 könne die Photovoltaik insgesamt 6,6 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen ­ soviel wie ganz Deutschland in etwa sieben Jahren in die Luft bläst.

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speedy gonzal.:

Deutsche Solarproduktion läuft auf Hochtouren

 
03.09.07 14:07
03-09-07, Autor: BSW-Solar
Deutsche Solarproduktion läuft auf Hochtouren
15 neue Fabriken am Standort Deutschland - Weltweiter Photovoltaik-Boom schafft neue Absatzmärkte

Die deutsche Solarwirtschaft ist weiter auf der Überholspur. Nach aktuellen Erhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wuchs die Solarzellenproduktion in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die deutschen Solarzellen-Produzenten stellten von Januar bis Juni dieses Jahres Zellen mit einer Gesamtleistung von rund 300 Megawatt her. Bereits jede vierte weltweit installierte Solarzelle stamme damit aus deutscher Fertigung.

International öffnen sich neue Märkte für Photovoltaikprodukte. Der Europäische Dachverband der Photo­voltaikindustrie EPIA erwartet eine Verdopplung des Weltmarktes innerhalb der nächsten drei Jahre. Für 2010 rechnet EPIA mit einem Weltmarkt von 5,6 Gigawatt. Ein jährliches globales Marktwachstums von 20 Prozent sieht die Schweizer Bank Sarasin voraus. Wichtige Exportländer für Deutschland liegen in Südeuropa und in Nordamerika. Solartechnik entwickelt sich nach Ansicht der Unternehmensberatung Roland Berger zu einer Leitindustrie, die zusammen mit anderen Erneuerbaren Energien von Umsatz und positiven Beschäftigungs-effekten her langfristig klassische Industriebranchen wie den Fahrzeugbau überflügeln kann.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft: "Solarenergie entwickelt sich zum globalen Gigatrend des 21. Jahrhunderts. Bis Mitte dieses Jahrhunderts kann ein Drittel des weltweiten Energiebedarfs aus Solarenergie gedeckt werden. Das sind gute Langfristperspektiven und ausgezeichnete Exportaussichten für die deutsche Solarindustrie."

Um weiter eine dominierende Rolle am Weltmarkt zu spielen, setzt die deutsche Solarwirtschaft auf Expansion: Fünfzehn neue Solarfabriken werden bis 2008 am Standort Deutschland entstehen. Zusammen mit dem Ausbau bestehender Fabriken bedeutet das ein Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro. Die Expansions-geschwindigkeit, intensive Forschungsaktivitäten und eine enge Zusammenarbeit mit dem solartechnisch führenden deutschen Maschinen- und Anlagenbau tragen dazu bei, den deutschen Technologievorsprung am Weltmarkt gegenüber der Konkurrenz aus Fernost zu sichern. Allein in diesem Jahr investiert die Photovoltaik-industrie rund 100 Millionen Euro in Forschung & Entwicklung. Bereits heute werden rund 40 Prozent der deutschen Solarzellen exportiert. Mittelfristig werden diese Raten wie im Maschinenbau und bei der Windkraft auf über 70 Prozent anwachsen, so die Erwartungen deutscher Solarunternehmer.

Ermöglicht wird das dynamische Wachstum der deutschen Photovoltaik-Industrie und der Ausbau des Technologievorsprungs durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es sichert Betreibern von Photovoltaik-anlagen eine kostendeckende und vorrangige Abnahme von Solarstrom durch die Netzbetreiber.

"Das EEG hat Deutschland in den letzten drei Jahren zu einem "SolarValley" gemacht", so Körnig. Bei Beibehaltung eines verlässlichen Gesetzesrahmens wird Solarstrom vom eigenen Dach in zehn Jahren günstiger sein als konventioneller Strom aus der Steckdose."

Vom 3. bis 7. September ist Mailand der Laufsteg für aktuelle Produktneuheiten der Photovoltaik. Zum größten Kongress der Photovoltaikbranche, der "European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" werden über 3.000 Entscheidungsträger aus Forschung, Industrie und Politik erwartet.



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speedy gonzal.:

Solartechnik schlägt Software

 
04.09.07 12:12
Handelsblatt-Firmencheck

Solartechnik schlägt Software
Von Dieter Fockenbrock

Die Solarenergie ist in der Topliga der deutschen Konzerne angekommen. Mit Q-Cells (TecDax) hat erstmals ein Unternehmen aus der Boombranche erneuerbare Energie die Führung unter den renditestärksten Unternehmen übernommen.
 
DÜSSELDORF. Sogar die Softwareschmiede SAP, jahrelang Spitzenreiter in Sachen Rentabilität und Dax-Schwergewicht, muss sich geschlagen geben - wenn auch nur knapp. Q-Cells symbolisiert auch eine grundlegende Verschiebung. Kleine und innovative Unternehmen hängen die großen Dax-Werte in der Rentabilität klar ab.

Auf Platz drei des neuesten Handelsblatt-Firmenchecks folgt das Bonner Unternehmen Solarworld. Damit wird die wachsende Bedeutung der Solarenergiebranche für die heimische Industrielandschaft unterstrichen.

Das Ranking entsteht in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) und der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Unter Leitung des Saarbrücker Wirtschaftsprofessors Karlheinz Küting analysierte das IWP die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der 124 Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzerne aus Dax, MDax, SDax und TecDax. Für Küting beweist das Ertragsstärke-Ranking, "wie gut sich die Unternehmen aus dem TecDac, aber auch aus den kleinen Börsensegmenten MDax und SDax inzwischen schlagen." Nicht mehr die großen Dax-Konzerne seien dominierend.

Den ganzen Artikel gibt's unter www.handelsblatt.com/news/...t.aspx?_p=202148&_t=ft&_b=1318086

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speedy gonzal.:

Dazu ein weiterer Bericht ....

 
04.09.07 12:16
Meldung 04.09.2007 10:42  

Q-Cells überholt SAP  

Kaum eine Branche wurde in Deutschland so lange so belächelt wie die Solarindustrie. Jetzt gibt's nichts mehr zu lachen: Bei der Rendite schlägt die Bitterfelder Solarfirma Q-Cells inzwischen die gesamten Dax-Konzerne.  

Das ist das Ergebnis des "Handelsblatt-Firmenchecks", den die Wirtschaftszeitung am Dienstag veröffentlichte. Er zeigt, dass Firmen aus Tec- und SDax den Dax-Schwergewichten in Renditefragen in nichts mehr nachstehen. Mit Q-Cells steht erstmals ein Solarunternehmen an der Spitze des Rankings. Die im TecDax gelisteten Bitterfelder verwiesen den langjährigen Spitzenreiter SAP auf Platz zwei.

Auf den weiteren Plätzen der besonders rentierlichen Unternehmen folgen ProSiebenSat.1 aus dem MDax und das TecDax-Unternehmen Pfeiffer Vacuum. Sie teilen sich Platz drei mit Solarworld, der zweiten Solarfirma in der Spitzengruppe.

Den ganzen Artikel gibt's unter www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_249112    
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speedy gonzal.:

Global Challenges Index

 
04.09.07 12:24
03.09.2007 | 15:51 Uhr
Börse Hannover lanciert globalen Nachhaltigkeitsindex
Hamburg (ots) -

Global Challenges Index hat richtungweisende nachhaltige
Unternehmen im Fokus - Orientierung an sieben Handlungsfeldern

Heute präsentieren die Börse Hannover und oekom research den
Global Challenges Index. Dieser ist auf sieben globale
Herausforderungen dieses Jahrtausends ausgerichtet, denen Politik,
Gesellschaft und Wirtschaft gegenüberstehen: Klimawandel, Armut,
Trinkwasserknappheit, nachhaltige Waldwirtschaft, Artenvielfalt,
Bevölkerungsentwicklung und Good Governance. "Der Global Challenges
Index ist eine Innovation am Finanzmarkt. Durch seine Orientierung an
konkreten Handlungsfeldern wird das Thema Nachhaltigkeit für Anleger
greifbar", sagt Prof. Dr. Hans Heinrich Peters, Vorstand der Börsen
AG Hamburg und Hannover.

Der Global Challenges Index umfasst 50 Unternehmen, die sich ihrer
Verantwortung für die zukünftige globale Entwicklung aktiv stellen,
indem sie substanzielle und richtungweisende Beiträge zur Bewältigung
dieser globalen Herausforderungen leisten. "Aus
Investmentgesichtspunkten sind die im Global Challenges Index
gelisteten Unternehmen attraktiv, weil sie sich Chancen für ihre
Geschäftsentwicklung sichern und gleichzeitig versteckte Risiken
mindern", erläutert Peters. Die Ergebnisse des
Performance-Backtestings bestätigen dies: Seit Anfang 2001 hätte sich
der Global Challenges Index um rund 15 Prozentpunkte besser
entwickelt als der weltweite Aktienindex MSCI World.

"Bei der Auswahl der Unternehmen für den Global Challenges Index
legen wir besonders strenge Maßstäbe an", betont Robert Haßler,

Vorstand der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research: "Ein
zweistufiger Auswahlprozess stellt sicher, dass nur diejenigen
Unternehmen in den Index aufgenommen werden, die erstens das Thema
Nachhaltigkeit umfassend in ihren Geschäftsprozessen verankert haben
und zweitens in ihren Aktivitäten substanziell dazu beitragen, die
globalen Herausforderungen zu bewältigen." Ausgeschlossen von der
Aufnahme sind Unternehmen, die in kontroversen Geschäftsfeldern wie
Atomenergie, Biozide, Chlorchemie, grüne Gentechnik oder Rüstung
aktiv sind. Auch Verstöße gegen Menschenrechts- und Arbeitsnormen
sowie die Beteiligung an Korruption und Bilanzfälschung führen zum
prinzipiellen Ausschluss.

Mit der Titelauswahl realisiert der Global Challenges Index eine
Mischung aus weltweit tätigen Großunternehmen wie BT Group, Ricoh
oder Unilever sowie kleinen und mittleren Unternehmen wie Evergreen
Solar, BWT oder Vestas Windsysteme. Enthalten sind Titel aus Europa
und den G7-Staaten. Die Gewichtung der Unternehmen erfolgt nach
Marktkapitalisierung, wobei Einzelwerte mit maximal 10 Prozent
gewichtet werden. Folgende deutsche Unternehmen sind im Index
vertreten: Conergy, Henkel, Münchener Rück, Nordex, Q-Cells, SAP,
Solarworld und Vossloh. Zweimal jährlich überprüft oekom research die
Zusammensetzung des Global Challenges Index. "Unternehmen, die
unseren definierten Anforderungen nicht mehr genügen, werden jeweils
per Ende März und per Ende September eines Jahres ausgetauscht",
erklärt Haßler.

Ein prominent besetzter Beirat hat die Entwicklung des Konzepts
aktiv begleitet. Dr. Hermann Falk vom Bundesverband Deutscher
Stiftungen: "Besonders wertvoll ist der Global Challenges Index
deshalb, weil die Kriterien handlungsbetont sind - es werden nur die
Unternehmen mit einer Berücksichtigung in diesem Index belohnt, die
besondere Aktivitäten zur positiven Gestaltung der globalen
Herausforderungen zeigen. Passive Katastrophengewinner dürfen nicht
mehr investitionswürdig sein." Auch Dr. Rolf Krämer von der
Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover äußert sich positiv:
"Der Global Challenges Index verbindet in idealer Weise nachhaltiges
Wirtschaften und innovatives Gestalten mit der Aussicht auf einen
angemessenen Ertrag. Die Kirchen sehen in diesem Index eine
Leitschnur für ethische Investitionsentscheidungen, die eine
gerechtere Welt und die Bewahrung der Schöpfung im Blick haben."

Uwe Bergmann, Leiter Sustainability Issue Management bei Henkel:
"Wir begrüßen den Ansatz des Global Challenges Index, die zukünftigen
ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit der
Verantwortung der Unternehmen in ihrem Kerngeschäft zu verknüpfen.
Die Aufnahme in den Index bestätigt uns, dass unsere Strategie des
nachhaltigen und gesellschaftlich verantwortlichen Wirtschaftens auch
extern verstanden wird. Bewertungen wie diese zeigen uns, dass wir
auf dem richtigen Weg sind, und liefern uns Feedback zu
Verbesserungsmöglichkeiten."

