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Pernod Ricard Aktie

Aktie
WKN:  853373 ISIN:  FR0000120693 US-Symbol:  PDRDF Land:  Frankreich
75,36 €
-0,18 €
-0,24%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
18,47 Mrd. €
Streubesitz
20,85%
KGV
13,23
Dividende
2,35 €
Dividendenrendite
3,15%
neu: Nachhaltigkeits-Score
49 %
Index-Zuordnung
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Pernod Ricard Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Pernod Ricard SA ist ein global führender Hersteller und Vermarkter von Spirituosen und Weinen mit Fokus auf Premium- und Prestige-Marken. Der Konzern mit Hauptsitz in Paris agiert als Markenkonzern mit starkem Portfolio-Management, ausgeprägter Preissetzungsmacht und breiter geografischer Diversifikation. Für erfahrene Anleger ist Pernod Ricard ein Vertreter der defensiven Konsumgüterindustrie mit relativ konjunkturresistentem Nachfrageprofil und hoher Bedeutung immaterieller Vermögenswerte wie Markenrechte, Rezepturen und Vertriebsnetzwerke.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Pernod Ricard basiert auf der Entwicklung, dem Erwerb, der Positionierung und dem globalen Vertrieb von alkoholischen Getränken, überwiegend im mittleren bis hohen Preissegment. Die Wertschöpfungskette umfasst mehrere Stufen: Rohstoffbeschaffung (Getreide, Zuckerrohr, Trauben, Botanicals), Destillation bzw. Weinproduktion, Reifung insbesondere bei Whisky, Cognac und Rum, Blending, Abfüllung sowie globales Marketing und Markendistribution. Werttreiber sind vor allem: erstens die Markenstärke im Premium- und Super-Premium-Segment, zweitens ein vertikal integriertes bzw. eng gesteuertes Netzwerk von Produktionsstandorten, drittens ein vielschichtiges Distributionssystem von On-Trade (Bars, Gastronomie, Hotels) bis Off-Trade (Einzelhandel, E-Commerce) und viertens eine konsequente Portfolio-Optimierung mit Fokus auf margenstarke Produkte. Pernod Ricard verfolgt eine Strategie der Premiumisierung: Während Basisprodukte bewusst im Portfolio verbleiben, liegt der Schwerpunkt auf höherpreisigen Marken mit überdurchschnittlicher Bruttomarge. Der Konzern steuert Marketingaufwand, Preispositionierung und Innovationszyklen zentral, während lokale Einheiten die Anpassung an Konsumgewohnheiten, Regulierung und Steuerregime in den jeweiligen Märkten umsetzen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Pernod Ricard lässt sich auf die Förderung von „Convivialité“, also geselligem Beisammensein, sowie verantwortungsvollem Genuss verdichteter Premium-Spirituosen zusammenfassen. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als globaler Champion für Marken mit hoher emotionaler Bindung und kultureller Verankerung. Die Mission ist verknüpft mit drei Schwerpunkten: nachhaltige Wertschöpfung für Aktionäre, verantwortungsvolle Vermarktung alkoholischer Getränke und langfristige Pflege der Herkunftsregionen, in denen zentrale Marken produziert werden. ESG-Aspekte wie Ressourceneffizienz, Wasserknappheit, landwirtschaftliche Lieferketten, verantwortungsbewusster Alkoholkonsum und Governance-Strukturen sind inzwischen fester Bestandteil der Konzernstrategie und zielen auf die Erhaltung der Lizenz zum Operieren in teilweise streng regulierten Märkten.

Produkte, Markenportfolio und Dienstleistungen

Pernod Ricard steuert ein breites Portfolio globaler und lokaler Marken, das verschiedene Spirituosenkategorien und Weinbereiche abdeckt. Zu den bedeutenden Marken zählen unter anderem: Scotch Whisky (etwa Chivas Regal, Ballantines, The Glenlivet), Irish Whiskey (z.B. Jameson), Cognac und Brandy (etwa Martell), Wodka (z.B. Absolut), Rum (wie Havana Club in den zulässigen Märkten), Gin (z.B. Beefeater), Liköre und Aperitifs (unter anderem Ricard, Malibu) sowie Schaumweine und Weine (beispielsweise Mumm, Perrier-Jouët sowie ausgewählte Stillweine). Der Fokus liegt auf klarer Markenarchitektur mit globalen Flaggschiffen, ergänzt durch regionale Marken, die kulturelle Präferenzen und lokale Geschmacksmuster adressieren. Dienstleistungen umfassen im weiteren Sinn Markenführung, Category Management für den Handel, Mixology-Konzepte und Schulungen für Gastronomiepartner sowie Data-gestützte Absatzplanung entlang der Lieferkette. Durch Kooperationen mit Bars, Clubs, Hotels und Reiseeinzelhandel baut der Konzern seine Präsenz in konsumstarken Kanälen systematisch aus.

