Schnaps wird immer getrunken


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Pernod Ricard SA 61,60 € +0,75% Perf. seit Threadbeginn:   +5,68%
 
celmar:

Schnaps wird immer getrunken

6
25.01.10 13:20
In diesem sinne Prost und hoch lebe der Kurs der Pernodaktie.

Pernod Ricard ist wohl eines der bekannsten Unternehmen aus dem Bereich der Genussmittelindutrie. Enstanden aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsmarken Pernod und Ricard kaufte das Unternehmen im Verlaufe der letzten Jahre mehr und mehr Marken hinzu. Zuletzt war es die schwedische Vin&Spirit, die unter anderem den bekannten Absolut Vodka vertreibt. Über den Kaufpreis lässt sich sicher streiten, doch klar ist, der Markt hat nicht viel im Angebot und die Gelegenheit mit einem Kauf eine derartigen Marktanteil zu kaufen war günstig.

Im Moment leidet Pernod allerdings unter dem schwachen Europa und US geschäft. Lediglich Asien und Teile Südamerikas wachsen noch. Der Markt ist weiter im Kosolidierungsprozess und da rückne die starken Marken, die mit ensprechenden Werbebudgets auftreten können weiter in den Fokus. Pernod Ricard verfügt über ein einmale Direktvertriebsstruktur und schafft es Jahr für Jahr einen ordentlichen CashFlow zu generieren. Damit sollte es auch gelingen die zuletzt im Zuge der Übernahme rasant gestiegenen Schulden zurück zu zahlen. Ansonsten sieht die Bilanz solide aus und Pernod zahlt eine Halbjahresdividende von 0,75 cent.

Langfristig ist der Spirituosenhersteller eine vergleichsweise sichere Anlage und gerade tubulenten Phasen ein relativ sicherer Hafen. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld wieder aufhellen, wird auch das Wachstum in den USA und Europa wieder für mehr Alkoholkonsum sorgen. Wenn nicht versinkt die ganzen Welt in Depression und wird ebenfalls den Frust mit Alkohol herunterspülen. In diesem Sinne!!
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celmar:

mehr trinken

 
13.09.10 13:43
Es muss einfach mehr Schnaps getrunken werden.
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celmar:

Es gab gute Zahlen zuletzt von Pernod

 
15.10.10 07:55
Die Aktie erhielt etwas Rückenwind durch eine bessere Analysteneinschätzung und wenn die Asiaten in Zukunft genauso viel Alkohol trinken wie die Europäer dann wird Pernod Ricard auf diesem Markt sehr viel Wachstum generieren können. Aktuell wird konsolidiert und Kredite werden zurück geführt aber in 2-3 Jahren wird sicherlich wieder genug Geld für interessante Zukäufe zur Verfügung stehen. Und vielleicht auch für eine schöne Dividende.
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gurke24448:

Trinken sie viel

 
15.10.10 07:57
Trinken sie viel?

Nein, das meiste verschütt ich.
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celmar:

is mir egal

 
03.11.10 12:58
Soll jeder machen mit dem Zeug was er will. Besser ist natürlich das austrinken, bzw. genießen.

Pernod ist einfach ein grundsolides und interessantes Valueinvestment.

Und ein bisschen Nostalgie ist auch im Spiel vive la france
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celmar:

auch zum weihnachtsfest

 
15.12.10 11:13
wird hoffentlich reichlich Schnaps getrunken

Prost Neujahr!!
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celmar:

Geschäfte laufen gut

 
28.02.11 15:08
Und es zeigt sicht die stabilität des Geschäfts bei P-R. Trotz einiger Verkäufe konnte der Umsatz gesteigert werden und es gab sogar eine leichte Anehbung der Guidance. Der Markt hatte wohl allerdings mit mehr gerechnet und daher ist die Aktie erst einmal etwas zurück gegangen. P-R muss in den nächsten Geschäftsjahren massiv schulden abbauen und den Cash Flow ausweiten um möglicherweise die Dividende zu erhöhen und weiter ins Geschäft zu investieren. Vielleicht sehen wir auch bald wieder eine kleine Übernahme. Oder man kauft einmal ein paar Papiere zurück um sie einzuziehen.

Ich kann nur eines sagen: Promille reichen nicht....es sollten schon Prozente sein ;-)
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celmar:

ich glaub ich nehm noch einen

 
20.07.11 22:12
Eine Erhöhung der Dividende bitte.
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celmar:

Darauf einen heben

 
01.09.11 09:24
Die Zahlen von der Theke können sich sehen lassen. Umsatz rauf, Absatz rauf, Ebit rauf, Kredite runter. "Jahre wird man allerdings den Gürtel noch etwas enger schnallen müssen um die debt/EBITDA ratio signifikant unter 4 zu drücken. Danach kann man vielleicht auch wieder über den ein oder anderen Zukauf nachdenken. Oder man beginnt endlich mit einem Aktienrückkauf. Doch solange PR nicht die Nummer 1 im Markt ist wird man wohl lieber zukaufen wollen.
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celmar:

