Rupert Murdoch läßt Kirchs Medienimperium durchleuchten
Berater einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchleuchten nach Informationen der 'FAZ' (Freitagsausgabe) im Auftrag von Rupert Murdoch die Kirch-Gruppe. Eine solche Due Diligence dient in der Regel zur Festlegung der Preise im Fall eines Kaufs oder einer Zerschlagung. Die Prüfung soll schon in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Murdoch, der sich der Hilfe der Deutschen Bank versichert haben soll, hat vor allem am Bezahlsender Premiere World Interesse. Seine dort bestehende Verkaufsoption würde im Fall einer Insolvenz von Kirch ebenso wertlos wie die des Springer-Verlags bei dem Kirch-Unternehmen Pro Sieben Sat.1.
Auch das Springer-Paket von 40 Prozent, das Kirch an die Deutsche Bank verpfänden mußte, hätte Murdoch offenbar gerne. Die Vermarktungsrechte der Formel 1 wiederum will die Bank den dort engagierten Automobilherstellern unter Führung von Daimler-Chrysler sichern. Angeblich gibt es aber mehrere Interessenten für die verschiedenen Teile der Mediengruppe, ist zu hören. Offen sei das Schicksal der Kirch-Media, in dem das riesige Filmarchiv, das eigentlich rentable Kerngeschäft von Kirch, einsortiert ist. (as)
[ Freitag, 08.02.2002, 08:34 ]
Berater einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchleuchten nach Informationen der 'FAZ' (Freitagsausgabe) im Auftrag von Rupert Murdoch die Kirch-Gruppe. Eine solche Due Diligence dient in der Regel zur Festlegung der Preise im Fall eines Kaufs oder einer Zerschlagung. Die Prüfung soll schon in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Murdoch, der sich der Hilfe der Deutschen Bank versichert haben soll, hat vor allem am Bezahlsender Premiere World Interesse. Seine dort bestehende Verkaufsoption würde im Fall einer Insolvenz von Kirch ebenso wertlos wie die des Springer-Verlags bei dem Kirch-Unternehmen Pro Sieben Sat.1.
Auch das Springer-Paket von 40 Prozent, das Kirch an die Deutsche Bank verpfänden mußte, hätte Murdoch offenbar gerne. Die Vermarktungsrechte der Formel 1 wiederum will die Bank den dort engagierten Automobilherstellern unter Führung von Daimler-Chrysler sichern. Angeblich gibt es aber mehrere Interessenten für die verschiedenen Teile der Mediengruppe, ist zu hören. Offen sei das Schicksal der Kirch-Media, in dem das riesige Filmarchiv, das eigentlich rentable Kerngeschäft von Kirch, einsortiert ist. (as)
[ Freitag, 08.02.2002, 08:34 ]