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Quo Vadis Dax 2010 - Das Original


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Silber 2:

ICE US Dollar IndexFutures

 
24.10.10 16:06
www.theice.com/productguide/ProductDetails.shtml?specId=194
Antworten
Pelirom:

@Sascha1489 - völlig richtig

 
24.10.10 16:07

Völlig richtig, was Sie schreiben. Ich kann nur die vergangenen ca. 6 Monate beurteilen, weil ich hier "life" dabei war/bin.  Dieses "System" hat ausgezeichnet risikolos funktioniert, weil wir eine gleichbleibende range hatten und man diese hoch und runter traden konnte. Fazit: Das musste zu 100% funktionieren und ausschließlich Gewinne abwerfen. Je öfter man gespielt hat, um so mehr Scheine konnte man im Gewinn verkaufen.. das war logisch - so wie´s gelaufen ist...

Wenn der Dachs nun wieder die 6000 Punkte erreichen würde, wäre ich all meine Put-Scheine (mehr oder weniger) gut los und würde wahrscheinlich noch auf ein paar neue calls wieder sitzen, aber neue Gewinne (zum Ausgleich kommender Verluste) würden generiert... wie geschrieben: hin und her hat und würde funktionieren.

Aber: Entscheidend ist die Frage, wie es weitergeht. Wenn wir eine neue range bekommen - sagen wir bei um die 6600 oder 6700(plus/minus 300/400 oder eigentlich egal...) wäre das auch kein Problem, weil man dann mit neuen Scheinen dasgleiche machen könnte. Je länger so eine range anhält und je häufiger man Scheine in beiden Richtungen kauft, um so mehr Gewinne kann man anhäufen (um entsprechende alte und neue Verluste auszugleichen); wie geschrieben: am Ende wird zusammengezählt.

Sollte es aber zügig jetzt bergauf gehen, weiss ich selbst nicht genau, wieviel Kapital ich einsetzen muss, um weitere Verluste mit den alten puts zu vermeiden (das wird wahrscheinlich die leichteste Übung - ich kaufe einfach den Schein CM6SZ4 noch ein paar Mal und sitze ihn aus, bis der Dachs Richtung 8000 marschiert) und wieviel Kapital ich einsetzen muss, um alte Verluste (sofern der Dachs nicht mehr in Richtung 6500 - 6400 - 6300 - 6200 - 6100 und schließlich 6000 zurückkehrt) auszugleichen und schlussendlich wieviel neues Kapital ich einsetzen muss, um neue Gewinne zu erwirtschaften...

Da ich aktuell noch das erwähnte "Polster" habe, dürfte dieses Jahr nichts (in Richtung Verluste) anbrennen, aber in der Tat ist die Frage entscheidend, wie geht es dann nächstes Jahr weiter....und wieviel Kapital wird "geparkt". Bislang kein Thema, weil wir dieses Jahr ca. 25 x an der 6000 Marke hoch und runter vorbeigeschrammt sind.. und ich das mit annähernd  "selbem Kapitaleinsatz" relativ gut traden konnte; aber heute (in der Tat) habe ich soviel Kapitaleinsatz im Spiel, wie dieses Jahr noch nie... ist auch logisch, bei diesem Aufwärtstrend, den wir gerade erleben... so brüte ich halt weiter auf meinen alten puts.... und darf die ertragreichen neuen Calls leider (noch) nicht verkaufen, sondern muss warten, bis sie "zurückkommen"; 1 - 1,5 % SL - "Regel" (um hier keine Verluste zu generieren); tja.. das ist / wird schon ein spannendes Spiel mit hoffentlich nicht! ungewissem Ausgang...

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TraJoe:

tiedje

2
24.10.10 16:11
Der DOW Jones Index konnte auch in der vergangenen Handelswoche weiter zulegen. Die Schwungkraft lässt allerdings zu wünschen übrig. Da können wir mal wieder sehen was unser DAX Wellenmonster so alles fertig bringt. Hier gelang zumindest eine zwischengeschaltete Rallyansage auf ein neues Jahreshoch.