Zeit für einen Drink

 
27.09.11 10:12
Nachdem man in wirtschaftliche schlechten Zeiten am besten mit einem starken Drink über die Runden kommt. Kann man in besseren Zeiten wieder die Champagnerkorken knallen lassen.
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celmar:

schnaps sells

 
20.10.11 11:11
Pernod Ricard meldet erneut höhere Umsätze. Die 2 Mrd € Umsatzmarke wurde fast geschafft in Q1 2011/2012. Vor allem in den Emergin Makrets ist das Wachstum sehr erfreulich. Zusätzlich scheint sich die Repositionierung von Khalua und Malibu so langsam auszuzahlen. Aktuell bastelt das Unternehmen an einer Anschlussfinanzierung, die sicherlich zu besseren Konditinen durchgeführt werden wird als die letzte, so dass die Zinslast in Summe zukünftig sinken wird. Nach wie vor schiebt PRw einen ordentlichen Batzen Schulden vor sich her, der aus der Absolutübernahme resultiert, allerdings gelang es in den letzten Jahren durch Verkäufe und den starken CashFlow einiges an Krediten zurück zu zahlen. Wenn dieser Weg weiter konsequent gegangen wird, verfügt der Konzern in 1-2 Jahren wieder über eine hervorragende Bilanz mit einer excellenten Finanzkraft.
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celmar:

am Schnaps soll es nicht scheitern

 
14.11.11 08:59
Die Aktie bewegte sich zuletzt mit strammen Schritten auf den Wiederstand bei etwa 72€ zu. Beflügelt von zuletzt guten Zhalen und nach wie vor sehr guten Aussichten kann der Ausbruch über die Marke von 72 hinaus gelingen. Die Platzierung der Anleihe in USD wird dem Unternhmen gleichzeitig als Währungsinstrument dienen um die USD Umsätze abzusichern.
Die zuletzt etwas schwächeren Marken Khalua und Malibu sind durch gezielte Marketingaktionen wieder gestärkt worden und zeigen deutliche Umsatzzuwächse.

Nun bleibt noch vor allem eine Baustelle, nämlich die traditionellen Marken Pernod und Ricard. und damit vor allem der französische Markt. Umsatzzuwächse konnte hier lnage nicht mehr erzielt werden und die Marken verblassen allmählig. Sie in der "Jungen Generation" bekannt zu machen ist schwierig. Wenn das gelingt, sollte auch die Profitabilität weiter gesteigert werden können. Wenn dann noch weiter Schulden zurück gezahlt werden, kann das Unternhemen bald auch wieder über kleinere Übernahmen nachdenken.
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celmar:

ce qu'il dit DSK

 
23.11.11 18:50
Do you want sex?
Noooo sex!!!! Schnäps!!! ok Schwepps

But Schnaps is also gut ;-)
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celmar:

Charttechnisch Interessant

 
02.01.12 10:17
Der Ausbruch über 72€ wäre eine chartechnisches Kaufsignal. Denn der weitere Kursverlauf wäre vorerst frei bis 80€. Bei Pernod läuft es zurzeit rund, Schnaps verkauft sich auch in schlechten Zeiten hervorragend und das zuletzt schwächelnde Weingeschäft bekommt durch die Kooperation mit Chinas Basketballstar eine prima Marktposition im interessantesten Wachsumsmarkt der Welt, "China".
Zudem zahlen sich die Investitionen in Markketing und Produktinnovationen langsam aus und treiben die Verkäufe vor allem bei den zuletzt schwachen Marken wie Khalua und Malibu wieder ordentlich an. Dadurch sollten sich erhebliche Margeneffekte erzielen lassen. Der CashFlow bewegt sich weiterhin stark oberhalb der 1Mrd wodurch auch in 2011/2012 massiv Schulden reduziert werden sollten außerdem wurde die Dividende erneut angehoben.
2012 kann also ein durchaus sehr gutes Jahr für Pernod Ricard werden.
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Trinkfix:

Nach Ausbruch jetzt Angriff auf das Allzeithoch?

 
18.04.12 17:06
Mittwoch 18.04.2012, 15:08 Uhr Download -
+ Pernod Ricard - WKN: 853373 - ISIN: FR0000120693

Börse: Euronext in Euro / Kursstand: 78,80 Euro

Rückblick: Die Aktie von Pernod Ricard befindet sich seit einem Tief bei 56,09 Euro aus dem August 2011 in einer Aufwärtsbewegung. Im Rahmen dieser Bewegung kletterte der Wert auf ein Hoch bei 82,25 Euro und nährte sich damit dem Allzeithoch bei 83,33 Euro stark an. Knapp unterhalb dieses Hochs setzte eine Konsolidierung in Form einer bullischen Flagge ein. Aus dieser Flagge brach die Aktie im gestrigen Handel nach oben aus. Heute setzt sie sich von der Oberkante der Flagge bei 77,10 Euro weiter nach oben ab.

Charttechnischer Ausblick: Die Aktie von Pernod Ricard dürfte in den kommenden Tagen und Wochen weiter ansteigen. Eine Rally in Richtung 83,33 Euro ist durchaus möglich.

Sollte die Aktie allerdings unter 77,10 Euro zurückfallen, dann wäre mit einem Rückfall auf 72,78 Euro zu rechnen.

Kursverlauf vom 08.09.2011 bis 18.04.2012


www.godmode-trader.de/nachricht/...nod-Ricard,a2807578,b1.html
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tom77:

läuft

 
04.08.12 13:02

läuft und läuft....

die 100 € werden dies Jahr noch in Angriff genommen !

