Shorten ja, aber Transparenz schaffen.


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Libuda:

Shorten ja, aber Transparenz schaffen.

 
19.03.06 23:32
Shorten zu verbieten oder einzsuschränken macht keinen Sinn, denn die Möglichkeit, Shorten zu können, bremst unsinnige Euphorie.

Notwendig ist es allerdings, mehr Transparenz herzustellen (übrigens nicht nur beim Shorten).  In den USA werden wenigstens zehn Bankarbeitstage nach dem 15. die leer verkauften Bestände zzum 15. veröffentlicht. Auch das ist natürlich völlig unzureichend. Im Zeitalter des Internets ist es ein Anachronismus der schlimmsten Art, dass nicht zeitgleich mit dem Akt des Shortens auf einer Interseite zur Verfügung steht, wer leer verkauft und wieviel Stücke er leer verkauft hat. Zur Marktwirtschaft gehört nun einmal Transparenz. Leider verhindert hier die Investmentbankmafia Marktwirtschaft, weil sie an der Intransparenz der Märkte verdient - ein wahrlich absurde Situation. Auch wenn man ein glühender Verehret von Alan Greenspan ist, wie ich das bin, muss man ihm eines vorwerfen, er hat diese Intransparenz der Märkt geschützt, um den Investmentbanken Gewinne zuzuschanzen, für die diese nichts geleistet haben - eine planwirtschaftliche Tat. Übertroffen wurde er dabei noch von der Bush-Administration, deren Wahlkämpfe von dieser Mafia finanziert wurden. Die schlimmsten Finger sitzen aber sicher in London, die diese Mafiosi schützen, weil das für Großbritannien Sinn macht. Weil die Ineffizienzen die Gewinne der Investmentbanken erhöhen, ohne das eine volkswirtschafltiche Gegenleistung vorhanden ist, profitiert London davon, wo diese schlimmer Finger ihre Steuern zahlen. Besonders dreist ist, dass diese Aasgeier Europa ausbeuten, der Blair von den Blutsaugergewinnen Steuer kassiert und dann auch die anderen EU-Mitglieder abkassieren will. Deshalb mein schon mehrfach hier geäusserter Rat, der manchen naiven Sozialkundelehrer schockieren wird: Es wird höchste Zeit die Briten aus der EU zu werfen - hoffentlich raffen sich die echten Europäer endlich dazu auf, diesen Schamrotzern die rote Karte zu zeigen.

Hoffnungsvoll ist, dass der neue Fed-Chef Barananke vermutlich sich nicht mehr zum Schutzpatron einer Kaste aufspielt, die Marktwirtschaft verhindert, um den Rest der Menschheit auszubeuten. Auch der Präsident, der nach Bush kommt, wird dies nicht mehr wie Bush tun. Und Lob für Frau Merkel, die hat angekündigt, dass sie den Schmarotzern, die Marktwirtschaft verhindern, um Kohle zu machen, an den Leim will.

Welche Schlussfolgerungen sollte man daraus ziehen: Investmentbanken meiden, die Welt beginnt sich gegen die Schmarotzer zu wehren, die ohne Leistung einen nicht unerheblichen Teil der geschaffenen Wohlfahrt abzukassieren versuchen. Der Rest der Menscheit wird den Investmentbankgeiern nicht auf Dauer erlauben, große Teile der von ihr geschaffenen Werte zu verfrühstücken, ohne dass sie dazu etwas beigetragen haben, sondern im Gegenteil durch künstlich produzierte Volatilität die Schaffung von noch mehr Wert verhindert haben.  
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