so zu traden wie du bringt einen früher oder später ko, wobei ich bevorzuge die erste Variante. Die Verdoppelung in so einer Situation ist pures Roulette und Spiel mit Glück-Harakiri. Dir ist offenbar klar welches Spiel wir hier spielen und mit welchem Gegner.
Erstes: Bankstern haben diese Scheine ausgedacht nur um noch mehr Geld von kleinen Anleger aus den Taschen zu ziehen. Und Glaspaläste gehen dabei kein Risiko ein. Sie verdienen durch: Spread- Unterschied -Bankengewinn, zwischen Kauf - Verkaufskursen bis zu 3% , Gebühren und durch, wahrscheinlich am meisten, gestrandeten Spieler. Deshalb versuchen sie immer wieder großes Volatilität zu erzeugen, um so sowohl auf Short als auch auf der Long Seite viele Trader zum Fall zu bringen.
Auf der anderen Seite wir kleinen Zocker gehen großes Risiko ein, viel größer als mit Aktien zu traden, da wir mit eigenen Geld handeln und können im Nu alles verspielen. Und ich bin sicher die meisten scheitern an dem KO, schätze 80% Trader. Der größter Fehler die gemacht wird ist: sich mit Grösseren Geldbeträgen ausnocken zu lassen. In so einer Situation sowie jetzt, da ihnen gestern nicht gelungen auf Longseite Bären abzuschlachten wäre logisch das sie dasselbe an der Bullenseite probieren. Deshalb würde ich nie so was wie du tun, obwohl ich auch sehr oft großes Risiko eingehe,aaber in anderen Situationen mit kleinerem Beträgen, Wo ich riskiere: z.B: gestern habe ich einzige Long Posi. als DAX 1166 war, verkauft und als der über 7170 war habe ich heftig spekuliert auf Short Seite mit
DE37QZ mit Knock-Out auf 7200 DAX Punkte aber mit kleinem Einsätzen - etwa 500 €. Oder am Montag falls sich DAX Richtung 7000 Punkte bewegt werde ich sicherlich mein Glück bei 7200 punkten mit OS mit KO auf 7000 Punkte.
Manche Punkte meiner Strategie: Regel Nummer eins: nie sich mit größeren Summen als 250€ ausknocken lassen Regel 2: mit kleinerem überschaubaren Beträgen agieren - bis etwa 1200€, Regel3: mit kleinem Beträgen mit engen Scheinen riskieren, Regel4: Gewinne realisieren oder sichern - was gestern erfahrene Trader getan haben. Regel5 : Falls manche Scheine KO erleiden mit überschaubaren Einsätzen nächst vorhandenen Schein dasselbe Kategorie kaufen. z.B. PUT Schein auf DAX 7200 KO dann PUT Schein mit KO DAX 7250 u.s.w., denn früher oder später bewegen sich Börsen in die andere Richtung. Regel6: nachkaufen schon aber mit überschaubaren Beträgen in ruhigen Situtionen - bei mir etwa 1200€, Regel7 Erfolgreiche Trader agieren mit begrenzen Mittel - bei mir etwa 5000 - 10000€ ...
Natürlich das sind nicht all Regeln die ich beim Traden einhalte.
Dann m.M.n. man braucht vor allem gute Nerven, gewisse Unbekümmertheit im Umgang mit Geld und Erfahrung.
In deiner Situation würde ich nachdenken über Ausgangsvariante zumindest mit bestimmten Teil des Geldes, wenn DAX am Montag schwach eröffnet, und dafür sind Chancen besser. Ich bin derzeit mit 2 Posi. Short - mit weniger als 2000€, aber werde nicht zögern gewinne zu realisieren falls anders kommt als ich erwarte. Am Freitag insgesamt über 50 Male getradet -90% mit Short und natürlich mit großem Gewinn.
Hinter mit sind 20 Jahre Erfahrung im Handel Mit Aktien plus andere Kenntnisse und Fähigkeiten. Ich probiere dir zu helfen da ich was gegen Bankstier habe - nämlich vor allem weil viele versuchen Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.
Ebenso wenig halte ich von Formationen wie Kopf-Schulter, Triangel, Untertasse und Wimpel, mit denen die Chartanbeter von heute operieren. Und inwieweit das Durchbrechen einer 200- oder 38-Tage-Durchschnittlslinie eine Bedeutung hat, will mir auch nicht in den Sinn. Ich antworte mit Hamlet: „Totaler Unsinn, aber mit Methode.“ (André Kostolany)
Gruß und gute Entscheidungen wünsche dir
Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie. (André Kostolany)