Antworten
Lillelou:

so langsam wieder interessant

 
07.01.14 14:15
Sicherlich sollte man nicht ins fallende Messer greifen, aber die Aktie kommt schön zurück und bald bieten sich wider Kaufkurse
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1Quantum:

Pernod-Ricard solide Langfristanlage

 
20.10.17 10:55

Buy and hold

Schnaps wird immer getrunken 23404677
Antworten
neymar:

Pernod

 
12.12.18 12:37
Hedgefonds Elliott setzt Pernod unter Druck

www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/...ck-a-1243268.html
Antworten
youmake222:

Pernod Ricard stellt sich wegen Coronavirus auf he

 
24.03.20 09:20
Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard  streicht erneut seine Jahresprognose zusammen und rechnet wegen des sich ausbreitenden Coronavirus inzwischen mit einem massiven Gewinnrückgang in diesem Jahr.
Antworten
Mason2801:

zu spät?

 
29.06.20 19:53
Hallo, ist die Aktie heute noch empfehlenswert?
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Highländer49:

Pernod-Ricard

 
01.09.22 13:42
GJ22 Gesamtjahresumsatz und Ergebnisse
www.pernod-ricard.com/en/media/...full-year-sales-and-results
Antworten
Highländer49:

Pernod-Ricard

 
02.09.22 10:26
Hochprozentiges fürs Depot
Cheers! Pernod-Ricard schlägt die Erwartungen der Analysten – Jetzt einsteigen?
www.wallstreet-online.de/nachricht/...en-analysten-einsteigen
Antworten
Highländer49:

Pernod-Ricard

 
31.08.23 10:27
Schnapskonzern Pernod Ricard rechnet mit schwächerem Start ins Geschäftsjahr
Der Spirituosenhersteller Pernod Ricard rechnet im laufenden Geschäftsjahr (Ende 30. Juni) mit einem allmählich steigenden Umsatz. Im ersten Quartal bis Ende September dürfte das Geschäft im Vergleich zum starken Vorjahr aber noch etwas schwächeln, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.
https://www.ariva.de/news/...rd-rechnet-mit-schwcherem-start-10898492
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Highländer49:

Pernod-Ricard

 
02.01.24 18:00
Jefferies senkt Ziel für Pernod Ricard auf 200 Euro - 'Buy'
https://www.ariva.de/news/...-pernod-ricard-auf-200-euro-buy-11100887
JPMorgan belässt Pernod Ricard auf 'Neutral' - Ziel 170 Euro
https://www.ariva.de/news/...icard-auf-neutral-ziel-170-euro-11100830
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Highländer49:

Pernod Ricard

 
15.02.24 10:55
Pernod Ricard Halbjahr FY24 Umsatz und Ergebnisse Robuste Leistungssteuerung durch Normalisierung des Spirituosenmarktes
www.pernod-ricard.com/en/media/...-steering-through-spirits-0
Nichts überraschendes oder seht Ihr das anders?
Antworten
Highländer49:

Pernod

 
03.04.24 20:02
Was sagt Ihr zu den neuen Kurszielen?
Jefferies & Company Inc. 190,00 EUR +28,38% 03.04.2024
UBS AG 158,00 EUR +6,76% 03.04.2024
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
25.04.24 12:35
Robuste Leistung mit verbessertem Schwung im dritten Quartal
Q3 Organischer Nettoumsatz stabil und gemeldet -2%
YTD Organic Nettoumsatz -2% und gemeldet -6%
www.pernod-ricard.com/en/media/...rter-fy24-sales-and-results

Was sagt Ihr zu den neuen Zahlen?
Antworten
Trelawney:

Leider keine Ahnung, nicht gelesen (die Zahlen)

 
10.07.24 12:55
die Dividendenrendite liegt aber mittlerweile bei fast 4%, das scheint mir schon rekordhoch für Pernod hier, hm? Das hat es ja auch bei früheren Höherzinsphasen nicht gegeben. Vom Geschäft mit Schnaps verstehe ich leider nichts, aber grundsätzlich dürfte das doch irgendwie weiterlaufen und das sollte doch ein gute Einstiegszeitpunkt sein irgendwann hier in der Gegend...
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
29.08.24 16:31
Der Spirituosenhersteller Pernod Ricard leidet weiterhin unter den vollen Lagern seiner Kunden in den USA sowie der schwächelnden chinesischen Wirtschaft. In beiden Regionen erwartet der Hersteller von Marken wie Absolut Vodka und Havana Club in den kommenden Monaten anhaltend rückläufige Umsätze. Auch hohe Zinsen werden das erste Geschäftsquartal noch belasten. Konzernweit soll der Umsatz dank stärkerer Geschäfte etwa in Indien im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende Juni) aus eigener Kraft aber wieder auf den Wachstumskurs zurückkehren, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Die Aktie legte deutlich zu.
Während das Zahlenwerk an der Börse zunächst nur für leichte Gewinne sorgte, waren die Anleger angesichts guter Nachrichten aus China umso erleichterter: Das Land will vorerst keine Strafzölle auf Spirituosen aus der EU verhängen. Am Vormittag baute die Aktie ihr Kursplus auf 5 Prozent aus.

Im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) stieg der organische Umsatz von Pernod Ricard um 3 Prozent auf 2,66 Milliarden Euro und fiel damit etwas schwächer aus, als von Analysten erwartet. Im Gesamtjahr ergibt sich damit ein Umsatz aus eigener Kraft auf Vorjahresniveau, wobei in den USA 9 Prozent weniger Geschäft gemacht wurde und in China sogar 10 Prozent.

