Hi
... von ihrem Vorbesitzer zurückgekauft haben und nun stell Dir vor, was der dafür von der Bank erhalten hat.
Dies dürfte der faire Preis sein, denn selbst wenn die Durchsicht der ebayauktionen die hier genannten Preise ergibt, musst Du als Verkäufer immer noch den genzen Gebührenhaufen für ebay und paypal berrechnen.
Ich habe die Einunzer Lunar 1 in 2009 und Anfang 2010 bei ebay, hood und Geiger (das war ein Volltreffer) zusammengesucht und dabei für alle 12 Unzen zusammen 250 € bezahlt.
Das war weit, weit über dem regelmäßigen Ausgabepreis, den man sich unbedingt zunutze machen sollte ...
Was die Einserlunare jetzt bringen, interessiert mich nicht, denn ich werde vor der Zeit kein einziges Stück abgeben!
Natürlich kauft man die Lunare in anderen Größen wegen der geringeren Auflage, aber da kann man auch auf die Nase fallen, wenn plötzlich doch noch nachgeprägt wird. Dass das prägen einer bestimmten Größe eingestellt wurde, erfärht man nämlich leider immer erst hinterher.
Also je nach finanziellen Möglichkeiten den ganzen angebotenen australischen Silberkram in möglichst nicht nur einfacher Anzahl zum Ausgabezeitpunkt abgreifen (für die meisten wie auch mich schon eine Mammutaufgabe, nicht nur, weil man dafür sehr viel Zeit benötigt), in den Tresor legen und abwarten.
Durch die Seltenheit der Ware hat man immer auch einen gewisse Putabsicherung gekauft!
In Sammlungsteilen mit Münzen, die Du Dir für teuer Geld zusammengejagt hast, steckt mehr Herzblut, was einen im Falle eines Falles dann daran hindern täte, sich von diesen Stücken zum rechten Zeitpunkt zu trennen, sollte Silber wider Erwarten doch irgendwann einmal in den freien Fall übergehen. Da trennt man sich bei den zum Ausgabezeitpunkt erstandenen Lunaren sicher leichter.
PS:
Ein bislang nicht genannter Grund gegen die großen Größen ist der Silberpreis selbst und die schnelle Vertickbarkeit. Steigt Silber auf bspw. 100 Dollar, ist allein das Material die Kilomünze fast 3.500 Dollar wert und welcher Sammler hat mal eben schnell eine solche Summe in der Portokasse?
Nicht viele und deshalb dürfte das Interesse an den großen Münzen dann in der Masse nachlassen, weshalb die Ausfschläge der kleinen Größen wegen ihrer Gesuchtheit immer höher werden. Nicht umsonst bieten die Mexikaner gar schon 1/20 Unzen bei ihrer halbnackerten Göttin an.
Meiner Meinung nach machst Du nichts falsch, wenn Du Dich auf die Einunzer fokussierst.
Mit den australischen Lunaren nun schon mal gar nicht, aber das wurde ja schon hinlänglich von den anderen Sammlern beleuchtet.