Marshall Wace erhöht den Einsatz gegen Renault
Mit der Anhebung von 1,91 auf 2,01 Prozent setzt Marshall Wace ein bemerkenswertes Signal. Die Position wächst um 0,10 Prozentpunkte und überschreitet damit die Marke von zwei Prozent. Marshall Wace ist zugleich der größte der aktuell ausgewiesenen Shortseller bei Renault. Bemerkenswert ist auch die Entwicklung der vergangenen Wochen: Am 13. August lag die Position noch bei 1,91 Prozent, nun wurde sie erneut ausgebaut. Der Hedgefonds rechnet damit offenbar weiterhin mit genügend Abwärtspotenzial, um seine beträchtliche Wette gegen den Autobauer zu vergrößern.
Citadel, Kintbury und BlackRock: Renault hat mehrere mächtige Gegenspieler
Marshall Wace steht keineswegs allein. Citadel Advisors hält eine Netto-Leerverkaufsposition von 1,29 Prozent. Kintbury Capital kommt auf 0,84 Prozent, BlackRock Advisors auf 0,71 Prozent und D. E. Shaw & Co. auf 0,58 Prozent. Hinzu kommen unter anderem BlackRock Investment Management mit 0,55 Prozent sowie weitere kleinere Positionierungen. Damit verteilt sich die Skepsis auf eine ganze Reihe institutioneller Akteure. Besonders die Kombination aus Marshall Wace, Citadel und Kintbury zeigt, dass mehrere große Adressen gleichzeitig auf der Short-Seite engagiert sind.
6,79 Prozent Short-Interesse: Die Skepsis ist nicht zu übersehen
Bei Renault geht`s mir nur mehr um die Dividende, Kurssteigerungen sind wohl nicht in Sicht.
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