Geschäftsbereiche und regionale Struktur

Die interne Segmentierung von Pernod Ricard folgt primär einer geografischen Logik sowie der Differenzierung nach Schlüsselmarken. Im Zentrum stehen drei große Absatzregionen: erstens Europa mit stark regulierten Märkten und hoher Markenloyalität, zweitens Nord- und Lateinamerika als reifer, margenstarker Kernmarkt mit hoher Bedeutung für Premium-Whisky und Tequila-Alternativen, drittens Asien-Pazifik, darunter insbesondere China, Indien, Japan und Australien, mit strukturellem Wachstum, wachsendem Mittelstand und signifikanter Nachfrage nach internationalen Marken. Daneben betreibt das Unternehmen eine eigene, bedeutende Travel-Retail-Organisation, die Duty-Free-Vertrieb an Flughäfen, in Grenzgebieten und auf Kreuzfahrtschiffen bündelt. Diese Einheit fungiert als Schaufenster für Premium- und Luxusprodukte und ist gleichzeitig ein Frühindikator für Tourismus- und Reisetätigkeit. Übergreifend werden globale Markenplattformen, Innovationsprojekte und zentrale Funktionen wie Einkauf, Finanzen und Markenstrategie vom Pariser Hauptsitz gesteuert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Pernod Ricard entstand 1975 aus der Fusion zweier französischer Anis-Spirituosenhersteller, Pernod und Ricard. Der Konzern entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten durch eine Kombination aus organischem Wachstum und einer Reihe größerer Akquisitionen zu einem der weltweit führenden Spirituosenkonzerne. Besonders prägend war der systematische Ausbau des Portfolios im internationalen Whisky-, Wodka- und Cognac-Segment. Mehrere größere Übernahmen von Markenpaketen und Spirituosenaktivitäten globaler Konzerne stärkten das Unternehmen sowohl in Europa als auch in Nordamerika und Asien. Schritt für Schritt entstand ein diversifiziertes Markenhaus mit globaler Reichweite, das lokale Traditionsmarken integrierte und zugleich stark in Marketing und Sponsoring investierte. Die Unternehmensgeschichte ist eng verbunden mit der Professionalisierung des globalen Spirituosenmarktes, der Verlagerung der Nachfrage in wachstumsstarke Schwellenländer und der Verschiebung weg von reinen Volumenstrategien hin zu qualitativ höherwertigen, markengetriebenen Produkten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Pernod Ricard liegen in der Kombination aus globalen Premium-Marken, lokaler Verankerung und langjähriger Kompetenz in Markenführung und Vertrieb. Mehrere Faktoren bilden strukturelle Burggräben: erstens starke, teilweise jahrzehntelang aufgebaute Marken mit hoher Wiedererkennung, die schwer imitierbar sind und auf immateriellen Vermögenswerten wie Reputation, Geschmackskonsistenz und Lifestyle-Positionierung beruhen; zweitens historisch gewachsene Produktionsstandorte in Regionen mit geschützter geografischer Herkunft (beispielsweise Scotch Whisky, Cognac), die durch regulatorische Vorgaben zusätzliche Eintrittsbarrieren für Wettbewerber erzeugen; drittens ein globales Distributionsnetzwerk mit tiefen Beziehungen zum Handel und zur Gastronomie, das Regal- und Sichtbarkeitssicherung ebenso wie Preisdisziplin unterstützt; viertens Skaleneffekte in Marketing, Beschaffung und Produktion, die eine effiziente Allokation von Budgets auf die profitabelsten Marken ermöglichen. Diese Burggräben sorgen für relativ stabile Margenstrukturen und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen neue Marktteilnehmer, Nischenmarken und Handelsmarken.

Wettbewerbsumfeld

Pernod Ricard agiert in einem oligopolistisch geprägten globalen Spirituosenmarkt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen internationale Konzerne wie Diageo, Brown-Forman, Campari Group, Beam Suntory (Teil eines japanischen Konzerns) und Remy Cointreau. Daneben existiert eine Vielzahl regionaler und lokaler Anbieter, insbesondere im Bier-, Wein- und Craft-Spirituosen-Segment. Der Wettbewerb konzentriert sich auf Markenführung, Portfolio-Breite, Innovationsgeschwindigkeit, Präsenz im Handel und Zugang zu wachstumsstarken Absatzkanälen wie E-Commerce und Premium-Gastronomie. In vielen Märkten ist der Handel hochkonzentriert, was eine professionelle Konditionenpolitik, starke Category-Management-Kompetenz und enge Zusammenarbeit mit Key Accounts verlangt. Gleichzeitig werden in mehreren Kategorien, etwa Gin, Rum und Tequila-ähnlichen Produkten, Nischen- und Craft-Marken sichtbar, die mit Authentizität und regionaler Herkunft um Marktanteile ringen. Pernod Ricard reagiert darauf mit gezielten Akquisitionen, Minderheitsbeteiligungen und eigenen Innovationsformaten.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Pernod Ricard steht traditionell für eine Mischung aus familiennaher Prägung und börsennotierter Governance-Struktur. Die Konzernführung verfolgt eine Strategie, die auf nachhaltiger Steigerung des Markenwerts, kontinuierlicher Portfolio-Optimierung und striktem Kostenmanagement basiert. Kernelemente sind: selektive Investitionen in Marketing, Fokussierung auf global skalierbare Marken, starke Positionierung im Premium- und Prestige-Segment, geografische Diversifikation sowie disziplinierte Kapitalallokation. Der Fokus liegt verstärkt auf datenbasierter Entscheidungsfindung, Digitalisierung von Vertrieb und Marketing sowie stärkerer Nutzung von Direct-to-Consumer-Kanälen, soweit regulatorisch zulässig. Im Bereich Governance setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern, klarer Trennung von Kontroll- und Leitungsfunktionen sowie Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen in der Vorstandsvergütung. Für konservative Anleger sind vor allem die Stabilität der Führung, Kontinuität der Strategie und die klare Fokussierung auf Cashflow-Generierung von Bedeutung.

