OhneEmos,
es mag sein, dass die reichsten 85 Menschen so viel haben, wie die untere Hälfte der Erdbevölkerung, aber wenn ich mir ansehe, womit die meisten dieser Menschen Reich geworden sind - dann waren es eben Güter, die die Meisten gerne hätten - bzw. viele bereits gekauft haben. Sie sind also reich geworden, indem sie den Menschen etwas geben, wonach die Menschen ein Bedürfnis haben.
Aber den Reichen haben wir noch mehr zu verdanken - denn dass wir einen Job haben, haben wir Unternehmern und Unternehmen zu verdanken und auch viele Subunternehmen profitieren von den großen Konzernen.
Wer also reich ist, der hat in vielen Fällen etwas dafür getan - oder er hatte Glück oder die Eltern oder Großeltern haben etwas dafür getan.
Ich sehe jedenfalls im Reichtum kein Problem und ich halte die Idee für abwegig, dass der Reichtum der einen für die Armut der anderen verantwortlich ist. In der DDR konnte man sehen, denn es den Menschen ohne die Reichen auch nicht besser ging - im Gegenteil.