...zum Thema gab es heute auf Goldseiten.de einen Artikel. Es folgt ein Auszug:
"The Gold Report: Viele bezeichnen Edelmetalle als Versicherungspolice und empfehlen, ein ausgewogenes Portfolio solle zu 10% aus Edelmetallen bestehen. Wie hoch liegt Ihrer Meinung nach ein vernünftiger Anteil physischer Edelmetalle im Portfolio?
James Turk: Das hängt davon ab, wie viel Bargeld man im Portfolio hat. Und es hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, so auch Komfortbedürfnis, Alter und Ziele. Die historische Norm wäre 10% des Portfolios in Edelmetallen. Da Gold und Silber aber so unterbewertet sind und Landeswährungen durch die Zentralbankenpolitik überall auf der Welt zerstört werden, sollte man meiner Meinung nach mindestens 25% des Portfolios in Gold und Silber halten. Und ich meine damit physisches Gold und physisches Silber. Aber als allgemeine Regel gilt, je älter man ist, desto weniger Risiko sollte man eingehen. Das heißt, dass man sogar noch mehr Liquidität im Portfolio haben sollte. Mit zunehmendem Alter sollte man also deutlich über die besagten 25% physisches Gold und physisches Silber gehen.
The Gold Report: Welchen Anteil physischen Golds und Silbers haben Sie in Ihren Portfolios?
James Turk: Ich habe ca. 80% in Gold und Silber. Spontan würde ich sagen, dass ich vielleicht 60% in physischen Edelmetallen halte. Der Rest wären dann Bergbauaktien. Die restlichen 20% sind in Öl und ein klein wenig in Nutzholzbeständen.
Ian MacAvity: Bei der Gold-Silber-Aufteilung liegt mein Silberanteil etwas höher als 50%, aber ich habe eine höhere Risikotoleranz, weil ich keine Angehörigen habe. Für mich ist das genauso auch eine philosophische Entscheidung. Menschen, die sich weniger auskennen, würde ich dringend ein Gleichgewicht zwischen Gold und Silber empfehlen. Wer aggressiver sein möchte, der kann es auch so betrachten: Wenn man mit Gold gewinnt, dann wird man auch mit Silber gewinnen - und zwar um den Faktor zwei bis drei. "