kann man natürlich NUR Vermutungen anstellen, klar!
Auch eine Minute im Voraus weiß NIEMAND wo es hingehen wird, trotzdem gibt es Leute, die sich für Investments entscheiden. Jeder hat halt eine andere Zugangsmethode, um einen möglichst "guten" Einstieg oder Ausstieg zu finden.
Aber die Basis ist eigentlich relativ klar, hier brauchen wir nicht immer wieder bei Adam und Eva anfangen. Die fundamentale Basis ist intakt, die wird auch in diversen Seiten im Internet immer wieder durchgekaut. Klar gibt es da auch vieles zu diskutieren. Tue ich hier auch immer wieder.
Falls also ein Boden in den kommenden Wochen/Monaten gelingt (war in meinem Beitrag der GSR immer die Voraussetzzung), so ist eine Projektion nach vorne dann schon okay. Das soll auch keine Prognose sein (ich kenne auch nicht die Zukunft!), sondern ein Versuch Wahrscheinlichkeiten abzuwägen.
Wer denkt, dass 2011 der Langzeitbullenmarkt, der 2000 begann, zu Ende ging, den interessiert natülich nicht, wie es weiter gehen könnte. Der wird nämlich ziemlich bald draußen sein, so wie es die Bankster haben wollen.
Alle jene, die aber das Zeug halten, weil sie eben an die fundamentalen Fakten glauben (diese wirklich kennen!), die wollen das Risiko nach unten abschätzen und dazu die Chance nach oben. Daraus lassen sich nämlich Kauf- und Verkaufsentscheidungen ableiten.
Wer längerfristig orientiert ist für den gilt: Die Chancen in den kommenden 2 - 3 Jahren liegen im Gold sicher bei +100% (Silber ca. Hebel 2), während das kurz- und mittelfristige Risiko im Gold vielleicht noch bei -15 bis -20% liegt.
Man sollte weder annehmen, dass es in den Edelmetallen, trotz extrem negativem Sentiment, nicht noch weiter nach unten gehen KANN, noch sollte man annehmen, dass es noch viel weiter nach unten gehen MUSS!
In diesem Sinne sollte jeder auch sein Risikomanagement gestalten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Goldbullenmarkt (abgesehen von dem aktuellen zyklischen Bärenmarkt) langfristig vorbei ist, ist sehr gering, aber ganz ausschließen kann man es auch niemals. Es könnte ja doch sein, dass seit der Finanzkrise 2008 durch die ultralockere Geldpolitik alle wesentlichen Probleme für viele Jahre gelöst wurden (???). Ganz sicher weiß ich das auch nicht. Aber ich kann es leider nicht wirklich erkennen, obwohl ich mich oft bemühe den Mediennachrichten logisch zu folgen.
Wenn man jetzt noch die Chance und das Risiko mit der Wahrscheinlichkeit gewichtet, ergibt sich vermutlich ein noch besseres CRV. Das überlasse ich aber eurer Fantasie.