Im DOW Jones scheint den Bullen die Kraft auszugehen. Gesund wäre also ein Kursrücksetzer auf 10725,00 Punkte. In diesem Bereich könnten dann neue Käufer in den Markt kommen, die dann auch im DOW Jones Index ein neues Jahreshoch ermöglichen könnten.

Als Kernaussage lässt sich festhalten: Sollte der DOW Jones Index die 11238,00er Marke überwinden, dann liegt ein weiteres Zwischenziel bei 11417,00 Punkten. Gleichzeitig muss aber auch gesagt werden, dass zuvor ein Kursrücksetzer auf 10725,00 Punkte einen stabileren Trendverlauf bewirken würde.

Damit kann an dem bisher favorisierten Count weiter festgehalten werden. Es läuft die Welle c der Welle y der Welle b/x. Die harmonischen Ziele aus dieser Wellenstruktur sind damit nahezu abgearbeitet, eine Ausdehnung nach oben bleibt aber weiterhin möglich ist aber nicht zwingend erforderlich.

Mittelfristiger Wellencount:

Aus wellentechnischer Sicht bleibt alles unverändert, es wird die Welle b/x erwartet. Diese Welle darf im DAX auf neue Jahreshochs ansteigen und im DOW Jones liegt diese MoB Marke bei 12273,81 Punkten. Das heißt jetzt nicht, dass der DOW Jones bis an diese Marke steigen muss. Er dürfte es im Zuge der Welle b/x, ohne wesentliche Richtlinien der Elliott Wellen Theorie zu verletzen.

Damit hat sich die wellentechnische Situation in den letzten Wochen nicht verändert.

Eine Welle b oder x kann jede beliebige Korrekturform annehmen. Entweder sie wird in Kürze mit einem w-x-y abgeschlossen oder es setzt sich noch ein x2-z an.

In der kommenden Handelswochen/Tagen wird mit einem Abschluss der Welle y gerechnet. Entweder dort wird direkt die Welle b/x finalisiert oder oberhalb der 10424,00er Marke bilden sich noch die Wellen x2-z aus.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer bereits fertigen Welle b/x und einer Ausdehnung als x2-z?

Fertige b/x = Kursrücksetzer bis 9120,00 Punkte oder sogar 8400,00 Punkte möglich.

Noch offene x2-z = Stabilisierung oberhalb der 10424,00er Marke, besser noch oberhalb der 10725,00er Marke mit temporären weiteren Hochs.

Ich lasse diesen kommenden Abschnitt weiterhin unverändert. Er könnte in Kürze auf dem Plan stehen. Falls also eine Korrektur einsetzen sollte, dann ist man sehr gut beraten, wenn man sich an den unten angegebenen Trading-Plan hält.

Welche Wellen kann ich als aktiver Trader in der bevorstehenden Marktphase handeln?

Das lässt sich relativ einfach bestimmen. Sie sehen, dass der Abschluss der Welle 5 der Welle c der Welle y unmittelbar bevorsteht, bzw. bereits beendet wurde. Im Anschluss wird sich die Welle a-b-c der Welle x2 ausbilden. Die Welle a wird sich aus den Unterwellen 1-2-3-4-5 ( noch nicht eingezeichnet) ausbilden. Hier ist nur die Welle 3 und 5 zu traden. Im Anschluss wird sich die Welle b aus den Wellen a-b-c zusammensetzen. Die Welle b bedeutet Seitenlinie, kein Handlungsbedarf. Allerdings sollte der Markt in dieser Phase engmaschig beobachtet werden. Das Ende der Welle b darf nämlich sehr wohl bestimmt und analysiert werden. Es bietet sich an die anschließende Welle c komplett zu traden.