Branchen- und Regionenanalyse

Die globale Spirituosenbranche gehört zur defensiven Konsumgüterindustrie mit vergleichsweise geringer Nachfrageelastizität gegenüber Konjunkturschwankungen, jedoch hoher Sensibilität für Regulierung, Steuern und gesellschaftliche Trends. In reifen Märkten Europas und Nordamerikas herrscht weitgehend Sättigung, allerdings findet innerhalb der Kategorien eine spürbare Verschiebung zu Premium- und Super-Premium-Produkten statt. Wachstum entsteht vor allem durch Trading-up, Innovationen, neue Konsumanlässe und den Ausbau von E-Commerce. In Schwellenländern, insbesondere in Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, liegt das Wachstumspotenzial stärker in steigenden verfügbaren Einkommen, wachsendem urbanen Mittelstand und zunehmender Nachfrage nach internationalen Marken. Gleichzeitig ist das regulatorische Umfeld in vielen Ländern volatil: Alkoholsteuern, Werbeeinschränkungen, Vertriebsbegrenzungen und Gesundheitskampagnen können Nachfrage und Margen beeinflussen. Reisetail und Duty-Free sind zyklischer, korrelieren mit globaler Mobilität und Tourismus und haben in Krisenzeiten höhere Schwankungen gezeigt, bieten langfristig aber eine attraktive Plattform zur Inszenierung von Premiumprodukten. Aus regionaler Sicht ist Pernod Ricard breit aufgestellt, jedoch in mehreren Kernmärkten wie Europa, Nordamerika und China in besonderem Maße exponiert.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Pernod Ricard ist der hohe Anteil historisch gewachsener, regional verankerter Marken mit Herkunftsschutz und starkem kulturellen Bezug. Dies schafft Differenzierung, aber auch Verpflichtungen gegenüber lokalen Gemeinschaften und Lieferanten. ESG-Themen haben hohe Relevanz: Wasserverbrauch in der Produktion, Landwirtschaft in sensiblen Regionen, Verpackungsmaterial, CO2-Emissionen der Lieferkette und die gesellschaftliche Debatte um Alkoholmissbrauch. Der Konzern hat Programme zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und zur Sensibilisierung für verantwortungsbewussten Konsum aufgebaut. Für institutionelle und konservative Investoren spielt außerdem die Risikoabwägung in Bezug auf regulatorische Entwicklungen, Gesundheitsdebatten und mögliche Reputationsrisiken durch unangemessene Vermarktung eine zunehmend wichtige Rolle. Die Fähigkeit des Konzerns, diese Themen proaktiv zu adressieren, beeinflusst mittel- bis langfristig seine Bewertungsprämien am Kapitalmarkt.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Pernod Ricard mehrere strukturelle Chancen. Erstens das stabile Nachfrageprofil im Bereich alkoholischer Getränke, insbesondere bei etablierten Premium-Marken, die in vielen Märkten tief in Konsumgewohnheiten und gesellschaftlichen Anlässen verankert sind. Zweitens die ausgeprägten Burggräben in Form von Markenstärke, Herkunftsschutz, langjährigen Lieferketten und Skaleneffekten, die Markteintrittsbarrieren hoch halten und Preissetzungsmacht unterstützen. Drittens die geografische Diversifikation mit signifikanter Präsenz in reifen Märkten sowie in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Asien, die langfristig höhere Volumina und Premiumisierungspotenzial versprechen. Viertens die fortgesetzte Fokussierung des Managements auf Premiumisierung, Effizienzprogramme und Cashflow-Generierung, die zu einer insgesamt robusten operativen Resilienz beitragen können. Dem stehen jedoch mehrere Risiken gegenüber: Strenge und sich verändernde Regulierung, etwa durch höhere Alkoholsteuern, Werbeverbote, Verpackungsvorschriften oder Mindestpreisregeln, kann das Geschäftsmodell in einzelnen Märkten beeinträchtigen. Gesellschaftlicher Druck in Bezug auf Gesundheit, Alkoholmissbrauch und Nachhaltigkeit kann die Lizenz zum Operieren in bestimmten Kanälen oder Zielgruppen einschränken. Währungs- und Länderrisiken resultieren aus der globalen Präsenz und können Ergebnisse bei starken Wechselkursbewegungen belasten. Zudem besteht Wettbewerb durch große internationale Konkurrenten und agile Nischenmarken, die Marktanteile in wachstumsstarken Segmenten und bei jüngeren Konsumenten angreifen. Zyklische Rückgänge im Reiseverkehr wirken sich unmittelbar auf den Travel-Retail-Kanal aus. Für vorsichtige Investoren bedeutet dies: Pernod Ricard vereint relativ stabile, markengetriebene Cashflows mit strukturellen ESG-, Regulierungs- und Konsumtrends, deren Entwicklung sorgfältig beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine konkrete Handelsempfehlung abgeleitet wird.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 75,26 € / 75,54 €
Spread +0,37%
Schluss Vortag 75,54 €
Gehandelte Stücke 12.101
Tagesvolumen Vortag 387.583,0 €
Tagestief 74,80 €
Tageshoch 76,20 €
52W-Tief 71,34 €
52W-Hoch 113,00 €
Jahrestief 71,34 €
Jahreshoch 76,32 €

