Es ist richtig, dass viel, viel Geld im Umlauf ist, weil selbst Liesschen Müller mittlerweile verstanden hat, dass das Sparbuch eine Geldvernichtungsmaschine ist. Und das treibt die Märkte. Möglicherweise treibt es die Märkte auch noch eine Zeit lang weiter, solange es Geld zum Nulltarif gibt.
ABER
1. Es war schon immer so, dass Spekulationsblasen irgendwann geplatzt sind und Charttechnisch müsste es bald mal wieder so sein.
2. Domino-Effekt - Ein Ereignis wird ausreichen, damit bei dem heutigen Hochgeschwindigkeitshandel die Märkte um 50 Prozent und mehr einbrechen werden. Alle wissen, dass der Crash irgendwann kommen wird und im Rahmen dieser Nervosität können schon kleinere Ursachen als Lehmann dem Crash auslösen.
3. Die Große wollen die Kleinen abkassieren. Ich bin mir sicher, dass alle Großen Crashstrategien haben. Mit nichts kann man besser Geld verdienen, als mit dem Kauf eines fetten Aktienpaketes nach dem großen Crash. Und wer könnte einen Crash besser auslösen, als "die Großen"? Wenn die plötzlich anfangen massenweise auf breiter Front zu verkaufen, dann ist das der Beginn der Kettenreaktion. Und vielleicht ist das dann ja auch so gewollt.
Gut zusammengefasst ist das hier, auch wenn es ein Satiremagazin ist:
qpress.de/2014/01/07/...tzte-pirouetten-vor-dem-grossen-crash/