Risiken für US-Konjunkturentwicklung gestiegen


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BRAD PIT:

Risiken für US-Konjunkturentwicklung gestiegen

 
10.01.03 17:31
Risiken für US-Konjunkturentwicklung gestiegen - Volkswirte  10.01 2003


FRANKFURT/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Risiken für die Konjunkturentwicklung in den USA sind nach Einschätzung von Volkswirten durch den überraschenden Beschäftigungsabbau im Dezember gestiegen. Die Lage am Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten hat sich im Dezember überraschend verschärft.

Der US-Konjunkturaufschwung dürfte insgesamt schwächer ausfallen als bisher angenommen, sagte Volkswirt Patrick Franke von der Commerzbank am Freitag der Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Der Arbeitsmarkt muss sich im Laufe des Jahres befestigen, sonst steigt die Gefahr eines neuerlichen Rückfalls in die Rezession." "Die Erholung wirkt instabiler als bisher angenommen", fügte Franke hinzu. DURSTSTRECKE DÜRFTE ANHALTEN

Die jüngsten Daten zeigten, wie stark die Zurückhaltung bei den Unternehmen mit Neueinstellungen derzeit sei. Die "Durststrecke" dürfte in den kommenden zwei Quartalen anhalten, sagte Franke. Auch Volkswirt Rudolf Besch von der DekaBank rechnet nicht mit einer schnellen Wende. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes habe durch die jüngsten Daten einen Dämpfer erhalten.

Der Beschäftigungsabbau sei aber noch nicht stark genug, um den Konsum als wichtigste Stütze der US-Wirtschaft nachhaltig zu drücken. Der Bereich einer Rezession sei erst bei einem Beschäftigungsabbau von 200.000 bis 300.000 pro Monat erreicht. KURSABSCHLÄGE

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 101.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Beschäftigungsaufbau von 13.000 gerechnet. Die Zahl der Arbeitslosen kletterte im Dezember von 8,209 Millionen auf 8,508 Millionen. Die Arbeitslosenquote blieb dagegen wie von Experten erwartet bei 6,0 Prozent.

Der Dollar geriet gegenüber dem Euro unter Druck. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg zwischenzeitlich auf ein neues Dreijahres-Hoch. An den europäischen Aktienmärkten führten die Arbeitsmarktdaten zunächst zu Kursabschlägen. Auch in den USA gaben die führenden Indizes zunächst nach; erholten sich im Gefolge aber./jh/ari


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BRAD PIT:

Vorsicht ! o. T.

 
13.01.03 11:34
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diplom-oekon.:

Arbeitslosigkeit ist ein Spätindikator !

 
13.01.03 11:37
Erstens: US-Statistiken sind mind. 10mal schlechter als Deutsche Stat.
Zweitens: Die Arbeitslosigkeit vermindert sich erst wenn der Aufschwung schon begonnen hat.
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