denn 1,8 Milliarden zusätzliche Investitionen in 2018 und 2019 sind nun auch nicht etwas, an dem Rakuten verheben wird. in den Investorenköpfen hängen aber momentan die über 5 Milliarden, de man in den nächsten acht Jahren bis 2025 einplant.
Der daraus resultierende Kursrückgang der letzten beiden Tage wird meines Erachtens schnell korrigiert werden, wenn man merkt, dass hier ein Mücke zum Elefanten gemacht wurde.
Auch den Kursrückgang nach Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse ist rational nur schwer nachzuvollziehen. Denn so schlecht waren sie auch wieder nicht:
Q3/17 Consolidated Results Summary
(JPY bn, IFRS)
Q3/16 Q3/17 YoY
Revenue 190.5 236.4 +24.1%
Non-GAAP Operating Income 30.2 57.8 +91.6%
IFRS Operating Income 26.4 51.5 +95.4%
global.rakuten.com/corp/investors/
Übel aufgestoßen ist aber anscheinend, die Gewinnsteigerungen fast ausschließlich aus Höherbewertungen/Verkäufen resultieren, Auf der anderen Seite hat man in diesem Quartal massiv Geld in die Umstellung/technische Aufrüstung (und sofort als Aufwand verbucht, also nicht aktiviert und Marketing (Barcelona) gesteckt.
Profit from Investment Portfolio in Q3/17
Valuation Gains from Ride-Sharing Investment = JPY 22.8 bn
Profit on Sale of The Grommet = JPY 5.0 bn
global.rakuten.com/corp/investors/
Während bei Amazon derartige gewinnmindernde Ausgaben problemlos toleriert werden, gibt es da bei Rakuten null Toleranz. Auch wenn die daraus resultierenden 24,1% Umsatzwachstum sicher nicht das Gellbe vom Ei sind, aber das jetzt erreichte KGV von unter 20 halte im Vergleich zu vergleichbaren Internet-Unternehmen für einen Witz.