Warum sollte der Trader die Welle a nicht komplett traden und die Welle c ja?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen einfach antizyklisch in den Markt. In dem Fall werden Sie in einer Trendphase direkt rasiert, um es mal milde zu formulieren. Also wird zumindest die Welle 1 der Welle a abgewartet, um das Ende der Welle 2 zu bestimmen und dann die Welle 3 der Welle a zu shorten.

Warum darf aber die Welle c komplett gehandelt werden?

Lesen Sie bitte weiter oben noch einmal nach. Nein, ich zitiere es hier:

"Fertige b/x = Kursrücksetzer bis 9120,00 Punkte oder sogar 8400,00 Punkte möglich."

Sollte die Welle c der Welle x2 gehandelt werden, dann kann es passieren, dass die Welle x2 gar nicht entsteht und das es weiter abwärts geht. In dem Fall wäre man unter Umständen "zufällig" in die Welle x2 eingekauft.

Falls sich nämlich eine Welle z mit den Unterwellen a-b-c ausbilden sollte, dann verwenden Sie exakt die gleiche Vorgehensweise wie oben beschrieben.

Mit diesem Plan dürfte man als aktiver Trader die bevorstehenden Kursverläufe mustergültig lösen.

Sollte sich der DOW Jones weiter aufwärts entwickeln, was mit Sicherheit kein Selbstläufer werden wird, dann zeigt sich auch aus der Sicht der Fibonaccis bis Ende November ein hartnäckiger Widerstand bei 11500,00 Punkten. Dieser Widerstand ist unsichtbar und eine Summe aus den Fibonaccis, der Elliott Wellen Methode und Gann.

Fazit:

Prinzipiell sollte man sich darauf einstellen, dass die laufende Kurserholung auch bis 12273,00 Punkte gehen könnte. Unter 10424,00 Punkte (adjustiert) wäre dieses Potenzial in Frage zu stellen.

Kurzfristig ist eher davon auszugehen, dass sich im aktuellen Bereich ein Topp ausbildet und zumindest eine Korrektur bis in den 10725,00er Bereich möglich erscheint. Zu bedenken ist dabei, dass es zum Wochenauftakt zu weiteren Hochs kommen könnte.

Eine markante Unterstützung liegt aus wellentechnischer Sicht, wie auch aus der Sicht der klassischen Charttechnik bei 10725,00 Punkten. Mögliche Kursrücksetzer könnten bereits in diesem Bereich von neuen Käufern aufgefangen werden. Das heißt, das ausgehend davon erneuter Kaufdruck einsetzen kann. In der Konsequenz könnte der DOW Jones Index mit unserem DAX Index dann gleichziehen und auch ein neues Jahreshoch anvisieren. Dazu in späteren Analysen mehr.

Eine Analyse ist der WICHTIGSTE Baustein eines Trades. Ohne Analyse keine Trades, es sei denn man hat einen Würfel oder eine Münze griffbereit.

Ich bewerte die heutige Analyse mit einer Wahrscheinlichkeitsnote 2.

"Klicken Sie bitte hier, um die Erklärung zu den DOW Jones "Wahrscheinlichkeits"noten einzusehen"

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Entscheidungen und geraten Sie nicht in Schieflage, dass führt zwangsläufig zu Fehlentscheidungen.

Viele Grüße
André Tiedje - Elliott Wellen Experte, Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de
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TraJoe:

us naechste woche

 
24.10.10 16:13
The economy in the U.S. probably grew at a faster pace in the third quarter, reflecting a pickup in consumer spending that bodes well for the recovery’s staying power, economists projected a report this week will show.

Gross domestic product rose at a 2 percent annual pace, up from a 1.7 percent rate in the previous three months, according to the median estimate of 67 economists surveyed by Bloomberg News before an Oct. 29 Commerce Department report. Other data may show business investment remains a mainstay of the economic rebound, while housing is mired in a slump.

