Nach der Rettung Irlands rechnen Marktteilnehmer zum Wochenstart mit einem neuen Jahreshoch am deutschen Aktienmarkt. "Das nun offiziell geschnürte Rettungspaket für Irland dürfte für Erleichterung sorgen", heißt es von einem Teilnehmer. Noch fehlten die Details, mit angeblich 80 bis 90 Mrd EUR sei es aber offenbar groß genug, um die Märkte zu beruhigen. Eine Rettung habe sich zwar bereits seit mehreren Tagen abgezeichnet, nun sei aber bestätigt, dass Irland unter den Rettungsschirm der EU schlüpfe. Der DAX wird vorbörslich um 8.22 Uhr MEZ 50 Punkte höher gestellt bei 6.893 Punkten. Mit der Herausnahme des bisherigen Jahreshochs bei 6.854 Punkten sehen Beobachter im Anschluss Potenzial bis in den Bereich von 7.000 Punkten. Die Nachricht um die Rettung Irlands stützt nicht nur den Euro, sondern wird auch weitestgehend freundlich in Asien zur Kenntnis genommen und zieht zudem die US-Futures nach oben. Die Hauptfrage sei nun, ob das Paket ausreiche, um den Druck auf andere Peripheriestaaten der Eurozone zu lindern. Sollten sich hier die Risikoaufschläge zurückbilden, ergebe sich weiteres Aufwärtspotenzial sowohl für den Euro als auch die Aktienkurse, heißt es im Handel. Profiteure des beschlossenen Rettungspakets für Irland dürften laut Händlern vor allem die Finanzwerte, allen voran die Bankentitel, sein. "Hier dürften Investoren die Risiken von Wertberichtigungen für Schuldtitelausfälle an den Aktien- und Credit-Märkten wieder etwas niedriger preisen", prognostiziert ein Händler. Deutsche Bank ziehen vorbörslich um 1,1% an, Commerzbank legen 0,8% zu. Nach Einschätzung aus dem Handel könnten Bayer zu Wochenbeginn von den Studienergebnissen zum Wirkstoff "VEGF" gestützt werden. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in zwei Phase-III-Studien zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen positive Ergebnisse erzielt und plant nun einen Zulassungsantrag für das erste Halbjahr 2011. Ein Analyst wertet die Nachricht als "positiv". Das Potenzial des Mittels sei nicht unerheblich. Bayer werden vorbörslich 0,8% fester taxiert.
Also jetzt nachzushorten wäre m.E. falsch.
Je mehr Staaten pleite gehen könnten und von den anderen gerettet werden müssen, umso höher werden Firmen bewertet und gekauft und um so höher steigt unser Dachsl.
Das müßte dann doch bedeuten, dass Spanien und Portugal hoffentlich auch bald Geld anfordern, um die Kurse weiter zu beflügeln. Wenn dann auch über Deutschland der Pleitegeier kreisen und Geld beantragen würde, müßte doch der Dachs explodieren und Richtung 10.000 marschieren.
Also müßte man das als bullenstarker Typ doch erhoffen.. (ich nicht, bin ja seit Freitag Bär....)
Oder bin ich blöd ?
schlechte Nachrichten - Dax steigt? muss man nicht mehr verstehen
Auch von mir alles Gute zum Geburtstag. Ich hoffe, du kannst dir mit einem schönen Trade heute selber ein Geschenk machen.
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