Weitere Informationen inklusive Grafiken zum Global Challenges
Index: www.gc-index.com

Gelistete Unternehmen zum Launch des Global Challenges Index:

Advanced Micro Devices, Atlas Copco, Aviva, Benesse Group, British
Land, BT Group, Burlington Northern Santa Fe, BWT, Clipper Windpower,
Coloplast, Conergy, CSX, Dassault Systemes, Denso, East Japan
Railway, Electrolux, Energy Conversion Devices, Evergreen Solar,
Friends Provident, Gamesa, Groupe Danone, Henkel, Kurita Water
Industries, Liberty International, Lloyds TSB Group, Mayr-Melnhof,
Michelin, Münchener Rück, Nordex, Northern Rock, Ormat Technologies,
Q-Cells, Renault, Renewable Energy, Ricoh, SAP, Shimano, SKF, Smith &
Nephew, SNS REAAL, Solarworld, Sompo Japan Insurance,
STMicroelectronics, Storebrand, SunPower, Svenska Cellulosa, Unilever
N.V., Union Pacific, Vestas Wind Systems, Vossloh

   
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speedy gonzal.:

Fachtagung zu Ausbildung für erneuerbare Energien

 
04.09.07 18:26
04.09.2007, 16:14 Uhr  
Fachtagung zu Ausbildung für erneuerbare Energien - drohendem Fachkräftemangel frühzeitig vorbeugen
Berlin - Auf Initiative von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wollen Unternehmen aus den Bereichen Umweltschutz und erneuerbare Energien ihre Ausbildungsanstrengungen wesentlich verstärken. Die in der Initiative „Umwelt schafft Perspektiven“ zusammengeschlossenen Firmen haben zugesagt, innerhalb von zwei Jahren 5.100 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

Die Fachtagung „Ausbildung für erneuerbare Energien - Fachkräftemangel als Wachstumsbremse?“ wird gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Wissenschaftsladen Bonn veranstaltet. An der Tagung nehmen Bildungsexperten, Vertreter von Universitäten und Hochschulen, des Handwerks und aus der Branche der erneuerbaren Energien teil. Grundlage der Diskussionen ist der Statusbericht „Ausbildung und Arbeit für erneuerbare Energien“, den der Wissenschaftsladen mit finanzieller Unterstützung des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Der Bericht fasst zusammen, wie es um die Aus- und Weiterbildung in der Wachstumsbranche bestellt ist. Dabei wird deutlich, dass, wenn nicht gegengesteuert wird, das rasante Wachstum der erneuerbaren Energien über kurz oder lang zu einem Fachkräftemangel insbesondere in den Bereichen Service, Vertrieb und Wartung führen wird. In sechs Kapiteln werden Teilbranchen unter die Lupe genommen, Unternehmen und Experten geben Prognosen zur Personalentwicklung und zum Fachkräftebedarf ab.

In einem „Impulsprogramm Ausbildung für erneuerbare Energien“ werden zehn Handlungsempfehlungen formuliert, von regionalen Ausbildungsmessen über fünfzehn zusätzliche Professorenstellen bis zu Integrationsprojekten für ältere arbeitslose Ingenieure. Dass in den Unternehmen der erneuerbaren Energien (ohne Handwerk) die Ausbildungsquote von fünf Prozent noch erhöht werden kann, zeigen die Zusagen der Branchenvertreter der im Vorjahr gestarteten Ausbildungsinitiative von Bundesumweltminister Gabriel.

Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung werden die Ergebnisse und Schlussfolgerungen im Statusbericht diskutieren und Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung, aber auch an andere politische Akteure im Bereich der Aus- und Weiterbildung geben.

Quelle: iwr/04.09.07/

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speedy gonzal.:

Solaraktien weiter unter Strom

 
28.09.07 18:07
Meinung, Beitragsnummer: 80191, Veröffentlicht: 28.09.2007 02:55

Die Besten aller Welten (2): Solaraktien – weiter unter Strom

JOURNALISTEN Im Zuge der Immobilien- und Kreditkrise befinden sich die Aktienmärkte am Scheideweg: Es gibt klare Verlierer, Marktperformer – und erstaunliche Gewinner. Heute im zweiten Teil einer mehrteiligen Serie über die Branchen und Regionen der Stunde – Solarwerte.
Betrifft:   Aktien   Aktienfonds   Alternative Energien   Deutschland   Geldpolitik   Japan   Q-CELLS   Ressourcen   SOLARWORLD   SOLON   Vereinigte Staaten von Amerika  

von Nils Jacobsen
Chefredakteur von Yeald.de und Freier Wirtschaftsjournalist in Hamburg. mehr...

Die letzten Sonnenstrahlen kämpfen zu Herbstbeginn verzweifelt um Aufmerksamkeit. Fest steht: Es war alles andere als ein großer Sommer. Hersteller von Solarzellen, Photovoltaik-Modulen, Wafer oder gar Silizium dürfte das indes relativ kalt lassen: Ein Blick auf die erstaunlichen Kursentwicklungen dokumentiert eindrucksvoll, das auch 2007 abermals für Solaraktien die Sonne aufging.

Gleich drei der fünf bzw. fünf der zehn besten Wertentwicklungen 2007 im deutschen Technologieindex TecDax gehen auf das Konto von deutschen Solaraktien. Zusammen mit dem Windkraftanlagenhersteller Nordex teilen sich die Anbieter Erneuerbarer Energien gar vier der ersten fünf Plätze im Nemax-50-Nachfolger, der mit ein satten Plus von 28 Prozent die deutschen Aktienindizes anführt, unter sich auf. Seit Jahresbeginn gewann...

• Conergy: 39 Prozent
• ErSol: 60 Prozent
• Solarworld: 68 Prozent
• Q-Cells: 112 Prozent
• Solon gar erstaunliche 227 Prozent!

>> TecDax, SolarDax: 5 der besten 10 Performer sind Solaraktien

Die Solaraktien sind damit das deutsche Pendant zu den amerikanischen Hightechwerten, die als Top-Performer den Nasdaq-100 in ähnlicher Dominanz anführen. Wie auch bei den Highflyern der Nasdaq ist die relative Stärke der Solaraktien vor allem im Krisenumfeld der letzten Monate bemerkenswert: Alle fünf Solartitel des TecDax konnten in den vergangenen Tagen neue Allzeithochs markieren!

Besonders erstaunlich ist dabei, wie stark sich die Titel seit dem Zwischentief des Intradayhandels vom 16. August bis zum Handelsschluss gestern erholen konnten. In nur sechs Wochen haben die fünf Solartitel des TecDax wie folgt zugelegt:

• ErSol: 25 Prozent
• Conergy: 36 Prozent
• Q-Cells 36 Prozent
• Solarworld: 37 Prozent
• Solon: 78 Prozent

>> Q-Cells: Nicht 20 Prozent Wachstum, sondern 40 – "Jahr für Jahr"

Doch woher kommen die Kursexplosionen eigentlich? Das Hauptargument haben Solaraktien mit ihren Highflyern an der Technologiebranche gemein – Solarunternehmen sind eine veritable Wachstumstory. Über welche Dimensionen Anleger dabei reden, präzisierte Q-Cells-Chef Anton Milner erst zu Wochenbeginn: "Wir rechnen nicht mit weltweit 20 Prozent Wachstum, sondern mit mindestens 40 Prozent – Jahr für Jahr", erklärte Milner am Dienstag der "Berliner Zeitung". Erst Mitte August konnte Q-Cells glänzende Halbjahreszahlen mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum von 44 bzw. 45 Prozent vorlegen.

Nachhaltiges Wachstum in dieser Größenordnung ist bemerkenswert – zumal der Heimatmarkt zu einem Gutteil ausgereizt scheint: In Deutschland beträgt das Wachstum etwa nur zehn Prozent. Der Löwenanteil wird also mittlerweile im Ausland eingefahren, in dem der Solarmarkt noch deutlich weniger weit entwickelt ist. "In anderen Teilen der Welt haben wir einen wahren Boom", erklärt Milner mit Blick auf Südeuropa – vor allem auf die sonnenreichen Nationen Italien und Spanien –, die USA und auch Korea.

>> Solarworld: Wachstumsmarkt Italien im Visier

Auch Solarworld, das die ganze Wertschöpfungskette von der Herstellung des Rohstoffs Silizium über die Waferproduktion bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage abdeckt, hat den Auslandmarkt fest im Visier. In Italien etwa, wo der TecDax-Konzern bislang eher marginale Erlöse erzielt, will Solarworld mittelfristig auf einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent kommen. Im ersten Halbjahr konnte das Bonner Unternehmen in der Gesamtbilanz ein Gewinnwachstum von 31 Prozent und eine Umsatzsteigerung von stolzen 70 Prozent ausweisen.

Positive Schlagzeilen konnten in den vergangen Tagen auch die nach den Schwergewichten Q-Cells und Solarworld nächst größeren Solarunternehmen vermelden. Conergy etwa fiel durch eine Akquisition auf: So wurde in der letzten Woche der niederländische Wärmepumpen-Spezialist Redenko übernommen. Selbst zum Übernahmeobjekt könnte dagegen der Solarmodulhersteller Solon werden: Zuletzt beflügelten Spekulation über ein mögliches Engagement des Windenergieanlagenherstellers Gamesa.

Für harte Fakten sorgte das Berliner Unternehmen dagegen zuletzt selbst: Erst gestern verkündete Solon strategische Beteiligungen an zwei US-Unternehmen. Einen Monat zuvor war ein Milliardenvertrag mit dem TecDax-Nachbarn ErSol bekannt geworden, nach dem ErSol ab 2009 für Solon Solarzellen liefert wird. Gestern konnte ErSol zudem mit einen Zehnjahresauftrag über die Lieferung von Siliziumsolarzellen an den in Indien und den USA ansässigen Modulproduzenten Solar Semiconductor für Schlagzeilen und Kursgewinne sorgen.

>> Aufkommende Konkurrenten aus dem Ausland: First Solar überholt Q-Cells und Solarworld nach Börsenwert

Der Deal weist den Weg in die Zukunft, in dem das Ausland nicht nur als Absatzmarkt    
interessant bleibt, sondern langfristig auch mit ernst zu nehmenden Konkurrenten aufwarten dürfte. Besondere Betrachtung verdient dabei der japanische und vor allem amerikanische Markt, an dem Solarunternehmen wie etwa SunPower oder First Solar an der Technologiebörse Nasdaq 2007 enorme Kurszuwächse verzeichnen konnten – und letzteres dabei mit einer Marktkapitalisierung von inzwischen 6,5 Milliarden Euro gar an Q-Cells und Solarworld vorbeigezogen ist.

Die rasanten Aufschläge kommen nicht von ungefähr: Im Ausland, vor allem in den USA, ist die staatliche Förderung von Solarenergie noch eher im Anfang begriffen. In der Bundesrepublik dagegen wird Solarstom im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das unter der rot-grünen Regierung verabschiedet wurde, so stark subventioniert wie nirgends sonst auf der Erde – nämlich mit bis zu 49,21 Cent je Kilowattstunde.

>> Hohes Risikopotenzial bleibt: Abhängigkeit von der Politik, dem Ölpreis und der Bewertung

Interessierte Anleger sollten sich diese Tatsache immer wieder vor Augen führen: Ökostrom, wie er von Solarunternehmen erzeugt wird, ist damit noch lange nicht wirtschaftlich und kann also noch längst nicht mit den Strommarktpreisen konkurrieren, die tatsächlich bei nur rund 4 Cents liegen – der Großteil der Gewinne ist also der Politik geschuldet. Auch die bei den positiven Kursaufschlägen immer wieder zu beobachtende relative Prozyklik zum Ölpreis sollten Anleger nicht außer Acht lassen: Als der Ölpreis vor einem Jahr seinen Aufwärtstrend vorerst verließ, stoppte auch über weite Strecken die Rally der Solaraktien.

Und am Ende sind da noch die mitunter tumhohen Bewertungen, die mit KGVs jenseits der 30 mancher Technologieaktie in Nichts nachstehen. Doch das tun die Solaraktien schon länger – ihren enormen Höhenflug von mitunter vielen tausend Prozent in den vergangen Jahren hat das bislang nicht aufhalten können. Auch die Sonne kann manchmal weitaus länger und kräftiger strahlen als man gemeinhin denkt – zumindest an der Börse...

Disclosure: Der Autor hält Positionen in Nordex und Solarworld
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speedy gonzal.:

Weltpremiere des Solar Tree

 
03.10.07 09:33
Weltpremiere des Solar Tree: Energie trifft Design

3.10.2007
Ein urbanes Designprojekt initiiert vom MAK, realisiert in Kooperation mit ARTEMIDE und SHARP SOLAR

Wien7Hamburg - Im Rahmen der MAK Design Nite in Wien präsentieren das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien gemeinsam mit Sharp und Artemide am 08. Oktober erstmals den Solar Tree. Der bekannte Designer Ross Lovegrove realisierte mit der innovativen Solarleuchte die perfekte Verbindung von Solartechnologie mit höchstem Anspruch an Design und funktionalem Nutzen.

Wenn am 08. Oktober um 23 Uhr in der Ringstraße in Wien die Lichter angehen, ist es nicht eine einfache Straßenlaterne, die den Gästen der MAK Design Nite de n Weg erleuchtet. Mit dem Solar Tree haben der bekannte Industrie-Designer Ross Lovegrove in Kooperation mit Sharp, dem Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarzellen, und Artemide, dem italienischen Spezialisten für Beleuchtungskonzepte, eine Symbiose aus moderner Technologie und Design geschaffen. Um genau 22.45 Uhr wird der Solar Tree als Highlight des Abends auf der Wiener Ringstraße enthüllt.
Bei der Entwicklung ließ sich Ross Lovegrove von der Natur inspirieren und empfand mit dem Solar Tree die Form eines Baumes nach. Als innovativer Beleuchtungskörper zeigt der 5,5 Meter hohe Prototyp, wie Solartechnologie mit urbaner Kunst und praktischem Nutzen verbunden werden kann. Insgesamt 360 Sharp Solarzellen krönen die zehn Äste des Solar-Baums und sorgen bei Dunkelheit für Licht. Jede einzelne Solarleuchte besteht aus 36 Solarzellen. Ein Sensor steuert die gesamte Außenleuchte, der bei Sonnenuntergang das Licht aktiviert und bei Sonnenaufgang wieder ausschaltet.