The pace of growth would still not be strong enough to give the 14.8 million unemployed Americans hope of finding work soon, one reason why Federal Reserve policy makers may be about to pump more money into the economy. Wal-Mart Stores Inc. and Target Corp. are among retailers likely to gain as discounts lure budget-conscious shoppers during the year-end holidays.

“There’s no question about the sustainability of the recovery now,” said Chris Rupkey, chief financial economist at Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd. in New York. “But unless we grow faster, we don’t have a shot at bringing down unemployment significantly. Improvement in consumer spending is a sign the holiday season will be better than in the past couple of years.”

The GDP estimate is the first of three for the quarter, with the other releases scheduled in November and December when more information becomes available.

Spending Climbs

Consumer spending, which accounts for about 70 percent of the economy, increased at a 2.4 percent annual rate from July through September, the best showing of the recovery that began in June 2009, economists project.

The National Retail Federation has forecast November- December sales will rise by 2.3 percent from a year ago, making it the best holiday season in four years. Wal-Mart, the world’s largest retailer, Target, Amazon.com Inc. and EBay Inc. are among merchants that will benefit as shoppers look for bargains, according to results of a survey issued this month by Consumer Edge Research in Stamford, Connecticut.

The Standard & Poor’s 500 index has gained 11 percent since Aug. 27, when Fed Chairman Ben S. Bernanke said the central bank “will do all that it can” to sustain the economy’s rebound. The measure rose 0.2 percent to 1,183.08 at the 4 p.m. close in New York on Oct. 22.

About 85 percent of companies in the S&P 500 gauge have exceeded analysts’ per-share profit estimates so far in third- quarter reports. Sales are rising at companies from Boeing Co. to chipmaker Intel Corp. and railroad CSX Corp. Faster overseas growth is also boosting earnings.

Aircraft Sales

Boeing, the world’s largest aerospace company, reported a third-quarter profit due to higher jetliner deliveries and raised its full-year forecast. The jump in orders is prompting the Chicago-based company to make plans to boost production.

The orders are coming amid a “slow, steady kind of recovery,” Chief Executive Officer Jim McNerney said on an Oct. 20 conference call. Most of the demand is from overseas.

The Commerce Department may report on Oct. 27 that orders for goods meant to last at least three years climbed 2 percent in September, the most in five months, according to the Bloomberg survey median. The gain signals business investment in new equipment continues to support the recovery.

While capital expenditures are climbing, manufacturing gains are cooling as the pace of inventory rebuilding eases compared with the surge that began in late 2009.

Housing Woes

Housing continues to struggle as foreclosures mount and unemployment near 10 percent limits demand and hurts property values. Sales of existing homes, due tomorrow from the National Association of Realtors, rose to a 4.3 million annual rate last month, according to the Bloomberg survey median. The readings over the past three months would be the lowest since comparable records began in 1999.

The Commerce Department may report on Oct. 27 that new-home purchases increased last month to a 300,000 annual rate, hovering close to the record-low 282,000 reached in May, economists predicted.

Home prices in 20 cities for the 12 months through August climbed at a slower pace, according to the Bloomberg survey. The S&P/Case-Shiller index is due Oct. 26.

Consumer confidence reports may show little change this month as the lack of jobs unnerves Americans. The Thomson Reuters/University of Michigan’s sentiment index, due Oct. 29, is projected to drop to a three-month low, while the Conference Board’s gauge on Oct. 26 may climb from a one-year low.

