und der sieht fundamental wie technisch nicht schlecht aus.
Die Range entspricht einem nach oben offenen Dreieck.
Die zuletzt fallenden Zinsen und das vermehrte Vertauen in Krisenländer wie Griechenland lassen Geld frei werden für den Aktienmarkt, der durch günstige KGVs, gerade auch bei den zuletzt geschüttelten Versorgern und Finanztiteln, nach unten abgesichert ist (ich kaufe z. B. Dividendenpapiere wie Münchener Rück und RWE).
Auch der Devisenmarkt (Yen-Aufwertung auf Höchstkurs gestoppt) ist für DAXI positiv.
Insgesamt für mich also klar bullish bis DAX 7000 dieses Jahr.
es ist natürlich Quatsch, dass weite Scheine gefährlicher seien als enge:
Enge, ausgestoppte Scheine kauft man ggf. mit nächster enger Möglichkeit nach und verpasst dabei, wenn man ausgestoppt wurde, eventuell den direkten Anschluss. Weite Scheine haben dieses Risiko nicht. Insgesamt muss man aber immer wissen, in welcher Größenordnung man investiern möchte: 100 Euro Gewinn/Verlust bei 100 Punkten Indexschwankung bedeuten immer das gleiche Risiko,egal ob enger Schein mit niedrigem Einsatz oder weiter Schein mit größerem Einsatz..
Entscheidend ist der lange Atem und nicht die Nerven zu verlieren, auch wenn man ggf. die Strategie ändert. Bei ausgestoppten Scheinen verliert man zumindest kurzfristig dem Atemrhythmus.
Stopp-loss-Orders sind zwar für die Disztíplin gut, verderben einem aber oft den Gewinn und sollten daher nur eingesetzt werden, wenn das Vertrauen in die "richtige Richtung" etwa zur Hälfte verloren gegangen ist. Wenn das Vertrauen überwiegend weg ist, dann gleich zu besserem Preis verkaufen, wenn weniger als die Hälfte weg, dann ggf. zum besseren Preis einen kleinen Teil des Gewinns einfahren.
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11. September 2010 Anfang März 2007 schaute der Finanzjournalist John Authers in seinem New Yorker Büro verwundert auf die Kursentwicklung an den Finanzmärkten. Eher zufällig hatte er kurz nacheinander aktuelle Charts des amerikanischen Standard & Poor's-500-Aktienindex und des Dollar-Yen-Wechselkurs abgerufen, die Kursveränderungen im Minutentakt zeigten. Die beiden Charts verliefen völlig parallel, eigentlich eine Unmöglichkeit.
Ein Phänomen, das wir nicht nur vom dieser Kombination kennen. Dow und Dax im Gleichflug, alles tickt nach dem selben Takt, ein Takt der nicht zum umfeld passt und bei andauernden gerigen Volumina auch merklich verundern sollte.
Erst starb Lehman Brothers, dann wurde die Versicherung AIG verstaatlicht. Das zweite Septemberwochenende des Jahres 2008 gilt seitdem als historisches Ereignis.
Die Kräfte, die Finanzmärkte bewegen, haben sich jedoch nicht verändert.
#000000">In der Folge begann in der westlichen Welt das Retten von Banken und die Stützung von Finanzmärkten. Aber alle Eingriffe änderten nichts an dem vor der Krise beobachtbaren Grundmuster, dass sich viele Kursverläufe an den Finanzmärkten annähern. In den Monaten nach dem Untergang von Lehman wurden, wie schon in früheren Krisen, Staatsanleihen erstklassiger Bonität zum Zufluchtsort für viele Großanleger. Fast alles andere fiel wie ein Stein: Aktienkurse, Rohstoff- und Immobilienpreise, Bewertungen von Hedge-Fonds und Private-Equity-Unternehmen. Die Märkte für hypothekenbasierte Wertpapiere trockneten regelrecht aus. So hat das mit dem Namen Lehman Brothers verbundene Finanzbeben die Welt vielleicht doch weniger verändert, als es zunächst den Anschein hat. Die menschlichen Verhaltensweisen, die den Zyklus von Hausse und Baisse wesentlich mitbestimmen, sind jedenfalls gleich geblieben.
Hier schreiben Sie aber etwas. ....großer Mut - großes Risiko - bei weiten Scheinen....etc..
Ich würde Ihnen - weil doch so viele Menschen hier lesen und etwas missverstehen könnten - gerne meine Meinung, meine Erfahrung und meine Idee hierzu mitteilen:
Weite Scheine mit kleinen Hebeln und zusätzlich parallel (mit Gewichtungen je nach Marktlage) immer beide Richtungen spielen sind die einzigste Möglichkeit, um an der Börse erfolgreich und dauerhaft mitspielen zu können!
Alles andere ist Unsinn, Zufall, Glück usw..
Einleitend und unmissverständlich dieses nicht allzuweit entfernte Beispiel für meine Idee aus dem Casino: Wie würde Ihnen das gefallen:
Sie setzten im Roulette gleichzeitig auf schwarz und rot - rot kommt - Sie haben mit rot gewonnen (und nun das Gegenteil zum Roulette: schwarz hat nicht verloren! sondern bleibt einfach als Ihr Einsatz liegen für das neue Spiel)
Sie lassen somit schwarz liegen und setzten neu auf rot - rot kommt - Sie haben wieder gewonnen ... schwarz bleibt weiterhin liegen.
