Rüther bricht sein Schweigen
Die verdeckten Parteispenden in Höhe von 830.000 Mark für die Kölner SPD sollen von insgesamt neun Spendern gekommen sein. Das teilte der SPD-Landesvorsitzende Harald Schartau in Düsseldorf mit. Der frühere Kölner SPD-Fraktionschef Norbert Rüther habe die Namen schriftlich offenbart. Die SPD will die Liste veröffentlichen, sobald die Staatsanwaltschaft dafür grünes Licht gibt.
Steinmüller offenbar größter Geldgeber
Die "Kölnische Rundschau" berichtete, ihr liege die Liste bereits vor. Größter Geldgeber mit 320.000 Mark ist demnach der Gummersbacher Anlagenbauer L&C Steinmüller, der die Kölner Müllverbrennungsanlage errichtet hat. Auf der Liste steht dem Blatt zufolge auch das Entsorgungsunternehmen Trienekens, das mit der Stadt Köln auf vielen Gebieten der Abfallwirtschaft zusammenarbeitet. Hier wird die Summe von 200.000 Mark genannt.
Bauunternehmen auf der Liste
Als weitere Spender seien die Bauunternehmen Hochtief, Bilfinger und Berger, Wollwert sowie die Engel Umwelttechnik aufgeführt. Alle genannten Firmen waren ebenfalls am Bau der Kölner Müllverbrennungsanlage beteiligt. Zudem findet sich dem Zeitungsbericht zufolge auch der Name eines früheren Managers der Firma Holzmann. Er spendete dem Bericht zufolge 50.000 Mark. Das Bauunternehmen hatte in Köln etliche Großaufträge, etwa die Kölnarena. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll auch ein stadtbekannter Wirt mit einer Spende von 30.000 Mark auf der Liste stehen.
Rüther faxt detaillierte Daten
In dem Fax Rüthers an die SPD in Köln seien genaue Angaben zu Daten, Summen und Spendernamen genannt, sagte der Kölner Schatzmeister Martin Börschel. Das Geld war unter der Regie von Rüther in unverdächtige Summen gestückelt worden. Insgesamt bekamen 38 Parteimitglieder und vier Ehepartner fingierte Spendenquittungen.
Geld im Wahlkampf ausgegeben
Rüther hatte sich bisher geweigert, die Spendernamen aus den Jahren 1994 bis 1999 nach der Staasanwaltschaft auch seiner früheren Partei mitzuteilen. Die SPD hatte ihn deshalb verklagt. In seinem Fax erklärte Rüther nun, die Spendengelder seien unter anderem für den Wahlkampf 1999 verwendet worden.
Die verdeckten Parteispenden in Höhe von 830.000 Mark für die Kölner SPD sollen von insgesamt neun Spendern gekommen sein. Das teilte der SPD-Landesvorsitzende Harald Schartau in Düsseldorf mit. Der frühere Kölner SPD-Fraktionschef Norbert Rüther habe die Namen schriftlich offenbart. Die SPD will die Liste veröffentlichen, sobald die Staatsanwaltschaft dafür grünes Licht gibt.
Steinmüller offenbar größter Geldgeber
Die "Kölnische Rundschau" berichtete, ihr liege die Liste bereits vor. Größter Geldgeber mit 320.000 Mark ist demnach der Gummersbacher Anlagenbauer L&C Steinmüller, der die Kölner Müllverbrennungsanlage errichtet hat. Auf der Liste steht dem Blatt zufolge auch das Entsorgungsunternehmen Trienekens, das mit der Stadt Köln auf vielen Gebieten der Abfallwirtschaft zusammenarbeitet. Hier wird die Summe von 200.000 Mark genannt.
Bauunternehmen auf der Liste
Als weitere Spender seien die Bauunternehmen Hochtief, Bilfinger und Berger, Wollwert sowie die Engel Umwelttechnik aufgeführt. Alle genannten Firmen waren ebenfalls am Bau der Kölner Müllverbrennungsanlage beteiligt. Zudem findet sich dem Zeitungsbericht zufolge auch der Name eines früheren Managers der Firma Holzmann. Er spendete dem Bericht zufolge 50.000 Mark. Das Bauunternehmen hatte in Köln etliche Großaufträge, etwa die Kölnarena. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll auch ein stadtbekannter Wirt mit einer Spende von 30.000 Mark auf der Liste stehen.
Rüther faxt detaillierte Daten
In dem Fax Rüthers an die SPD in Köln seien genaue Angaben zu Daten, Summen und Spendernamen genannt, sagte der Kölner Schatzmeister Martin Börschel. Das Geld war unter der Regie von Rüther in unverdächtige Summen gestückelt worden. Insgesamt bekamen 38 Parteimitglieder und vier Ehepartner fingierte Spendenquittungen.
Geld im Wahlkampf ausgegeben
Rüther hatte sich bisher geweigert, die Spendernamen aus den Jahren 1994 bis 1999 nach der Staasanwaltschaft auch seiner früheren Partei mitzuteilen. Die SPD hatte ihn deshalb verklagt. In seinem Fax erklärte Rüther nun, die Spendengelder seien unter anderem für den Wahlkampf 1999 verwendet worden.