Der britische Nachrichtensender BBC legte gestern einen Bericht über einen konkreten Fall versuchter Wirtschaftspionage vor. Demnach wurde im Januar der IT-Manager Andy Parsons, selbst britischer Staatsbürger, vom Mitarbeiter eines US-Unternehmens telefonisch kontaktiert, der ihm 20.000 Dollar für die Kundendatenbank seines Arbeitgebers anbot. Parsons meldete den Vorfall daraufhin dem Vorgesetzten seines Gesprächspartners. Dieser war daran interessiert, Schaden vom Unternehmen fernzuhalten, den solche Angebote seiner Mitarbeiter verursachen können und benachrichtigte die US-Bundespolizei FBI.
Die Behörde warb daraufhin Parsons als Undercover-Agenten in dem Fall an. Mit Abhörtechnik am Telefon und einer Liste mit Fragen vom FBI rief er schließlich seinen "Auftraggeber" an und vereinbarte ein Treffen. "Das FBI mietete zwei Hotelzimmer für das Treffen an. "Eines davon stand voller Monitore und anderer Ausrüstung und außerdem waren zwölf FBI-Agenten um das Hotel verteilt", sagte Parsons.
Gemeinsam mit dem Interessenten an der Datenbank traf er sich im anderen Raum und übergab eine Diskette mit den Daten, die mit einem Laptop überprüft wurden. Als das Schein-Geschäft besiegelt war, sagte Parsons das mit dem FBI vereinbarte Code-Wort: 'I'm satisfied'. Beim Verlassen des Hotels wurde der Käufer der Daten verhaftet und erwartet nun seinen Gerichtsprozess. Parsons fühlt nach der Beendigung des Falles etwas Stolz, allerdings macht er sich auch ein wenig Sorgen über mögliche Racheversuche des Hereingelegten. (ck)
Die Behörde warb daraufhin Parsons als Undercover-Agenten in dem Fall an. Mit Abhörtechnik am Telefon und einer Liste mit Fragen vom FBI rief er schließlich seinen "Auftraggeber" an und vereinbarte ein Treffen. "Das FBI mietete zwei Hotelzimmer für das Treffen an. "Eines davon stand voller Monitore und anderer Ausrüstung und außerdem waren zwölf FBI-Agenten um das Hotel verteilt", sagte Parsons.
Gemeinsam mit dem Interessenten an der Datenbank traf er sich im anderen Raum und übergab eine Diskette mit den Daten, die mit einem Laptop überprüft wurden. Als das Schein-Geschäft besiegelt war, sagte Parsons das mit dem FBI vereinbarte Code-Wort: 'I'm satisfied'. Beim Verlassen des Hotels wurde der Käufer der Daten verhaftet und erwartet nun seinen Gerichtsprozess. Parsons fühlt nach der Beendigung des Falles etwas Stolz, allerdings macht er sich auch ein wenig Sorgen über mögliche Racheversuche des Hereingelegten. (ck)