So könnte man den gestrigen Tagesverlauf beschreiben, wenn man das Tagestief betrachtet. Aber noch ist nichts entschieden, denn zum Handelsschluss wurde der Boden bisher wiederum bestätigt.
Dabei steht der Dax aber sehr stark unter Druck von der Wechselkursseite. Gestern wurden die 1,12 erreicht und heute früh liegen wir mit 1,1192 nur knapp darunter. Zusätzlich ist die Schere vom Dax zum Dow weit aufgerissen worden. Heute ist der letzte Handelstag in dieser Woche und die Aussichten, dass der Boden bei 9338 hält sind gesunken.
Der einzige kleine Lichtblick sind die gestrigen Intradayvolumina, die nicht mit dem Unterschreiten der 9300 gestiegen sind und den Tagesschluss ganz normal erreicht haben. Daran wird sich heute nichts ändern. Stopmarken wären gestern schon abgeholt worden und hätten das Volumen erheblich ansteigen lassen und den Fall beschleunigt.
Für heute erwarte ich zumindest einen weiteren Test, der sehr empfindlich auf den Wechselkurs reagieren wird. Steigt der Euro dabei weiter, so wird der Wochenschluss unterhalb des alten Bodens liegen. Gibt der Euro nach, so kann der Boden den Wochenschluss erleben. Das aber wäre eine zusätzliche Unterstützung. Da die Dollarschwäche ohne echte Fakten sondern nur im Zusammenhang mit der Zockerei auf dem Ölmarkt gesehen werden muss, wird sich schon sehr bald diese Blase zu erkennen geben, denn die Förderung geht weiter, und das regiert den Preis.
Dann werden die sich jetzt etwas abgestuft entwickelnden Lagerbestände von BRENT und WTI wieder angleichen und die jetzt auseinander driftenden Preise wieder angeglichen.
Rein technisch sind die Vorgaben der Amis nicht geeignet den Dax weiter in den Keller zu schicken, denn die 16 000 haben den Dow bisher unterstützt. Ein Durchbruch des Dax in Richtung 9000 hätte trotz einer sich weiter öffnenden Schere einen deutlich negativen Einfluss auf die Amis. Der überverkaufte Markt dagegen hat zumindest für heute keine Bedeutung, selbst wenn der Dax wieder steigen sollte.
Hält jedoch der Boden, so bekommt dieser Faktor ab Montag eine viel stärkere Gewichtung. Das könnte der gestiegene Wechselkurs zwar etwas hinauszögern aber bei über 1,12 liegt eine klare Fehlgewichtung des Euros vor, die dann das Potential hat den Dax in die Erholung zu schicken, die bei letzten Mal nur unvollständig verlief, und diesmal mit einem zweiten Standbein einen stärkeren Anlauf auf die 10125 unternimmt.
Hält der Boden nicht, so ist das Ziel nicht festgelegt. Wegen des Wechselkurses kann jederzeit das Ende der Korrektur zum Tagesschluss kommen. Solange jedoch der Wechselkurs steigt, wird der Dax weiter fallen. Da sind auch 8300 kein Boden.
Ein steigender Euro, der trotz laufender Aufkäufe der EZB und Erweierung der Geldmenge stärker im Vergelich zum Dollar wird, ist für die schwachen Eurostaaten Gift für deren Wirtschaft.
Der Chartlord
Dabei steht der Dax aber sehr stark unter Druck von der Wechselkursseite. Gestern wurden die 1,12 erreicht und heute früh liegen wir mit 1,1192 nur knapp darunter. Zusätzlich ist die Schere vom Dax zum Dow weit aufgerissen worden. Heute ist der letzte Handelstag in dieser Woche und die Aussichten, dass der Boden bei 9338 hält sind gesunken.
Der einzige kleine Lichtblick sind die gestrigen Intradayvolumina, die nicht mit dem Unterschreiten der 9300 gestiegen sind und den Tagesschluss ganz normal erreicht haben. Daran wird sich heute nichts ändern. Stopmarken wären gestern schon abgeholt worden und hätten das Volumen erheblich ansteigen lassen und den Fall beschleunigt.
Für heute erwarte ich zumindest einen weiteren Test, der sehr empfindlich auf den Wechselkurs reagieren wird. Steigt der Euro dabei weiter, so wird der Wochenschluss unterhalb des alten Bodens liegen. Gibt der Euro nach, so kann der Boden den Wochenschluss erleben. Das aber wäre eine zusätzliche Unterstützung. Da die Dollarschwäche ohne echte Fakten sondern nur im Zusammenhang mit der Zockerei auf dem Ölmarkt gesehen werden muss, wird sich schon sehr bald diese Blase zu erkennen geben, denn die Förderung geht weiter, und das regiert den Preis.
Dann werden die sich jetzt etwas abgestuft entwickelnden Lagerbestände von BRENT und WTI wieder angleichen und die jetzt auseinander driftenden Preise wieder angeglichen.
Rein technisch sind die Vorgaben der Amis nicht geeignet den Dax weiter in den Keller zu schicken, denn die 16 000 haben den Dow bisher unterstützt. Ein Durchbruch des Dax in Richtung 9000 hätte trotz einer sich weiter öffnenden Schere einen deutlich negativen Einfluss auf die Amis. Der überverkaufte Markt dagegen hat zumindest für heute keine Bedeutung, selbst wenn der Dax wieder steigen sollte.
Hält jedoch der Boden, so bekommt dieser Faktor ab Montag eine viel stärkere Gewichtung. Das könnte der gestiegene Wechselkurs zwar etwas hinauszögern aber bei über 1,12 liegt eine klare Fehlgewichtung des Euros vor, die dann das Potential hat den Dax in die Erholung zu schicken, die bei letzten Mal nur unvollständig verlief, und diesmal mit einem zweiten Standbein einen stärkeren Anlauf auf die 10125 unternimmt.
Hält der Boden nicht, so ist das Ziel nicht festgelegt. Wegen des Wechselkurses kann jederzeit das Ende der Korrektur zum Tagesschluss kommen. Solange jedoch der Wechselkurs steigt, wird der Dax weiter fallen. Da sind auch 8300 kein Boden.
Ein steigender Euro, der trotz laufender Aufkäufe der EZB und Erweierung der Geldmenge stärker im Vergelich zum Dollar wird, ist für die schwachen Eurostaaten Gift für deren Wirtschaft.
Der Chartlord