So einfach retten wir Griechenland


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Libuda:

So einfach retten wir Griechenland

 
12.07.11 10:22
Seit der Polleit bei Libuda mitliest, schreibt der - hier mit sein Ulrich van Suntum und Anton Wiegers zusammen - manchmal sogar sehr Vernünftigtes wie hier in der FTD, von dem Ihr nur den Anfang lesen könnt. Die Gedankengänge kennt Ihr alle schon von Libuda, nur ist den drei Professoren gelungen, das wesentlich strukturierter und geordnetet darzustellen.

Und das Gute an diesen Vorschlägen ist: Man erreicht genau das, was man will: Minimierung der Lasten für die deutschen Steuerzahler, Beteiligung der privaten Schuldner, Erhalt und Festigung der Eurozone unter für Griechenland erträglich Bedingungen:

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...;utm_campaign=/finanzen/maerkte

Interessierte sollte auch hier die zwei oder drei Euro für den kostenpflichtigen Inhalt nicht scheuen.
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Libuda:

Kernpunkt des Vorschlages ist,

3
12.07.11 10:32
was Libuda schon immer gefordert hat, nicht in erster Linie Geld zum Begleichen der fälligen Schulden bereitzustellen, sondern Geld dafür zu verwenden, um noch nicht fällige griechische Anleihen anzukaufen, die weit unter Kurswert notieren und diese Differenz zum Nominalwert an die Griechen als Schuldenerlass weiterzureichen.

Wie die drei Autoren richtig bemerken, werden dann die Privaten, die Anleihen verkaufen, in Höhe der Differenz zwischen Nominalwert und Verkaufswert beteiligt.
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Bundesrep:

Der Tausch

2
12.07.11 11:06
von Papier gegen Papier kann wahrlich so verkehrt nicht sein. Der innere Zusammenhang von Griechenlands Schulden und den Repressionen von 1919, bzw. dieses Tauschgeschäft von Äpfeln mit Birnen als Begründung, bleibt mir jedoch schleierhaft.
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Libuda:

Der Anfang

3
13.07.11 00:09
Polleit, Suntum und Wiegers weisen in ihrem Artikel darauf hin, dass die EZB schon für 47 Milliarden griechische Anleihen zum Tageskurs aufgekauft hat.

Und hier kommentieren die drei Autoren richtig, dass bei einem durchschnittlichen Ankaufskurs von 80% den Griechen 12 Milliarden erlassen werden könnten, ohne dass die LZB einen Verlust macht (80% sind 47 Milliardnen, 20 % sind x - und diese 20% sind die oben angeführten 12 Milliarden).

Und hier gilt: Nicht Dummschwätzen, sondern morgen anfangen und den Spekulanten auf sinkende Anleihekurse massive Verluste zufügen.
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Libuda:

Wer würde die Zeche bezahlen?

2
13.07.11 08:01
Die privaten Anleger, die an die LZB zu unter 100% die Anleihen verkauft haben. Und damit wäre genau das erreicht, was alle wünschen.
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Libuda:

Die EZB würde bei dieser Operation

2
13.07.11 11:16
weder Gewinn noch Verlust machen - das Eigenkapital des Eurosystems von 400 Milliarden Eurowürde sich also nicht verändern. Die dümmlichen Ausführungen des Pimco-Chefvolkswirt im heutigen Handelsblatt zu diesem Thema könnt Ihr vergessen, denn entweder ist dieser schräge Vogel unglaublich kriminell (und versucht das herbeizureden, worauf er gewettet hat) oder unendlich blöd, weil er als Chefvolkswirt einer der größten Anleihefondsgesellschaften die Auswirkungen auf den EZB-Gewinn nicht kapiert hat (vielleicht hat er ja wie nicht wenige Finanzterroristen Kunstgeschichte studiert).
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Libuda:

Die EZB hätte das noch einfacher machen

 
21.07.11 12:30
können als der Rettungsfonds.

www.ftd.de/politik/europa/...chenanleihen-kaufen/60081855.html

Vor allem geräuschloser, denn wichtig ist auch, dass nicht bekannt wird, wieviel der Rettungsfonds kauf tund wann - denn kann der sehr viel billiger kaufen.
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Libuda:

Exzellente Analyse

 
22.07.11 22:55
www.ftd.de/politik/europa/...t-uns-die-notenbank/60082102.html

Es ist eigentlich alles ganz einfach.
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Libuda:

Diese Geschichte enthält viele Weisheiten

 
07.08.11 22:39
und Wahrheiten:

www.finanzen.net/eurams/bericht/...isches_Dorf_sanierte_182008
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