„Mit dem Solar Tree kombinieren wir neueste Solartechnologie mit modernem Design. Wir zeigen, dass man mit Solarzellen gleichzeitig ästhetisch gestalten und umweltfreundlich Energie gewinnen kann“, sagt Peter Thiele, General Manager Sharp Electronics Solar Business Group Germany/Austia. „Ob auf dem Dach, an Satelliten, Autos oder Kleidung: Keine andere erneuerbare Energie ist so vielfältig einsetzbar wie die Solarenergie. Sowohl mit dem Solar Tree als auch mit dem Swarovski Crystal Aerospace zeigen wir, wie flexibel Solarzellen eingesetzt werden können. Die erneuerbaren Energien wie Solar werden die herkömmlichen Energieträger in unserem Alltag zunehmend ersetzen“, so Thiele weiter.
Vorerst ist nur eine temporäre Installation des Solar Tree vorgesehen. Das Projekt auf der Wiener Ringstraße sehen Ross Lovegrove, Sharp und Artemide allerdings als Start für eine weltweite Expansion des innovativen urbanen Beleuchtungskonzepts. Auch andere Großstädte sollen weltweit vom Solar Tree und dem Einsatz erneuerbarer Energien für die städtische Beleuchtung überzeugt werden.
Bereits im vergangenen Jahr präsentierte Ross Lovegrove gemeinsam mit Sharp und Swarovski eine solare Designstudie: das Swarovski Crystal Aerospace. Bei der Designstudie eines solar betriebenen Autos der Zukunft wurden 1.000 Sharp Solarzellen mit je einem Kristall in der Mitte kombiniert und in die Außenhülle des Concept Cars integriert. Das Crystal Aerospace ist seit dem letzten Jahr auf Welttournee. In der MAK Design Nite wird er zum ersten Mal in Österreich neben dem Solar Tree als Highlight in der MAK-Säulenhalle präsentiert.

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speedy gonzal.:

Solarbranche produziert Silizium selbst

 
03.10.07 12:03
HANDELSBLATT, Donnerstag, 20. September 2007, 09:01 Uhr
Photovoltaik-Industrie

Solarbranche produziert Silizium selbst
Von Steffen Höhne

Ein jährliches Wachstum von mindestens 20 Prozent – vor allem die Märkte in Südeuropa, den USA und Asien sollen der Photovoltaik-Industrie auch künftig ein kräftiges Wachstum bescheren. Im vergangenen Jahr wurde erstmals mehr Silizium an die Solar- als an die Halbleiterindustrie geliefert. Neue Verfahren sollen den Preis für Silizium nun deutlich senken.

BITTERFELD. Die Produktion von Silizium für die Halbleiter- und Solarindustrie ist derzeit wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Angestoßen durch die enorme Nachfrage aus der Solarbranche kletterte der durchschnittliche Preis für ein Kilogramm Silizium für die Photovoltaik-Industrie nach Angaben der Beratungsgesellschaft Photon Consulting innerhalb der vergangenen zwei Jahre von 45 auf 70 Dollar. Die etwa ein Dutzend größeren Produzenten der Branche investieren daher kräftig in neue Kapazitäten.

Angezogen von Margen über 50 Prozent und dem Engpass im Markt drängen zunehmend auch Solarfirmen in das Geschäft. Sie setzen einen neuen Trend: die Siliziumproduktion allein für die Solarbranche. So legte gestern das Management des Erfurter Unternehmens PV Silicon im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt den Grundstein für eine neue Siliziumproduktionsanlage. Die Tochter der britischen PV Crystalox investiert 80 Mill. Euro. Partner ist Evonik Industries (die frühere Degussa). „In der ersten Ausbaustufe sollen ab 2009 jährlich bis zu 1 800 Tonnen Polysilizium produziert werden“, sagte PV-Silicon-Geschäftsführer Hubert Aulich. Das klassische Herstellungsverfahren sei so modifiziert worden, dass die Siliziumreinheit zwar den Ansprüchen der Solarindustrie genügt, nicht aber der Halbleiterindustrie. „Wir wollen so deutliche Kostenvorteile erzielen“, sagte Aulich. In den Crystalox-Fabriken im englischen Oxford und in Erfurt werde das Silizium weiter zu Blöcken und Wafern (Siliziumscheiben) verarbeitet.

Solarworld geht noch einen Schritt weiter. In einem Joint Venture mit Evonik hat das Unternehmen ein neues Verfahren entwickelt, das die kostengünstige Produktion von Solarsilizium aus siliziumhaltigen Gas ermöglichen soll. Im badischen Rheinfelden entsteht eine Anlage mit einer Kapazität von zunächst 800 bis 1 000 Tonnen. „Unser Ziel ist es, langfristig ein Drittel unseres Siliziumbedarfs selbst abzudecken“, sagt Solarworld-Chef Frank Asbeck. Der Solarmodulhersteller Solon will zusammen mit dem niederländischen Unternehmen Econcern bis Ende 2008 eine Siliziumproduktion von 3 000 Tonnen in Frankreich aufbauen.

Branchenexperten schätzen, dass die Produktionskosten der neuen Verfahren bei 25 bis 30 Euro pro Kilogramm liegen. Sie alle nutzen denselben Kosteneffekt aus: Silizium aus Quarz wird so aufgearbeitet, bis es einen Reinheitsgrad von über 99 Prozent hat. Das Silizium für die Mikrochip-Fertigung muss hundertmal reiner sein als für eine Solarzelle. Die großen Hersteller wie das US-Unternehmen Hemlock, Tokuyama aus Japan und die deutsche Wacker produzierten Silizium bisher fast ausschließlich für die Halbleiterindustrie – lediglich die „Abfallprodukte“ gingen in die Solarindustrie.

Im vergangenen Jahr lieferten die Siliziumhersteller weltweit erstmals mehr Silizium an die Solar- als in die Halbleiterindustrie. Die geschätzte Gesamtproduktion von 50 000 Tonnen Reinsilizium in diesem Jahr soll nach Schätzungen von Photon Consulting bis 2010 auf 120 000 Tonnen anwachsen. Allein Wacker will nach eigenen Angaben die derzeitige Jahresproduktionskapazität von 6 500 Tonnen bis 2010 verdreifachen. Im Bau befindet sich unter anderem eine Anlage, die ausschließlich Polysilizium für die Solarindustrie herstellen wird.

Absatzsorgen machen sich die Hersteller trotz schrumpfender Förderung für Solarstrom in Deutschland nicht. Künftig sollen vor allem die Märkte in Südeuropa, den USA und Asien das Wachstum treiben. Das Schweizer Bankhaus Sarasin prognostiziert für die Photovoltaik ein jährliches Wachstum des Weltmarktes von mindestens 20 Prozent bis 2020.

www.handelsblatt.com/news/...t.aspx?_p=303099&_t=ft&_b=1325532

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speedy gonzal.:

Solarsilizium-Verbundproduktion

 
04.10.07 12:35

Evonik und TSM planen Solarsilizium-Verbundproduktion

Evonik Industries und die niederländische The Silicon Mine (TSM) planen den Bau der ersten Solarsilizium-Verbundproduktion in den Niederlanden am Standort Sittard-Geleen. Evonik produziert dort hochreine Siridion Chlorsilane, die von TSM nach dem Siemens-Abscheideverfahren in hochreines Solarsilizium für die Photovoltaikindustrie umgewandelt werden. Die Produktion soll bereits 2009 starten. Das Investitionsvolumen von Evonik bewegt sich in der Größenordnung eines höheren zweistelligen Mio.-Euro-Betrags.

Mit mindestens 400 Arbeitsplätzen plant TSM in Sittard-Geleen eine jährliche Produktion von 3750 t Solarsilizium, das sind 5 % des für 2010 prognostizierten Weltmarktvolumens. Langfristig ist eine Ausweitung der jährlichen Fertigungskapazität auf 14000 t Solarsilizium möglich.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich Evonik im boomenden Photovoltaikmarkt. Eine ähnliche Verbundproduktion zum Erzeugen von jährlich 4000 t Solarsilizium vereinbarte das Unternehmen im April dieses Jahres mit Silicium de Provence, Silpro/Frankreich. Im Mai unterzeichnete es gemeinsam mit PV Silicon, Erfurt, einen langfristigen Liefervertrag für Siridion Chlorsilane zur Versorgung der in Bitterfeld geplanten Produktion von 1800 t Solarsilizium. Bereits 2002 gründete Evonik gemeinsam mit SolarWorld, Bonn, das Joint Venture Joint Solar Silicon mit Sitz im sächsischen Freiberg. Es wird am Evonik-Standort Rheinfelden ab 2008 jährlich 850 t Solarsilizium aus Monosilan herstellen.

04.10.2007 - CHEMIE TECHNIK

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speedy gonzal.:

Tec-Dax wird dank Solartiteln vierstellig

 
08.10.07 18:24
08.10.2007 09:26
HINTERGRUND: Mit der Kraft der Solarwerte - TecDAX knackt 1.000-Punkte-Marke

Den Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten zum Trotz hat der Technologieindex am Montag ein neues Rekordhoch markiert. Fünf Jahre nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes überwand der TecDAX  als Nachfolger des NEMAX 50 die Marke von 1.000 Punkten. Allein im vergangenen Jahr legte der Index rund 300 Punkte zu. Mit einem Gewicht von rund 30 Prozent haben vor allem Aktien aus der Solarbranche zu dem Schub beigetragen. Von einer "Solar-Blase", die ebenso verpuffen könnte wie seinerzeit die Hoffnungen in die Internet-Titel am Neuen Markt, kann aber Experten zufolge nicht die Rede sein.

Der Aufschwung im TecDAX im vergangenen Jahr habe sicher mit der hohen Gewichtung der Solarwerte zu tun, sagt Marktstratege Volker Borghoff von HSBC Trinkhaus. Der Trend am Gesamtmarkt gehe eindeutig zu solchen Werten, die ein hohes Wachstum aufweisen. Deshalb werde das Technologiebarometer auch von der guten Stimmung für diese Titel getrieben. Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien seien entsprechend sehr gefragt. Diese profitieren nach Einschätzung von Helaba-Marktstratege Christian Schmidt von verschiedenen Faktoren. Neben dem hohen Ölpreis habe auch die Diskussion um CO2 und Klimawandel die Stimmung für die Branche angeheizt. Selbst in den USA sei das Interesse an erneuerbaren Energien erwacht.

TREND IN DER SOLARBRANCHE WEIST WEITER NACH OBEN

"Wir sehen für die Solarbranche weitere Chancen und gehen von weiteren Kurssteigerungen aus", sagt Branchenexperte Hartmut Moers von Sal. Oppenheim. Die Aktien seien zwar derzeit nicht billig, der Trend weise aber klar nach oben. Das Marktumfeld für die Solarbranche sei dank der politischen Unterstützung sehr attraktiv. "Es gibt den politischen Willen, in diesem Bereich weiter auszubauen", sagt Moers. Das helfe den Unternehmen, die Gewinne zu steigern.

Das große Gewicht von Solarunternehmen und alternativen Energien im Technologie-Index sieht Aktienhändler Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel hingegen kritisch. "Der TecDAX wird viel zu sehr von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien dominiert", sagt er. Die Diversifikation, die einen Index auszeichnen sollte, sei nicht mehr gegeben. So spiegele das Technologiebarometer die Entwicklung von Titeln aus der Biotechnologie- oder Telekommunikations-Branche nur unzureichend wider.

DER NACHFOLGER DES NEMAX

Als Nachfolger des NEMAX 50 bildet der TecDAX seit März 2003 die Entwicklung der 30 größten Werte aus den Technologie-Branchen ab. Eingeführt wurde das Technologie-Barometer nach dem Ende des Neuen Marktes im Zuge der Neusegmentierung der Deutschen Börse. Seit dem Eröffnungsstand von rund 345 Punkten hat sich der Index kontinuierlich nach oben entwickelt. Mit seinem neuen Rekord ist er allerdings noch weit von dem Höchststand des NEMAX 50 entfernt, der im Jahr 2000 kurz vor dem Platzen der "dot.com-Blase" über die 9.000 Punkte-Marke schoss.

Doch obwohl sich einige Titel aus dem Neuen Markt in dem Index gehalten haben, ist der TecDAX nach Ansicht der Experten kein NEMAX 50 im neuen Kleid. "Der TecDAX ist kein neu vermarkteter NEMAX", sagt Borghoff. "Die Branchenstruktur in dem Index hat sich völlig verändert." Außerdem seien die früher im NEMAX vertretenen Software-Unternehmen in einem viel früheren Stadium ihrer Unternehmensgeschichte an die Börse gegangen. Firmen, die jetzt im Technologie-Index zu finden seien, hätten sich bereits in ihrem Marktsegment etabliert. Die Situation am Neuen Markt sei eine völlig andere gewesen, betont auch Sal. Oppenheim-Experte Moers. "Wenn Sie die heutigen Solarunternehmen mit dem damaligen Internetunternehmen vergleichen, sehen Sie das deutlich", erklärt er. "Die Solarwerte haben bis zu 30-prozentige Margen, während die Internetunternehmen damals nur Geld verbrannt haben."

