Der Baukonzern Hochtief rechnet damit, dass sein Großaktionär RWE seine zum Verkauf stehende Beteiligung von rund 66 Prozent an einen Finanzinvestor abgeben wird.
Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel sagte der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), eine Übernahme durch einen anderen Baukonzern ergebe keinen Sinn. Ein Verkauf der Anteile über die Börse sei nicht vorstellbar. RWE habe fest zugesagt, sich nicht an einer Lösung zu beteiligen, die zur Zerschlagung von Hochtief führen würde. "Herr Kuhnt, der Vorstandschef von RWE, und ich haben in dieser Frage sehr engen Kontakt", sagte Keitel der SZ.
Zuletzt hatte es Gerüchte über eine Allianz mit dem schwedischen Konzern Skanska gegeben. Hier werde dem Konzern "vieles angedichtet". Keitel sehe keine Konstellation, in der eine Übernahme durch einen anderen Baukonzern Sinn für Hochtief machen würde.
"Dividendendenfähiges Ergebnis"
Trotz der hohen Verluste im ersten Halbjahr 2001 habe Hochtief durch Kosteneinsparungen ein "dividendenfähiges Ergebnis" erwirtschaftet. Dabei seien die Erträge auf den ausländischen Märkten durch Fehlbeträge im deutschen Hochbaugeschäft fast aufgezehrt worden. Für 2002 kündigte Keitel eine deutliche Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich Construction an, in dem der Konzern sein inländisches Hoch- und Tiefbaugeschäft gebündelt hat. Der Hochbau werde auch künftig zum Kerngeschäft des Konzerns gehören.
Hochtief lässt Finger von deutscher Konkurrenz
Hochtief erwirtschaftet den Großteil seines Umsatzes und Ertrages mittlerweile mit seinen Töchtern Turner Corp (Nordamerika) und Leighton Holdings (Asien/Australien). In Deutschland leidet Hochtief im klassischen Hochbaugeschäft unter der seit Jahren anhaltenden Flaute auf dem Baumarkt. Das Hochbaugeschäft werde aber auch langfristig noch zu Hochtief gehören, stellte Keitel klar. Er sei überzeugt, dass sich die Ertragssituation deutlich verbessere.
Auf die Frage ob Hochtief, den Konzentrationsprozess in der Branche aktiv mitgestalten wolle, sagte Keitel: "Ja, aber es geht nicht darum, dass wir deutsche Baukapazitäten kaufen, indem wir etwa bei einem Konkurrenten einstiegen." Das könne er sich nicht vorstellen.
ftd.de
Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel sagte der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), eine Übernahme durch einen anderen Baukonzern ergebe keinen Sinn. Ein Verkauf der Anteile über die Börse sei nicht vorstellbar. RWE habe fest zugesagt, sich nicht an einer Lösung zu beteiligen, die zur Zerschlagung von Hochtief führen würde. "Herr Kuhnt, der Vorstandschef von RWE, und ich haben in dieser Frage sehr engen Kontakt", sagte Keitel der SZ.
Zuletzt hatte es Gerüchte über eine Allianz mit dem schwedischen Konzern Skanska gegeben. Hier werde dem Konzern "vieles angedichtet". Keitel sehe keine Konstellation, in der eine Übernahme durch einen anderen Baukonzern Sinn für Hochtief machen würde.
"Dividendendenfähiges Ergebnis"
Trotz der hohen Verluste im ersten Halbjahr 2001 habe Hochtief durch Kosteneinsparungen ein "dividendenfähiges Ergebnis" erwirtschaftet. Dabei seien die Erträge auf den ausländischen Märkten durch Fehlbeträge im deutschen Hochbaugeschäft fast aufgezehrt worden. Für 2002 kündigte Keitel eine deutliche Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich Construction an, in dem der Konzern sein inländisches Hoch- und Tiefbaugeschäft gebündelt hat. Der Hochbau werde auch künftig zum Kerngeschäft des Konzerns gehören.
Hochtief lässt Finger von deutscher Konkurrenz
Hochtief erwirtschaftet den Großteil seines Umsatzes und Ertrages mittlerweile mit seinen Töchtern Turner Corp (Nordamerika) und Leighton Holdings (Asien/Australien). In Deutschland leidet Hochtief im klassischen Hochbaugeschäft unter der seit Jahren anhaltenden Flaute auf dem Baumarkt. Das Hochbaugeschäft werde aber auch langfristig noch zu Hochtief gehören, stellte Keitel klar. Er sei überzeugt, dass sich die Ertragssituation deutlich verbessere.
Auf die Frage ob Hochtief, den Konzentrationsprozess in der Branche aktiv mitgestalten wolle, sagte Keitel: "Ja, aber es geht nicht darum, dass wir deutsche Baukapazitäten kaufen, indem wir etwa bei einem Konkurrenten einstiegen." Das könne er sich nicht vorstellen.
ftd.de