URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,417035,00.html
Software
Aufsichtsratschef Plattner spricht von SAP-Verkauf
Der Gründer, Großaktionär und Aufsichtsratsvorsitzende von Europas führendem Softwarekonzern SAP, Hasso Plattner, hat eine Fusion oder einen Verkauf des Unternehmens als mögliche Option bezeichnet. Einzig mögliche Partner: IBM, Microsoft und Google.
Orlando - Sollte ein interessantes Angebot eintreffen, wolle der Konzern sein Votum einzig vom wirtschaftlichen Sinn eines solchen Deals abhängig machen, nicht von Sentimentalitäten, sagte Plattner der "Financial Times Deutschland" (FTD). Da müsse man emotionsfrei sein, sagte Plattner.
![]() |
| DPASAP-Zentrale in Walldorf: "Da muss man emotionsfrei sein" |
Bei möglichen Fusionskandidaten oder Käufern von SAP denkt Plattner in den ganz großen Maßstäben: Infrage kämen nur IBM, Microsoft und Google. "Mehr sehe ich nicht", sagte Plattner. Der Aufsichtsratsvorsitzende stellte jedoch klar, dass sich derzeit zwischen keinem dieser Unternehmen und SAP eine Anbahnung abzeichnet.
IBM ist Technologie- und Beratungspartner von SAP. Angesprochen auf ein mögliches Fusionsszenario mit IBM meinte Plattner, er wolle kein Gerücht erfinden, denn es gebe keine Gespräche. "Ich will aber auch nicht sagen, dass ich die so wenig mag, dass ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann", sagte Plattner.
ank/dpa-AFX© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
<!-- KontextKasten: Kein Inhalt -->< script type=text/javascript><!--OAS_RICH('x70'); // -->< /script><!-- www.spiegel.de/druckansicht/artikel@x70 --><!-- ##SPONTAG: LAYER## -->