                       Bloomberg Survey

==================================================
                       Release    Period    Prior     Median
Indicator                 Date               Value    Forecast
==================================================
Exist Homes Mlns         10/25     Sept.      4.13      4.30
Exist Homes MOM%         10/25     Sept.      7.6%      4.1%
Case Shiller Monthly YOY 10/26      Aug.      3.2%      2.2%
Consumer Conf Index      10/26      Oct.      48.5      49.5
Durables Orders MOM%     10/27     Sept.     -1.5%      2.0%
Durables Ex-Trans MOM%   10/27     Sept.      1.7%      0.5%
New Home Sales ,000’s    10/27     Sept.      288       300
New Home Sales MOM%      10/27     Sept.      0.0%      4.2%
GDP Annual QOQ%          10/29      3Q A      1.7%      2.0%
Personal Consump. QOQ%   10/29      3Q A      2.2%      2.4%
U of Mich Conf. Index    10/29     Oct. F     67.9      68.0
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orient express:

eigentlich gibt es keine anzeichen dafür

5
24.10.10 16:32
das der markt fallen wird, demzufolge müssen die bären sich langsam gedanken machen und mit longs absichern, hoffen auf fallende kurse bringt nichts selbst wenn es zu einem fall kommen wird werden es nur 100 punkte , die meisten sind einfach unterinvestiert, das heisst insgesamt wurden die märkte doch bisher weltweit mit staatsgeldern nach oben geschoben durch die geldspritzen,jetzt erst kommen viele instis und wollen auf den zug springen , somit wird es wirklich gefährlich und teuer  für unvebesserliche pessimisten, bin zwar auch short habe aber mit longs abgehegdged
so ist börse eben, lange geht nichts und dann 1000 punkte in 2 monaten ohne grosse korrektur.Hätte gedacht das letzte woche eine korrektur kommt aber nix , das das ist richtig bullshit..., oh sorry meinet bullisch..lach
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Baron_StockT.:

Bettelnde Bären

3
24.10.10 17:51
de.sevenload.com/videos/sribDFC-Bettelnde-Baeren

ja so weit ist es schon gekommen :-(
"Die ganze Börse hängt davon ab,
ob es mehr Aktien gibt als Idioten, oder mehr Idioten als Aktien..."

André Kostolany
Antworten
lausi one:

In

 
24.10.10 18:09

Japan steht am Montag erst einmal die Leistungsbilanz an. Ob die positiv sein wird, bezweifle ich einmal. Wenn man denn x-Dax derzeit anschaut, wird es aber eine freundliche Eröffnung werden. Ich bleibe dabei 6700 wir kommen!

Antworten
AND1:

P&F: S&P mit 3-fachem Kaufsignal, aber es könnte

3
24.10.10 18:35

...trotzdem bald eine Korrektur anstehen. Zumindest meint das der Herr BUHL, auf den ich ja (bekanntermaßen) große Stücke halte! Mittelfristig ist er weiterhin bullish gestimmt...

Meine Fonds habe ich ja am Freitag alle zum Verkauf gestellt (wird wohl am Montag ausgeführt)...Grund war die fast durchgehend schlechte Performance (Ausnahme BRIC) ... s.a. Artikel Buhl. Meine Aktien halte ich selbstverständlich weiter...auch das frei werdende Cash fließt dann in Aktien. Von daher käme mir eine kleine Konsolidierung (möglichst nur bei den Watchlist-Werten *fg*) ganz gelegen...

Klaus Buhl
Die Bullen bleiben vorerst am Ball
[10:07, 22.10.10]


[...]Liebe Leserinnen und Leser,

bekanntlich hat der DAX erst in der vergangenen Woche das von den Bullen lange ersehnte Jahreshoch erreicht, und auch der Euro Stoxx hat eine wichtige charttechnische Hürde überwunden. Doch wer dachte, dass damit für eine Weile die Spannung aus den Märkten weichen würde, hat sich bereits heute gewaltig getäuscht. Von Langeweile keine Spur, denn nun stellt sich eine neue Frage: kommt es zum wohlverdientem Pullback der Indizes an ihre Ausbruchslinien, was in etwa der Hälfte der Ausbrüche zu beobachten ist, oder gewinnt der Kursanstieg sogar noch an Dynamik? Dies ist natürlich möglich, wenn immer mehr Pessimisten und Unterinvestierte in die Märkte gezwungen werden, die gedanklich noch gänzlich im Krisenmodus verankert sind. Ich denke, dass noch eine ganze Menge Geld an der Seitenlinie parkt, welches in Sachwerte wie Aktien schwappen könnte. Außerdem grübeln bereits heute jede Menge Vermögensverwalter darüber, wie sie am Jahresende ihren Kunden das geldmarktnahe und schlecht diversifizierte „Krisenportfolio“ erläutern, falls die Indizes weiterhin freundlich bleiben sollten.

