Schaeffler könnte bis 2022 schuldenfrei und der reichste Mann der Welt sein, glaubt ihr das er sich nicht um die Firma die sein Vataer aufgebaut hat kümmern würde??? Was würdet ihr tun wenn Geld keine Rolle mehr spielt. Welche andere Firma hat so viele Sicherheiten hinten dran, oder gleich wie hier eine andere Firma Conti. Klar, aber lest den Artikel, könnte echt schlechter sein :-)
www.fool.de/2016/08/18/...-schaeffler-warum-eigentlich-nicht/
Heute gehört der Familien-Holding 46 % von Conti und 75,1 % an der Schaeffler AG (WKN:SHA015). Das macht aktuell zusammen (Schluss 12.8.) etwa 25 Mrd. Euro, wovon 7 Mrd. auf Schaeffler-Stammaktien entfallen, soweit wir diese mit den börsennotierten stimmrechtslosen Vorzügen gleichsetzen.
Abzuziehen sind die Schulden der Holding, die sich seit der Platzierung von 94,4 Mio. Aktien im April noch auf etwa 2,5 Mrd. belaufen. Bei einem Dollarkurs von 1,11 komme ich so auf 25 Mrd. Dollar Vermögen. Schätzungsweise haben die Forbes-Leute für die Marktkapitalisierung von Schaeffler nur die Vorzüge betrachtet, was die Differenz von 5 Mrd. ziemlich genau erklären würde.
Eine Chance, die Nummer 1 zu werden, hat der Doppel-Aufsichtsrat, wenn er über die kommenden Jahre 150 % zulegt – dann hätte er 62,5 Mrd. Dollar auf der hohen Kante.
So könnte es mit der Spitzenposition klappen
Praktischerweise entsprechen die Schaeffler-Dividenden derzeit etwa dem Zinsaufwand der Holding, weshalb die Conti-Dividenden für die Tilgung eingesetzt werden können. Wenn im November 2022 die letzte Anleihe ausläuft, ist die Holding voraussichtlich schuldenfrei, sodass wir uns ganz auf den Wert der Aktienpakete fokussieren können.
Trotz ordentlicher Geschäftsentwicklung liegen die aktuellen Kurse jeweils ein gutes Stück unter den Höchstständen. Schon unter normalen Umständen wäre ein Zuwachs von 100 % bis zum Jahr 2020 nicht illusorisch, denn das würde einen durchaus üblichen Zuwachs von 20 % über 4 Jahre bedeuten — Aktionäre von Berkshire Hathaway kennen fast nichts anderes.
Um noch eine Schippe draufzulegen, muss allerdings noch mehr passieren. Helfen würde möglicherweise eine Euroaufwertung oder ein erneuter hochriskanter Deal mit viel billigem Fremdkapital.
Vor allem Continental hat aber auch gezeigt, dass eine Kurs-Vervielfachung in kurzer Zeit möglich ist. Die Hannoveraner haben über die letzten Jahre massiv in ihre IT- und Elektronik-Kompetenz investiert. Beispielsweise mit der Silicon-Valley-Tochter Continental ITS entwickelt der Konzern eine digitale Plattform für das intelligente Verkehrsmanagement.
Sollte sich abzeichnen, dass sich so etwas als weltweiter Standard etabliert und Google-artige Geldzuflüsse generiert, könnte der Conti-Kurs in die Höhe schießen. Diverse Konzern-Technologien haben ebenfalls das Potenzial, dem Konzern einen Schub zu verleihen.
Fazit
Die Chance ist da, aber es wäre übertrieben zu behaupten, dass der Weg zum reichsten Mann der Welt für Georg Schaeffler vorgezeichnet wäre. Ob die beiden Holding-Beteiligungen sich wirklich so gut schlagen werden wie im obigen Szenario dargestellt, ist längst nicht ausgemacht. Außerdem ist damit zu rechnen, dass andere Superreiche sich noch besser entwickeln oder – was wir unbedingt hoffen – dass Warren Buffett noch viele gute Jahre bevorstehen.