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23.06.25
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Pernod Ricard: Durststrecke
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Pernod Ricard SA hat kürzlich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Plattformen zur Förderung ihrer Produkte bekannt gegeben, die die Markenbekanntheit erheblich gesteigert hat.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren zu erweitern, um der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Spirituosen gerecht zu werden.
  • Analysten heben die nachhaltige Wachstumsstrategie von Pernod Ricard hervor, die darauf abzielt, den Marktanteil in internationalen Märkten signifikant zu erhöhen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 10.959 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.951 €
Jahresüberschuss in Mio. 1.626 €
Umsatz je Aktie 43,47 €
Gewinn je Aktie 6,45 €
Gewinnrendite +10,69%
Umsatzrendite +14,84%
Return on Investment +4,39%
Marktkapitalisierung in Mio. 21.515 €
KGV (Kurs/Gewinn) 13,23
KBV (Kurs/Buchwert) 1,41
KUV (Kurs/Umsatz) 1,96
Eigenkapitalrendite +10,69%
Eigenkapitalquote +41,02%
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Derivate

Anlageprodukte (1)
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (99)
Optionsscheine 60
Faktor-Zertifikate 23
Knock-Outs 16
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Keine Senkung seit 4 Jahre
Stabilität der Dividende 0,91 (max 1,00)
Jährlicher 13,46% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,62% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 64,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 105,8% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
24.11.2025 2,35 €
23.07.2025 2,35 €
25.11.2024 2,35 €
17.07.2024 2,35 €
24.11.2023 2,64 €
05.07.2023 2,06 €
25.11.2022 2,56 €
06.07.2022 1,56 €
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Termine

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Prognose & Kursziel

Die Pernod Ricard Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
104,67 € 74,66 € +40,19%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 74,66 € -0,74%
75,22 € 16.01.26
Frankfurt 75,28 € -0,50%
75,66 € 16.01.26
Hamburg 75,04 € -1,00%
75,80 € 16.01.26
Hannover 75,04 € -1,03%
75,82 € 16.01.26
München 75,74 € +0,05%
75,70 € 16.01.26
Stuttgart 75,16 € -0,40%
75,46 € 16.01.26
Xetra 75,16 € -1,24%
76,10 € 16.01.26
L&S RT 75,42 € 0 %
75,42 € 17.01.26
Wien 75,48 € -0,24%
75,66 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 87,0035 $ +0,56%
86,516 $ 16.01.26
Tradegate 75,36 € -0,24%
75,54 € 16.01.26
Quotrix 75,68 € -0,16%
75,80 € 16.01.26
Gettex 75,28 € -0,29%
75,50 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 75,40 0,91 M
15.01.26 75,54 388 T
14.01.26 75,70 0,74 M
13.01.26 75,52 0,52 M
12.01.26 74,62 0,76 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 74,96 € +0,53%
1 Monat 77,48 € -2,74%
6 Monate 92,92 € -18,90%
1 Jahr 104,15 € -27,64%
5 Jahre 154,95 € -51,36%

Unternehmensprofil Pernod Ricard SA

Pernod Ricard SA ist ein global führender Hersteller und Vermarkter von Spirituosen und Weinen mit Fokus auf Premium- und Prestige-Marken. Der Konzern mit Hauptsitz in Paris agiert als Markenkonzern mit starkem Portfolio-Management, ausgeprägter Preissetzungsmacht und breiter geografischer Diversifikation. Für erfahrene Anleger ist Pernod Ricard ein Vertreter der defensiven Konsumgüterindustrie mit relativ konjunkturresistentem Nachfrageprofil und hoher Bedeutung immaterieller Vermögenswerte wie Markenrechte, Rezepturen und Vertriebsnetzwerke.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Pernod Ricard basiert auf der Entwicklung, dem Erwerb, der Positionierung und dem globalen Vertrieb von alkoholischen Getränken, überwiegend im mittleren bis hohen Preissegment. Die Wertschöpfungskette umfasst mehrere Stufen: Rohstoffbeschaffung (Getreide, Zuckerrohr, Trauben, Botanicals), Destillation bzw. Weinproduktion, Reifung insbesondere bei Whisky, Cognac und Rum, Blending, Abfüllung sowie globales Marketing und Markendistribution. Werttreiber sind vor allem: erstens die Markenstärke im Premium- und Super-Premium-Segment, zweitens ein vertikal integriertes bzw. eng gesteuertes Netzwerk von Produktionsstandorten, drittens ein vielschichtiges Distributionssystem von On-Trade (Bars, Gastronomie, Hotels) bis Off-Trade (Einzelhandel, E-Commerce) und viertens eine konsequente Portfolio-Optimierung mit Fokus auf margenstarke Produkte. Pernod Ricard verfolgt eine Strategie der Premiumisierung: Während Basisprodukte bewusst im Portfolio verbleiben, liegt der Schwerpunkt auf höherpreisigen Marken mit überdurchschnittlicher Bruttomarge. Der Konzern steuert Marketingaufwand, Preispositionierung und Innovationszyklen zentral, während lokale Einheiten die Anpassung an Konsumgewohnheiten, Regulierung und Steuerregime in den jeweiligen Märkten umsetzen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Pernod Ricard lässt sich auf die Förderung von „Convivialité“, also geselligem Beisammensein, sowie verantwortungsvollem Genuss verdichteter Premium-Spirituosen zusammenfassen. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als globaler Champion für Marken mit hoher emotionaler Bindung und kultureller Verankerung. Die Mission ist verknüpft mit drei Schwerpunkten: nachhaltige Wertschöpfung für Aktionäre, verantwortungsvolle Vermarktung alkoholischer Getränke und langfristige Pflege der Herkunftsregionen, in denen zentrale Marken produziert werden. ESG-Aspekte wie Ressourceneffizienz, Wasserknappheit, landwirtschaftliche Lieferketten, verantwortungsbewusster Alkoholkonsum und Governance-Strukturen sind inzwischen fester Bestandteil der Konzernstrategie und zielen auf die Erhaltung der Lizenz zum Operieren in teilweise streng regulierten Märkten.

