Welcher Finanzfachmann plaudert denn da in der Bayerischen Staatszeitung (wußte gar nicht dass dieses Blatt überhaupt existiert).
Könnte doch Prof. Gehrke sein.
Da ist aber einer ziemlich früh dran die eigenen Hände in Unschuld zu waschen...
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dass dies bis Ende Februar unmöglich zu schaffen ist. Bis dahin sollten aber die größen Trümmer aufgeräumt sein. Das ist ein Anhaltspunkt für ein Insolvenzplanverfahren.
Wenn der Schmidt rumtönt, dass der Verkauf an SH bald abgeschlossen werden kann, dann ist das doch wohl eine Ungeheurlichkeit die genau jetzt passiert. Man muss gar nicht mehr in der Vergangenheit wühlen, die Gegenwart ist noch viel wichtiger. Hier muss der IV deutlich klar machen, auch im Interesse der Investorensuche, was Sache ist. Er scheint jedoch überfordert zu sein. Der Schmidt wird immer noch von SM bezahlt und wenn er dafür SM und seinen Gläubigern bewusst Schaden zufügt, dann ist das normalerweise immer ein fristloser Kündigungsgrund. Tatsache ist doch, dass STA weder bei SM noch bei SH eine Zukunft hat. Der Schmidt will jetzt nur noch seinen eigenen Kopf retten, in der Hoffnung bei SH für sein Verhalten am Rande der Kriminalität (wenn nicht auch darüber hinaus) etwas vom Kuchen abzukriegen.
Es ist ein Verbrechen, wie leichtfertig eine große Zukunft in der CSP-Technologie vergeigt wurde. Diese Durststrecke hätte unter normalen Voraussetzungen überwunden werden können. Auch ein Anhaltspunkt für ein Insolvenzplanverfahren.
Und der IV kann damit schwerwiegende Fehler umgehen. Ein Verkauf an SH weit unter Wert, wäre ein solcher Fehler mit schwerwiegenden Folgen auch für den IV, wenn im Nachhinein weitere Indizien auftauchen, die genau das bestätigen, was ich vom ersten Tag der Insolvenz hier vermute:
Die Insolvenz war zum Vorteil von SH !!
Ein weiterer Grund für ein Insolvenzplanverfahren ist, dass die Flagsol nicht unter Wert an Ferrostaal fällt.
du hast dir deine Frage doch schon selbst beantwortet. Genau von solchen Zugriffsrechten war die Rede. Ob diese nun von Ferrostaal angewendet werden können weiß ich nicht. Wenn dem so wäre, dann sollte man sich schon fragen, warum der IV Ferrostaal als Kaufinteressenten für die SM-Flagsol-Anteile benennt. Das war aber noch sehr früh am Anfang, so dass der IV da möglicherweise selber noch keinen Durchblick hatte. Aber mit einer Planinsolvenz könnte man all die Zugriffsrechte lahmlegen.
Gerade hier spricht sehr viel für eine Planinsolvenz. Ich vermute eher, dass dies mit einem Mehraufwand für den IV verbunden ist, den er evtl. nicht gut genug bezahlt kriegt. Mehr steckt da wahrscheinlich nicht dahinter.
gemeinsam gegen den subventiomierten Billigwettbewerb aus China klagen:
http://www.charivari.de/nachrichten/...china-klagen,4f22d1bc95371.php
Ganz unschuldig sind die Chinesen auch an der Insolvenz von SM nicht. Ohne diesen Preissturz der PV-Module wäre Blythe vielleicht schon im Bau und zwar als CSP-Standort.
Auf einmal sind die Briten in Tunesien am Drücker.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ht-in-tunesien-11622514.html
Bereitschaft einer Zusammenarbeit zwischen Nordafrika und Europa ist (seit dem Arabischen Frühling) deutlich gestiegen"
3. Teil: "Strom aus der Wüste - oder massiv Energie einsparen"
mm: Wie haben die Rebellionen in den arabischen Ländern die Ausgangssituation für Desertec verändert?
Schön: Die Bereitschaft einer Zusammenarbeit zwischen Nordafrika und Europa ist deutlich gestiegen. Waren es früher vor allem persönliche Interessen, wurden diese inzwischen aber durch demokratische Prozesse ersetzt. Das verlangsamt Entscheidungen, demokratisiert sie aber auch. Das kennen wir ja auch aus Deutschland gut (lacht).
mm: Trotz Demokratie war es in Deutschlands möglich, von heute auf morgen aus der Atomkraft auszusteigen. Inwieweit hat dies Desertec beeinflusst?
Schön: Vor dem Ausstieg gab es ja zunächst sogar die Verlängerung. Was dazu führte, dass einige Beteiligte in der Politik gesagt haben, jetzt könne das Thema Desertec ja ganz in Ruhe angegangen werden. Dann kam jedoch der Ausstieg - und es mussten schnell Alternativen her. Und meiner Ansicht gibt es da zurzeit nur zwei halbwegs schnell umsetzbare Strategien: die eine ist Desertec, weil es technisch machbar, bereits bekannt und schon gestartet ist. Die zweite Strategie ist massive Energieeinsparung. Ich glaube, dass die Fantasie der Politik diesbezüglich noch überschaubar ist.
mm: Wie haben Sie denn die Fantasie der Unternehmen für Desertec geweckt?
