Seit langem argumentiere ich hier, dass sich die Preise sich langfristig an den Gesamtkosten der Grenzanbieter, der teuersten Anbieter orientieren, die kurzfristig bis zur Deckung der variablen Kosten unterschritten werden können. Zeitweilig lagen aber die Preise um das Vier- oder Fünffache über den Gesamtkosten der Grenzanbieter. Auch jetzt liegen fast alle Öl- und Metallpreise immer noch über den Gesamtkosten, sodass die Geschichten vom günstigen Einstiegszeitpunkt nichts als Märchen sind. Wenn zumdem genügend Explorationsgerät zur Verfügung steht bzw. sogar im Überfluss vorhanden sind, werden außerdem die Erschließungskosten dramatisch sinken. Und dass die Nachfrage nicht in den Himmel wächst - dafür haben die hohen Preise der Vergangenheit gesorgt, die gigantische Spar- und Ersatzprozesse initiiert haben. Die Konjunktur ist hier nur das Tüpfelchen auf dem "i".