Der legendäre Vorsitzende der Fed, Alan Greenspan, hat in Wirtschafts- und Finanzkreisen einen schon fast mythischen Status. Man beobachtet gespannt seine Gesten, legt seine Worte auf die Goldwaage und versucht, sobald sich Greenspan räuspert, die finanziellen Auswirkungen des Geräuschs zu deuten.
Speziell seit die amerikanische Wirtschaft sich deutlich abgekühlt hat - Greenspan sagte am 25. Januar vor dem Haushaltsausschuss gar, dass man derzeit fast ein Nullwachstum zu verzeichnen habe - richten sich die Augen mehr und mehr auf die Notenbank. Von Juni 1999 bis Mai 2000 hatte die Fed sechsmal den Leitzinssatz angehoben. Am 3. Januar kam es zu einer ersten überraschenden Zinssenkung. Doch wie viele Zinssenkungen werden nun folgen, und wird es der Fed damit gelingen, der US-Wirtschaft zu einer "weichen Landung" zu verhelfen? US FINANCE beobachtet von nun an in einer regelmäßigen Serie die Zinspolitik der Notenbank und erklärt Begriffe, Funktionen und Zusammenhänge.
Der Einfluss der Fed ist indirekter Natur ist. Sie kann den Markt nicht direkt kontrollieren, sondern nur indirekt eingriffen - nämlich über die Zinsen. Es ist daher vor allem der psychologische Einfluss - pointiert: die Angst der Investoren vor dem möglichen Einschreiten der US-Notenbank -, der die Vormachtstellung der Fed in der Finanzwelt ausmacht.
mfG
Speziell seit die amerikanische Wirtschaft sich deutlich abgekühlt hat - Greenspan sagte am 25. Januar vor dem Haushaltsausschuss gar, dass man derzeit fast ein Nullwachstum zu verzeichnen habe - richten sich die Augen mehr und mehr auf die Notenbank. Von Juni 1999 bis Mai 2000 hatte die Fed sechsmal den Leitzinssatz angehoben. Am 3. Januar kam es zu einer ersten überraschenden Zinssenkung. Doch wie viele Zinssenkungen werden nun folgen, und wird es der Fed damit gelingen, der US-Wirtschaft zu einer "weichen Landung" zu verhelfen? US FINANCE beobachtet von nun an in einer regelmäßigen Serie die Zinspolitik der Notenbank und erklärt Begriffe, Funktionen und Zusammenhänge.
Der Einfluss der Fed ist indirekter Natur ist. Sie kann den Markt nicht direkt kontrollieren, sondern nur indirekt eingriffen - nämlich über die Zinsen. Es ist daher vor allem der psychologische Einfluss - pointiert: die Angst der Investoren vor dem möglichen Einschreiten der US-Notenbank -, der die Vormachtstellung der Fed in der Finanzwelt ausmacht.
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