STIMMUNG FÜR TECHNOLOGIEWERTE HAT SICH NORMALISIERT

Sentix-Analyst Patrick Hussy erinnert sich noch gut daran, wie im September 2002 auf der Titelseite des "Handelsblatt" der Neue Markt in einer Todesanzeige zu Grabe getragen wurde. "Seit Mai 2003, also ein Dreivierteljahr später, hat sich die Stimmung für die Technologie-Werte aber wieder normalisiert", sagt Hussy. "Das Vertrauen der Anleger in dieses Segment hat sich wieder aufgebaut." Technologie-Werte würden inzwischen wieder als "normale Aktien" angesehen. Zuvor sei ein offensives Positionieren am Markt immer mit Technologie-Werten in Zusammenhang gebracht worden. Die positive Entwicklung der Titel scheine die Anleger jetzt aber nicht mehr abzuschrecken.

Mit Blick auf den Chart sieht Hussy noch Potenzial nach oben: "Der TecDAX hat noch Luft bis 1.300 Punkte, das ist aber eher ein Thema für 2008." Nach Einschätzung von HSBC-Experte Borghoff könnte es für die Technologie-Werte noch bis ins erste Halbjahr 2008 nach oben gehen. "Dann steigt allerdings das Risiko, weil die konjunkturelle Dynamik nachlassen wird." Bis dahin haben die Technologiewerte nach Einschätzung von Borghoff im Vergleich zum DAX allerdings noch Aufholpotenzial./gr/dr/cs/gl

--- dpa-AFX, Annika Graf ---

AXC0042 2007-10-08/09:21




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Ökobub:

Nachrichten aus der Szene

 
11.10.07 09:45
www.boerse-online.de/tools/adhoc/OTVJDEYXIEKTDXTYWAUNEUTU.html
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speedy gonzal.:

Marktanteil der Dünnschicht-Solarmodule steigt

 
11.10.07 22:09
Unternehmensberatung WTC: Marktanteil der Dünnschicht-Solarmodule steigt bis 2011 auf 18 %
 
Dr. Henning Wicht: 2.500 MW
Dünnschicht-PV bis 2011 möglich.    
 
Der Markt für Dünnschicht-Photovoltaik, die in Solarmodulen verwendet werden, wird nach einer Untersuchung des Münchner Unternehmens Wicht Technologie Consulting (WTC) in den nächsten fünf Jahren von 90 Megawatt (MW) auf 460 MW wachsen. Der derzeitige Marktanteil liege bei rund 10 %, ein Anstieg auf 18 % im Jahr 2011 sei realistisch. Die Prognose ist abgeleitet aus einer Marktstudie, die von Juli bis August 2007 unter europäischen Photovoltaik-Projektierern, Dünnschicht-Spezialisten und Großhändlern durchgeführt wurde. Dünnschicht-Module werden vor allem dann verwendet, wenn die Umgebungsbedingungen für wafer-basierte Systeme nicht optimal sind.   Typische Anwendungsbeispiele für Dünnschicht-Solarzellen sind Standorte mit eher wolkigem Himmel und den daraus resultierenden indirekten, diffusen Lichtverhältnissen, einem Neigungswinkel der Module von weniger als 10° und schließlich hohen Temperaturen. Bei 40° C betrage der Effizienzverlust einer Dünnschichtzelle, bedingt durch die hohe Temperatur, beispielsweise nur 20 %, was wesentlich geringer als bei einer wafer-basierten Solarzelle sei, betont WTC.

Argumente pro und contra Dünnschicht-Solartechnik

Dünnschicht-Module sind leichter als wafer-basierte Module, wenn Glasträger durch Polymer- oder Stahlfolien ersetzt werden. Dies ermöglicht es, Photovoltaik-Systeme auf Gebäuden zu installieren, deren Statik wenig Spielraum zulässt. Außerdem seien es die Herstellungskosten pro Watt, welche die Dünnschicht-Technologie immer beliebter machen, so WTC in einer Pressemitteilung. Bekannt sei auf der anderen Seite, dass die Dünnschicht-Module verglichen mit Wafer-Lösungen weniger Leistung bringen. Und es gebe einen noch wichtigeren Faktor, der die Nutzer beim Einsatz von Dünnschicht-Solarzellen zögern lasse: Die Unsicherheit in punkto Lebensdauer dieser Module. Die Leistung der Neuinstallationen in Europa 2006 wird laut WTC auf 850 bis 1.000 MW geschätzt. Dünnschicht-Module bringen zirka 90 MW, also 10 % der Gesamtstromleistung. WTC schätzt für 2011 einen Anteil von ungefähr 18% und 2.500 MW.

Dünnschichtmodule zur Gebäudeintegration

Große Dächer und Solarparks sind die zwei Hauptanwendungsgebiete für Dünnschichtmodule. Installationen auf kleinen Dächern sind laut WTC heute noch nicht profitabel genug. Die Systemkosten -hauptsächlich durch Montage, Stromwandler und Anschluss verursacht - würden durch die geringere Leistung (noch) nicht gedeckt. Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) sei für die Dünnschicht-Befürworter eine "heiße" Sache, so WTC. Einige neue Hersteller setzten ihre Hoffnungen darauf, dass die Dünnschicht-Technologie zum Standardprodukt für Fassaden und Dachkonstruktionen wird. Die Dünnschicht-Technologie biete diverse Vorteile für Architekten und Gebäudeplaner. Die wichtigsten Aspekte seien ein homogenes Aussehen, die Möglichkeit, neben dunkelblau beziehungsweise schwarz auch andere Farben einzusetzen, die Halbtransparenz sowie die Einsatzmöglichkeit auf gekrümmten Trägerflächen.

Gegenwärtig nur ein paar Megawatt BIPV-Anlagen in Europa

"Trotzdem haben wir festgestellt, dass es noch großer Anstrengungen bedarf, bis der Dünnschicht-BIPV-Markt einen signifikanten Anteil am gesamten PV-Markt erlangen wird. Im Jahr 2006 betrug die Stromleistung der eingesetzten BIPV-Anlagen in Europa gerade einmal ein paar Megawatt, und davon waren die meisten noch wafer-basierte kristalline Module", sagt Dr. Henning Wicht. Um die Bauindustrie dahingehend zu missionieren, hätten sich inzwischen einige Hersteller dazu entschieden, in die Entwicklung von Spezialprodukten und Vorzeigeobjekten zu investieren.

11.10.2007   Quelle: WTC Wicht Technologie Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Ökobub:

**

 
12.10.07 11:10
www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/492020.html
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speedy gonzal.:

Solaraktien - Unbegrenzte Strahlkraft

 
13.10.07 08:44
URL: www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/.../?em_cnt=1225116

Solaraktien

Unbegrenzte Strahlkraft

VON OLIVER RISTAU

Die Rallye der deutschen Solaraktien an den hiesigen Börsenplätzen nimmt vorerst kein Ende. Am Freitag feierte der württembergische Solartechnologieanbieter Centrotherm Photovoltaics ein erfolgreiches Debüt an der Frankfurter Börse. Es war der erste klassische Börsengang seit Beginn der US-Hypothekenkrise. Nachdem der Ausgabepreis für die Aktien des Anbieters von Produktionslinien für Solarzellen auf 34,50 Euro und damit an der obersten Grenze der Angebotsspanne festgelegt wurde, lag der Eröffnungskurs mit 39,50 Euro bereits knapp 15 Prozent darüber. Bis zum Mittag stieg er weiter auf mehr als 47 Euro. Insgesamt gab das Unternehmen aus Blaubeuren bei Ulm mehr als fünf Millionen Aktien aus, vier Millionen davon aus einer Kapitalerhöhung. Das Interesse an der Zeichnung übertraf das Angebot um das Dreizehnfache. Dem Unternehmen fließen damit 138 Millionen Euro zu. "Wir sind mit unserem Börsendebüt mehr als zufrieden", sagte Finanzvorstand Oliver Albrecht der FR.

Centrotherm ist damit aus dem Stand ein Kandidat für den Technologieindex Tec-Dax, in dem die Frankfurter Börse die 30 größten deutschen Technologieaktien zusammenfasst. Das Solarunternehmen könnte frühestens bei der nächsten Tec-Dax-Anpassung Anfang Dezember aufrücken. Kriterien sind die Marktkapitalisierung, die sich aus dem Produkt der Aktienzahl des Streubesitzes und dem aktuellen Kurs ergibt, und das Handelsvolumen.

Der Tec-Dax würde damit noch stärker von den Solarwerten beeinflusst, deren anhaltende Kursgewinne ihn diese Woche erstmals über 1000 Punkte hievten. Derzeit sind mit Conergy, Ersol, Q-Cells, SolarWorld und Solon bereits fünf Branchenwerte vertreten. Ihr aktuelles Gewicht im Index liegt bei knapp 30 Prozent, das heißt, dass die Bewegung dieser Titel - allen voran von Q-Cells und SolarWorld mit je gut zehn Prozent - den Tec-Dax besonders stark beeinflussen. Dass damit der Tec-Dax zu einer Art Solar-Dax mutiert, stört die Börse nicht. "Der Index bildet einfach nur das Marktgeschehen nach einheitlichen Regeln ab", sagte eine Sprecherin der Deutschen Börse.

Bankenvertreter glauben, dass die Rallye vorerst weiter gehen wird. "Die Kurse bewegen sich angesichts hoher Nachfrage und politischer Unterstützung im angemessenen Rahmen", sagte ein Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, die die centrotherm-Emission begleitet hatte. "Wir erwarten, dass Solarstrom ab 2010 weltweit erstmals wettbewerbsfähig sein wird."

Die Westdeutsche Landesbank zeigt sich zwar grundsätzlich optimistisch, warnt aber vor Risiken. "Rückschläge kommen früher oder später", sagte WestLB-Analyst Peter Wirtz der FR. Derzeit sei der dominierende Rohstoff Silizium knapp, weshalb viele Solarunternehmen Verträge mit langfristig hohen Preisen akzeptierten, um überhaupt bedient zu werden. Doch die Rohstoffindustrie baut ihre Kapazitäten aus. "Wir erwarten, dass es ab 2009 zu Überkapazitäten kommen wird", so Wirtz. Obwohl die Siliziumpreise dann fallen dürften, müsste mancher Anbieter wegen seiner Verträge weiter teuer einkaufen. Diese Unternehmen dürften dann Probleme bekommen. "Die Branche ist daher heute schon überwertet."

Anleger sind somit vor Verlusten nicht geschützt, zumal die solaren Aktienkurse noch schneller als die Gewinne steigen. So entspricht das Kursniveau von Börsendebütant Centrotherm nach nur einem Handelstag schon dem Vierzigfachen des erwarteten Jahresgewinns. Reißt der Erfolgsfaden, kann sich das Blatt schnell wenden.

Anfang der Woche stürzte der Kurs des Hamburger Solaranbieters Conergy zweistellig in den Keller, nachdem das Unternehmen überraschend seinen Finanzvorstand entlassen hatte. Branchenbeobachter vermuten eine schlechte Finanzlage des Unternehmens, das schon im vorigen Jahr seine Gewinnprognose nicht hatte halten können.





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speedy gonzal.:

Photovoltaik-Sommer der Superlative

 
16.10.07 06:14
Photovoltaik-Sommer der Superlative: mehr als 130 Megawatt Zubau im dritten Quartal
 
Aufgrund der Dynamik des weltweiten, besonders aber des spanischen Photovoltaik-Marktes lassen sich die vergangenen drei Monate als "Sommer der Superlative" beschreiben, berichtet das Internetportal pvresources.com. Mit dem Solarpark Beneixama (Spanien; 20 Megawatt) wurde die aktuell weltgrößte Photovoltaik-Anlage fertiggestellt. Der Solarpark Göttelborn (Deutschland) wurde nach einer Erweiterung auf 8,4 MW zur drittgrößten Solarstrom-Anlage der Welt. Die kumulative Leistung der in den letzten drei Monaten fertiggestellten Anlagen schätzt pvresources auf mehr als 130 MW, wobei nur Anlagen mit einer Leistung von mehr als 200 kWp berücksichtigt wurden. Nach den Recherchen von pvresources gingen mehr als 60 solcher PV-Anlagen in den letzten drei Monaten weltweit neu an das Netz.  

Installierte Solarstrom-Leistung in Spanien nahezu verdoppelt

Deutschland hat im vergangenen Quartal etwas Markanteile verloren und kommt derzeit, bei einem weiteren moderaten Wachstum (rund 10 %) auf rund 49 % des Weltmarktes. Ein extremes Marktwachstum beobachtete pvresources in Spanien: die kumulierte Leistung der großen Solarstrom-Kraftwerke in Spanien hat sich in den vergangenen drei Monaten fast verdoppelt. Waren im Juni 2007 rund 95 MWp installiert, betrug die installierte Leistung im September 2007 bereits rund 180 MWp. Wie lange diese Wachstumsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann sei schwer zu beurteilen, zumindest kurzfristig sei aber mit einer weiteren dynamischen Marktentwicklung in Spanien zu rechnen, da zur Zeit mehrere Anlagen mit einer Leistung oberhalb von 20 MW gebaut würden. Europa hat den Solarstrom-Anteil gegenüber anderen Regionen der Welt noch ausgebaut (Marktanteil zirka 82 %). Deutliches Wachstum ist aber auch in Asien (Korea) und in den USA zu verzeichnen.