Nach Einschätzung von Konzernchef Alexandre Ricard dürften bei den US-Großhändlern weitere Anpassungen im Lagerbestand vonnöten sein. Und auch mit Blick auf China gab sich der Manager nicht sonderlich zuversichtlich: "Die Verbraucher verspüren derzeit keinen Kaufdrang", sagte Ricard. Es gebe keine Anzeichen für eine Verbesserung in China, langfristig bleibe er aber optimistisch.

Nominell fiel der Umsatz von Pernod im Gesamtjahr um vier Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Die operative Marge verschlechterte sich um 0,72 Prozentpunkte auf 26,9 Prozent. Der auf die Aktionäre entfallene Gewinn brach wegen Abschreibungen auf das Weingeschäft, eines schwächeren Finanzergebnisses und höherer Steuerzahlungen um 34 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ein.

Laut der Investmentbank RBC entsprachen die Zahlen den Erwartungen. UBS-Analyst Sanjeet Aujla ergänzte: Der vorsichtige Ausblick für das erste Geschäftsquartal und das Gesamtjahr sei angesichts der fortdauernden Schwäche der Industrie in den USA und China sowie weiterer Lagerbestandsanpassungen keine große Überraschung.

Pernod Ricard und seine Konkurrenten hatten während der Hochzeit der Corona-Pandemie zwei Jahre lang von einer starken Nachfrage nach Spirituosen profitiert. Nach dem Boom folgte die Ernüchterung und der Markt normalisierte sich. Allerdings zog sich die Verlangsamung länger hin als erwartet. Mittelfristig strebt das Management um Alexandre Ricard weiterhin an, aus eigener Kraft im oberen Ende von 4 bis 7 Prozent zu wachsen.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
30.08.24 16:30
Was haltet Ihr von den neuen Kurszielen der Analysten??
Goldman Sachs Group Inc. 160,00 EUR
UBS AG 138,00 EUR
RBC Capital Markets 160,00 EUR
Jefferies & Company Inc. 160,00 EUR
Bernstein Research 195,00 EUR

Quelle: Finanzen.net
Antworten
czP10:

Erste Position

 
18.09.24 16:55
So, jetzt konnte ich nicht mehr widerstehen. Geraucht und getrunken wird auch in Zukunft reichlich. Einstieg bei 126 €
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
17.10.24 11:46
Q1 FY25 Umsatz
www.pernod-ricard.com/en/media/q1-fy25-sales
Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden oder hättet Ihr mehr erwartet?
Antworten
czP10:

Q1

 
18.10.24 10:23
Der Rückgang in China ist schon beträchtlich. Wollen wir mal hoffen, dass die Einfuhrsteuer sich baldmöglichst wieder in Luft auflöst. Ich fürchte aber, dass uns der Geist in der Flasche noch ein Weilchen erhalten bleibt. An ihrer Wachstumsprognose halten sie aber fest.  
Antworten
Lesanto:

Kurs gerade mal

 
07.02.25 17:40
noch knapp über 100Euro....

www.investing.com/news/stock-market-news/...urces-say-3856412

New York (Reuters) - Der französische Spirituosenkonzern Pernod Ricard erwägt Insidern zufolge den Verkauf seiner Champagnermarke Mumm.

Das Unternehmen, das neben den namensgebenden französischen Anis-Spirituosen auch internationale Marken wie Absolut-Wodka und Jameson Irish Whiskey im Programm hat, wolle sich auf Premiummarken konzentrieren, sagten fünf mit dem Vorhaben vertraute Personen. Mit der Investmentbank Rothschild arbeite der Konzern an einer möglichen Veräußerung. Es sei unwahrscheinlich, dass die Marke für weniger als das Dreifache ihres Jahresumsatzes von 200 Millionen Euro weggehen würde, sagte eine der Personen.

"Pernod Ricard beurteilt und bewertet regelmäßig seine strategischen Möglichkeiten und prüft kontinuierlich Optionen, darunter Desinvestitionen oder die Umstrukturierung von Geschäftsbereichen", erklärte das Unternehmen. Es sei noch keine Entscheidung über konkrete Maßnahmen getroffen worden.

Die Champagner-Kellerei G.H. Mumm in Reims, die seit mehr als 20 Jahren zu Pernod Ricard gehört, hat zwar gemeinsame Wurzeln mit der deutschen Sektkellerei Mumm & Co. Letztere ging aber 2002 an den ostdeutschen Schaumweinhersteller Rotkäppchen, der seither als Rotkäppchen-Mumm firmiert. Die Mehrheit an der Firma liegt bei der Familie Eckes-Chantré.
Antworten
Pendulum:

unter 100 € ein antizyklischer Kauf

2
10.02.25 10:20
Wer etwas Zeit mit bringt, kann hier m.M.n. nicht allzu viel falsch machen.

Bei Betrachtung eines Langfristchartes scheinen Kurse von 90 € oder 80 € durchaus noch im Bereich des möglichen.

Die Zeit für aggressives Bottom-Fishing ist gekommen.

Zeithorizont 2026, ff.
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
Antworten
thor4766:

gut

 
10.02.25 11:47
zu früh gekauft schon wiedermal
Antworten
Lesanto:

Pernod Ricard unter Druck:

 
10.02.25 17:31
www.it-boltwise.de/...herausforderungen-der-eu-strategie.html


Aktuell unter die 100 Euro Marke gefallen.