Sehr viele institutionelle Manager befinden sich bereits heute in dieser Zwangslage. Dies erkennen Sie daran, dass seit mehreren Wochen jede kleine Kursdelle zum Einstieg und Positionsausbau genutzt wird. Es würde mich daher nicht wundern, wenn die von mir hier bereits vor mehreren Wochen erwartete positive Überraschung, die bereits eingetreten ist, größer als geahnt wird. Unterstützend könnte dabei auch der schlechte Ruf des Oktobers wirken, der als Crashmonat verrufen ist und Investoren dazu ermuntert, erst im November zu investieren. Wenn Börse doch nur so einfach wäre! [...]

hier gehts weiter (more Text & "Bilder"): www.boerse-online.de/maerkte/meinung/buhl/...erst-am-Ball/617682.html

http://www.ariva.de/forum/AND1-for-President-408960
Antworten
lausi one:

@AND1

 
24.10.10 19:16

Daß es evtl. bald zu einer Kurskorrektur kommen könnte, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Aber bald ist relativ und unbestimmt. Da bleibt viel Spielraum. 

Antworten
Caliban:

Es gibt nichts besseres für einen Bullenmarkt

 
24.10.10 19:22
als 100e Trader und Anleger, die eine Korrektur erwarten...

VIX noch immer in der Wedge nach unten, die immer enger wird  
stockcharts.com/h-sc/...=D&b=5&g=0&id=p96269352515
und auch dem USD wurden Daumenschrauben angelegt  
stockcharts.com/h-sc/...=D&b=5&g=0&id=p79179738152

--- die freien Märkte entfalten sich zu voller Blüte --- dem sollte man sich nicht entgegenstellen !!
Antworten
flatfee:

@los

2
24.10.10 19:40
das gut analysiert - für die berechtigte "kritik" gegenüber metro und al - gewinne macht man so auch und darum geht es ja - mit trading hat das ggf nix zu tun - insofern braucht man auch nicht stolz sein

ich vergleiche das manchmal mit der shortorgie gegen gold einer bekannten bank - habe ich genug geld halte ich alles durch

zum keil habe ich dir bereits eine bm geschrieben
Antworten
AND1:

@lausi

 
24.10.10 19:40
Ich habe ja auch nur meine Fonds verkauft und halte sämtliche Aktien, d. h. den Großteil des Depots (auch durch anstehende Konsolidierungsphasen) weiter...die Fonds haben 20% der investierten Gelder ausgemacht ;-)

Es soll ja hier aber auch welche geben, die nach einem Shorteinstieg suchen ... für die ist die "Point & Figure - Analyse" vom BUHL vielleicht nicht ganz uninteressant.

Ich persönlich werde meine Aktien jedenfalls nur verkaufen, wenn sich ein Crash andeuten würde...den sehe ich aber nicht kommen! Die 20% aus den aufgelösten Fonds fließen in nächster Zeit auch wieder direkt in Aktien (und vielleicht auch nochmal in einen "Spezialfonds" mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag)...
Antworten
AND1:

im Übrigen

 
24.10.10 19:49
sehe ich einer Konsolidierung ganz entspannt entgegen ... die derzeitige Depotrendite beträgt rund 19% und da hab ich doch mein Anlageziel eigentlich schon mehr als erreicht ;-)

Und sollten einige Positionen ins Minus laufen (ein paar sinds zurzeit noch), dann ist mir das auch Wurscht ... setze keine SL und kaufe allenfalls nach ... mittel-/langfristig muss die Rendite stimmen; und das wird sie!
Antworten
die_milbe:

...

