#1b1b1b; font-size: 10.5pt">je schneller der Silberpreis in diesen Tagen und Wochen steigt, desto ängstlicher stellen sich die Anleger die Frage ob die Entwicklung nicht längst schon in eine Blasenbildung eingemündet ist.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Silber und die Frage nach der Blase #1b1b1b; font-size: 10.5pt">
Wir schreiben den April 2011, unsere Welt ist oberflächlich betrachtet die gleiche und doch mag es aufmerksamen Zeitgenossen so vorkommen, als hätten sich die Zeiten gravierend geändert. Wer vor sagen wir einem Jahr einen Blick auf den Wirtschaftsteil der Zeitungen warf, der fand dort ohne Probleme den einen oder anderen Hintergrundbericht zu den Rohstoffen.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Die Wirtschaft zog wieder an und weil Chinas Wirtschaft weiter massiv expandierte, waren die steigenden Rohstoffpreise selbstverständlich ein Thema. Auch Artikel zum Gold waren leicht zu finden. Wer sich über den kleinen Bruder des Goldes, das Silber, informieren wollte, der musste schon etwas intensiver suchen. Artikel über Silber und die Entwicklung des Silberpreises waren zwar zu finden, aber ein heißes Thema war das weiße Metall nicht.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Das hat sich heute geändert. Wer heute im April 2011 die Wirtschaftsnachrichten durchstöbert, der findet nicht nur sehr viele Artikel über das Silber. Beim Blick auf einzelne Rohstoffportale im Internet hat man sogar den Eindruck, dass Silber inzwischen häufiger zum Titelthema avanciert als das Gold.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Die Medien sind ein zwiespältiger Indikator#1b1b1b; font-size: 10.5pt">
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Gleichzeitig steigt der Silberpreis dramatisch und die Frage klären zu wollen, ob der steigende Silberpreis eine Reaktion auf die intensive Berichterstattung ist oder die zahlreichen Berichte nur den Kursen folgen, ähnelt ein wenig der Frage nach Henne und Ei. Was ist der Ursprung von wem?
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Können Sie sich noch an den Silberpreis von Anfang des Jahres erinnern oder gar den vor einem Jahr? Die Antworten sagen viel über das, was in diesem besonders engen Markt in den letzten Monaten geschehen ist. Anfang des Jahres war Silber noch billig. Der Silberpreis lag bei knapp über 30 US Dollar je Feinunze und fiel im Laufe des Januar sogar bis knapp unter 27,50 US Dollar zurück.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Nach solchen Preisen würden wir uns heute die Finger lecken. Im Januar 2011 war das Silber noch billig, zumindest aus heutiger Sicht. Doch schon "damals" konnten sich viele Zeitgenossen nicht des Gefühls erwehren einer Blasenbildung beizuwohnen.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Das Gefühl hat durchaus seine Berechtigung, denn vor 12 Monaten kostete die Feinunze Silber weniger als 20 US Dollar. Gerade mal 18,20 US Dollar waren im April 2010 zu zahlen, Sie wissen schon, damals als das Silber nicht nur billig, sondern noch richtig billig war.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Wichtige Indizien für eine Blase fehlen#1b1b1b; font-size: 10.5pt">
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Nimmt man allein den Preis als Kriterium, dann kann einem als Investor dieser Tage sehr leicht schwindelig werden. Ein stark ansteigender Preis ist zwar immer ein wichtiges Kriterium für eine Blasenentwicklung, doch bei Leibe nicht das einzige.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Was bislang fehlte, war das starke öffentliche Interesse. Es stellt sich dieser Tage ein wie an der Berichterstattung unschwer abzulesen ist. Doch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten, denn die Medien verlagern ihr Interesse schnell.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Wir können dieses Phänomen an der Berichterstattung über Japan derzeit wunderbar studieren. In den Tagen unmittelbar nach dem Beben beherrschte Japan die Schlagzeilen. Was in jenen Tagen nur befürchtet wurde, ist heute schreckliche Gewissheit geworden und dennoch ist den Medien die Situation in Japan von Tag zu Tag weniger eine Schlagzeile wert.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Ein wichtiges Indiz dafür, dass wir es beim Silber noch nicht mit einer Blase zu tun haben ist die Höhe der jüngst erreichten Jahreshochs. Obwohl der Silberpreis in den vergangenen Monaten stark angestiegen ist, notiert er noch immer unterhalb des Allzeithochs vom Februar 1980.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Scharfe Korrektur ja, Ende des Silberbooms nein#1b1b1b; font-size: 10.5pt">
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Es ist nicht unmöglich, dass der Silberboom hier und jetzt endet, doch es wäre mit Blick auf die vergangenen Blasen in anderen Vermögensklassen ausgesprochen untypisch, dass eine starke Aufwärtsbewegung im Preis endet noch bevor die alten Hochs überhaupt erreicht wurden.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Schauen wir auf den Goldpreis, dessen Allzeithoch lange Zeit bei rund 800 US Dollar lag und der heute beinahe doppelt so hoch notiert, dann wird schnell deutlich wie viel Potential das Silber preislich noch hat. Bei anderen Manien war es übrigens kaum anders. Sowohl der Nasdaq- als auch der Neue Markt Index haben während der Schlussphase des Technologiehausse ihre alten Hochs weit hinter sich gelassen, ebenso vor wenigen Jahren die US Immobilienpreise.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Es gibt an der Börse keine absolute Sicherheit. Jeder Anleger muss mit Wahrscheinlichkeiten kalkulieren und seine Investitionsentscheidungen darauf abstellen. Das gilt selbstverständlich auch für das Silber.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Nach dem starken Anstieg der vergangenen Wochen wäre eine scharfe Preiskorrektur gerade in diesem besonders engen Markt nicht weiter verwunderlich. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um das Platzen einer Blase handelt und die langfristige Aufwärtsbewegung beim Silber damit zu ihrem Ende kommt, die ist vergleichsweise gering, weil noch immer viele Gründe aus fundamentaler Sicht für weiterhin hohe Silberpreise sprechen und viele typische Anzeichen einer Blasenbildung bislang noch nicht zu beobachten waren.
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">Quelle Rohstoffgiganten (obwohl die ja angeblich sagen, Silberboom Ende 2011 zu Ende)
#1b1b1b; font-size: 10.5pt">... think POSITIVE!