Sie lassen schwarz weiterhin liegen, setzen diesmal zusätzlich auf schwarz und rot. - schwarz kommt - Sie haben gewonnen; rot verliert nicht, sondern bleibt liegen... usw. usw. Fazit: In diesem Spiel können Sie nicht verlieren !
So ähnlich funtioniert meine Idee mit dem Dax:
Sie schreiben 500 Punkte Abstand und mehr sind höchst mutig und risikoreich... wg Totalverlust, wenns nur in eine Richtung läuft. Ich trade (auch manchmal zig-mal täglich) ausschließlich mit ko/Hebel auf den Dax mit einem Punkteabstand von mindestens 2000!
Welchen Zeitraum meinen Sie in Ihrer Annahme? Die weite Vergangenheit (1999, 2000, 2001, 2002?) - eher schlecht... das ist doch gelaufen; die Zukunft - na ja, wer weiss schon wo es hingeht; sprechen wir doch aus der Nähe; nämlich aus dem Jahr 2010.
Man fragt sich doch so oft, wie die Banken mit Ihren ko/Hebelprodukten eigentlich nur Gewinne erwirtschaften. Ich kann es Ihnen sagen: Sie spielen mit der Kundschaft immer in beiden! Richtungen und zwar konsequent, zeitnah und ausdauernd. Und weil das die Kunden parallel grundsätzlich (ich schätze 90%) nicht machen, gewinnt grundsätzlich nur die Bank. Diese Tatsache mache ich meiner Idee zu nutze und spiele das gleiche Spiel; und das geht am risikoärmsten !!!! mit weiten Scheinen und kleinen Hebeln.
Wie?
Wesentliche Elemente der Idee:
1. Grundsätzlich immer in beiden Richtungen !
2. Schwerpunkte bilden, wenn sich eine Richtung abzeichnet (also von dieser Richtung mehr kaufen)
3. Zielsetzung pro Trade: 1 % Gewinn ! (oft wird´s automatisch mehr)
4. Gewinn bei ca. 2% Plus mit genau diesem 1 % über SL absichern !
5. SL im Gewinn immer mit 0,5 % nachziehen
6. Alle ca. 50 - 100 Daxpunkte neuen! Schein kaufen - Schwerpunkt richtungsabhängig - Gegenrichtung zusätzlich auch kaufen
7. Wird der Abstand zum gegenläufigen Schein zu groß - sagen wir mal 1000 Punkte - (was übrigens ins 2010 nie vorgekommen ist) wird ein entgegengesetzter Schein mit höherem Einsatz als der verlustreiche alte neu gekauft) und jetzts wird sehr theoretisch, weil bei mir zumindest bis dato noch nie vorgekommen: Diesen neuen Schein würde ich versuchen so lange laufen zu lassen, bis der gegenläufige Schein ausgeknockt wird: Ergebnis: möglichst Verlust des k.o. Scheines mit dem zusätzlichen Schein - ausgleichen oder minimieren. Läuft´s vorher wieder in Gegenrichtung, wird der "Absicherungsschein" nur ! mit 1 % im Gewinn verkauft - nicht vorher! sonst ginge die Strategie u.U. nicht auf ! wie geschrieben, Punkt 7: alles Theorie.... müßte aber - bei entsprechendem Kapitaleinsatz 100 % funktionieren, es sei denn der Emittent geht vorher pleite....
Fazit für die vergangenen 9 Monate:
Bei diesem Spiel mit den weiten Scheinen hätte kein einziger Schein im Verlust verkauft werden müssen.
Ich räume ein, dass ich dieses Spiel nur ansatzweise und mit meinen zur Verfügung stehenden begrenzten Mitteln (aber konsequent) spiele und dieses Jahr nur Trades im Gewinn verkauft habe. Keinen einzigen Verlust !! und das geht bei dieser Volatilität des Marktes nur! mit weiten Scheinen.
Punkt 1 - 7 sind nicht abschließend beschrieben; es fehlen hier noch ein paar Feinheiten - es würde die Erklärung nur noch komplizierter machen - aber: Es hat im Jahr 2010 funktioniert und würde - davon bin ich theoretisch 100%ig überzeugt - auch dann noch funktionieren, wenn die 4000 oder 8000 gerissen werden würden. Man bräuchte dabei "nur" entsprechend Kapital zur Verlustbegrenzung, bzw. zum Verlustausgleich einiger Scheine, die ins Minus gelaufen sind. Parallel aber die Gewinnscheine nicht vergessen, die muss man zum Jahresende natürlich mit hinzuzählen....
Fazit: Ich denke, so ähnlich spielen die Banken und das müßte ein Privater auch hinbringen... aber: Ausgangspunkt waren die weiten Scheine mit den kleinen Hebeln. Ich würde nie und nimmer einen engen Schein mehr anfassen.. auch nicht an den "3 - 4 Tagen" im Jahr, an denen die Wahrscheinlichkeit zu wissen, wohin der Kurs geht, über 50% liegt. Auch an diesen Tagen nur 2000 Punkte Abstand Scheine....