Produkte, Markenportfolio und Dienstleistungen

Pernod Ricard steuert ein breites Portfolio globaler und lokaler Marken, das verschiedene Spirituosenkategorien und Weinbereiche abdeckt. Zu den bedeutenden Marken zählen unter anderem: Scotch Whisky (etwa Chivas Regal, Ballantines, The Glenlivet), Irish Whiskey (z.B. Jameson), Cognac und Brandy (etwa Martell), Wodka (z.B. Absolut), Rum (wie Havana Club in den zulässigen Märkten), Gin (z.B. Beefeater), Liköre und Aperitifs (unter anderem Ricard, Malibu) sowie Schaumweine und Weine (beispielsweise Mumm, Perrier-Jouët sowie ausgewählte Stillweine). Der Fokus liegt auf klarer Markenarchitektur mit globalen Flaggschiffen, ergänzt durch regionale Marken, die kulturelle Präferenzen und lokale Geschmacksmuster adressieren. Dienstleistungen umfassen im weiteren Sinn Markenführung, Category Management für den Handel, Mixology-Konzepte und Schulungen für Gastronomiepartner sowie Data-gestützte Absatzplanung entlang der Lieferkette. Durch Kooperationen mit Bars, Clubs, Hotels und Reiseeinzelhandel baut der Konzern seine Präsenz in konsumstarken Kanälen systematisch aus.

Geschäftsbereiche und regionale Struktur

Die interne Segmentierung von Pernod Ricard folgt primär einer geografischen Logik sowie der Differenzierung nach Schlüsselmarken. Im Zentrum stehen drei große Absatzregionen: erstens Europa mit stark regulierten Märkten und hoher Markenloyalität, zweitens Nord- und Lateinamerika als reifer, margenstarker Kernmarkt mit hoher Bedeutung für Premium-Whisky und Tequila-Alternativen, drittens Asien-Pazifik, darunter insbesondere China, Indien, Japan und Australien, mit strukturellem Wachstum, wachsendem Mittelstand und signifikanter Nachfrage nach internationalen Marken. Daneben betreibt das Unternehmen eine eigene, bedeutende Travel-Retail-Organisation, die Duty-Free-Vertrieb an Flughäfen, in Grenzgebieten und auf Kreuzfahrtschiffen bündelt. Diese Einheit fungiert als Schaufenster für Premium- und Luxusprodukte und ist gleichzeitig ein Frühindikator für Tourismus- und Reisetätigkeit. Übergreifend werden globale Markenplattformen, Innovationsprojekte und zentrale Funktionen wie Einkauf, Finanzen und Markenstrategie vom Pariser Hauptsitz gesteuert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Pernod Ricard entstand 1975 aus der Fusion zweier französischer Anis-Spirituosenhersteller, Pernod und Ricard. Der Konzern entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten durch eine Kombination aus organischem Wachstum und einer Reihe größerer Akquisitionen zu einem der weltweit führenden Spirituosenkonzerne. Besonders prägend war der systematische Ausbau des Portfolios im internationalen Whisky-, Wodka- und Cognac-Segment. Mehrere größere Übernahmen von Markenpaketen und Spirituosenaktivitäten globaler Konzerne stärkten das Unternehmen sowohl in Europa als auch in Nordamerika und Asien. Schritt für Schritt entstand ein diversifiziertes Markenhaus mit globaler Reichweite, das lokale Traditionsmarken integrierte und zugleich stark in Marketing und Sponsoring investierte. Die Unternehmensgeschichte ist eng verbunden mit der Professionalisierung des globalen Spirituosenmarktes, der Verlagerung der Nachfrage in wachstumsstarke Schwellenländer und der Verschiebung weg von reinen Volumenstrategien hin zu qualitativ höherwertigen, markengetriebenen Produkten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Pernod Ricard liegen in der Kombination aus globalen Premium-Marken, lokaler Verankerung und langjähriger Kompetenz in Markenführung und Vertrieb. Mehrere Faktoren bilden strukturelle Burggräben: erstens starke, teilweise jahrzehntelang aufgebaute Marken mit hoher Wiedererkennung, die schwer imitierbar sind und auf immateriellen Vermögenswerten wie Reputation, Geschmackskonsistenz und Lifestyle-Positionierung beruhen; zweitens historisch gewachsene Produktionsstandorte in Regionen mit geschützter geografischer Herkunft (beispielsweise Scotch Whisky, Cognac), die durch regulatorische Vorgaben zusätzliche Eintrittsbarrieren für Wettbewerber erzeugen; drittens ein globales Distributionsnetzwerk mit tiefen Beziehungen zum Handel und zur Gastronomie, das Regal- und Sichtbarkeitssicherung ebenso wie Preisdisziplin unterstützt; viertens Skaleneffekte in Marketing, Beschaffung und Produktion, die eine effiziente Allokation von Budgets auf die profitabelsten Marken ermöglichen. Diese Burggräben sorgen für relativ stabile Margenstrukturen und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen neue Marktteilnehmer, Nischenmarken und Handelsmarken.

