Die Deutsche Bank
Sehe ich mir den Kurs meiner Hausbank an, so komme ich nicht um hin das bildlich mit dem Titel :
"Die Ankunft von Christiane F. am Bahnhof Zoo"
zu umschreiben.
Selten ist ein Kursverfall so fundamental begründet wie bei der Deutschen Bank. Eine Autobahn, auf der sich eine Baustelle befindet, wird für diesen Bereich gesperrt. Bei der Deutschen Bank stellt sich dagegen die Frage, welcher Geschäftsbereich keine Baustelle ist.
Die vorsorgliche Kapitalerhöhung wird die Löcher nur oberflächlich stopfen, weil in der Vergangenheit die Gewinne gerade durch die Löcher selbst erzeugt worden sind. Klageverfahren, Illigale Absprachen und fehlerhafte Bewertungen von Risiken sind in all den Jahren zuvor so gut wie immer durch die firmeninterne Revision hindurch geflutscht. Das hat die Mißstände in einem Maße akkumuliert, dass es jetzt ans Eingemachte der Anleger geht. Da ist die jüngste Kursentwicklung, die von einem deutlichen Anstieg vor dem freien Fall ausging, noch lange nicht an dem Ende der Fahnenstange angekommen. Es ist nicht alleine die Kursverwässerung der Kapitalerweiterung sondern die dramatischen Anpassungen der Gewinnerträge nach unten, die noch nicht berechnet worden sind und dem entsprechend noch nicht in die Kurse eingepreist werden konnten.
Da das grundsätzliche Geschäftsmodell der Deutschen Bank gesund ist, bestehen aber berechtigte Hoffnungen, dass der Kurs wieder nach oben dreht, bevor die Trümmer der Commerzbank erreicht werden.
Allerdings muss man sich darauf einrichten, dass reguläre Kurse über 30 Euro der Vergangenheit angehören, zumindest solange wie in der Geschäftstätigkeit keine deutlichen Verbesserungen erzeugt werden.
Der Chartlord
Sehe ich mir den Kurs meiner Hausbank an, so komme ich nicht um hin das bildlich mit dem Titel :
"Die Ankunft von Christiane F. am Bahnhof Zoo"
zu umschreiben.
Selten ist ein Kursverfall so fundamental begründet wie bei der Deutschen Bank. Eine Autobahn, auf der sich eine Baustelle befindet, wird für diesen Bereich gesperrt. Bei der Deutschen Bank stellt sich dagegen die Frage, welcher Geschäftsbereich keine Baustelle ist.
Die vorsorgliche Kapitalerhöhung wird die Löcher nur oberflächlich stopfen, weil in der Vergangenheit die Gewinne gerade durch die Löcher selbst erzeugt worden sind. Klageverfahren, Illigale Absprachen und fehlerhafte Bewertungen von Risiken sind in all den Jahren zuvor so gut wie immer durch die firmeninterne Revision hindurch geflutscht. Das hat die Mißstände in einem Maße akkumuliert, dass es jetzt ans Eingemachte der Anleger geht. Da ist die jüngste Kursentwicklung, die von einem deutlichen Anstieg vor dem freien Fall ausging, noch lange nicht an dem Ende der Fahnenstange angekommen. Es ist nicht alleine die Kursverwässerung der Kapitalerweiterung sondern die dramatischen Anpassungen der Gewinnerträge nach unten, die noch nicht berechnet worden sind und dem entsprechend noch nicht in die Kurse eingepreist werden konnten.
Da das grundsätzliche Geschäftsmodell der Deutschen Bank gesund ist, bestehen aber berechtigte Hoffnungen, dass der Kurs wieder nach oben dreht, bevor die Trümmer der Commerzbank erreicht werden.
Allerdings muss man sich darauf einrichten, dass reguläre Kurse über 30 Euro der Vergangenheit angehören, zumindest solange wie in der Geschäftstätigkeit keine deutlichen Verbesserungen erzeugt werden.
Der Chartlord