Meine Idee basiert übrigens darauf, dass man mindest 1000 Scheine pro Trade kauft. 1 % = 200 Euro und das reicht allemal...
Ob man davon reich werden kann, weiss ich nicht.. vielleicht, wenn man entsprechend hohen Einsatz bringt ? keine Ahnung. Aber auch hier könnte sich bewahrheiten: Mit zu wenig Einsatz dürfte an der Börse nix verdient werden. Ausnahmen gibts aber bestimmt.
dann kommt grün "zero" und da gibbet ksguild.org/Smileys/awesome/ass_smack.gif" style="max-width:560px" />
Sie waren noch nicht im Casino ?
Was passiert mit rot / schwarz wenn Zero kommt ?
Na, ..................... keine Ahnung...?
Dann erst mal sachkundig machen... und bitte die (richtige) Antwort dann hier nochmals schreiben.
Wir warten darauf...
Danke
Na ja, wir können die letzten 30 Jahre Dax mal daneben legen und statistische Ausarbeitungen machen..
Wir können es aber auch bleiben lassen und uns "nur" das Jahr 2010 anschauen.
Hier haben Sie die Möglichkeit, ab Januar diese beschriebe Idee rückwirkend zu einer 9 monatigen Statistik (was auch immer das bringen mag) auszuschmücken.
Ich brauch nicht einmal darauf wetten, das ich - bezogen auf die letzten 9 Monate - recht habe. Wir wissen, wie sich der Dax ab Januar verhalten hat, wir wissen, dass er ca. 26 x die 6000er Marke (nach oben oder unten) gerissen hat und wir wissen den Höchst und Niedrigststand in dieser Zeit. Es waren keine 1000 Punkte Differenz und jedesmal kam er wieder in Richtung 6000 zurück.
Klar, Schnee von gestern; aber: der, der von Anfang an dabei gewesen wäre (ich erst ab ca. Mai 2010) und sich genauso wie beschrieben verhalten hätte, hat ausschließlich Gewinne realisiert und wenn er bei 6350 noch ein Call gekauft hätte, na und ?, der geht doch eh erst bei 4350 oder so ähnlich kaputt; den kann man ruhig aussitzen; und umgekehrt, einen Put bei 5500.. na ja, würde auch hier nicht drauf wetten, was noch passieren kann.. Aber egal; die Gewinne die zwischenzeitlich realisiert wurden, heben sogar beide Scheine im k.o. auf!
Einfach mal den Spass machen und konsequent nachrechnen; geht bestimmt.
Aber: Klar - in die Glaskugel schauen kann niemand; seien wir doch aber auch mal realistisch: Was halten wir von der allgemeinen Gemengelage: Glaubt ernsthaft jemand an einen nachhaltigen Ausbruch in die eine oder andere Richtung ? ohne, dass man mit den entsprechenden Gegenpositionen Verlustscheine ausbügeln oder Verluste minimieren könnte ?
Ich glaube, wir traden auch noch in 2 Jahren über und unter die 6000 er Marke; und solange dies der Fall ist, macht diese beschriebene Idee keine! Verluste (genauso, wie bislang in 2010).
Schade, dass ich nicht 20, 30, oder 40 Scheine parallel laufen lassen kann (da fehlt`s leider am Kleingeld), dann würden die Gewinne noch höher sprudeln, weil man noch flexibler und konsequenter so alle 30, 40 oder 50 Punkte im Dax nachlegen könnte. Der bisherigen Vola sei Dank. Bleibt diese Vola, gewinnt dieses System, bleibt sie nicht, könnte es trotzdem (wie beschrieben, bei entsprechendem Kapitalnachfluss in Gegenrichtung) funktionieren (wenigstens ohne größeren Schaden anzurichten).
Fazit: Einfach mal nachrechnen und ausprobieren; wie geschrieben: die Banken arbeiten genauso und sind froh, dass nicht mehr Spieler "Sicherungsmaßnahmen" durch Parallel-/gegengesetzte Spiele betreiben. Dann wären die Gewinne natürlich nicht so hoch ! Aber so: Es gibt in diesem Spiel immer! mehr (Kunden) Verlierer als Gewinner; das müßten wir eigentlich wissen.
Und deswegen schwöre ich auf weite Scheine mit kleinen Hebeln. Wie beschrieben, auch hier bekommt man z.B. 200 Euro Gewinn, wenn man 1% im Plus liegt. (Leider) ist der Einsatz dann auch höher - wo wir schon wieder beim alten Thema wären: Theoretisch müßte man an der Börse nur dann mitspielen, wenn man ausreichend Kapital einsetzen, nachschießen könnte (und eine 5stellige Summe reicht meiner Meinung da lange nicht aus....) na ja, alles nur Wunschdenken...
Ich versuche im kleinen das Spiel mitzuspielen, solange der Dax immer wieder zu der 6000er Marke zurückkehrt. Vielleicht verschiebt sich diese Marke ja einmal... wäre das schlimm ?
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