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Metabox will HV auf Anfang Oktober terminieren
Hildesheim (vwd) - Die Metabox AG, Hildesheim, will ihre Hauptversammlung
(HV) möglichst rasch in die Wege leiten. "Wir gehen davon aus, dass das
Aktionärstreffen Anfang Oktober stattfinden kann", sagte
Unternehmenssprecherin Melanie Hoffmann am Mittwoch zu vwd. Allerdings könnten
die Einladungen erst verschickt werden, wenn das Testat für den
Geschäftsbericht vorliegt. "Darauf warten wir jeden Tag", sagte sie. Über die
Tagesordnungs-Punkte der HV konnte sie noch keine Auskunft geben. Ein privater
Investor hatte am Vortag mit einem Darlehen über zwei Mio DEM die Liquidität
des Unternehmens bis zur Hauptversammlung sicher gestellt.
Als Sicherheit für das Darlehen würden unter anderem bei Metabox liegende
Filmrechte gegeben, sagte die Sprecherin. Der am Vortag abberufene frühere
Personalvorstand Michael Heckeroth sagte dagegen zu vwd, dass diese
Sicherheiten möglicherweise nicht vorhanden seien. Zu seiner Abberufung sagte
er, er habe am Dienstag vom Aufsichtsratsvorsitzenden Siegfried Fleischer zwei
Schriftsstücke - die Einwilligung in den Rücktritt sowie seine Abberufung -
vorgelegt bekommen. Beide habe er aber nicht unterschreiben wollen, beim
Verlassen seines Büros sei er mit Fleischer in ein "Handgemenge" geraten.
Seinen "Rausschmiss" sehe er in persönlichen Spannungen mit dem
Insolvenzverwalter Michael Graaff sowie mit Vorstand Stefan Domeyer begründet.
Metabox selbst hatte die Abberufung zwar nicht direkt begründet, aber
"angemerkt", dass Heckeroth "und andere Dritte" in jüngster Zeit nicht befugt
gewesen seien, öffentliche Stellungnahmen zur Beschlussfassung des
Hildesheimer Amtsgerichts abzugeben sowie über Interna aus der Sammelaktion
der Aktionärsgemeinschaft zu berichten, die ursprünglich die benötigten zwei
Mio DEM hatte zusammen tragen wollen.
Die Unternehmenssprecherin bestätigte, dass Heckeroth zwei Schriftstücke
vorgelegt worden seien, wobei es sich bei dem einen um eine "goldene Brücke
für einen freiwilligen Rücktritt" und bei dem anderen um die Abberufung durch
den Aufsichtsrat handelte. "Generell haben wir etwas gegen Schlammschlachten
in der Öffentlichkeit", fügte sie hinzu.
+++ Michael Brendel
vwd/29.8.2001/mbr/sei
Metabox will HV auf Anfang Oktober terminieren
Hildesheim (vwd) - Die Metabox AG, Hildesheim, will ihre Hauptversammlung
(HV) möglichst rasch in die Wege leiten. "Wir gehen davon aus, dass das
Aktionärstreffen Anfang Oktober stattfinden kann", sagte
Unternehmenssprecherin Melanie Hoffmann am Mittwoch zu vwd. Allerdings könnten
die Einladungen erst verschickt werden, wenn das Testat für den
Geschäftsbericht vorliegt. "Darauf warten wir jeden Tag", sagte sie. Über die
Tagesordnungs-Punkte der HV konnte sie noch keine Auskunft geben. Ein privater
Investor hatte am Vortag mit einem Darlehen über zwei Mio DEM die Liquidität
des Unternehmens bis zur Hauptversammlung sicher gestellt.
Als Sicherheit für das Darlehen würden unter anderem bei Metabox liegende
Filmrechte gegeben, sagte die Sprecherin. Der am Vortag abberufene frühere
Personalvorstand Michael Heckeroth sagte dagegen zu vwd, dass diese
Sicherheiten möglicherweise nicht vorhanden seien. Zu seiner Abberufung sagte
er, er habe am Dienstag vom Aufsichtsratsvorsitzenden Siegfried Fleischer zwei
Schriftsstücke - die Einwilligung in den Rücktritt sowie seine Abberufung -
vorgelegt bekommen. Beide habe er aber nicht unterschreiben wollen, beim
Verlassen seines Büros sei er mit Fleischer in ein "Handgemenge" geraten.
Seinen "Rausschmiss" sehe er in persönlichen Spannungen mit dem
Insolvenzverwalter Michael Graaff sowie mit Vorstand Stefan Domeyer begründet.
Metabox selbst hatte die Abberufung zwar nicht direkt begründet, aber
"angemerkt", dass Heckeroth "und andere Dritte" in jüngster Zeit nicht befugt
gewesen seien, öffentliche Stellungnahmen zur Beschlussfassung des
Hildesheimer Amtsgerichts abzugeben sowie über Interna aus der Sammelaktion
der Aktionärsgemeinschaft zu berichten, die ursprünglich die benötigten zwei
Mio DEM hatte zusammen tragen wollen.
Die Unternehmenssprecherin bestätigte, dass Heckeroth zwei Schriftstücke
vorgelegt worden seien, wobei es sich bei dem einen um eine "goldene Brücke
für einen freiwilligen Rücktritt" und bei dem anderen um die Abberufung durch
den Aufsichtsrat handelte. "Generell haben wir etwas gegen Schlammschlachten
in der Öffentlichkeit", fügte sie hinzu.
+++ Michael Brendel
vwd/29.8.2001/mbr/sei
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