Wettbewerbsumfeld

Pernod Ricard agiert in einem oligopolistisch geprägten globalen Spirituosenmarkt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen internationale Konzerne wie Diageo, Brown-Forman, Campari Group, Beam Suntory (Teil eines japanischen Konzerns) und Remy Cointreau. Daneben existiert eine Vielzahl regionaler und lokaler Anbieter, insbesondere im Bier-, Wein- und Craft-Spirituosen-Segment. Der Wettbewerb konzentriert sich auf Markenführung, Portfolio-Breite, Innovationsgeschwindigkeit, Präsenz im Handel und Zugang zu wachstumsstarken Absatzkanälen wie E-Commerce und Premium-Gastronomie. In vielen Märkten ist der Handel hochkonzentriert, was eine professionelle Konditionenpolitik, starke Category-Management-Kompetenz und enge Zusammenarbeit mit Key Accounts verlangt. Gleichzeitig werden in mehreren Kategorien, etwa Gin, Rum und Tequila-ähnlichen Produkten, Nischen- und Craft-Marken sichtbar, die mit Authentizität und regionaler Herkunft um Marktanteile ringen. Pernod Ricard reagiert darauf mit gezielten Akquisitionen, Minderheitsbeteiligungen und eigenen Innovationsformaten.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Pernod Ricard steht traditionell für eine Mischung aus familiennaher Prägung und börsennotierter Governance-Struktur. Die Konzernführung verfolgt eine Strategie, die auf nachhaltiger Steigerung des Markenwerts, kontinuierlicher Portfolio-Optimierung und striktem Kostenmanagement basiert. Kernelemente sind: selektive Investitionen in Marketing, Fokussierung auf global skalierbare Marken, starke Positionierung im Premium- und Prestige-Segment, geografische Diversifikation sowie disziplinierte Kapitalallokation. Der Fokus liegt verstärkt auf datenbasierter Entscheidungsfindung, Digitalisierung von Vertrieb und Marketing sowie stärkerer Nutzung von Direct-to-Consumer-Kanälen, soweit regulatorisch zulässig. Im Bereich Governance setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern, klarer Trennung von Kontroll- und Leitungsfunktionen sowie Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen in der Vorstandsvergütung. Für konservative Anleger sind vor allem die Stabilität der Führung, Kontinuität der Strategie und die klare Fokussierung auf Cashflow-Generierung von Bedeutung.

Branchen- und Regionenanalyse

Die globale Spirituosenbranche gehört zur defensiven Konsumgüterindustrie mit vergleichsweise geringer Nachfrageelastizität gegenüber Konjunkturschwankungen, jedoch hoher Sensibilität für Regulierung, Steuern und gesellschaftliche Trends. In reifen Märkten Europas und Nordamerikas herrscht weitgehend Sättigung, allerdings findet innerhalb der Kategorien eine spürbare Verschiebung zu Premium- und Super-Premium-Produkten statt. Wachstum entsteht vor allem durch Trading-up, Innovationen, neue Konsumanlässe und den Ausbau von E-Commerce. In Schwellenländern, insbesondere in Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, liegt das Wachstumspotenzial stärker in steigenden verfügbaren Einkommen, wachsendem urbanen Mittelstand und zunehmender Nachfrage nach internationalen Marken. Gleichzeitig ist das regulatorische Umfeld in vielen Ländern volatil: Alkoholsteuern, Werbeeinschränkungen, Vertriebsbegrenzungen und Gesundheitskampagnen können Nachfrage und Margen beeinflussen. Reisetail und Duty-Free sind zyklischer, korrelieren mit globaler Mobilität und Tourismus und haben in Krisenzeiten höhere Schwankungen gezeigt, bieten langfristig aber eine attraktive Plattform zur Inszenierung von Premiumprodukten. Aus regionaler Sicht ist Pernod Ricard breit aufgestellt, jedoch in mehreren Kernmärkten wie Europa, Nordamerika und China in besonderem Maße exponiert.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Pernod Ricard ist der hohe Anteil historisch gewachsener, regional verankerter Marken mit Herkunftsschutz und starkem kulturellen Bezug. Dies schafft Differenzierung, aber auch Verpflichtungen gegenüber lokalen Gemeinschaften und Lieferanten. ESG-Themen haben hohe Relevanz: Wasserverbrauch in der Produktion, Landwirtschaft in sensiblen Regionen, Verpackungsmaterial, CO2-Emissionen der Lieferkette und die gesellschaftliche Debatte um Alkoholmissbrauch. Der Konzern hat Programme zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und zur Sensibilisierung für verantwortungsbewussten Konsum aufgebaut. Für institutionelle und konservative Investoren spielt außerdem die Risikoabwägung in Bezug auf regulatorische Entwicklungen, Gesundheitsdebatten und mögliche Reputationsrisiken durch unangemessene Vermarktung eine zunehmend wichtige Rolle. Die Fähigkeit des Konzerns, diese Themen proaktiv zu adressieren, beeinflusst mittel- bis langfristig seine Bewertungsprämien am Kapitalmarkt.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Pernod Ricard mehrere strukturelle Chancen. Erstens das stabile Nachfrageprofil im Bereich alkoholischer Getränke, insbesondere bei etablierten Premium-Marken, die in vielen Märkten tief in Konsumgewohnheiten und gesellschaftlichen Anlässen verankert sind. Zweitens die ausgeprägten Burggräben in Form von Markenstärke, Herkunftsschutz, langjährigen Lieferketten und Skaleneffekten, die Markteintrittsbarrieren hoch halten und Preissetzungsmacht unterstützen. Drittens die geografische Diversifikation mit signifikanter Präsenz in reifen Märkten sowie in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Asien, die langfristig höhere Volumina und Premiumisierungspotenzial versprechen. Viertens die fortgesetzte Fokussierung des Managements auf Premiumisierung, Effizienzprogramme und Cashflow-Generierung, die zu einer insgesamt robusten operativen Resilienz beitragen können. Dem stehen jedoch mehrere Risiken gegenüber: Strenge und sich verändernde Regulierung, etwa durch höhere Alkoholsteuern, Werbeverbote, Verpackungsvorschriften oder Mindestpreisregeln, kann das Geschäftsmodell in einzelnen Märkten beeinträchtigen. Gesellschaftlicher Druck in Bezug auf Gesundheit, Alkoholmissbrauch und Nachhaltigkeit kann die Lizenz zum Operieren in bestimmten Kanälen oder Zielgruppen einschränken. Währungs- und Länderrisiken resultieren aus der globalen Präsenz und können Ergebnisse bei starken Wechselkursbewegungen belasten. Zudem besteht Wettbewerb durch große internationale Konkurrenten und agile Nischenmarken, die Marktanteile in wachstumsstarken Segmenten und bei jüngeren Konsumenten angreifen. Zyklische Rückgänge im Reiseverkehr wirken sich unmittelbar auf den Travel-Retail-Kanal aus. Für vorsichtige Investoren bedeutet dies: Pernod Ricard vereint relativ stabile, markengetriebene Cashflows mit strukturellen ESG-, Regulierungs- und Konsumtrends, deren Entwicklung sorgfältig beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine konkrete Handelsempfehlung abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 18,47 Mrd. €
Aktienanzahl 250,24 Mio.
Streubesitz 20,85%
Währung EUR
Land Frankreich
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+79,15% Weitere
+20,85% Streubesitz

