22.12.2011, 09:26 Uhr
Zwölf-Billionen-Dollar-Lücke:
Die Börsen trocknen aus
Die Menschen in den Industriestaaten werden nicht nur älter, sie werden auch weniger. Das wirkt sich auf die Finanzmärkte aus. Billionen könnten von den Börsen abfließen. Unternehmer und Anleger müssen umdenken.
Düsseldorf, FrankfurtDer Begriff "Alte Welt" hat eine ganz neue Bedeutung bekommen: Er steht heute für die Überalterung der Bevölkerung in den entwickelten Industriestaaten. Dass die Menschen älter werden, ist erfreulich. Allerdings kommen gleichzeitig immer weniger junge nach. Das wiederum bringt Volkswirtschaften und Börsen in ernsthafte Schwierigkeiten.
In Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt bereits jetzt 21 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt, zwei Prozent sind über 85 Jahre. Bis 2030 werden diese Werte auf 29 Prozent beziehungsweise vier Prozent steigen, bis 2060 auf 34 Prozent und neun Prozent. Das heißt: In 50 Jahren wird fast die Hälfte der Bevölkerung älter als 65 sein.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...sen-trocknen-aus/5963932.html
