"Was die EZB aber vor allem zum Handeln zwingen dürfte sind die Daten zur Geldmenge und zur Kreditvergabe an den privaten Sektor. So war die breiter gefaßte Geldmenge M3 im Oktober um lediglich 1,4 Prozent gestiegen. Das war der geringste Anstieg seit mehr als zwei Jahren und liegt weit unter dem Zielwert der EZB von 4,5 Prozent. Und was in dem Zusammenhang sogar noch wichtiger ist: die Kreditvergabe an den privaten Sektor, also an private Haushalte und Unternehmen, war um 2,1 Prozent geschrumpft. Das war das größte Minus aller Zeiten. Während die Kreditvergabe an private Haushalte stabil war, war jene an Unternehmen um 3,7 Prozent zurückgegangen. Für italienische Unternehmen stand ein Minus von 5,7 Prozent und für spanische von 19,3 Prozent zu Buche. In den Vorstellungen von Mario Draghi und seiner Kollegen kann es aber keine Konjunkturerholung ohne das Anwerfen der Schuldenmaschine geben.
Welche Maßnahmen könnte die EZB beschließen? Denkbar wäre ein negativer Zinssatz für die Einlagen der Banken, d.h. Banken müssten Geld dafür bezahlen, dass sie Geld bei der EZB parken. Warum ein derartiger Schritt die Geldhäuser dazu bewegen soll, verstärkt Kredite an Unternehmen zu vergeben, bleibt Draghi"s Geheimnis. Die EZB könnte zudem die Mindestreservesätze beispielsweise um 0,5 Prozentpunkte senken. Das erhöht die Liquidität der Banken um rund 50 Mrd. Euro. Zudem könnte die Notenbank ein neues langfristiges Refinanzierungsgeschäft für die Banken anbieten. Laut Draghi sind die Zinsen in der Eurozone zu hoch. Dabei können sich die Banken am Interbankenmarkt für mickrige 0,23 Prozent für drei Monate Geld besorgen.
Wenn all diese Maßnahmen die Schuldenmaschine nicht ausreichend in Gang bringen sollten, dürfte die EZB am Schluss nach dem "Vorbild" der US-Notenbank in großem Stil Staatsanleihen kaufen. In dem Umfeld hoher Liquidität dürften der DAX und der Euro Stoxx 50 die Klettertour fortsetzen"...
SOURCE / LINK / QUELLE dieses Ausschnitts und des Weiterlesens dann HIER:
www.finanzen100.de/finanznachrichten/...deln_H870839791_64850/
Welche Maßnahmen könnte die EZB beschließen? Denkbar wäre ein negativer Zinssatz für die Einlagen der Banken, d.h. Banken müssten Geld dafür bezahlen, dass sie Geld bei der EZB parken. Warum ein derartiger Schritt die Geldhäuser dazu bewegen soll, verstärkt Kredite an Unternehmen zu vergeben, bleibt Draghi"s Geheimnis. Die EZB könnte zudem die Mindestreservesätze beispielsweise um 0,5 Prozentpunkte senken. Das erhöht die Liquidität der Banken um rund 50 Mrd. Euro. Zudem könnte die Notenbank ein neues langfristiges Refinanzierungsgeschäft für die Banken anbieten. Laut Draghi sind die Zinsen in der Eurozone zu hoch. Dabei können sich die Banken am Interbankenmarkt für mickrige 0,23 Prozent für drei Monate Geld besorgen.
Wenn all diese Maßnahmen die Schuldenmaschine nicht ausreichend in Gang bringen sollten, dürfte die EZB am Schluss nach dem "Vorbild" der US-Notenbank in großem Stil Staatsanleihen kaufen. In dem Umfeld hoher Liquidität dürften der DAX und der Euro Stoxx 50 die Klettertour fortsetzen"...
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