Schweiz sammelt Daten über E-Mail-Verkehr


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Zick-Zock:

Schweiz sammelt Daten über E-Mail-Verkehr

 
14.05.02 11:08
Die Schweizer Internetprovider sind ungehalten: Nach dem Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs, das seit Anfang dieses Jahres in Kraft ist, sollen sie die E-Mail-Daten ihrer Kunden sammeln und dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) sechs Monate lang bereithalten. Das berichtet die Schweizer Sonntagszeitung.

Für die Erfüllung der Auflagen des Bundes bis März 2003 müssen die Provider erhebliche Kosten aufwenden, die wohl an die Kunden weitergegeben werden. In dem Bericht wird der kleine Zürcher Internetprovider Dolphins Network Systems als Beispiel angeführt. Dort rechnet man mit Kosten von 50.000 bis 100.000 Franken.

Aber auch Datenschützer kritisieren die Auflagen, nach denen die Provider Informationen über Absender, Empfänger, Datum und Sendezeit sammeln müssen. "Die Daten werden gesammelt, ohne dass ein konkreter Verdacht für eine Straftat vorliegt", wird Bruno Baeriswyl zitiert, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich. "Wer garantiert, dass sie nach sechs Monaten wirklich gelöscht werden?" Zudem könnten von den Maßnahmen, die gegen Online-Kriminalität gerichtet sind, vor allem unbescholtene Netznutzer betroffen sein, zumal sich Internetkriminelle gewöhnlich anonym im Netz aufhalten.

Mehr dazu in Telepolis: Internet wird in der Schweiz zum Fahndungsnetz

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007Bond:

Selber Schuld ...

 
14.05.02 11:31
jedem steht es offen, seine Mails entsprechend zu verschlüsseln. ;-))

Möchte einmal die Behörde sehen, die es realisieren kann, all diese Mails zu entschlüsseln, zumal hierdurch erhebliche(!!) Kosten entstehen würden ...

Es gibt doch inzwischen eine Vielzahl auch kostenlos zur Verfügung stehender Verschlüsselungstools, die eine sehr sichere Verschlüsselung bieten.

Die einzige Unsicherheit die zunächst noch besteht, ist die Tatsache, dass der Behörde dann immer noch Empfänger und auch Absender der verschlüsselten Mail bekannt sind. Aber auch das läßt sich ändern (z.B. "pech.gehabt@yahoo.com") ;-))

Es zeigt sich doch immer wieder, dass so manche Politiker Entscheidungen treffen, die überhaupt nicht realisierbar sind, weil sie sich vorher unzureichend informiert haben.

Später nennt man das dann - sofern es bekannt wird - Verschwendung von Steuergeldern ...
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_rain_:

Demnächst...

 
14.05.02 11:46
... werden bestimmt auch alle Briefe und Päckchen gescannt und die Adressen für sechs Monate aufbewart.
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007Bond:

Übrigens, so sieht eine Datei aus,

 
14.05.02 11:51
die verschlüsselt ist ...

Wer mir den Begriff verraten kann, der im unverschlüsselten Inhalt des Textes enthalten ist, erhält von mir 100 Euro!

Viel Spaß beim Knacken!

Ab der nächsten Zeile fängt die Datei an:
SafeGuard PrivateCrypto
Copyright (C) 2002 Utimaco Safeware AG

ENCRYPTED FILE.
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Happy End:

Eindeutige Analystenprognose

 
14.05.02 11:55
zum weiteren Verlauf des NM50-Index *g*  
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