Ich warte mal noch ab aber ein paar einsammeln möchte ich schon
Antworten
Lesanto:

Erste Stücke

 
11.02.25 09:13
Soeben für 98.50 eingesammelt....
Antworten
Lesanto:

Pernod

 
12.02.25 19:18
www.just-drinks.com/news/pernod-ricard-buys-inverroche/

Pernod Ricard kauft Rest des südafrikanischen Gin-Geschäfts Inverroche
Antworten
Lesanto:

2.Postion aufgebaut

 
18.02.25 12:18
zu 96,88...
Falls es wirklich unter 90 geht wird nochmal zugekauft.
Diageo zu 25,77 auch ein paar direkt dazu.
Antworten
Gamenick:

@Lesanto

 
18.02.25 20:21
ernstgemeinte Frage warum kauft an in so kleinen Abständen nach? erst zu 98,50 und ein paar Tage später zu zu 96,88. das ist ist ja im Bereich einer Tagesschwankung.

Vielleicht tue ich ja unrecht und wir reden über echt kleine Positionsgrößen?

Pernod finde ich übrigens wie auch Diageo höchst interessant zu aktuellen Kursen aber keine sagt, dass beide nicht nochmal 15 oder gar 20 % fallen können auch wenn man zugeben muss dass zumindest historisch beide günstig wie seit langen nicht sind.
Antworten
Lesanto:

@Gamenik

 
18.02.25 20:44
Die Positionsgröße ist tatsächlich noch Recht klein.

Wie weit das noch runter gehen kann was man natürlich nicht. Diageo dito.

Ich sehe aber hier den Einstieg auf lange Sicht als Chance und wollte mich schonmal positionieren

Gruß lesanto  
Antworten
Gamenick:

Danke für die Antwort

 
19.02.25 21:53
Pernod überlege ich auch bei unter 90 einzusteigen trotz der Quellensteuerproblematik.

Diageo  bereits dabei und natürlich unter Wasser aber in nem hochbewerteten Markt finde ich die beiden Werte sehr interessant.
Antworten
Ballard2025:

2.Tranche gekauft

 
21.02.25 13:01
Nachdem ich nun 15% im Minus binm 2. Tranche nachgelegt,.............schaun mer mal.
Der Sektor ist momentan einfach "ungeil" sprich nicht spezielle Probleme bei Pernond
Antworten
thor4766:

Donald

 
13.03.25 16:37
Donald nervt jetzt auch noch ,den sollte man mal zum Arzt schicken  
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
17.04.25 10:13
Third Quarter FY25 Sales and Results
www.pernod-ricard.com/en/media/...rter-fy25-sales-and-results
Was sagt Ihr zu dem Ergebnis?
Antworten
czP10:

Wie zu erwarten war

 
17.04.25 12:07
London, 17. Apr (Reuters) - Der Spirituosenkonzern Pernod Ricard hat in den ersten drei Monaten des Jahres Einbußen hinnehmen müssen. Zwar hätten US-Großhändler im Vorfeld der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle ihre Lager aufgefüllt und so den Umsatz angekurbelt, teilte der Konzern mit seinen Marken wie Pernod, Ramazzotti oder Chivas Regal am Donnerstag mit. Doch eine Produktionsunterbrechung in Indien oder die Auswirkungen der Zölle auf die Cognac-Verkäufe in China hätten Pernod Ricard belastet.

So sank der Umsatz im dritten Quartal des Bilanzjahres 2024/25 um drei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Konzernchef Alexandre Ricard erklärte, bislang habe sich das Kundenverhalten in den USA nicht verändert durch den von Trump angezettelten Handelskrieg. Er betonte aber: "In der heutigen Welt ist es schwierig, Vorhersagen zu treffen." Ricard behielt seine Jahresprognose für einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich bei, warnte aber, dass das Umfeld weiterhin unbeständig sei. Die Abgaben bedrohen die Verbraucherstimmung zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach teuren Spirituosen aufgrund hoher Zinsen und Inflation bereits unter Druck steht.

Also nichts neues. Das Geschäft war vorher schon nicht einfach und ist es mit Trump auch noch unberechenbarer geworden. Das betrifft aber viele Wirtschaftsbereiche.
Antworten
Ballard2025:

ist mittlerweile nicht alles

 
03.06.25 18:12
NEGATIVE im Kurs drin,..............sodass Pernond langsam mal Richtung Norden dreht?
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
28.08.25 09:48
Die Zurückhaltung der Verbraucher in China und in den USA angesichts eines trüben wirtschaftlichen Umfeldes sowie der US-Zollpolitik haben den Spirituosenhersteller Pernod Ricard im vergangenen Geschäftsjahr belastet. Der Umsatz sank in den zwölf Monaten bis Ende Juni um 5,5 Prozent auf knapp elf Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Marken wie Absolut Vodka oder Ballentines am Donnerstag in Paris mitteilte. Organisch - sprich währungs- und portfoliobereinigt - stand ein Minus von drei Prozent zu Buche. Damit schlug sich das Unternehmen aber besser als von Analysten im Mittel befürchtet. Die Aktie legte am Vormittag um mehr als fünf Prozent zu; das Kursminus 2025 schmolz damit auf weniger als fünf Prozent.
https://www.ariva.de/aktien/...nd-usa-belastet-pernod-ricard-11737739
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
16.10.25 11:20
Wie erwartet ein langsamer Start ins Jahr, mit Rückgängen in China und den USA, die zu einem organischen Nettoumsatz im ersten Quartal von 7,6 % und -14,3 % führten
www.pernod-ricard.com/en/media/q1-fy26-sales
Mich hat das Ergebnis nicht überzeugt oder wie seht Ihr das?
Antworten
MiaSanMia:

Kurs

 
16.10.25 14:07
Der Markt scheint es nicht so negativ zu sehen
Antworten
Pendulum:

strategische Turnaroundspekulation für 2026 ff

 
19.11.25 12:10
Kurs aktuell bei 78,00 Euro  !

