Bei der Neigung mancher Privatanleger voreilig Schlüsse über offensichtlich noch vage Sachverhalte zu treffen suf die sie ohnehin keinen Einfluss haben und diese am Ende vielleicht sogar noch zur Grundlage von Anlagentscheidungen zu machen, überrascht mich das Gerücht, dass so viele Privatanleger baden gehen, nicht.
Da wird zu historischen Höchstkursen eingekauft, der letzte Knopf investiert, Prognosen werden zu Garantien, Unterstellungen zur Gewissheit, Denunzianten zu Propheten, wirtschaftliche Unternehmungen terminierbar, Kursbewegungen zur Laune einer Aktie, nicht geschehene Ereignisse zu zurückgehaltenen Ereignissen, erwartete Pressemeldungen zu unterdrückten, veröffentlichte Pressemeldungen zu Augenwischerei, Analystenmeinungen zum Gesetz, Veränderungen zu Rückschlägen, rote Zahlen zu Verlusten, Wikipediajuristen zu Klugscheißern, Zeitungsartikel zum Neuen Testament, Hobbyaktionäre zu Wirtschaftsprüfern, Vertrauen zum Vorwand einer Anlageentscheidung und ein Aktienkurs plötzlich durch ein Unternehmen akiv gelenkt.
Dass dann überwiegend Verluste im Depot eingefahren werden wundert micht nicht. Und solange die Verantwortung für sich vorerst schlechter entwickelnde Anlagen so bereitwillig auf Dritte abgeschoben wird, gebe ich die Garantie, wird sich die Depotperformance auch nicht ändern.
Statistisch scheitern innerhalb der ersten 4 Jahre 90 % aller Privatanleger an der Börse mit einem Totalverlust bzw. gerade mal 5 % aller Anleger können von Handel an der Börse leben, also wiederholt erfolgreich traden.
Man nimmt sich viel Stress und Frust, wenn man ab und zu sein Handeln hinterfragt. Gerade wenn Geld im Spiel ist.
Viel Erfolg und ein schönes Wochenende!
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