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  • Die Diskussion konzentriert sich auf rückläufige Umsätze in China und den USA, Auswirkungen von US‑Zöllen und Produktionsstörungen (z. B. Indien), wobei der Vorstand das Geschäftsjahr 2026 als Übergangsjahr bezeichnet und das Unternehmen Margenstabilität teils durch ein Effizienzprogramm erzielt hat.
  • Teilnehmer weisen auf finanzielle Risiken hin, namentlich eine hohe Pay‑Out‑Ratio auf den Free Cash Flow, großen Refinanzierungsbedarf mit zahlreichen anstehenden Anleihefälligkeiten sowie zusätzliche Belastungen durch französische Quellen‑ und Finanztransaktionssteuern.
  • Die Meinungen zur Anlage reichen von vorsichtigen, gestaffelten Käufen als Turnaroundspekulation (Unterstützungen bei ca. 80/70/60 € genannt) über Warnungen vor dem „fallenden Messer“ bis hin zu Vergleichen mit Konkurrenten wie Diageo und Campari; einige Nutzer haben bereits kleine Positionen aufgebaut oder aufgestockt.
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fischkapaun
Campari
Na super, dass mit Campari wusste ich noch nicht - hoffentlich geht das nicht schlecht aus , na ja meine Position ist klein aber ärgerlich wärs trotzdem. Was haltet ihr denn im Moment von Brown Foreman (Jack Daniels) sind ja auch gut abgetaucht, aber im Moment auch noch ein fallendes Messer.
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CAPM-Analyst
@fischkapaun
Die Frage ist eben immer, wann eine Trendwende kommt. Und ins fallende Messer greift niemand gerne. Man muss aber auch überlegen, sind die Probleme schon behoben oder die Absatzmärkte schon wieder freundlich? Eher (noch) nicht. Natürlich führt mittelfristig nichts an zumindest Diageo und Pernod, den Platzhirschen, vorbei. Während Diageo höhere Impact-Kosten aufgrund der (wenigstens reduzierten) Zollthematik in den USA belasten, erwischt es Pernod stärker durch die wegbrechende China/Asien-Nachfrage. Pernod zahlt auch schon über 100% Pay-Out Ratio auf den FCF und muss die nächsten Jahre deutlich mehr Anleihe-Volumen refinanzieren, während auch bei Diageo die Gesamtverschuldung negativ ins Auge fällt. Viele setzen ohnehin nur auf die boomenden Branchen, und so lange die laufen, hat es die *Low-Beta-Branche* zusätzlich schwer. Bei Campari bin ich skeptischer, so lange die jüngsten Vorkommnisse nicht restlos aufgeklärt sind, https://www.capital.de/geld-versicherungen/campari-aktien-rauschen-nach-beschlagnahmung-durch-finanzpolizei-ab-36183546.html obwohl es wohl schon zielführende Gespräche mit dem italienischen Fiskus gibt. https://www.reuters.com/business/campari-shares-up-after-reuters-report-main-investor-nearing-400-mln-euro-tax-2025-12-10/
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier) Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
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fischkapaun
Pernod
Erstmal meinen beiden vorherigen "Schreibern" vielen Dank für die informativen Beiträge. Ich habe Pernod auch schon seit längerem auf der Watch- habe mich aber im letzten halben Jahr erstmal für Diageo (mir gefällt das große Whiskysegment und die Guinness Brauerei ) sowie eine etwas kleinere Position Davide Campari entschieden. Beide sind 10-20 % in den Miesen. Da ich aber gerne etwas streue werde ich definitiv auch Pernod kaufen , es sieht aber tatsächlich so aus als könnte sie noch auf 70 oder sogar tiefer rutschen .... Bei den Tabakwerten hat es sich auch gelohnt rechtzeitig (2020-2022) einzusteigen als keiner die wollte - 2 Jahre Geduld dann kann man wohl nicht viel falsch machen. Allen Viel Glück !
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CAPM-Analyst
@Pendulum
Ergänzung dazu: Am kommenden Montag (24.11.2025) ist der Ex-Tag zur Dividende von Pernod, der Kurs also rein technisch nochmals um 2,35 € (zweite Jahresausschüttung) niedriger. Ein interessanter Kurs. Leider waren die jüngsten Zahlen wieder nicht sonderlich berauschend, mit weiteren Umsatzrückgängen vor allem in USA und China, auch Indien als mögliches zukünftiges Zugpferd bleibt vorerst blass. Und der CEO selbst bezeichnet auch das Geschäftsjahr 2026 als Übergangsjahr mit weiteren möglichen Umsatzrückgängen: https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/PERNOD-RICARD-4681/finanzen/ Fundamental hat sich das Bild allerdings meiner Meinung nach etwas gebessert, was die Multiples und Kennzahlen angeht. Die allgemeine Margenstabilität wurde allerdings auch mit einem bereits erfolgten 900Mio € Effizienzprogramm *erkauft*. Die jüngst erfolgreich platzierten Anleihen über 500 Mio € und 1,2 Mrd € zeigen auch den strukturellen Refinanzierungsbedarf, immerhin wird in den nächsten 5 Jahren nahezu die Hälfte des ausstehenden Anleihevolumens fällig (ca. 6.3 Mrd €). Französische Quellensteuer auf die Dividende und französische Finanztransaktionssteuer von 0,4% bei Kauf on top schmecken auch nicht jedem. Und während beim auch gefallenen Konkurrenten Diageo mit Sir *drastic* Dave Lewis als neuem CEO ein frischer Wind weht, muss bei Pernod trotz Personal-Rochaden weiter mit den Eigenheiten des Einflusses der franz. Familie Pernod/Ricard gerechnet werden. Trotz des sehr schlechten Chartbildes vielleicht trotzem die Zeit für eine erste kleine Tranche.
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier) Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
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Pendulum
strategische Turnaroundspekulation für 2026 ff
Kurs aktuell bei 78,00 Euro ! Die nächsten großen Unterstützungszonen liegen erst bei 70 Euro und danach bei 60 Euro Insgesamt bietet es sich an, unter der 80 Euro Marke sukzessive Material einzusammeln. Dies ist eine strategische Turnaroundspekulation mit einem Zeithorizont von mindestens 18 Monaten
Deutschland schafft sich selbst ab. Traurig aber wahr.
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Ballard2025
2.Tranche gekauft
Nachdem ich nun 15% im Minus binm 2. Tranche nachgelegt,.............schaun mer mal. Der Sektor ist momentan einfach "ungeil" sprich nicht spezielle Probleme bei Pernond
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Lesanto
2.Postion aufgebaut
zu 96,88... Falls es wirklich unter 90 geht wird nochmal zugekauft. Diageo zu 25,77 auch ein paar direkt dazu.
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Lesanto
Pernod
https://www.just-drinks.com/news/pernod-ricard-buys-inverroche/ Pernod Ricard kauft Rest des südafrikanischen Gin-Geschäfts Inverroche
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Lesanto
Erste Stücke
Soeben für 98.50 eingesammelt....
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Pendulum
unter 100 € ein antizyklischer Kauf
Wer etwas Zeit mit bringt, kann hier m.M.n. nicht allzu viel falsch machen. Bei Betrachtung eines Langfristchartes scheinen Kurse von 90 € oder 80 € durchaus noch im Bereich des möglichen. Die Zeit für aggressives Bottom-Fishing ist gekommen. Zeithorizont 2026, ff.
Deutschland schafft sich selbst ab. Traurig aber wahr.
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Häufig gestellte Fragen zur Pernod Ricard Aktie und zum Pernod Ricard Kurs