Die nächsten großen Unterstützungszonen liegen erst bei 70 Euro und danach bei 60 Euro

Insgesamt bietet es sich an, unter der 80 Euro Marke sukzessive Material einzusammeln.

Dies ist eine strategische Turnaroundspekulation mit einem Zeithorizont von mindestens 18 Monaten

Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
Antworten
CAPM-Analyst:

@Pendulum

 
19.11.25 15:42
Ergänzung dazu:

Am kommenden Montag (24.11.2025) ist der Ex-Tag zur Dividende von Pernod, der Kurs also rein technisch nochmals um 2,35 € (zweite Jahresausschüttung) niedriger. Ein interessanter Kurs.

Leider waren die jüngsten Zahlen wieder nicht sonderlich berauschend, mit weiteren Umsatzrückgängen vor allem in USA und China, auch Indien als mögliches zukünftiges Zugpferd bleibt vorerst blass.
Und der CEO selbst bezeichnet auch das Geschäftsjahr 2026 als Übergangsjahr mit weiteren möglichen Umsatzrückgängen:
de.marketscreener.com/kurs/aktie/PERNOD-RICARD-4681/finanzen/
Fundamental hat sich das Bild allerdings meiner Meinung nach etwas gebessert, was die Multiples und Kennzahlen angeht. Die allgemeine Margenstabilität wurde allerdings auch mit einem bereits erfolgten 900Mio € Effizienzprogramm *erkauft*.
Die jüngst erfolgreich  platzierten Anleihen über 500 Mio € und  1,2 Mrd € zeigen auch den strukturellen Refinanzierungsbedarf, immerhin wird in den nächsten 5 Jahren nahezu die Hälfte des ausstehenden Anleihevolumens fällig (ca. 6.3 Mrd €).
Französische Quellensteuer auf die Dividende und französische Finanztransaktionssteuer von 0,4% bei Kauf on top schmecken auch nicht jedem.
Und während beim auch gefallenen Konkurrenten Diageo mit Sir *drastic* Dave Lewis als neuem CEO ein frischer Wind weht, muss bei Pernod trotz Personal-Rochaden weiter mit den Eigenheiten des Einflusses der franz. Familie Pernod/Ricard gerechnet werden.

Trotz des sehr schlechten Chartbildes vielleicht trotzem die Zeit für eine erste kleine Tranche.
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier)
Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
Antworten
fischkapaun:

Pernod

 
05.12.25 13:00
Erstmal meinen beiden vorherigen "Schreibern" vielen Dank für die informativen Beiträge. Ich habe Pernod auch schon seit längerem auf der Watch- habe mich aber im letzten halben Jahr erstmal für Diageo (mir gefällt das große Whiskysegment und die Guinness Brauerei ) sowie
eine etwas kleinere Position Davide Campari entschieden. Beide sind 10-20 % in den Miesen. Da ich aber gerne etwas streue werde ich definitiv auch Pernod kaufen , es sieht aber tatsächlich so aus als könnte sie noch auf 70 oder sogar tiefer rutschen .... Bei den Tabakwerten
hat es sich auch gelohnt rechtzeitig (2020-2022) einzusteigen als keiner die wollte - 2 Jahre Geduld dann kann man wohl nicht viel falsch machen. Allen Viel Glück !
Antworten
CAPM-Analyst:

@fischkapaun

 
10.12.25 12:55
Die Frage ist eben immer, wann eine Trendwende kommt. Und ins fallende Messer greift niemand gerne.
Man muss aber auch überlegen, sind die Probleme schon behoben oder die Absatzmärkte schon wieder freundlich? Eher (noch) nicht.
Natürlich führt mittelfristig nichts an zumindest Diageo und Pernod, den Platzhirschen, vorbei.
Während Diageo höhere Impact-Kosten aufgrund der (wenigstens reduzierten) Zollthematik in den USA belasten, erwischt es Pernod stärker durch die wegbrechende China/Asien-Nachfrage. Pernod zahlt auch schon über 100% Pay-Out Ratio auf den FCF und muss die nächsten Jahre deutlich mehr Anleihe-Volumen refinanzieren, während auch bei Diageo die Gesamtverschuldung negativ ins Auge fällt.
Viele setzen ohnehin nur auf die boomenden Branchen, und so lange die laufen, hat es die *Low-Beta-Branche* zusätzlich schwer.
Bei Campari bin ich skeptischer, so lange die jüngsten Vorkommnisse nicht restlos aufgeklärt sind,

www.capital.de/geld-versicherungen/...olizei-ab-36183546.html

obwohl es wohl schon zielführende Gespräche mit dem italienischen Fiskus gibt.

www.reuters.com/business/...ring-400-mln-euro-tax-2025-12-10/
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier)
Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
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fischkapaun:

Campari

 
23.12.25 11:03
Na super, dass mit Campari wusste ich noch nicht - hoffentlich geht das nicht schlecht aus , na ja meine Position ist klein aber ärgerlich wärs trotzdem. Was haltet ihr denn im Moment von Brown Foreman (Jack Daniels) sind ja auch gut abgetaucht, aber im Moment auch noch ein fallendes Messer.
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Lesanto:

