Mit seinem gestrigen Anstieg hat der Dax endgültig angezeigt, dass er das vorläufige Ziel bei 10 474 mit dem laufenden Anstieg anpeilt. Die ständigen intraday Korrekturen nehmen viel von der überkaufen Marktlage ab, und halten den Anstieg mit geringen Umsätzen am Laufen. Als Vorgabe kann der Dow momentan nicht dienen, denn der verharrt auf Rekordniveau und wird das zumindest bis zum Ende der Berichte nicht ändern.
Das gibt dem Dax die Gelegenheit die Schere zumindest etwas zu schliessen.
Mit dem Umfeld können wir klar zurieden sein. Der Wechselkurs liegt bei 1,10 und der Ölpreis hat seinen zyklischen Jahreshöchststand überwunden und fällt wieder zum Wintertief. Aber die Wirkung dieses Preisfalls ist nicht so wie im vergangenen Jahr. Sie trifft die Wirtschaft deutlich stärker, weil der Verbraucher den Benzinpreis nicht bei 1,55 wie im Juli 2015 zahlen musste sondern nicht einmel 1,35 in diesem Jahr. Gleichzeitig hatten aber alle über 2% mehr Lohn/Gehalt in der Tasche. Hier akkumuliert die Einsparwirkung mit der Einkommensentwicklung.
Da das aber nicht nur einmalig sondern ständig fortfährt und auf jeden Fall mindestens noch 2017 so andauern wird, wird auch der Konsumanteil der Wirtschaft nicht nur durch die Mehrbeschäftigung sondern auch durch den höheren Kassenbestand der Verbraucher weiter ansteigen. Als Folge davon wird auch die Inflation zwangsläufig nicht ansteigen. Das trifft die Banken besondes hart.
Auf die Industrie und Finanzwirtschaft kommen noch härtere Zeiten. Das stammt von einem Bereich, dem man es so eigentlich nicht zutrauen würde. Von der öffentlichen Hand. Durch die jüngsten Terroranschläge in Deutschland gehen die Bundesländer und der Bund dazu über ab Herbst eine riesige Welle von Stellenausschreibungen bei der Polizei, anderen Sicherheitseinrichtungen, der Feuerwehr, sozialen Diensten und auch im restlichen Staatsapparat vorzunehmen.
Diese Stellen sind ganz überwiegend verbeamtet und verringern den ohnehin ausgedünnten Arbeitsmarkt. Die Folge davon ist, dass der Facharbeiterbedarf in der Wirtschaft offene Stellen nicht mehr in dem bisherigen Umfang besetzen kann, weil die Bewerber zum Teil in den Staatsdienst eintreten. Damit wird der Kampf ums Personal noch weiter angeheitzt. Da die staatlichen Mehreinnahmen auch für diese Einstellungswelle vorhanden sind, wird sich auch diese Zunahme der Beschäftigung in das Wirtschaftswachstum über Jahre eingliedern und es beibehalten und sogar noch ausbauen.
Damit wird aber das gesamte Börsenumfeld in Deutschland für eine Betrachtung auf lange Sicht (über 5 Jahre) für eine Langfristanlage interessant. In so einem langen Zeitraum besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Schrottaktien des Dax ihre Reparaturen erfolgreich abschliessen können und so der Index an Anziehungskraft gewinnt. Da wäre man jetzt an der vorzyklischen Einstiegsschwelle angekommen.
Das hält solange an, wie die Umsätze so schwach bleiben.
Der Chartlord
Das gibt dem Dax die Gelegenheit die Schere zumindest etwas zu schliessen.
Mit dem Umfeld können wir klar zurieden sein. Der Wechselkurs liegt bei 1,10 und der Ölpreis hat seinen zyklischen Jahreshöchststand überwunden und fällt wieder zum Wintertief. Aber die Wirkung dieses Preisfalls ist nicht so wie im vergangenen Jahr. Sie trifft die Wirtschaft deutlich stärker, weil der Verbraucher den Benzinpreis nicht bei 1,55 wie im Juli 2015 zahlen musste sondern nicht einmel 1,35 in diesem Jahr. Gleichzeitig hatten aber alle über 2% mehr Lohn/Gehalt in der Tasche. Hier akkumuliert die Einsparwirkung mit der Einkommensentwicklung.
Da das aber nicht nur einmalig sondern ständig fortfährt und auf jeden Fall mindestens noch 2017 so andauern wird, wird auch der Konsumanteil der Wirtschaft nicht nur durch die Mehrbeschäftigung sondern auch durch den höheren Kassenbestand der Verbraucher weiter ansteigen. Als Folge davon wird auch die Inflation zwangsläufig nicht ansteigen. Das trifft die Banken besondes hart.
Auf die Industrie und Finanzwirtschaft kommen noch härtere Zeiten. Das stammt von einem Bereich, dem man es so eigentlich nicht zutrauen würde. Von der öffentlichen Hand. Durch die jüngsten Terroranschläge in Deutschland gehen die Bundesländer und der Bund dazu über ab Herbst eine riesige Welle von Stellenausschreibungen bei der Polizei, anderen Sicherheitseinrichtungen, der Feuerwehr, sozialen Diensten und auch im restlichen Staatsapparat vorzunehmen.
Diese Stellen sind ganz überwiegend verbeamtet und verringern den ohnehin ausgedünnten Arbeitsmarkt. Die Folge davon ist, dass der Facharbeiterbedarf in der Wirtschaft offene Stellen nicht mehr in dem bisherigen Umfang besetzen kann, weil die Bewerber zum Teil in den Staatsdienst eintreten. Damit wird der Kampf ums Personal noch weiter angeheitzt. Da die staatlichen Mehreinnahmen auch für diese Einstellungswelle vorhanden sind, wird sich auch diese Zunahme der Beschäftigung in das Wirtschaftswachstum über Jahre eingliedern und es beibehalten und sogar noch ausbauen.
Damit wird aber das gesamte Börsenumfeld in Deutschland für eine Betrachtung auf lange Sicht (über 5 Jahre) für eine Langfristanlage interessant. In so einem langen Zeitraum besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Schrottaktien des Dax ihre Reparaturen erfolgreich abschliessen können und so der Index an Anziehungskraft gewinnt. Da wäre man jetzt an der vorzyklischen Einstiegsschwelle angekommen.
Das hält solange an, wie die Umsätze so schwach bleiben.
Der Chartlord