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lieferverzögerungen --> lageraufbau --> anstieg working capital (lagerbestand H1_2022: +58mio) --> negativer operativer cashflow (H1_2022: -71mio), Halbjahresbericht 2022, S. 11
aber: der aktienmarkt hat damit gerechnet ("wusste bescheid")
https://docs.publicnow.com/...9AED41A9CC9179C2614A92D6CF5BC8FFB477E09
- nettogewinn: +23,0% auf 12,8mio
- umsatzwachstum: +10,0% auf 660,7mio
- auftragseingang (838mio) übersteigt umsätze um 27%
- guidance 2022 bekräftigt: org. umsatzwachstum +12% auf 1.500mio
Larsinhon #10436 "...Kann mir jemand die Gründe nennen , warum die Aktie auf Vorvor Tages Niveau fällt obwohl die Zahlen doch gar nicht schlecht waren.."
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Gestern zog der Kurs direkt vor den Zahlen nachrichtenlos an, weil eben Zocker eine kleine Wette machten auf besser als gedachte Gewinne bei den Hj.Zahlen. Das kam nicht. Also geben die Zocker ihre Posi schnell wieder ab. Solche Zock-Hüpfer sieht man ja oft direkt vor Zahlenverkündungen
Wichtiger als der Umsatz ist der Gewinn. Was nützt ein Umsatz der zwar etwas über den Erwartungen liegt, wenn parallel die Margen so einknicken, daß eben der Gewinn dann unter den Erwartungen des Marktes liegt.
https://www.ariva.de/news/kontron-steigert-umsatz-und-gewinn-10267944 "....Der österreichische IT-Dienstleister Kontron (früher S&T) hat dank einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten deutlich mehr umgesetzt und verdient. Trotz der weiter knappen Vorprodukte infolge der Probleme in den Lieferketten zog der Umsatz im ersten Halbjahr um zehn Prozent auf fast 661 Millionen Euro an, wie das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Linz mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um sieben Prozent auf knapp 63 Millionen Euro zu. Der Umsatz lag damit etwas über den Analystenerwartungen und das operative Ergebnis etwas !! darunter..!! ."
Kontron leidet eben unter erhöhten Kosten auf Seiten den Beschaffung/Produktion und kann diese nicht 1 zu 1 an die Kunden weitergeben. Entsprechend springt man auch nicht euphorisch aus der Kurs-Range der letzten Wochen. Letztendlich bleibt die spekulative Frage, ob man dieses nicht so erfreuliche Bild bei der Marge das übrige Jahr weiter so sieht und zu welchem Preis man die abzugebenden Konzernsparte verkaufen kann, d.h. wie weit es jenseits der 500 Mio liegen wird.
| Aktueller Kurs: 14,52 | Kursziel | Potenzial | Heute |
| Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank | 27,00 | 86,0% | 13:31 |
| Warburg Research | 26,50 | 82,5% | 13:26 |
| Jefferies & Company Inc. | 27,00 | 86,0% | 12:51 |
Ach ja, das sind doch diese gewürfelten Kursziele, die in den letzten Jahren immer völlig nutzlos geflötet wurden von der unseriösen Berufsgruppe der Analysten, die empirisch belegt ahnungslos rumstümpert (oder die zu bewertenden Unternehmen parallel noch als gute Geschäftskunden haben und mit Gefälligkeits-KZ entsprechend regelmäßig bedenken, um weiter am Fressnapf zu sitzen, egal was man eigentlich wirklich über das Unternehmen denkt) und wo diese i.d.R. überhöhten Kurs-Ziele nie erreicht wurden in den letzten Jahren und stattdessen sich der Kurs fast nun halbierte und wo diese Analysten-Nieten nie die Größe hatten ihre kompletten Fehleinschätzungen der Vergangenheit auch mal später einzuräumen und wo wohl nur Leute mit kompletter Lernresistenz noch immer glauben Analysten hätten irgendeinen Mehrwert.
Hoffentlich gibt es keine Rockzipfelsucher mehr, die noch immer glauben Analysten wären relevant für die eigene Investmententscheidung als Kleinanleger. Wer rational denkt und die Lehren aus den empirischen Auswertungen zieht, dem kann weiterhin egal sein was die Würfel-Truppe bestätigen oder sonstwie absondern. Somit interessiert mich ein KZ von denen soviel wie ein Sack Reis in China. Hier muß man selber stets mit eigener Gehirnmasse recherchieren und die makroökonomischen Variablen berücksichtigen, die letztendlich stark den Kurs mitbewegen. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Und natürlich kann es hier auch wieder weiter steigende Kurse geben. Nur sollte man eben nicht blind glauben die KZ der Analysten werden erreicht und dann am Ende u.U. wieder versäumen die Gewinne mitzunehmen, wenn der reale Börsenwind wieder nach Süden dreht, der Analysten-Schwarm aber noch immer stur auf Wolke 7 sitzt.
... ist keineswegs "unserios"; wer die branche kennt, weiß, dass die analysten von den banken, in deren auftrag sie "studien" und "updates" über aktienanlagen erstellen, angehalten sind, auch "kursziele" für aktien zu stellen, weil es die anlegerschaft wünscht (!) und die banken sich von den leicht vermittelbaren aktien-"kurszielen" mehr eigenen gechäftsumsatz versprechen
lt. Bloomberg liegt das durchschnittliche Kontron-"kursziel" von sechs analysten bei 27,14, https://www.boerse-express.com/boerse/analysen/...-ag-zregmkzon-17996
... mit dem DCF-modell, nach dem von vielen analysten die "kursziele" (barwert künftiger zahlungsströme) geschätzt und errechnet werden (ich fürchte, du bist dazu mangels notwendiger vorkenntnisse methodisch nicht in der lage)
... sollte zunachst seine eigenen "kursziele" streichen, weil sie auch nur "gewürfelt" sind; dann sollte er sich die schätzungsänderungen der analysten beim nettogewinn und umsatz der KONTRON AG für das laufende kalenderjahr ansehen, soweit sie schon veröffentlicht sind auf https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/KONTRON-AG-5451138/reviews/:
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| 21 | 6.749 | S&T/Kontron mit Foxconn (vorm. Quanmax AG) | jocyx | Homeopath | 26.01.26 15:22 | |
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