... die ich über die Frugalisten entdeckt habe.
www.cfiresim.com/
Hier kann man bei einem definierten Startkapital über Simulationsberechnungen (historische Zyklen werden herangezogen) eine langfristige mögliche Kapitalentnahme berechnen. Dabei kann man einen Aktienanteil, einen Goldanteil, Bonds und Cash auswählen. Man hat diverse Möglichkeiten wie man die Auszahlung gestalten möchte. Ich habe Zyklen nur ab 1955 berücksichtigt, weil die Depressionsjahre nicht berechenbar sind. Wenn die nochmals kommen, muss ohnehin jeder den Gürtel enger schnallen, so ist das eben!
Ich habe bemerkt, dass für 30 Jahre das beste Ergebnis (geringste Varianz und gute Wahrscheinlichkeit am Ende noch Kapital übrig zu haben) mit 40% Aktien und 25% Gold herauskam. Gold stabilisiert also deutlich das Portfolio, was besonders in der Entnahme-Phase wichtig ist!
Das gilt bis max. 30% Gold (bei 40% Aktien). Bei mehr Gold ergibt sich wieder weniger Stabilität und insgesamt weniger Kapital am Ende.
Falls doch eine Great-Depression wieder kommt, wäre dann der Goldanteil wirklich die letzte Versicherung!
Also meine Strategie nach der Ansparphase steht sozusagen. In der Ansparphase ist das Gold mehr eine Versicherung, weil die Stabilisierung bei langem Zeithorizont nicht ganz so wichtig ist.