EPURON ist gemeinsam mit SunTechnics Marktführer

EPURON belegt gemeinsam mit SunTechnics nach der Fertigstellung mehrerer Anlagen im dritten Quartal 2007 beim Bau von Solarkraftwerken den ersten Platz unter Systemintegratoren. Da aber auch die SunPower Corporation mit Tochterunternehmen (Powerlight) weiterhin sehr aktiv ist, bleibe der Kampf um den ersten Platz weiter spannend, betont pvresources. Weitere erfolgreiche "Global Player" sind die City Solar AG, die Phoenix Solar AG, die juwi GmbH, Acciona Energia, BP Solar, die Solarparc AG und Tauber Solar (incl. Ralos). Exakte Zahlen sind laut pvresources nicht zu ermitteln, da oft mehrere Unternehmen an den selben Projekten beteiligt seien.

Weitere Informationen und die Top 500-Solarkraftwerke unter www.pvresources.com

16.10.2007   Quelle: pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Ökobub:

Aus der Branche

 
17.10.07 12:02
www.boerse-online.de/tools/adhoc/AOZMWNSCTJDBTJATZFYHJPZP.html
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Alpha145:

what a day ....

 
17.10.07 17:26
die sonne scheint .. in aegypten ..... mit unglaublicher kraft ... das konto fuellt sich .... die boerse werkelt wie bloede .....


o o


sonnenglaeser an .....

wohlfuehlen ist angesagt ...

mitten im herbst ... freu freu ...



euer alpha
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speedy gonzal.:

IEA veröffentlicht Photovoltaik-Marktzahlen

 
22.10.07 06:13
IEA veröffentlicht Photovoltaik-Marktzahlen: Solarzellenproduktion um 27 Prozent gestiegen
 
Im Jahr 2006 wurden Solarzellen mit einer Leistung von 1.900 Megawatt (MW) in den 21 Ländern produziert, die der unabhängigen Arbeitsgruppe "Photovoltaic Power Systems Programme" (PVPS) der Internationalen Energieagentur (IEA) angehören. Das geht aus dem aktuellem Marktreport "Trends in photovoltaic applications" hervor, den die IEA im Oktober 2007 veröffentlicht hat. Der IEA-Report fasst die internationale Entwicklung der Photovoltaik-Branche zusammen. Nach IEA-Zahlen ist die Solarzellenproduktion gegenüber 2005 um 27 Prozent gestiegen.  Deutschland wies laut PVPS mit 170 MW das stärkste Wachstum auf, gefolgt von Japan mit 96 MW. Japan bleibt laut IEA mit einem Volumen von 920 Megawatt der weltweit größte Produzent von Solarzellen und fertigte zudem Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 645 Megawatt. Deutschland belegt in der IEA-Liste den zweiten Platz mit einem Weltmarktanteil von 27 Prozent bei den Solarzellen und 21 Prozent bei den Modulen.

Der Marktreport "Trends in photovoltaic applications" (37 S., PDF, englisch) kann im Internet kostenlos heruntergeladen unter der Adresse www.iea-pvps.org

22.10.2007   Quelle: IEA, PVPS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH


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speedy gonzal.:

Fachmesse Intersolar 2008

 
01.11.07 09:58
Fachmesse Intersolar 2008 erwartet am neuen Standort München 80 % Wachstum
 
Die größte Fachmesse für Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen in Europa erweitert erneut ihre Ausstellungsfläche: Mit dem Wechsel nach München erwarten die Veranstalter ein Wachstum der Intersolar 2008 um über 80 %, da die Messe jetzt ihr Potenzial voll entfalten kann und insgesamt sechs Hallen auf dem Münchner Messegelände belegen wird. 2007 standen der Intersolar auf dem Gelände der Messe Freiburg noch 34.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Nachdem die Veranstalter für 2008 in München von 51.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in fünf Hallen ausgegangen waren, wurden jetzt die Zahlen nochmals nach oben korrigiert. Aufgrund der großen Nachfrage deutscher und internationaler Aussteller wurde die Ausstellungsfläche um eine sechste Halle erweitert und wird nun 62.000 Quadratmeter betragen - über 80 % mehr als 2007.   Dann werden auf dem Münchner Messegelände die Hallen C1 bis C4, B4 und B5 sowie ein großes Freigelände für die Besucher und Aussteller der Intersolar zur Verfügung stehen. Wie bereits in den Jahren zuvor werden die Messehallen wieder nach den Bereichen Solarwärme, Solarstrom und solares Bauen gegliedert sein.

Größere Stände und mehr Internationalität

Neben der Zahl der Aussteller, die von 638 im Jahr 2007 auf etwa 800 steigen wird, spielt auch die Vergrößerung der Stände eine entscheidende Rolle für die positive Entwicklung. Am neuen Messestandort kann jetzt allen Wünschen nach vergrößerten Flächen entsprochen werden, so die Veranstalter. Auch das starke Wachstum im Photovoltaik-Markt und das gestiegene Interesse internationaler Aussteller wirken sich positiv aus: Kamen 2007 bereits 37 % der Aussteller aus dem Ausland, erhöht sich dieser Anteil 2008 nochmals auf voraussichtlich über 40 %. Dazu trägt vor allem die Entwicklung europäischer Märkte wie Spanien, Italien und Frankreich bei, aber auch die positive Marktentwicklung in Ländern wie den USA und Südkorea.

Position als internationale Leitmesse der Solar-Industrie gestärkt

Mit der jetzt erreichten Größe und der Zahl internationaler Buchungen kann die Intersolar erneut ihren Status als zentrale europäische Leitmesse festigen und ihre Bedeutung auch weit über Europa hinaus vergrößern. Träger der Intersolar 2008 sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., sowie als weitere ideelle Träger die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Photovoltaic Industry Association (EPIA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES). Die Kooperation der Veranstalter Solar Promotion GmbH (Pforzheim) und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG wird auch am neuen Standort fortgesetzt.

Weitere Informationen: www.intersolar.de

31.10.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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speedy gonzal.:

IBM entwickelt innovativen Recyclingprozess

 
01.11.07 10:01
31.10.2007 10:55
Aus Abfall wird Solarenergie - IBM entwickelt innovativen Recyclingprozess
Stuttgart (ots) - +++ Rund drei Millionen verbrauchte Siliziumwaferscheiben pro Jahr erhalten neue Verwertung +++ Neue Materialquelle für Solarzellenhersteller +++

IBM (Nachrichten/Aktienkurs) hat einen neuen innovativen Recyclingprozess für Halbleiterwaferscheiben vorgestellt, der in der firmeneigenen Produktionsstätte in Burlington, USA, entwickelt wurde. Das Verfahren nutzt eine spezielle Technik zur Oberflächenstrukturentfernung, die es ermöglicht, verbrauchte Halbleiterscheiben zur Herstellung siliziumbasierter Solarzellen zu verwenden. Halbleiterwaferscheiben sind dünne Siliziumplatten, die mit aufgedruckter Struktur als Grundlage für Halbleiterchips in Computern, Mobiltelefonen, Videospielen und weiterer Verbraucherelektronik eingesetzt werden. Das neue Verfahren wurde bereits mit dem "2007 Most Valuable Pollution Prevention Award" des US National Pollution Prevention Roundtable ausgezeichnet.

Durch den neuen Recyclingprozess kann IBM Strukturen effektiver als bisher von der Waferoberfläche entfernen und die bereinigten Wafer entweder in der internen Fertigungskalibrierung als "Kontroll-Wafer" einsetzen oder der Solarzellenindustrie anbieten, die eine enorme Nachfrage an Siliziummaterial für Photovoltaikzellen in Sonnenkollektoren hat.

"Der Mangel an Silizium stellt eine der größten Herausforderungen an die Solarindustrie dar und bedroht ihr rasantes Wachstum", sagt Charles Bai, Chief Financial Officer von ReneSola, eines der am schnellsten wachsenden Solarenergieunternehmen Chinas. " Aus diesem Grund haben wir uns für den Einsatz von gebrauchtem Siliziummaterial aus der Halbleiterindustrie entschlossen, um den Bedarf an Rohstoffen für die Fertigung unserer Sonnenkollektoren decken zu können."

Nach Angaben der Halbleiterindustrie werden pro Tag branchenweit 250.000 Waferscheiben verwendet. IBM schätzt, dass bis zu 3,3 Prozent dieser Scheiben Ausschuss werden. Im Laufe eines Jahres ergeben sich knapp drei Millionen aussortierte Scheiben.

Der neue Prozess spart insgesamt 90 Prozent an Energie, da IBM nicht mehr die übliche Menge an neuen Scheiben kaufen muss. Die geschätzten Energieeinsparungen führen zu einer ganzheitlichen Verringerung der CO2-Erzeugung in der Halbleiter- und der Solarindustrie.

Originaltext: IBM Deutschland Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/34980 Pressemappe via RSS : www.presseportal.de/rss/pm_34980.rss2

Pressekontakt: IBM Deutschland Hans-Juergen Rehm hansrehm@de.ibm.com



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speedy gonzal.:

US-Markt: Chancen für deutsche Unternehmen

 
01.11.07 10:12
Chancen für deutsche Unternehmen auf Fotovoltaik-Markt der USA

Kalifornien bleibt der wichtigste Fotovoltaik-Markt der USA. Doch Staaten wie New Jersey bieten zunehmend Alternativen zum Förderprogramm des Sonnenstaates. Auch für deutsche Unternehmen könnte der US-Markt interessant werden, glaubt der Europressedienst (EuPD). Durch den Wegfall der Bezuschussung regionaler Stromanbieter zur Stabilisierung der Strompreise in den meisten US-Bundesstaaten in den kommenden vier Jahren hätten Anbieter regenerativer Modelle große Chancen.

Das Ziel ist das gleiche, die Wege aber verschieden – so lässt sich die derzeitige Situation hinsichtlich der Fördersysteme im US-Solarenergiesektor umschreiben. Dabei haben die meisten Bundesstaaten bisher nur unzureichende Pläne mit komplizierten bürokratischen Verfahren auf ihre Agenda gesetzt. Insgesamt existieren laut Europressedienst in Amerika momentan etwa 460 verschiedene Verordnungen zu den unterschiedlichen Förderprogrammen. Die Bandbreite reicht von Investitionskostenzuschüssen über Einspeisevergütungen bis hin zu rückwärts laufenden Stromzählern.

Gerade mit dem Auslaufen der Bezuschussung regionaler Stromanbieter zur Stabilisierung der Strompreise würden jedoch viele Staaten wie beispielsweise Pennsylvania zukünftig verstärkt regenerative Energieprojekte fördern und damit auch für deutsche Unternehmen interessant werden, so EuPD weiter. Ein ambitioniertes und nachhaltiges Modell sei im Jahr 2005 auch in New Jersey verabschiedet worden, was zum Vorbild für den von der EU-Kommission geplanten Zertifikate-Handel avancieren könnte. Wichtigster Fotovoltaik-Markt der USA bleibe derweil aber Kalifornien.

„In Kalifornien sind derzeit 80 Prozent des amerikanischen Fotovoltaik-Marktes angesiedelt. Und 2006 hat der Staat von Gouverneur Schwarzenegger Geschichte geschrieben, als er ein 3,3 Milliarden Dollar Programm verabschiedet hat, um 3.000 MW Fotovoltaikleistung bis 2017 zu installieren“, schwärmte Rhone Resch, Präsident der Solar Energy Industries Association (SEIA) im Oktober auf der Solar Power Conference in Long Beach. Er hofft, dass die größte Fotovoltaikmesse der USA mit solchen Zahlen weiteren Druck auf die Industrie und die Politik ausüben wird.

Das ehrgeizige kalifornische Bestreben soll durch die so genannte „California Solar Initiative“ (CSI) umgesetzt werden. Im Wesentlichen besteht das Programm laut EuPD aus zwei Förderelementen: Fotovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kWp werden für fünf Jahre mit einer monatlichen Auszahlung entsprechend der produzierten Energie bezuschusst. Kommerzielle Abnehmer werden dabei mit 0,26 US-Dollar gefördert, öffentliche Käufer mit 0,37 US-Dollar und Privatnutzer mit 0,39 US-Dollar. Besitzer von Anlagen mit weniger als 100 kWp erhalten dagegen eine einmalige Vorauszahlung, die auf der erwarteten Systemleistung basiert. Die Zuwendungen reichen derzeit von 2,50 US-Dollar für private und gewerbliche Betreiber, sowie 3,25 US-Dollar für öffentliche Abnehmer. Die Anreiz-Stufen werden nach und nach reduziert und schlussendlich eingestellt und basieren auf dem Volumen der installierten Leistung in den Zuständigkeitsbereichen der Energieversorger.

Zusätzlich zu diesem kalifornischen Zuschussprogramm könnten die Betreiber auch Vergünstigungen des Energy Policy Acts in Anspruch nehmen, so EuPD. Zentraler Bestandteil dieses einzigen föderalen Fördermechanismus ist der Federal Investment Tax Credit. Mit diesem Investitionsfreibetrag können Steuerermäßigungen von bis zu 30 Prozent für kommerziell betriebene Solarstromanlagen erreicht werden. Private Betreiber erhalten den gleichen Prozentsatz an Steuernachlässen, allerdings nur auf Investitionen von bis zu 2.000 Dollar pro Anlage.

