Im allgemeinen schreiben junge Biotechfirmen, die sich mit der kostenintensiven Forschung nach geeigneten Wirkstoffen gegen weit verbreitete Krankheiten befassen, tiefrote Zahlen. Um so überraschender ist ein Blick auf die Bilanz des Nemax Biotechnologie-Index im vergangenen Jahr, die neben dem Schwergewicht Qiagen und dem eher klassischen Pharma-Titel Sanochemia nur noch der Wirkstoffentwickler Rhein Biotech profitabel abschließen konnte. Gute Impfstoffe ...
Fundamental: Die besonders hervorzuhebende Gewinnsituation ist vor allem auf eine vielversprechende Produktpipeline rund um verschiedene Impfstoffe gegen Hepatitis B, Windpocken, Hirnhautentzündung oder die Grippe zurückzuführen. Insbesondere gegen Hepatitis B scheint mit den in der vergangenen Woche vorgelegten Ergebnissen eines in der letzten klinischen Testphase befindlichen Präparats ein wichtiger Meilenstein übersprungen zu sein, denn: Im Gegensatz zu allen derzeit kommerziell verfügbaren Mitteln bietet die Rhein Biotech-Innovation jetzt schon nach zwei statt der bislang erforderlichen drei Impfungen wirksamen Schutz! Darüber hinaus spricht die Konzentration auf die Entwicklungsländer für den Nemax 50-Neuling:
.... und kluge Expansionsstrategie
In diesen Ländern sind die im Gegensatz zu Europa oder den USA erzielbaren Preise zwar deutlich niedriger, so dass sich die großen Pharma-Unternehmen wie Aventis oder Merck eher zurückhalten - allerdings werden hier rund drei Viertel aller zu impfenden Kinder geboren, so dass in der Summe noch genügend Potential für Rhein Biotech übrig bleibt. Außerdem wurde die Konzentration auf diese Region noch zusätzlich durch langjährige Kontakte zu Organisationen wie der WHO oder UNICEF gestärkt, die hier regelmäßig Massenimpfungsprogramme durchführen.
Kursziel: 125 Euro
Charttechnisch: Von den Höchstständen im März 2000 hat sich die Aktie in der Spitze mehr als geviertelt, von den September-Tiefs aber schon wieder verdoppelt. Trotzdem bleibt noch reichlich Potential nach oben, das sich aber erst entfalten wird, wenn der Kurs durch den Break über die entscheidende 80 Euro-Hürde seine charttechnische Bodenbildung abgeschlossen hat. Order: Um jedoch angesichts der langsam überhitzten markttechnischen Indikatoren Stochastik und RSI das Risiko eines erneuten Rücksetzers auf die Unterstützung bei 60 Euro so gering wie möglich zu halten, kaufen wir erst dann 30 Rhein Biotech-Aktien (WKN 919 544) für das spekulative Musterdepot, wenn per Schlusskurs 82 Euro überwunden werden. Den Stoppkurs machen wir anschließend bei 78,10 Euro fest.
Fundamental: Die besonders hervorzuhebende Gewinnsituation ist vor allem auf eine vielversprechende Produktpipeline rund um verschiedene Impfstoffe gegen Hepatitis B, Windpocken, Hirnhautentzündung oder die Grippe zurückzuführen. Insbesondere gegen Hepatitis B scheint mit den in der vergangenen Woche vorgelegten Ergebnissen eines in der letzten klinischen Testphase befindlichen Präparats ein wichtiger Meilenstein übersprungen zu sein, denn: Im Gegensatz zu allen derzeit kommerziell verfügbaren Mitteln bietet die Rhein Biotech-Innovation jetzt schon nach zwei statt der bislang erforderlichen drei Impfungen wirksamen Schutz! Darüber hinaus spricht die Konzentration auf die Entwicklungsländer für den Nemax 50-Neuling:
.... und kluge Expansionsstrategie
In diesen Ländern sind die im Gegensatz zu Europa oder den USA erzielbaren Preise zwar deutlich niedriger, so dass sich die großen Pharma-Unternehmen wie Aventis oder Merck eher zurückhalten - allerdings werden hier rund drei Viertel aller zu impfenden Kinder geboren, so dass in der Summe noch genügend Potential für Rhein Biotech übrig bleibt. Außerdem wurde die Konzentration auf diese Region noch zusätzlich durch langjährige Kontakte zu Organisationen wie der WHO oder UNICEF gestärkt, die hier regelmäßig Massenimpfungsprogramme durchführen.
Kursziel: 125 Euro
Charttechnisch: Von den Höchstständen im März 2000 hat sich die Aktie in der Spitze mehr als geviertelt, von den September-Tiefs aber schon wieder verdoppelt. Trotzdem bleibt noch reichlich Potential nach oben, das sich aber erst entfalten wird, wenn der Kurs durch den Break über die entscheidende 80 Euro-Hürde seine charttechnische Bodenbildung abgeschlossen hat. Order: Um jedoch angesichts der langsam überhitzten markttechnischen Indikatoren Stochastik und RSI das Risiko eines erneuten Rücksetzers auf die Unterstützung bei 60 Euro so gering wie möglich zu halten, kaufen wir erst dann 30 Rhein Biotech-Aktien (WKN 919 544) für das spekulative Musterdepot, wenn per Schlusskurs 82 Euro überwunden werden. Den Stoppkurs machen wir anschließend bei 78,10 Euro fest.

