... über die Einzelheiten der Vereinbarung mit Corsair sollte man nicht vergessen, dass das Ergebnis für Raptor NUR positiv sein kann. Ansonsten hätte man einen entsprechenden Vertrag mit Sicherheit nicht unterzeichnet. Rein finanziell (schuldenfrei war man bereits, der erste Überschuss stand kurz vor der Bekanntgabe) war man jedenfalls keineswegs gezwungen, einen Vertrag zu schließen, der einem am Ende nichts bringt. Die frage ist doch hier nur, ob die Resultate aus dem Geschäft "nur" gut oder sogar sehr gut für das Unternehmen sind.
Ich meine übrigens irgendwann gelesen zu haben, dass es Corsair darum ging, die Bekanntheit in Europa zu steigern und hier entsprechende Vertriebswege zu finden. "Raptor Gaming" ist in Europa, speziell in Deutschland, einfach ein Name, mit dem sich sogar ein an sich profiliertes Unternehmen (ich persönlich hatte mit dem Namen "Corsair" bis dato allerdings auch im Wesentlichen PC-Speicher in Verbindung gebracht) im Bereich von Eingabegeräten/Headsets schmücken kann. Da Raptor den Schritt über den großen Teich aber - trotz redlichem Mühen - nie so richtig hinbekommen hat, bestand insoweit Handlungsbedarf. Im Gegenzug lesen also nun die nordamerikanischen Kunden überall den Namen "Raptor Gaming" in Zusammenhang mit dem wohlbekannten Corsair-Emblem in den Shops. Ob da nun noch Lizenzgebühren von Coprsair entrichtet werden müssen (was ich mir durchaus vorstellen kann, aber nicht zu 100 % weiß) ist dabei im Prinzip zweit- oder sogar drittrangig. Der Eintritt in den weltweit größten Markt und die Verknüpfung zwischen CVorsair und Raptor Gaming im Kopf des (amerikanischen) Kunden ist der eigentlich Gewinn. Alleine dieser neue Vertriebskanal in den USA und in Kanada ist für unsere Raptor AG Gold wert.