Hab ihn noch nicht durchgearbeitet, sondern mir nur die Zahlen zu GUV, Kapitalfluss und Bilanz angeschaut.
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... verlasse ich mich nicht, da er durch hohe/niedrige abschreibungen "verfälscht" oder durch "bilanzpolitik" manipuliert werden kann
Irgendwie ist das ganze Verhalten von Dr. T logisch. Jahrelang hat Dr. T alle Prognosen übertroffen und kam damit langsam in dünnere Luft (Gewinnmargen über 10%). Jahrelang ist er hofiert worden und sein Aktienpaket ist ständig im Wert gestiegen. Sein Gehalt hat schwindelerweckende Höhen erklommen (keine Kritik sondern Fakt). Das musste Ihm ja zu Kopf steigen (siehe auch die Vorworte in den Quartalsberichten). Seit letztem Jahr kann er kein Wachstum mehr operativ generieren. Zum einen das schwächelnde klassische Geschäft und zu wenig erfolgreiche neue Produkte (wie steht z.B. Messtechnik da) führen sogar zu rückläufigem Geschäft. In so einer Situation mit drohendem Umsatzrückgang kauft man natürlich gerne zu. Dies überdeckt dann alles. Löst aber die Probleme nicht. Dr. T wird soweit möglich alles versuchen um seine Prognosen halten zu können oder wenn nicht, dies mit Akquisitionskosten begründen. Im letzten Jahr wäre schon eine Gewinnwarnung (mit zugehöriger Ad Hoc Mitteilung) notwendig gewesen. Er hat es aber nicht gemacht.
Wenn Dr. T bisschen etwas auf dem Kasten hat, dann würde er auch unbedingt Gewinnwarnungen vermeiden. Die ewige angebliche konservative Bilanzierung der Produktaktivierungen, indem man lieber die Kosten in den Aufwand nimmt anstatt sie zu aktivieren ist in so einer Situation völliger Schwachsinn. Wenn Dr. T schon diese Kosten nicht aktivieren kann, da es sich nicht um aktivierungsfähige Produktentwicklungen handelt dann verkauft er es halt als konservative Bilanzierung einer Produktoffensive.
Dr. T hat in dem Interview September 2014 (Gartenbänker #8007) den Kurs von 13 Euro als „Riesenchance für alle“ bezeichnet. Warum hat er dann alle restlichen Aktien im Bestand der Softing (89.054) Aktien für durchschnittlich 12,10 Euro im 2. Quartal verkauft (tiefer ging es auch nicht). Oder hat er sie an sich selbst oder gute Freunde verkauft. Darüber verliert er im Q 2 Bericht auch kein Wort. Fakt ist, wenn eine Gesellschaft eigene Aktien verkauft geht sie davon aus, dass die Aktien für den Verkaufspreis für die Gesellschaft gut bewertet sind.
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