Der Energy Policy Act läuft 2007 aus. Die US-Fotovoltaikverbände drängen nach Angaben von EuPD auf eine Verlängerung bis zum Jahr 2020, um den Staaten mehr Planungssicherheit und damit Anreize für größere Reformen hinsichtlich ihrer Fotovoltaik-Förderung zu geben. Bis Anfang November wird eine Entscheidung vom Kongress erwartet. Auf der Solar Power Conference feierten viele Experten das kalifornische System und insistierten, es müsse Vorbildcharakter auch für die anderen US-Staaten haben. Die real installierte Leistung in Kalifornien weicht derzeit allerdings noch von den hochgesteckten Zielen ab. Im Jahr 2007 hat Kalifornien erst 100 MW Fotovoltaikleistung installiert. Insgesamt liegt der Sonnenstaat damit bei 298,2 MW installierter Leistung.

Dass es mittlerweile auch andere ambitionierte Modelle gibt, zeige New Jersey. Mit dem Renewable Portfolio Standard (RPS) sollen bis 2018 insgesamt 1,8 Millionen MWh Solarstrom erreicht werden. Wenn man bedenkt, dass New Jersey nur ein Viertel der Bevölkerung von Kalifornien hat, dann liegt dieses Stunden-pro-Kopf-Ziel sogar höher als die geplanten 3.000 MW des Schwarzenegger-Staates, rechnet EuPD vor. Umgesetzt werden soll dieses Ziel in Form eines Marktplatzes für so genannte Solar Renewable Energy Certificates (SREC), die im „Wert“ von jeweils einer MWh herausgegeben werden. Die Energieversorger sind verpflichtet, diese Zertifikate zu kaufen, um die festgelegte Solarquote innerhalb des RPS zu erfüllen.

Bis 2021 sollen 2,12 Prozent des gesamten Elektrizitätsverbrauchs von New Jersey durch Solarenergie gewährleistet werden. Laut EuPD ist ein solcher Markt für Solarzertifikate-Handel bisher weltweit einzigartig. Parallel dazu lanciere New Jersey mit dem „Customer Onsite Renewable Energy“ (CORE)-Projekt ein gebührenfinanziertes Förderprogramm, bei dem der Staat privaten Antragstellern derzeit 3,80 US-Dollar für Anlagen bis 10 kWp zahlt. Für Anlagen bis 40 kWp sind es 2,75 US-Dollar, bis 100 kWp werden 2,50 Dollar gezahlt und bei Anlagen bis 700 kWp sinkt der Zuschuss auf 2 Dollar.

Bei allem Lob für das innovative Konzept New Jerseys verweisen Kritiker darauf, dass mit dem verabschiedeten Zertifikate-Handel die Ziele wohl nur sehr langsam erreicht werden können. Bis Mitte 2007 waren in New Jersey insgesamt nur 32,58 MW Fotovoltaik-Leistung installiert. Von 2005 bis 2006 hat sich die installierte Leistung zwar von 5,52 MW auf 17,87 MW mehr als verdreifacht, insgesamt bleibt die Megawattzahl installierter Leistung jedoch marginal.

Dennoch stimmten die Wachstumsraten die Solarbranche zuversichtlich, so EuPD: „Vor fünf Jahren installierten bei uns zwei Unternehmen Solarstromanlagen. Jetzt sind es über 100, und die schaffen qualifizierte Arbeitsplätze“, so Jeanne M. Fox, Präsidentin des Board of Public Utilities, dem Verband der öffentlichen Energieversorger. Die Erfahrungen aus New Jersey könnten auch das Interesse der EU-Kommission wecken. Die plant nämlich in einem internen Strategiepapier ebenfalls die Einführung eines Handelssystems für erneuerbare Energien. Anfang Dezember soll die neue Richtlinie vorgestellt werden. Ziel der Kommission ist es vor allem, mit einem Zertifikate-Handel ökonomische Anreize für diejenigen Länder zu entwickeln, die fürchten, ihre Ziele alleine nicht erreichen zu können.

Derweil werde der US-Markt auch für deutsche Unternehmen zunehmend interessanter, so EuPD. Der günstige Dollarkurs biete einen lukrativen Anreiz für eine Niederlassung in den Vereinigten Staaten. Noch entscheidender sei aber, dass in den kommenden vier Jahren in den meisten US-Bundesstaaten die Bezuschussung regionaler Stromanbieter zur Stabilisierung der Strompreise entfällt. Somit werden nach Ansicht von Experten viele Anbieter ihre Preise um mehr als 50 Prozent erhöhen müssen. In Maryland beispielsweise stiegen die Preise eines Stromversorgers in diesem Zusammenhang um 72 Prozent an.

Dies bedeutet nach Ansicht von EuPD eine große Chance für Anbieter regenerativer Modelle, was auch die Bundesstaaten erkennen würden. In Pennsylvania versuche Gouverneur Edward G. Rendell mit seiner „New Energy Strategy“, durch die gezielte Förderung von regenerativen Energieprojekten vor Ort den Markt an die neue Situation anzupassen und so der befürchteten Kostenexplosion vorzubeugen. Führende Unternehmen hätten die Entwicklung bereits stark angekurbelt und hunderte neuer Arbeitsplätze geschaffen, jedoch sei der Bedarf an Fachkräften nach wie vor hoch.

Dies biete Möglichkeiten für deutsche mittelständische Betriebe: „Gerade kleine und mittlere innovative Unternehmen aus Deutschland haben hier gute Chancen, in das regionale Netzwerk einzusteigen und von der hervorragenden Infrastruktur und den Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen vor Ort zu profitieren“, so David Scrimgeour, Repräsentant der Commonwealth of Pennsylvania in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quelle: EuPD Europressedienst
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speedy gonzal.:

Deutscher PV-Markt weiter auf Wachstumskurs

 
05.11.07 22:26
Deutscher Fotovoltaik-Markt weiter auf Wachstumskurs

Die Geschäftslage deutscher Solarunternehmen war noch nie so gut wie heute. 69 Prozent der befragten Solarunternehmen beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage laut Geschäftsklimaindex des Bonner Marktforschers EuPD Research als sehr gut bzw. gut. Dies sind fünf Prozent mehr als im Vorquartal. Bei der Geschäftserwartung sind die Unternehmen allerdings verhaltener. Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) vergrößern die Differenz zwischen der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Erwartung der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Das Geschäftsklima, also der Mittelwert aus Geschäftslage und zukünftiger Erwartung, bleibt damit gegenüber dem Vorquartal fast unverändert.

Die aktuelle Studie „Der deutsche Photovoltaik-Markt 2007/2008 - From Sales to Strategic Marketing“ von EuPD Research bestätige, dass der deutsche Fotovoltaik-Markt stetig wachse. In der repräsentativen Erhebung wurden insgesamt 303 installierende Betriebe befragt. Der Index, der seit 2005 quartalsweise unter 100 Entscheidern der Fotovoltaik-Branche erhoben wird, habe im Oktober erstmals den Ausgangswert von 2005 überschritten, so EuPD Research.

Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, zieht Bilanz: „Der deutsche Fotovoltaikmarkt ist und bleibt mit enormem Abstand der weltweite Schlüsselmarkt und hat darüber hinaus großes und nachhaltiges Entwicklungspotenzial.“ Als exemplarisch für das Branchenwachstum wird in der Analyse unter anderem für 2007 allein für die fünfzehn größten deutschen Fotovoltaik-Unternehmen ein Umsatzplus von 39 Prozent gegenüber 2006 prognostiziert.

Laut Hoehner wird die weitere Marktentwicklung maßgeblich durch die Höhe der Einspeisevergütung, den Anschaffungspreis des Systems sowie der Renditeanforderung des Endkunden beeinflusst. Unter Berücksichtigung des aktuellen „Erfahrungsberichts 2007 zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz“ des Bundesumweltministeriums hat EuPD Research drei Szenarien berechnet, wie sich die weitere Marktentwicklung in Deutschland zukünftig darstellen könnte.

Alle Szenarien rechnen dabei mit einer stufenweise Anhebung der jährlichen Degression für neue Anlagen ab 2009 um zwei Prozent und ab 2011 um ein weiteres Prozent. Bei Freiflächenanlagen ist eine Anhebung auf 8,5 von seither 6,5 Prozentpunkten und ab 2011 auf 9,5 Prozent einkalkuliert.

Darüber hinaus wurde auf der Grundlage der Installateursbefragung die Mindestanforderungen der Endkunden an die Rendite einer Anlage ermittelt. Danach erwarten die Endabnehmerinnen und Endabnehmer aus Sicht der Installateure eine durchschnittliche Gesamtkapitalrendite von 6,6 Prozent. In Abhängigkeit von diesen Annahmen bildet zukünftig der Anschaffungspreis der Anlage die entscheidende Variable, damit die Einspeisevergütung ausreicht, die Renditeanforderung der Endkunden zu erfüllen, so EuPD Research.

Auf der Basis dieser Überlegungen wurden verschiedenen Wirtschaftlichkeitsszenarien diverser Musteranlagen berechnet, die laut EuPD Research fundierte Rückschlüsse auf die Nachfragentwicklung im deutschen Markt erlauben:

Im Worst-Case-Szenario fallen die Systempreise deutlich weniger als fünf Prozent pro Jahr. Die Rendite bliebe somit deutlich unter den veranschlagten 6,6 Prozent. Der entscheidende Wachstumseinbruch erfolgt in diesem Szenario mit der Erhöhung der Degression im Jahr 2009.

Das Best-Case-Szenario setzt einen Rückgang der Systempreise von jährlich zirka sieben bis neun Prozent voraus. Im Ergebnis würde der Betrieb von Fotovoltaik-Systemen auch weiterhin eine sehr profitable Gesamtkapitalrendite mit sich bringen, was sich in einer konstant hohen jährlichen Wachstumsrate widerspiegeln würde.

Das Base-Case-Szenario bildet den Durchschnitt der zuvor beschriebenen Extrema. Diesem Modell liegt ein jährlicher Preisrückgang von fünf bis sieben Prozent zugrunde. Im Rahmen dieses Modells rechnet EuPD Research für die Zukunft mit einem eher moderaten Rückgang der Wachstumsraten. Aus Sicht von EuPD Research ist dieses Szenario am wahrscheinlichsten, was für Deutschland in 2007 ein Marktvolumen von bis zu 1,5 Gigawatt zur Folge hätte.

Daneben ist die Marktentwicklung auch von der weltweiten Siliziumproduktion beeinflusst, dem wichtigsten Rohstoff zur Herstellung von Solarzellen. Hier geht EuPD Research davon aus, dass sich der Engpass in den kommenden Jahren durch die Ausweitung der Produktionskapazitäten und den Markteintritt neuer Unternehmen sowie einer effizienteren Materialnutzung entspannen wird.

Auf Basis der erhobenen Zahlen prognostiziert EuPD Research eine Entwicklung innerhalb der Branche vom nachfrage- zu einem wettbewerbsorientierten Absatzmarkt: „Der Kunde wird zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Dies wird mittelfristig zu einem Ausbau der Produktdiversifikationen führen. Schon jetzt erweitern die Anbieter ihre Absatzkanäle sowie ihr Angebot an Komplettsystemen und Serviceleistungen“, so Projektleiter Christian Münch.

Denn die Ansprüche der Endkunden sind in den letzten Jahren laut der Befragung deutlich gestiegen. Im Vergleich zu den vorherigen Analysen habe sich die Bedeutung aller Faktoren, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Funktions- sowie Leistungsfähigkeit und damit auf die Renditeerwartung der Systeme ausüben, verstärkt. Auch das Design einer Solaranlage werde eine größere Rolle spielen, weshalb die Modulmarke und deren Performance das Kaufverhalten stärker als bisher beeinflussen werde.

In seiner neuesten Studie widmet sich EuPD Research bereits zum fünften Mal seit dem Jahr 2002 Teilgebieten der Fotovoltaik entlang der Wertschöpfungskette vom Hersteller bis zum Installateur. Ziel der Studie ist eine Übersicht über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem deutschen Fotovoltaikmarkt. Die Stärke der Arbeit liege dabei in der Kombination volkswirtschaftlicher Untersuchungen, umfangreicher quantitativer Datenerhebungen sowie unternehmensspezifischer Analysen.

Das empirische Gerüst bildet eine quantitative Erhebung unter Handwerksbetrieben, die teilweise oder ausschließlich in der Fotovoltaik tätig sind. Sie sind das Bindeglied zwischen Fotovoltaik-Industrie und Endkunden und stellen folglich die wichtigsten Absatzmittler im deutschen Fotovoltaikmarkt dar, so EuPD Research. Ergänzt wurden die Ergebnisse dieses Jahr zum ersten Mal durch eine direkte Befragung von Endkunden. Dies erlaube Einblicke in Kaufpräferenzen und -verhalten. Besondere Beachtung komme darüber hinaus der Marktsegmentierung sowie den unternehmensspezifischen Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette zu.