Schön: Wichtig war uns, dass wir der Öffentlichkeit und den Unternehmen ein gemeinsames Label bieten konnten, das Wiedererkennung ermöglicht. In einem zweiten Schritt haben wir überlegt, mit welcher politischen Botschaft wir die Initiative verbinden könnten. Und da haben wir es als interessant empfunden, jene Konzerne mit ins Boot zu holen, die zu den Profiteuren einer neuen Energiewirtschaft gehören könnten.
mm: Und wie profitieren die Teilnehmer der Desertec-Industrieinitiative wie Siemens, Eon oder die Munich Re?
Schön: Die Motive der einzelnen Unternehmen unterscheiden sich sehr. Einem Versicherer geht es darum, den Klimaschutz zu fördern, damit Überschwemmungen und Wirbelstürme nicht vom Ausnahmefall zum Regelereignis werden, denn bei der Zunahme solcher Ereignisse können viele Projekte nicht mehr vernünftig versichert oder finanziert werden. Bei den Energiekonzernen ist inzwischen zu spüren, dass es Druck von der Kapitalseite gibt, denn Geldanleger erwarten Alternativen zu der bisherigen fossilen Energiegewinnung.
Andere Mitglieder der Industrieinitiative Dii profitieren zum Teil von sehr konkreten Anforderungen, die das Projekt mit sich bringt. Nehmen Sie die IT-Branche: Diese Unternehmen erhoffen sich Geschäfte aus dem Bau von intelligenten Stromnetzen, den Smart Grids und der Steuerung neuer Super Grids. Andere hingegen bauen Komponenten für Kraftwerke oder Hochspannungsnetze, wie sie bereits in der Ostsee verlegt wurden. In Brasilien und China sind diese Hersteller ebenfalls im Geschäft. Warum dann nicht auch im Mittelmeer zwischen Nordafrika und Europa?
mm: Auch Solar Millennium gehört zu den Gründungsmitgliedern der Dii GmbH. Vor wenigen Tagen musste der Solarthermieanbieter Insolvenz anmelden. Was bedeutet das für Ihr Projekt?
Schön: Ich glaube, dass es nicht viel bedeuten wird. Ich gehe davon aus, dass der Kern des Unternehmens sehr schnell gekauft wird. Denn die Technologie ist wertvoll. Dass junge Unternehmen, die schnell wachsen, auch schneller einmal Insolvent gehen können, trifft im Übrigen auch auf andere Branchen zu. Nehmen wir nur die Internetblase zur Jahrtausendwende. Diese hat ja auch nicht dazu geführt, dass das Internet sich nicht durchgesetzt hat.
es muss einen nicht wirklich wundern, wenn die Realisierung nun an den Deutschen vorbei gehen wird. Einst haben sich einige Global Player vielleicht auch erst mal nur aus Prestigegründen engagiert. War ja damals alles noch Zukunftsmusik. Nun geht es um die Umsetzung und keiner von denen wäre bereit ein solches Projekt in die Wüste zu setzen, außer SM, aber die sind jetzt pleite.
Nächst Woche wird Marokko entscheiden und die Chancen waren bestimmt mal hervorragend - waren!
mm: Auch Solar Millennium gehört zu den Gründungsmitgliedern der Dii GmbH. Vor wenigen Tagen musste der Solarthermieanbieter Insolvenz anmelden. Was bedeutet das für Ihr Projekt?
Schön: Ich glaube, dass es nicht viel bedeuten wird. Ich gehe davon aus, dass der Kern des Unternehmens sehr schnell gekauft wird. Denn die Technologie ist wertvoll. Dass junge Unternehmen, die schnell wachsen, auch schneller einmal Insolvent gehen können, trifft im Übrigen auch auf andere Branchen zu. Nehmen wir nur die Internetblase zur Jahrtausendwende. Diese hat ja auch nicht dazu geführt, dass das Internet sich nicht durchgesetzt hat.
Die Prognose vom schnellen Verkauf ist nicht eingetroffen, es kann eben keiner in die Zukunft schauen.
Aber was will Herr Schön uns mit seinem Internet-Vergleich sagen?
S2M ähnelt Comroad etc.?
aber wie man an Solon sieht, hängt es nun am IV ob auch Aktionäre davon profitieren können. Bei Solon ist die Aktie auf Tiefstkurs obwohl es auch 6 Interessenten gibt und mit Microsol einen sehr wahrscheinlichen. Anhaltspunkte für eine Planinsolvenz (ich hatte zuletzt viele genannt) gibt es inzwischen reichlich. Aber davon redet er nicht. Wenn es so viele Interessenten gibt, dann ist das doch nicht das Verdienst von Böhm, sondern der Firma, die in Deutschland konkurrenzlos über eine zukunftsweisende und profitable Technik verfügt, werthaltige Projektstandorte verfügt und mit Arenales, Ibersol und Marokko?? sehr schnell Geld verdienen kann. Ich kann mich nur wiederholen: Die relativ geringe Schuldenlast liegt fast ausschließlich bei Anleihebesitzern, die zugleich auch überwiegend Aktionäre sind. Mit einem Schuldenschnitt von 50 % würden alle immer noch am besten wegkommen.
"Da wurden Fehler gemacht,..." sagt der Böhm. Ja hoffentlich zieht er dann auch die Konsequenzen daraus. Warum kann man Manager haftbar machen und müssen versichert sein? Was er insgesamt sagt, ist doch reichlich dürftig.
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| 45 | 10.252 | Solar Millennium vor dem Durchbruch ? | ulm000 | Schnüffel | 26.09.23 20:00 | |
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