Seit dem Crash im Jahr 2013 und nochmals 2014 ist Silber wohl eines der langweiligsten Assets, das man global finden kann. Im Thread hier bemerkt man das nicht so. Da wird schon hin und wieder das Sentiment abgeladen.
Aber diese Langweiligkeit ist auch aktuell eine Stärke des Silbers, während überall sonst die Hypes bis Turbo-Hypes laufen. Die Wahrnehmung wird auch durch diese parmanente Reizüberflutung etwas geschwächt Etwas was nicht in einem Jahr zumindest 15-20% Plus schafft (in den Cryptos spricht man nur mehr von hunderten Prozent), gilt heute bereits als totes Kapital.
Alles wird sich wieder ändern, nur weiß niemand WANN das sein könnte...
Deshalb empfiehlt sich auch die Diversifikation. Einmal bei Bridgewater (Ray Dalio) nachlesen wie ein risk-balanced Portfoilio aussehen könnte. www.bridgewater.com
Für das All-Weather Portfolio des kleinen Mannes empfiehlt Dalio meines Wissens:
Stocks 30%
Treasury-Bonds 40%, Treasury-Notes 15%
Gold 7,5%
Commodities 7,5%
Überrascht hat mich der niedrige Aktienanteil und der hohe Anteil an Staatsanleihen!
Der hohe Bond-Anteil balanced angeblich gut das Risiko in den Aktien. Die Bonds sollten steigen wenn die Börsen fallen, das ist sicher richtig. Das gilt besonders für die sehr lange laufenden Anleihen (Bonds), die stark auf Zinsänderungen reagieren. Und langfristig sollten die Bonds auch immer mehr Ertrag bringen als Cash am Konto!
Aber 40% soll ich da hinein legen ??
Bei derart niedrigen Zinsen ??
Das gefällt mir gar nicht.
Aber das ist vielleicht das Geheimnis daran... es ist nicht auf Timing ausgerichtet, sondern auf all-weather-proof!
Ich muss da nochmals intensiver darüber nachdenken...