Die Studie „Der Deutsche Photovoltaik Markt 2007/2008 – From Sales to Strategic Marketing“ ist auf Deutsch und ab Mitte November auf Englisch zum Preis von 680 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich. Die Bestellung und die kostenlose Zusammenfassung sind abrufbar unter www.eupd-research.com

Quelle: EuPD Research  
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speedy gonzal.:

Solarwerte ärgern hibbelige Anleger

 
14.11.07 11:56
14.11.2007 11:03 Solarwerte ärgern hibbelige Anleger

Nervöse Solar-Anleger dürften sich gewaltig ärgern: Solon, Q-Cells, Solarworld und ihrem Gefolge auch der TecDax machen eine Rolle rückwärts und ihre Vortagesverluste mehr als wett. Einzig Ersol hat das große Nachsehen.
Noch am Dienstag hatten viele Inhaber von Solarwerte-Papieren Kasse gemacht. Gewinnmitnahmen und somit massive Kursverluste bei den Solarwerten drückten den TecDax um 3,5 Prozent auf 969 Zähler.

Q-Cells profitiert von Solarboom
Am Mittwoch setzt sich Q-Cells nach einer Händlern zufolge "starken Zahlenvorlage" zunächst an die TecDax-Spitze: Die Aktien steigt um 8,54 Prozent auf rund 94,20 Euro. Der Solarzellen-Hersteller konnte im abgelaufenen Quartal vom Ausbau seiner Kapazitäten sowie der hohen Nachfrage nach Solarzellen, die zunehmend vom Ausland angetrieben wird, deutlich profitieren.

Der Gewinn stieg um 43 Prozent auf 50,2 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Gewinn von 46,3 Millionen Euro gerechnet. Auch bei nahezu allen anderen Kennzahlen konnte Q-Cells die Erwartungen schlagen. Vor allem auch die angehobenen Umsatzprognose für 2008 und 2009 hoben Börsianer am Mittwochmorgen hervor.

Analysten treiben zusätzlich an
Gepuscht werden Q-Cells-Papiere zusätzlich durch verbesserte Analysteneinschätzungen. So hat die WestLB Q-Cells von "Hold" auf "Add" angehoben und als neues Kursziel 96,10 Euro ausgegeben. Die Commerzbank äußerte sich ebenfalls positiv und bestätigte ihr "Buy"-Rating beim Kursziel von 104 Euro.

Auch Solon profitiert von einer Analystenstimme und vertreibt bis zum frühen Mittag Q-Cells von seinem Spitzenplatz: Die UBS hob das Kursziel von Solon von 60 auf 84 Euro an. Mit einem Plus von über acht Prozent holt der Solarkonzern offensichtlich die positive Reaktion auf seine am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen nach, die am Vortag noch ausgeblieben war: Solon hatte nach einem Ergebniszuwachs im dritten Quartal erneut seine Prognose für 2007 angehoben. Mit seiner Quartalsbilanz übertraf Solon die Prognosen der Experten zum Teil deutlich.

Solarworld bestätigt operativen Gewinnsprung
Nach Vorlage ihres jüngsten Finanzberichts legen auch Aktien der Solarworld AG kräftig um 3,34 Prozent auf 44,80 Euro zu. Solarworld bestätigte die vorläufigen Zahlen zum 3. Quartal 2007 und damit den Gewinnsprung im operativen Geschäft. Demnach wuchs das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 67 Prozent auf 44,3 Millionen Euro.

Damit hat der Solartechnologiekonzern in den ersten drei Quartalen dieses Jahres mit einem Ebit von 117,4 Millionen Euro im operativen Geschäft das Gesamtjahresergebnis 2006 bereits erreicht.

Ersol-Ausblick negativ aufgenommen
Einzig Ersol kann mit dem positiven Trend bei den Solarwerten nicht mithalten und rangiert mit einem Minus von 0,8 Prozent am unteren Ende des TecDax. Händler führen die negative Kursreaktion bei Ersol auf eine weniger euphorische Prognose für 2007 zurück. Der Solarzellen-Hersteller hat die Umsatzerwartung für dieses Jahr gedämpft. Voraussichtlich würden sich die Erlöse nur im unteren Bereich der Prognosespanne von 148 bis 155 Millionen Euro bewegen.

Die Zahlen seien okay, allerdings sei der Ausblick nicht gerade begeisternd ausgefallen, kommentierte auch LBBW-Analyst Stefan Droxner die Bilanz. Die Entwicklung scheine bei Ersol länger zu dauern als gedacht. Im direkten Vergleich mit Q-Cells enttäusche das Unternehmen.

aleo solar mit neuem Rekord
Im Prime Standard gehört die aleo solar AG nach einer Anhebung ihrer Umsatzprognose für 2008 mit einem Plus von 6,2 Prozent zu den Spitzenwerten: In den Monaten Juli bis September konnte das Unternehmen mit 68,5 Millionen Euro den höchsten Dreimonatsumsatz der Firmengeschichte verzeichnen. Während der ersten neun Monate des Jahres konnte der Umsatz um über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 158,6 Millionen Euro gesteigert werden. Das Ebit für die ersten neun Monate 2007 summiert sich auf 10,7 Millionen Euro.

Auch Phoenix Solar auf Rekordniveau
Übertroffen wird die aleo solar noch von der Phoenix-Solar-Aktie, die um über sieben Prozent zulegt. Das Photovoltaik-Systemhaus hat am Mittwoch endgültige Zahlen vorgelegt und die bereits am 31. Oktober veröffentlichten Zahlen bestätigt: Das Ebit beträgt nach neun Monaten 8,98 Millionen Euro und wuchs damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um 407 Prozent. Der Auftragsbestand zum 30. September lag mit 133,5 Millionen Euro erneut auf dem höchsten Stand der Unternehmensgeschichte.

ag

www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_261718  
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speedy gonzal.:

Realistischere Einschätzung

 
15.11.07 13:42
Realistischere Einschätzung

Von Wolfgang Braun
Stellen Sie sich einmal vor, Anfang 2003 hätte ein Unternehmen folgendes bekannt gegeben:
a) Die Prognose für das laufende Jahr kann wohl nicht eingehalten werden, weil Abschreibungen auf die bilanzierten Wertansätze drohen

b) Die vergangenen Bilanzen werden von der Prüfstelle auf Unregelmäßigkeiten hin untersucht

c) Eine Finanzkrise im Unternehmen konnte nur mit Hilfe eines externen Investors vermieden werden

d) Der Vorstandschef geht

Richtig: Die Aktie wäre mindestens um die Hälfte eingebrochen. Nicht so am vergangenen Mittwoch bei Conergy: Ein kurzer Kursrutsch auf diese Schockmeldung nutzten Anleger sofort, um bei der Aktie einzusteigen. Zu Handelsende notierte das Papier sogar im Plus!

Diese nahezu unglaubliche Entwicklung zeigt, welche Rolle Stimmungen an der Börse ausmachen. Anfang 2003 reagierten Investoren extrem sensibel auf alles, was nach Unregelmäßigkeiten roch. Aktuell werden dagegen selbst schlimmste Horrormeldungen weggesteckt – vor allem wenn sie aus der boomenden Solarbranche kommen. Wenn man sich die jüngsten Kursexplosionen bei den Branchenvertretern anschaut, erkennt man klare Züge einer Euphorie. Kurszuwächse von 70, 80 oder mehr Prozent innerhalb weniger Wochen sind außergewöhnlich, zumal sie ohne entsprechende Meldungen zustande kamen.

Der Blick zurück ins Jahr 2003 zeigt, dass damals übertriebene Angst kein guter Ratgeber war – seither haben die Aktienkurse massiv zugelegt. Die Lässigkeit, mit der man aktuell aber die Kursexzesse bei den Solartiteln hinnimmt, macht ebenfalls skeptisch. Der Dienstag hat gezeigt, dass Stimmungen schneller drehen können, als manchem Anleger lieb ist. Möglicherweise war der Kursrutsch erst der Auftakt zu einer wieder realistischeren Einschätzung für die Solarwerte.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des „Global Performance“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

[15.11.2007 10:56:05]

www.instock.de/AusBoersenbriefen/10176969


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Ökobub:

Hier hat's besser geklappt

 
15.11.07 14:15
www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/493195.html
Antworten
Ökobub:

Brancheninfo..

 
15.11.07 16:21
www.boerse-online.de/tools/dowjones/20071115LL003658.html
Antworten
rosskata:

Solarenergie wird günstiger als konventionelle Ene

 
20.11.07 14:06
Börse Go
Solarenergie wird günstiger als konventionelle Energie
Dienstag 20. November 2007, 11:32 Uhr

Basel (Fonds-Reporter.de) - Das Bankhaus Sarasin & Cie AG geht davon aus, dass die Solarenergie in zehn Jahren günstiger sein wird als konventionell erzeugte Energie. Das geht aus der jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsstudie zur Solarindustrie der auf Vermögensverwaltung und Anlageberatung spezialisierten Bank hervor.

Für den Rest des Jahrzehnts prognostiziert Sarasin für die Photovoltaik weltweit jährliche Zuwachsraten von 50%. In diesem Jahr sei die Solarzellenproduktion gegenüber dem Vorjahr um 44% auf 2,5 GW gewachsen und werde in den nächsten Jahrzehnten ungebremst weiter laufen. Damit
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entwickele sich der Markt für Photovoltaik von einem Nachfrage- zu einem Angebotsmarkt. Nach eher zurückhaltendem Wachstum in 2006 seien 2007 wieder größere Mengen Solarsilizium auf den Markt gekommen, so die Privatbank. Bis 2010 könnte die weltweit neu installierte PV-Leistung einen Wert von 8,25 GW erreichen. Im Bereich der Solarthermie sei Deutschland schon jetzt der größte Wachstumsmarkt innerhalb Europas. Im vergangenen Jahr habe die Wachstumsrate in Deutschland bei rund 55% gelegen, im Vergleich zu 45% im europäischen Durschschnitt.

In der Studie wurden auch die 26 größten börsennotierten Unternehmen aus allen drei Bereichen der Solarbranche (Photovoltaik (PV), Solarthermie und solarthermische Kraftwerke) untersucht und nach den Kriterien Rohstoffsicherung, Größe, Know-how sowie Kundenbasis bewertet. Auf dem ersten Platz der Rangliste befindet sich das Unternehmen REC, das besonders in den Bereichen Größe, Know-how und Rohstoffsicherung sehr gut abschnitt und insgesamt 32,5 von 40 Punkten erreichte. Vier Tec-Dax (Xetra: Nachrichten) -Unternehmen befinden sich in der Top Ten (Q-Cells auf dem 2. Platz, Solarworld (Xetra: 510840 - Nachrichten) auf dem 4. Platz, Conergy (Xetra: 604002 - Nachrichten) auf dem 9. Platz sowie Ersol (Xetra: 662753 - Nachrichten) auf dem 10. Platz). Wegen fehlender Erfahrung, mangelnder Nutzung von Standortvorteilen und schlechter Rohstoffsicherung sind bisher noch keine chinesischen Unternehmen im ersten Drittel der Rangliste vertreten.

(© BörseGo AG 2007 - www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)
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Vollblutttechni.:

Also, ich bin gerne bereit

 
03.02.09 20:48
jegliche Diskussionen über SW -Wettbewerber hier rein zu verlagern.
Antworten
speedy gonzal.:

Solarfirmen spüren Krise

2
04.02.09 12:25

Die Photovoltaik-Unternehmen in Sachsen-Anhalt bemerken erstmals saisonale Schwankungen im Geschäft HALLE/MZ.

Bis zuletzt schienen die Uhren in der

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.mz-web.de/servlet/...lledPageId=1013016724684&listid=0
Moderation
Zeitpunkt: 06.02.09 10:16
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tachpost:

vollbluttechnik.

3
04.02.09 12:31
is ja auch klar.in allen anderen threads bist du ja auch gesperrt
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Vollblutttechni.:

Jau tachpost,

 
04.02.09 13:20
aber nur in 2 UNBEDEUTENDEN Threads.

Wenn in 2-3 Jahren ENDE von Q-Cells ist, interessiert ein Q-Cells Thread eh keinen mehr
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speedy gonzal.:

Kleiner Tip, tachpost ...

6
04.02.09 13:31
Wenn Dich diese Postings sooo sehr an Deinem Lebensglück hindern, warum lieste sie dann überhaupt ... ?
Geh doch einfach mal auf Deine Einstellungen – markierte/ignorierte ID’s – und setze Vollblutttechniker auf die Liste "Postings von Benutzern ausblenden" ... und siehe da ... Wunderwerk der Technik ... sie sind alle wech ... und das Leben ist wieder wunderschön ...

Haste übrigens mal im Hauptthread nachgeschaut ... da ist nach wie vor NIEMAND gesperrt ... und ich hoffe, das bleibt auch so ...

