Es wurde wohl eine neue Kreditlinie von 30m€ aufgenommen aus der 9m€ zur Refinanzierung alter Kredite genutzt wurden.
Somit sollte man ca. 55m€ cash gehabt haben.
Aus der Kapitalerhöhungen kommen 46m€.
Macht unterm Strich 101m€.
Davon gehen 60m€ in Kontron.
Bleiben also 41m€.
Die Raiffeisen Informatik hat 2015 36m€ Ergebnis gehabt. Wenn das Drittkundengeschäft 10% Umsatz macht, könnte man linear 10% des Gewinnes zu Buche legen.
These:
Die Raiffeisen Informatik hat ein Intresse das Drittkundengeschäft abzugeben um im Täglichen Business die Komplexität zu reduzieren.
Daher könnte das Intresse an einer Veräußerung des Drittkundengeschäft ehr
a) in der Verschlankung der eigenen Strukturen liegen
b) in der Sicherstellung das die Drittkundengeschäft weiter guten Service erhalten (da diese unter Umständen auch Kunden der Raiffeisenbank sind)
Daher die These das ein erreichen des maximalen Verkaufserlöses nicht im Vordergrund stand.
Vermutlich war das Drittkundengeschäft auch nicht Wahnsinnig profitabel und man selbst einfach zu klein.
Rechen wir einen KGV von 12 auf 3.6m€ wäre das ein Kaufpreis von 43m€.
Bleibt also theoretisch ein Lücke von 2m€ + Cash für die laufende Geschäftstätigkeit von 15-20m€.
Ich denke das S&T in seiner heutigen Verfassung und seinen Aussichten ohne Probleme einen Kredit über 20m€ bekommt.
Is jetzt nur grob Überschlagen. S&T hat doch auch kürzlich seine PC Fertigung abgestoßen, da werden ja auch noch n paar Euro geflossen sein, oder?
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