Alkohol

 
25.02.26 12:20
Branche ist tot.
Ich hab es hier vor einem Jahr auch versucht aber nach ein paar Wochen die Reißleine gezogen.
Es bringt nix hier auf eine Erholung zu warten mM nach.
Diageo heute auch katastrophal zahlen gemeldet.
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MiaSanMia:

Kurs

 
25.02.26 12:27
Was ist denn dein Anlagehorizont? 1 Jahr ist ja eher "Trading" im weitesten Sinne. :-)
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pacorubio:

Deutsche Bank

 
25.02.26 15:53
Drückt die Kiste gewaltig runter schon schräg  
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thor4766:

Sippenhaft

 
25.02.26 22:11
so ist das Peergroup nennt sich das  
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Highländer49:

Pernod Ricard

 
27.03.26 13:30
Die Kursentwicklung der Pernod Ricard-Aktie war in jüngster Vergangenheit ein einziges Trauerspiel. In den letzten drei Jahren büßte der französische Spirituosenkonzern über -70% seines Börsenwerts ein. Doch nun könnte eine Nachricht zum Gamechanger werden. Sollten Anleger sie als Kaufgelegenheit sehen?
www.sharedeals.de/...d-ricard-aktie-wird-das-der-gamechanger/
Antworten
Highländer49:

Pernod Ricard

 
16.04.26 11:03
Umsatz und Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 26
www.pernod-ricard.com/en/media/...rter-fy26-sales-and-results
Wie ist Eure Einschätzung zu den neuen Zahlen?
Antworten
MrTrillion3:

FR0000120693 - Pernot Ricard

 
17.04.26 16:56

Pernod Ricard ist einer der großen globalen Spirituosenkonzerne, auf Euronext Paris unter RI gelistet, mit einer Präsenz in mehr als 160 Märkten und einem Portfolio von über 240 Premiummarken. Dazu gehören unter anderem Jameson, Chivas Regal, Ballantine’s, Absolut, Martell, Havana Club, Beefeater, Malibu, Mumm und Perrier-Jouët. Offiziell bezeichnet sich der Konzern als weltweite Nummer zwei bei Champagner und Spirituosen. (pernod-ricard.com)

Die Geschichte des Unternehmens ist für die Investmentthese wichtig, weil sie zeigt, dass Pernod Ricard kein Modewert ist, sondern ein über Jahrzehnte aufgebautes Markthaus. Die Wurzeln reichen bis 1805 zurück, als Pernod entstand; 1932 wurde Ricard gegründet; 1975 wurden beide Häuser zusammengeführt. Danach kam die große internationale Ausbauphase: 1988 Irish Distillers mit Jameson, 1993 das Joint Venture für Havana Club, 2001 zentrale Seagram-Spirituosenmarken wie Chivas Regal, The Glenlivet, Royal Salute und Martell, 2005 Allied Domecq mit Mumm, Perrier-Jouët, Ballantine’s, Malibu und Beefeater sowie 2008 Vin & Sprit mit Absolut. Das ist genau die Art von Historie, die bei Spirituosen zählt: Marken, Vertrieb und Geduld. (pernod-ricard.com)

Das Geschäftsmodell ist im Kern attraktiv. Spirituosen sind kein klassisches Commodity-Geschäft, sondern ein Marken- und Distributionsgeschäft. Wer die starke Marke, die Regalfläche, die Gastronomiebeziehungen und die Vertriebsmacht hat, kann über lange Zeit ordentliche Margen erzielen. Pernod Ricard hat dabei einen echten Burggraben: breite geografische Aufstellung, viele globale Premiummarken, starke Position außerhalb der USA im internationalen Premium-Plus-Spirituosenmarkt und eine lange Historie, Marken konsequent zu pflegen. Genau deshalb ist der Konzern trotz der aktuellen Schwächephase kein strukturell kaputtes Unternehmen, sondern ein qualitativ hochwertiger Konsumwert in einer zyklischen Delle. (pernod-ricard.com)

Operativ sieht es kurzfristig aber klar schlechter aus als noch vor ein paar Jahren. Im Geschäftsjahr FY25 sanken die Nettoerlöse auf 10,959 Mrd. Euro, organisch um 3,0 %. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft (PRO) lag bei 2,951 Mrd. Euro, das Ergebnis je Aktie bei 7,26 Euro, der Free Cash Flow bei 1,133 Mrd. Euro. Immerhin blieb die operative Marge mit 26,9 % stabil und die Dividende wurde bei 4,70 Euro je Aktie gehalten. Belastet haben vor allem China, die USA und Global Travel Retail. In H1 FY26 verschlechterte sich das Bild weiter: Umsatz 5,253 Mrd. Euro, PRO 1,614 Mrd. Euro, EPS 4,04 Euro, Free Cash Flow 482 Mio. Euro; die Nettoverbindlichkeiten lagen Ende Dezember 2025 bei 11,168 Mrd. Euro. (pernod-ricard.com)

Die jüngste Entwicklung ist aber etwas besser als die Schlagzeilen nahelegen. Im 3. Quartal FY26 lagen die organischen Umsätze bei +0,1 %, also praktisch stabil; auf Neunmonatssicht blieb der Konzern noch bei -4,4 %. Stark war zuletzt vor allem Indien mit +11 % im Quartal und +6 % im bisherigen Geschäftsjahr, auch Global Travel Retail zog zwischenzeitlich an. Schwach bleiben dagegen die USA und China. Für das Gesamtjahr erwartet Pernod Ricard inzwischen wegen des Nahostkonflikts und der Belastung im Travel-Retail-Geschäft einen organischen Umsatzrückgang von 3 % bis 4 %. Reuters schrieb nach den Q3-Zahlen zudem, dass die Aktie über die letzten zwölf Monate mehr als ein Drittel verloren hatte. Das ist kein Schönheitsfehler mehr, sondern ein echter De-Rating-Prozess. (pernod-ricard.com)

