tschuldige, aber da ist aber so ziemlich alles falsch was du schreibst.
Eine Ausweitung der US Geldmenge ist kein weltweites Problem, sondern wenn überhaupt ein amerikanisches. Ist allerdings im Moment auch keins.
Die Schweiz und Japan stützen ihre Währungen nicht. Die Schweiz versucht die eigene Währung zu schwächen, Japan denkt laut drüber nach und die Chinesen haben sich ja 1:1 an den Dollar gekoppelt und haben auch nicht die Absicht, damit aufzuhören. Im Grunde finanziert China im Moment das gesamte Aussenhandelsdefizit der USA.
Wenn dieses Interventionsgeld in Staatsanleihen angelegt wird, dann ist bei der US Gov, nicht bei der FED.
Die FED braucht sich nicht Geld über Staatsanleihen zu holen, um Geld auszugeben. (sehr lustige Vorstellung)
Die Chinesische Wirtschaft ist im Grunde der Kern des Problems. Da die Chinesen wie ein Junkie an den exportabhängigen Arbeitsplätzen hängen, hat die chinesische Politik aus innenpolitischen Gründen keine Wahl, als ihre Exporte durch die Dollarbindung zu fördern. Jeder Versuch, die Chinesen zur Entkopplung zu bringen, ist bisher an der harten Haltung von Peking gescheitert. Wenn nun die USA inoffiziell eine Politik des schwachen Dollars fahren, so ist dies die einzige Möglichkeit, die sie haben um die Chinesen unter Druck zu setzen, ihre Währungspolitik zu ändern. Daher rührt auch das Gejammer der Chinesen nach einer Möglichkeit der Devisenreservendiversifikation. Faktisch ist das unmöglich, da die Chinesen ja gerade am Erhalt dieser Ungleichgewichte interessiert sind. Nur machen die Amerikaner es ihnen zunehmend schwerer.