5
24.10.10 19:54

die postings von longodershort gehören unbestritten zu den sahnehäubchen dieses threads. ich denke, er wird bald als kolumnist (pessimalversion des sich verkaufens) oder als fonds-manager (optimaleres des sich verkaufens) abgeworben. also - kurz, ... wenn ich sein linkes auge hätte, dann wäre ich längst bei der baader-bank und co. kg. ... mindestens! --- meine dieses posting ernst. ich selbst spekulier ja nur noch 5-6stellig. allerdings muss ich zugeben, dass ich 2 nachkomma-stellen mitberücksichtige. bin ja net so heavy. --- und wenn jetzt einer "witzig" oder "gut analysiert" vergibt, weiß keiner letztendlich wer, wie und was gemeint ist.

Antworten
die_milbe:

@AND1

 
24.10.10 19:58

teil mir - uns(?) bitte mal Deine watch-list mit - wenn Du magst. bitte nur wkn´s. würde mich interessieren.

Antworten
checkerlarsen:

abend jungs

3
24.10.10 19:59
wie ich sehe ist die 6700 abgemacht bei vielen auch den shortis... ich fliege nächste woche für mindestens 2 vieleicht auch 3 wochen (meißt verlängere ich um ne woche) in den urlaub... und bin daher ein bischen in der zwickmühle.... eigentlich wollte ich bei 6680 einen ersten und bei 6715 einen 2 short rein tun....


auch auf die gefahr das ich mich lächerlich mache  glaube ich mittlerweile das wir erst ohne nenneswert (150 punkte plus x) zu korigieren auf 7100 laufen und dann erst auf 66xx zurücksetzen....

in der praxis schaut das dann so aus das ich stand heute abend vieleicht meine aktien nicht sichere da mir das potenzial nach unten einfach zu klein und daher gefährlich für nen short erscheint...vieleicht haue ich trotzdem noch einen rein vor meinem urlaub...sag  es dann an.
48 15 16 23 42

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht."

http://www.youtube.com/watch?v=Aq3o8pCh9uo
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ducati44:

DOW zum Montag

6
24.10.10 20:08
Den DOW zum Montag sehe ich nach Unterschreiten der Marke von ca. 11100 /11090
in einem Zielbereich von ca. 11000/11030. Warum? a) würde sich die drohende sks bestätigen, b) wäre der derzeitige Aufwärtstrend nicht verletzt (untere TL derzeit bei ca. 11000 ca. 20 P. p. Tag steigend, c) wäre die "große" inv. sks intakt und würde bei
nochmaliger dynam. Überschreitung der 11150/11160 bis zum WE ein neues JH generieren können.
Bis ca.10900 ist noch Bullenland (mehrfach bestätigt und möglicher Dopelboden)  darunter wären dann Ziele gem. den Fibos und der flachen TL bis ca. 11200 voerst möglich.
Der eingezeichnete Aufwärtstrend hat eine Range von ca. 300 P. , untere TL seit Anfang Okt. wurde 3x bestätigt, die obere 2x.
Die Kurse seit dem 14.10. sehen aus, wie von einem "Kapitän" auf der Brücke eines Schiffes gemacht, der den Maschinentelegraph mit Wollust "volle Kraft voraus" und
"volle Kraft zurück" bedient.
Relevante,stichhaltige Gründe gab es wohl sicher nicht für diese außergewöhnlichen Bewegungen.
Das ist wohl alles dem HF Trading, verbunden mit einer für die Investmentbanken
lukrativen Strategie zuzuschreiben.
Ab Dienstag (sollte wir nicht unter EOD ca. 11000 im worst case 10900 unterschreiten)
vermute und erwarte ich nach evtl. Auslösung der inv. sks zum Ende der Woche ein neues JH (Ziel aus inv. sks Tief  10920, Neck 11160 ) wäre ca. 11400.
Sollten wir schon Montag EOH über 11170/80 gehen, wäre das Szenario 11000 vom
Tisch und schon damit an Angriff aufs neue JH möglich.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 353367
Antworten
die_milbe:

@my_checkerlarsen

 
24.10.10 20:09

und wenn Du Deinen urlaub verschiebst, dann wissen wir alle was passiert, ... :-)

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#80344

metropolis:

los #322

2
24.10.10 21:29
Ein Hinweis: Ich trade nach trendfolgendem HS. Damit ist sichergestellt, dass ich im Falle eines "Falles" den mental den Exit aus Long schaffe und mittelfristig auf Short switche.

Dass ich die Buchverluste diesen Sommer durchgestanden habe fiel mir sehr sehr leicht, weil der Haupttrend weiter up war. Ein HS ohne Fehlsignale gibt es nicht. Und ein trendfolgendes HS muss im Seitwärtsmarkt versagen. Wichtig ist eben, die Handelsregeln entsprechend zu formulieren.  

Der Hauptfehler beim Traden ist stets das Verrennen in einer Position, die durch vermeintlich überlegene Analyse definiert ist. Man muss flexibel bleiben und eine entsprechende Exit-Strategie haben.


Übrigens: Ihr seid Daytrader. Als Mittelfristler maße ich mir nicht an, euch "Looser" zu nennen, sorry wenn das so rübergekommen ist (ich habe das Wort nie benutzt!). Daytrader müssen anders handeln als Positionstrader, nämlich sehr flexibel denken. Insofern war ich nur reichlich befremdet, dass viele hier dem Ausbruch weder gesehen noch getradet haben und sogar im Gegenteil die im Nachhinein für jeden erkennbar recht sinnlose Shortchance suchten. Als Posi-Trader oder Hedger macht Short in einer Ausbruchssituation sicher noch (etwas) Sinn, für den Daytrader sicher nicht im Geringsten. Denn verdient wird im Trend, nicht gegen ihn.

Für die nächste Woche sehe ich übrigens durchaus Shortchancen, das nur nebenbei. Ich werde mich aber erstmal wieder hier im Thread zurückhalten, denn der bullische Überschwang ist ME erstmal vorbei. Nun heißt es beobachten und sich nicht rausdrängen lassen.  
Antworten
aktionär123:

Also wenn der Euro weiter so fällt...

 
25.10.10 01:34

...dann gibt es einen Bloodfull Monday...

Antworten
EIng:

@ aktionär123

 
25.10.10 01:53
-beobachte auch die Kursindikation, EUR/USD fällt, Dax steigt. Wenn das so weitergeht, bekommen wir morgen ein heftiges gap-up. Dann sehen wir die 6600 so schnell nicht wieder.
Antworten
EIng:

@ aktionär123

 
25.10.10 01:57
EUR/USD mal im minus, dann im plus. Dax aber ganz klar hoch. Der nächste Short Squeeze könnte morgen stattfinden.
Antworten
aktionär123:

Ich finde es intressant !

 
25.10.10 02:13

Das hier sehr an steigende Kurse geglaubt wird. Wir sind eigentlich die letzten Wochen überstark schon gestiegen. Das heisst natürlich nicht das es weiter steigen kann. Aber langsam sollte auch den größten Optimisten klar werden das sich durch diese großen Kursteigerungen die Aktionäre zu Gewinnmitnahmen veranlasst zu sehen...

 

Absolut nichts geht ewig so weiter. Nur mal so... (zur Erinnerung das es auch eine andere Richtung auch gibt als die letzte kontinuierliche seit mehr als 7 Wochen andauernde...

Antworten
EIng:

@ aktionär123

 
25.10.10 02:22
Grundsätzlich hast Du recht, der EUR/USD läuft jetzt aber in Richtung 1,40. Dax-Indikation ca. 6650!
Antworten
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