Die Probleme sind klar benennbar. Erstens leidet Martell in China unter schwacher Nachfrage, regulatorischem Druck und den Folgen des Cognac-Streits. Zwar wurde Pernod Ricard bei Chinas Antidumping-Maßnahmen gegen EU-Brandy letztlich nicht mit den vollen Strafzöllen belegt, sondern akzeptierte eine Mindestpreisregelung; das ist besser als hohe Dauertzölle, aber eben trotzdem teurer als der frühere Zustand. Zweitens schwächelt der US-Markt, wo Konsumenten vorsichtiger geworden sind und Distributoren Bestände abbauen. Drittens drücken Wechselkurse massiv auf die berichteten Zahlen. Viertens zeigt der laufende Verkauf von Weinaktivitäten, dass Pernod Ricard sein Portfolio strafft und Kapital gezielter in margenstärkere Premiumspirituosen lenken will. Das ist strategisch sinnvoll, aber kurzfristig kein Wachstumsturbo. (pernod-ricard.com)

Genau an dieser Stelle trennt sich für mich die operative Lage von der Aktienbewertung. Auf Basis des Kurses von 67,72 Euro, der Dividende von 4,70 Euro und des FY25-EPS von 7,26 Euro handelt Pernod Ricard nur bei rund 9,3-fachem FY25-Gewinn und bietet eine Dividendenrendite von rund 6,9 %. Für ein Unternehmen dieser Markenqualität ist das auf den ersten Blick günstig. Der Haken ist offensichtlich: FY25 war bereits schwach, FY26 ist voraussichtlich nochmals ein Übergangsjahr, und die berichteten Gewinne stehen weiter unter FX- und China-Druck. Billig ist die Aktie also nur dann, wenn man an eine echte operative Normalisierung glaubt. (pernod-ricard.com)

Meine Einschätzung ist deshalb weder euphorisch noch pessimistisch, sondern nüchtern: Pernod Ricard ist aktuell eher ein Turnaround-Value-Wert als eine saubere Wachstumsstory. Die Qualität des Geschäfts ist hoch, aber die Gewinnkurve ist gerade angeschlagen. Mein Basiskursziel auf 12 bis 24 Monate liegt bei 82 bis 92 Euro. Das wäre ein Niveau, das ich für angemessen halte, wenn sich die USA normalisieren, China nicht weiter abrutscht und das Effizienzprogramm sichtbar greift. Mein Bären-Szenario liegt bei 55 bis 60 Euro, falls China und Travel Retail länger schwach bleiben und der US-Konsum weiter erodiert. Mein Bullen-Szenario liegt bei 100 bis 110 Euro, falls sich China spürbar erholt, Indien weiter stark wächst und die operative Marge wieder verlässlich nach oben arbeitet. Diese Kursziele sind meine Einschätzung, nicht Unternehmensguidance. Die Richtung passt aber zu den offiziellen Mittelfristzielen des Managements: ab FY27 bis FY29 im Schnitt +3 % bis +6 % organisches Umsatzwachstum, jährliche Margenausweitung, c. 80 %+ Cash Conversion und ein Schuldenabbau auf unter 3x Net Debt/EBITDA bis FY29. (pernod-ricard.com)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre bleibt die Aktie für mich grundsätzlich interessant, aber nur für Anleger mit Geduld. Das Positive ist offensichtlich: Spirituosenmarken altern oft würdevoll, nicht technologisch obsolet; Premiumisierung funktioniert langfristig oft besser als in vielen anderen Konsumsparten; Indien, Teile Afrikas, Lateinamerika und der gehobene asiatische Konsum bleiben attraktive Märkte; und Pernod Ricard hat die Größe, diese Chancen global auszuspielen. Das Negative ist aber ebenso real: weniger Alkoholkonsum in westlichen Märkten, stärkere Regulierung, geopolitische Störungen, Steuer- und Zollrisiken sowie die wachsende Volatilität in China. Deshalb würde ich Pernod Ricard heute nicht als sicheren Schnellläufer sehen, sondern als qualitativ starken, derzeit angeschlagenen Markenwert mit guter Langfristperspektive und unruhiger Zwischenphase. (pernod-ricard.com)

Mein Fazit ist klar: Pernod Ricard ist ein gutes Unternehmen, aber momentan keine gute operative Phase. Die Aktie ist nach dem Kursrutsch nicht mehr teuer, sondern im Verhältnis zur Markenqualität eher günstig. Trotzdem ist sie kein Selbstläufer, weil China, USA, Travel Retail und Währungen weiterhin Gegenwind liefern. Wer hier kauft, kauft keine perfekte Lage, sondern setzt darauf, dass ein sehr starkes Spirituosenhaus seine aktuelle Delle überwindet. Genau das halte ich für plausibel. Deshalb ist meine Gesamteinschätzung vorsichtig positiv: als Langfristanlage attraktiv, kurzfristig aber mit echten operativen Risiken. (pernod-ricard.com)

Autor: ChatGPT

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