und wer länger lebt, sollte auch länger arbeiten oder mit weniger fürher in Rente gehen .. auch wenn's niemandem so recht passt
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mit dem Zinseszinssystem zu begründen ist mir doch etwas zu pauschal. Einige sparen und erreichen damit einen gewissen Wohlstand, andere verprassen ihr bisschen Kohle in Mallorca oder beim Thaibumsen.
sind natürlich eine andere Baustelle, aber auch diese Vermögenswerte mussten irgendwann mit 0 beginnen. Das meinte ich damit, wer nicht spart, wird es nie zu etwas bringen. Alles andere erweckt den Anschein einer Neiddiskussion.
ich finde kein gerechtfertigtes Argument dagegen.
Durch den Zinseszins auf Sparvermögen werden einmal aufgebaute Vermögen exponentiell weiter aufgebaut. Natürlich muss davor erstmal ein Vermögen erwirtschaftet werden und sicher gibt es auch ohne Zinseszins eine Vermögensumverteilung hin zu den besseren Spielern in der Wirtsschaft. Wenn das Spiel aber eine zeitlang gelaufen ist und Vermögen aufgebaut wurden kommt der Zinseszins ins Spiel und erzeugt einen immer schneller und stärker steigenden Druck auf die Umverteilung.
Wenn das Aufbauen von übermäßigen Vermögen nicht durch geeignete Gesetze und Steuern verhindert wird kommt es mit der Zeit zwangsläufig zu einer extremen Arm/Reich Schere die an ein Limit kommt an dem das System zusammenbricht. Da geht nur solange gut wie ausreichendes Wirtschaftswachstum die Umverteilung abfedern kann. Wenn die Wirtschaft aber ausgewachsen ist kommt es zu einem Verdrängungswettbewerb. Firmen die dann noch weiterwachsen stehen Firmen die schrumpfen gegenüber. Wenn es dann in der Summe kein Wirtschaftswachstum mehr gibt gbit es auch kein Geld mehr für den Zinseszins. Dann ist aber immer noch nicht Schluss. Man kann jetzt noch eine zeitlang weitermachen indem sich verschuldet und damit verspricht mit zukünfitigem Wachstum zu bezahlen. Wenn das Wachstum dann aber ausbleibt und kein Schuldner mehr da ist dem man glaubt dass er mit noch mehr Schulden wieder Wachstum erzeugen kann ist das Spiel vorbei!
Mit jedem Monat in dem nun weiter Schulden gemacht werden und es aber kein ordentliches Wachstum gibt steigen die Zweifel am System. Irgendwann glaubt keiner mehr dran...
im forum der gerne hinhängt.....wen es interresiert,wer das ist ..soll mir eine BM schicken
Ich seh schon, du hast die klassische kapitalistische Denkweise, die ich früher auch mal hatte...
Schau genauer hin und du wirst die Probleme entdecken. Ja, es ist momentan schwierig mit Zinseszins noch was zu verdienen. Der Standardsparer verliert schon, die Profis parken zwischen oder gehen mehr Risiko. Aber was geht da genau vor sich? Wir sind an dem Punkt angekommen, wo die Wirtschaft den Zinseszins nicht mehr liefern kann. Deshalb nehmen wir die Leitzinsen runter um etwas Druck vom Kessel zu nehmen und die Kreditaufnahme wieder anzukurbeln. Das ist ganz die klassische Marktwirtschaft. Die Anleger gehen davon aus das sie jetzt durch eine Niedrigzinsephase müssen und warten auf die Wirtschaftserholung um dann wieder abzusahnen. Manche warten kurz, andere halten länger durch. Aber alles ist darauf ausgerichtet dass das Wachstum zurückkehrt. Wenn kein Wachstum kommt werden die Sparer erst vereinzelt und nach und nach immer mehr das System verlassen und in Realwerte gehen und so das System selbst mit aushebeln.
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