ICH für meinen Teil möchte nämlich schon ganz gerne selbst entscheiden, was ich lese und was nicht ... OHNE dass ein anderer User für mich vorzensiert ...
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speedy gonzal.:

Endgültiges Aus Solar2 AG

 
04.02.09 14:54
04.02.2009 14:36
DGAP-News: Solar² AG (deutsch)
Solar 2 AG: Antrag auf Insolvenzeröffnung

Solar² AG (News/Aktienkurs) / Insolvenz

04.02.2009

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------- -------

Die Solar² AG, Cuxhaven, hat beim Amtsgericht Cuxhaven Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Antrag ist notwendig geworden, nachdem der in Diskussion stehende Investor wegen eigener wirtschaftlicher Schwierigkeiten seine Investitionszusagen zurückgezogen hat. Aufsichtsrat und Vorstand bedauern diese Entwicklung, sehen aber keine andere Möglichkeit. 04.02.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

-------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: Solar² AG Peter-Henlein-Straße 2-4 27472 Cuxhaven Deutschland Telefon: +49 (0)4721 / 718-500 Fax: +49 (0)4721 / 718-565 E-Mail: info@solarhoch2.de Internet: www.solarhoch2.de ISIN: DE000A0LYDD3 WKN: A0LYDD Börsen: Freiverkehr in Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart; Entry Standard in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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Vermeer:

was, die gabs noch bis jetzt??

 
04.02.09 15:23
Das hat sich ja dann ewig hingezogen...
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speedy gonzal.:

Solarenergie elektrisiert Investoren

3
05.02.09 10:45

Frankfurt am Main (ots) -

PwC-Studie zu Übernahmen im Bereich erneuerbarer Energien: Investitionen in Solar-Beteiligungen haben

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.finanznachrichten.de/...ie-elektrisiert-investoren-007.htm
Moderation
Zeitpunkt: 06.02.09 10:17
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speedy gonzal.:

Evergreen Solar: Zahlen enttäuschen den Markt

2
06.02.09 10:11
06.02.2009 - Evergreen Solar hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss Zahlen für 2008 vorgelegt, die den Markt enttäuscht haben. Das US-Unternehmen meldet einen Umsatzanstieg von 69,9 Millionen Dollar auf 112 Millionen Dollar. Der Verlust des Konzerns ist allerdings deutlich gestiegen. Unter dem Strich sei ein Minus von 84,9 Millionen Dollar angefallen, so Evergreen Solar. 2007 lag das Defizit noch bei 16,6 Millionen Dollar. Belastet haben unter anderem Sonderaufwendungen aus Restrukturierungen und Startkosten für neue Fertigungskapazitäten.

Gegen Ende des laufenden Jahres will Evergreen Solar die volle Produktionskapazität von 40 Megawatt im Quartal erreichen, sagt Unternehmenschef Richard M. Feldt. Die langfristigen Aussichten der Solarbranche sieht das Unternehmen zwar als gut an, rechnet aber mit negativen Auswirkungen der Konjunkturprobleme auf das erste Halbjahr.

www.cleantechaktien.de/nachrichten/...ttaeuschen-den-markt.php
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#76

speedy gonzal.:

JA Solar revidiert Umsatzausblick drastisch

 
12.02.09 10:26
JA Solar revidiert Umsatzausblick drastisch nach unten

Donnerstag, 12.02.2009 09:05

Der chinesische Solarzellenhersteller JA Solar Holdings Co Ltd hat seinen Umsatzausblick für das laufende Gesamtjahr 2009 drastisch nach unten revidiert. Demnach rechnet das Unternehmen für 2009 nur noch mit Erlösen zwischen 830 und 952 Mio. US-Dollar.
Noch im November 2008 hatte JA Solar Umsatzerlöse zwischen 1,5 bis 1,7 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt. Hintergrund sei der erschwerte Zugang zu Finanzierungen sowie eine sinkende Nachfrage ........
............

www.it-times.de/news/nachricht/datum////...astisch-nach-unten/
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speedy gonzal.:

US-Solarverband SEIA fordert klares Votum ...

2
12.02.09 10:30
US-Solarverband SEIA fordert klares Votum für die Solarbranche im Konjunkturpaket

Der US.Solarverband SEIA (Solar Energy Industries Association) hat die US-Regierung dazu aufgefordert, im Rahmen des Konjunkturpaketes Maßnahmen zur Solarenergie aufzunehmen, die unmittelbar Arbeitsplätze schaffen und die Dynamik der Solarbranche aufrechterhalten sollen. "Keine andere Branche in Amerika hat ein ähnlich brisantes Wachstum erfahren wie die Solarindustrie in den letzten drei Jahren. Wir sind mit einem Heer von Arbeitnehmern und mit bis zum Rande gefüllten Lagerhäusern gewappnet, die Wirtschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn die Regierung geeignete Gesetze erlässt", sagte Rhone Resch, Präsident und Vorstandsvorsitzender der SEIA.  Er lobte den US-Präsidenten Barack Obama dafür, dass er den Beitrag der Solarbranche zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie deren landesweit Milliarden schwere Investitionen in Solarprojekte als Wirtschaftsmotor anerkennt. "Wenn die Regierung ein Konjunkturpaket mit den von der Branche geforderten und für die Solarindustrie wichtigen Gesetzen verabschiedet, werden wir allein im Jahr 2009 67.000 Arbeitsplätze schaffen, ein Gigawatt Solarstrom-Kapazität installieren und gleichzeitig eine Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindern können. Und wir sind gerade erst am Anfang, weil wir diese Zahlen im Jahr 2010 verdoppeln werden", fügte Resch hinzu.


Investitionen in erneuerbare Energien als Schlüssel zur wirtschaftlichen Erholung

SEIA beziffert die Zahl an Unternehmen der Solarbranche mit landesweit 3.400. Falls die US-Regierung bedeutende, auf die Solarindustrie zielende Gesetze erlasse, argumentiert SEIA, könnten mittelständische Unternehmen sofort Arbeitsplätze schaffen und neue Solarkraftwerke installieren, die amerikanische Gemeinden mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgen. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass Präsident Obama, der Senat und das Repräsentantenhaus als Teil des amerikanischen Konjunkturpakets bedeutende Investitionen für Solar- und andere erneuerbare Energien anstoßen wollen. Dennoch muss die endgültige Fassung des Gesetzes die besten Versionen beider Häuser vereinen, um die Solarwirtschaft auf Trab zu halten", sagte Resch. Dan Leary, Präsident und Vorstandsvorsitzender eines mittelständischen Unternehmens namens Nexamp, bekräftigt dies: "Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg im letzten Jahr von sieben auf 25. Ein Konjunkturprogramm mit entsprechenden Gesetzen wird für zusätzliche Solarenerige-Projekte sorgen, die wir sofort umsetzen können und die es uns erlauben werden, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen."

12.02.2009   Quelle: SEIA   Solarserver.de
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speedy gonzal.:

So steht es wirklich um Q-cells..Das

 
30.04.09 10:00
erfahren aber nur die USA.

In Deutschland wird uns das verschwiegen, auch von den ANALOS.

ZELLEN alleine laufen nicht mehr...:


By Ucilia Wang
Work-hour reduction and layoffs are becoming a norm in the renewable energy industry.

Q-Cells (QCLSF.PK) has cut working hours for about 2,000 employees, or 80 percent of its staff, according to German media reports (picked up by Deutsche Bank's equity research division). The solar cell maker cited falling demand as the cause for the move, which came less than a week after Oerlikon Solar (OERLF.PK) said it, too, had reduced work hours for about 200 employees (see Green Light post).

Q-Cells, like many other solar manufacturers, have had to lower its sales expectations and scale back factory operations over the last six months. Q-Cells noted in its 2008 annual report, posted last month, that the first half of 2009 would be extra tough for the solar industry, given the economic crisis and the arrival of the winter in which fewer installations typically take place.

"Due to a short term mismatch between global supply of photovoltaic systems and a weaker short term demand due to the aforementioned uncertainties in project financing and the general economic situation, inventory has been built up and prices have been falling over the last months," according to the annual report.

Inventory build up and the falling prices of solar energy equipment have caused several companies to take multimillion-dollar write downs (see LDK Solar Faces Tough Road Ahead, Says Analyst). Financial analysts also voiced concerns about SunPower's (SPWRA) inventory build up when the company discussed its first-quarter earnings last week. SunPower's CEO Tom Werner said he expects the inventory to decrease quickly in the second quarter.

Warmer, spring weather should help to perk up demand, but not by much, wrote Alexander Karnick, an equity research analyst with Duetsche Bank, in a research note.

"We suspect there could be a slight [mainly weather related] sequential improvement of shipment levels in Q2. However, we assume that Q2 shipments in terms of [year-over-year] development will still be strongly below last year's levels for the entire industry," write Karnick. "Sharply fallen prices, inventory built in Q4, Q1 [market participants speculating about 1GWp inventory across the globe] and under-utilized plants [i.e., short-term work] will likely suppress profits in Q2 as well."

While solar companies are seeing a sharp drop in sales, wind turbine maker Vestas Wind Systems (VWDRY.PK) in Denmark actually saw a 70 percent jump in first-quarter net income. The company on Tuesday posted €56 million in net income on €1.1 billion in sales for the first quarter.

Still, Vestas is cutting jobs – 1,900 of them. The layoffs will take place in Europe, mostly in Denmark and the United Kingdom. The company said it's cutting its European operations because it wants to devote resources to its efforts in the United States and China, the two growth markets.

The company is eager to gain a strong foothold in China, which is keen on promoting renewable energy generation. Last week, Vestas said it had sold 58 wind turbines to Datang Huolinhe Renewable Power Co. to build a wind farm in Inner Mongolia. Earlier this month, Vestas announced it had designed a wind turbine specifically for the Chinese market. The company noted that over 90 percent of the components for the new turbine would be made in China.

ATS Automation Tooling Systems in Canada said Tuesday it's shutting down Photowatt France, its silicon wafer, cell and panel subsidiary for three weeks. Canada-based ATS [TSX: ATA], which designs and makes factory equipment for telecom, semiconductor, computer and solar equipment makers, said the temporary measure will affect 450 employees at Photowatt's factory in Bourgoin-Jallieu.

Last month, ATS said it was laying off 80 full-time employees at its headquarters in Cambridge, Ontario, and 160 temporary employees at Photowatt as a result of slow demand for its products and services.
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chopsuey:

SolarWorld will mit Qualität punkten

 
05.05.09 16:41
SolarWorld will mit Qualität punkten
Dienstag, 05.05.2009 12:59

(IT-Times) Der Bonner Solarkonzern SolarWorld (WKN: 510840) konnte für das vergangene erste Quartal 2009 mit überraschend positiven Gewinnzahlen aufwarten. Trotz Wirtschaftskrise und zunehmenden Preisverfall gelang es dem Unternehmen seinen Konzerngewinn um 26 Prozent auf 24 Mio. Euro zu steigern.

Preise fallen schneller als die Produktionskosten
Dennoch warnen Analysten wie JP Morgan-Experte Sandeep Deshpande vor übertriebenen Optimismus. Hintergrund ist der anhaltende Preisverfall bei Solarmodulen, der auch bei SolarWorld zu sinkenden Margen geführt hat. Zwar konnte SolarWorld nach Aussagen von SolarWorld-Chef Frank Asbeck seine Produktionskosten um neun Prozent senken, dem gegenüber stand jedoch ein Preisverfall von zwölf Prozent. Dies führte letztendlich dazu, dass die operative Gewinnmarge von 23,3 auf 22,2 Prozent zurückging.

SolarWorld-Chef Asbeck glaubt dann auch zu Recht, dass einige kleinere Anbieter die jetzige Krise wohl nicht überleben werden. Im Überlebenskampf kann SolarWorld seine Größe, seine Vertriebserfahrung und den Markennamen SolarWorld in die Wagschale werfen. Während Konsumenten und Projektbetreiber die Qualität chinesischer Billig-Module inzwischen in Zweifel ziehen, steht der Name SolarWorld nach wie vor für Qualität. So überrascht es wenig, dass der Preisverfall chinesische Anbieter wie Yingli Green deutlich stärker traf, als den Bonner Solarkonzern.

Die Anbieter hoffen nunmehr, dass durch die niedrigen Preise auch die Nachfrage wieder in Schwung kommt. Doch ob diese Hoffnung aufgeht, dürfte sich erst im weiteren Jahresverlauf zeigen. Noch will niemand in Industrie von einer Erholung sprechen.

Preisverfall geht weiter

Vielmehr erwecken die aktuellen Marktbewegungen auf dem Spot-Markt den Eindruck, dass die Preise noch weiter nach unten gehen werden. Dies macht sich nicht nur beim Rohstoff Polysilizium bemerkbar. Auch das als Ersatz-Rohstoff gehandelte UMG-Silizium (Upgraded Metallurgical-Grade) ist zuletzt deutlich günstiger geworden. Die Preise für UMG-Silizium sind auf dem internationalen Spot-Markt von 100 Dollar pro Kilogramm im Vorjahr, auf 50 Dollar/kg im ersten Quartal 2009 gefallen. Inzwischen werden nur noch 30 Dollar/kg bezahlt, heißt es aus Marktkreisen.

Marktbeobachter halten daher auch im laufenden Jahr einen Preisverfall bei Solarmodulen von bis zu 30 Prozent für möglich, nachdem die Modulpreise seit Oktober bereits im Schnitt um etwa 20 Prozent gefallen sind.

Aber nicht nur auf den Spot-Märkten setzt sich der Preisverfall fort. Auch der Siegeszug anderer Technologien wie der Dünnschicht-Technik (Cadmium-Tellurid) setzen die Hersteller von kristallinen Zellen unter Druck, denn diese sind in der Herstellung deutlich günstiger...

www.it-times.de/news/nachricht/datum////...-qualitaet-punkten/
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