Der aktuelle Kurs der Pernod Ricard Aktie liegt bei 75,36 €.

Für 1.000€ kann man sich 13,27 Pernod Ricard Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Pernod Ricard Aktie lautet PDRDF.

Die 1 Monats-Performance der Pernod Ricard Aktie beträgt aktuell -2,74%.

Die 1 Jahres-Performance der Pernod Ricard Aktie beträgt aktuell -27,64%.

Der Aktienkurs der Pernod Ricard Aktie liegt aktuell bei 75,36 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,74% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Pernod Ricard eine Wertentwicklung von -11,82% aus und über 6 Monate sind es -18,90%.

Das 52-Wochen-Hoch der Pernod Ricard Aktie liegt bei 113,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Pernod Ricard Aktie liegt bei 71,34 €.

Das Allzeithoch von Pernod Ricard liegt bei 217,80 €.

Das Allzeittief von Pernod Ricard liegt bei 56,38 €.

Die Volatilität der Pernod Ricard Aktie liegt derzeit bei 22,04%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Pernod Ricard in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 104,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +40,19%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 104,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +40,19%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Pernod Ricard Kursziel beträgt 104,67 €. Das ist +40,19% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Pernod Ricard 3 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Pernod Ricard Kursziel beträgt 104,67 €. Das ist +40,19% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Pernod Ricard 3 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 104,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +40,19%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Pernod Ricard Aktie bei 104,67 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Pernod Ricard Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 18,47 Mrd. €

Insgesamt sind 252,1 Mio Pernod Ricard Aktien im Umlauf.

Am 15.01.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 15.01.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Pernod Ricard bei 49%. Erfahre hier mehr

Pernod Ricard hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Das KGV der Pernod Ricard Aktie beträgt 13,23.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von Pernod Ricard betrug 10,96 Mrd €.

Ja, Pernod Ricard zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 24.11.2025 eine Dividende in Höhe von 2,35 € gezahlt.

Zuletzt hat Pernod Ricard am 24.11.2025 eine Dividende in Höhe von 2,35 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,15%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Pernod Ricard wurde am 24.11.2025 in Höhe von 2,35 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,15%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 24.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,35 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.