wenn das Ok kommt. Hoffe, dass es nicht allzulange dauert. Ich würde sagen, so ein, maximal zwei Wochen. Dann müssen ja auch irgendwann mal die Jahreszahlen präsentiert werden.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,95 | 9,91 | 14,99 | |
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wenn das Ok kommt. Hoffe, dass es nicht allzulange dauert. Ich würde sagen, so ein, maximal zwei Wochen. Dann müssen ja auch irgendwann mal die Jahreszahlen präsentiert werden.
es sei denn Qimonda hätte was superrevolutionäres in petto. Dann hätten die aber nur geringe bis gar keine Geldprobleme.
Ich denke, Sachsen wird relativ bald was tun. Wenn Infineon dann noch eine Horrormeldung rausgibt, könnte man evtl. bald ein umgedrehtes Kursverhältnis sehen :)
Dass Qimonda derzeit nicht wettbewerbsfähig ist, sehe ich auch so.
Aaaaber, ich denke auch, dass ein ordentliches Management (was Qimonda ja leider nie hatte) und ein gesundes Produktportfolio das ändern können. Ehrlich gesagt gebe ich lieber meine Steuern für ein Unternehmen, welches mit ordentlicher Führung sicherlich Chancen hätte, sich zu entwicklen als für eine Bank wie bspw. die Bayern LB (die meiner bescheidenen Meinung nach eigentlich keine Sau braucht), die das 60 fache des Gelds braucht, welches Qimonda (und damit auch Zulieferer, ...) für eine Zeitlang (ich sag jetzt einfach mal 6-12 Monate) überleben lassen könnte. In der Zeit kann man sicherlich einiges bewegen. Bspw. Vorstand/Führungsebene durch _fähige_ Leute austauschen, sich intensiv darum kümmern, wirklich zu einem der fortschrittlichsten Technologieunternehmen zu gehören, ...
Ein Teil der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit kommt natürlich durch die höheren Kosten hierzulande. Dafür gabs ja dann Subventionen en masse für alles, was sich irgendwo in strukturschwachen Gebieten angesiedelt hat (wie bspw. auch die Solarbranche).
Dass sich keiner findet, der Qimonda ordentlich leiten kann, liegt sicher ebenfalls auch an der Branche, mittlerweile auch am schlechten Ruf des Unternehmens. Dennoch denke ich, dass es sicher Leute gibt, die das könnten. Aus technischer Sicht kann man dort keine Schlipsträger hinsetzen, da müsste eher jemand innovatives hin. Klar, schwer zu finden und sicher auch nicht billig aber ich seh das ähnlich wie in der Softwareentwicklung: Viele Wege führen zum Ziel. Geh nach dem Lehrbuch und Du erreichst es. Geh unorthodoxe Wege und Du erreichst es früher. Letzteres hat meist noch zwei Vorteile: Effizienz und Innovation.
So oder so, ich hoffe und glaube, Qimonda geht nicht hops.
oder die ganze Branche? Falls letzteres, dann wäre es doch das sinnvollste, man schafft gleich die dann auch gleich komplett ab!?
(Ehrlich gesagt wird in die Solarförderung jedes Jahr mehr Geld reingesteckt als in manch anderes, was ggfs. genauso erhaltungswürdig/förderungsbedürftig ist)
Und was passiert, wenn die Subventionen für die Solarbranche gestrichen/gekürzt werden. Richtig, die Unternehmen hauen dorthin ab, wo man ihnen das Geld noch in den Hintern bläst. War bei AMD nicht anders oder was denkst Du, warum die neue Fab überm Teich gebaut wird?
Kohle ist sicherlich ein Punkt, an dem ich persönlich schon vor fünf Jahren einen Schlußstrich gezogen hätte.
Solarförderung im Gesamten dürfte ein vielfaches dessen kosten, was Du beziffert hast. Dazu gehört ja nicht nur die direkte Förderung der Unternehmen, sondern auch die "Unterstützung" der Abnehmer, ...
Klar ist es wichtig, dass erneuerbare Energien sich etablieren. Allerdings wirst Du hierzulande nicht wirklich effizient arbeiten können, dafür fehlen uns dann doch "ein paar" Sonnenstunden im Jahr. Weiter südlich sieht das natürlich anders aus. Das wird aber irgendwann auch das Problem sein. Wenns hier keine Kohle mehr für die Unternehmen gibt, gehen die dorthin, wo man sie freundlich (und mit einem dicken Subventionspaket) Willkommen heißt.
So oder so: Ich denke, Qimonda kann und sollte Untertsützung bekommen. Dann lieber der Bayern LB nicht noch Geld hinterherschmeißen. Was brauchen die 30 Milliarden. Völliger Schwachfug. Einfach kaputt gehen lassen (geht nicht, weil leider einige profilierungssüchtige Politiker im Freistaat dann ihren Kopf verlieren) oder alternativ einfach nur 10 Milliarden geben und den Rest anderweitig sinnvoll verteilen.
sonst erfüllt dein Posting lediglich den Zweck der "Panikmache".
Weiteres Zitat (Handelsblatt). Die Hervorhebungen stammen von mir.
Die EU-Kommission hat sich wegen Qimonda schon bei uns gemeldet. Hier geht es jedoch nicht um die Prüfung von Beihilfen für ein Textil- oder Autounternehmen, das im innereuropäischen Wettbewerb steht. Die Chip-Industrie gibt es mit dem Standort Dresden nur noch einmal in Europa. Man kommt deshalb nicht mit EU-Beihilferegeln weiter, weil die Wettbewerber von Qimonda alle außerhalb von Europa sitzen und dort reichlich staatliche Unterstützung erhalten. New York hat etwa für die Ansiedlung von AMD dort über eine Mrd. Euro bezahlt. Ähnlich ist es bei Samsung in Taiwan. Auch der Elektronikkonzern Hynix ist schon einmal von der südkoreanischen Staatsbank gerettet worden und tritt jetzt als Interessent für Qimonda in Erscheinung. Letztlich haben wir zwischen den fünf global wichtigen Chip-Herstellern einen ruinösen und unfairen Wettkampf, in den andere Staaten außerhalb der EU sehr viel Staatsgeld stecken. Insofern ist die Messlatte des EU-Beihilferechts, das sich noch an den alten Industrien innerhalb Europas orientiert, hier wirklich zu klein und kann nicht angelegt werden.
Ich wusste ja, dass Journalisten gerne mal so schreiben, dass es für ihre Zwecke besser passt. Aber dass so gut wie alles wichtige weggelassen wird, hätte ich nicht erwartet.
Sorry nochmal, ich dachte, dass hätte da gestanden. Siehe bspw.:
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-erpressen;2103488
Der Satz hier verheißt gutes :)
Halten Sie nicht mit Staatsgeld einen Strukturwandel in der sich nach Asien verlagernden Chip-Industrie auf ?
Die Grenze ist erreicht, wenn es kein am Markt erfolgreiches Produkt und damit keine Perspektive mehr gibt. Gerade das trifft aber für Qimonda nicht zu.
Ich geh mich mal noch schnell weiter günstig eindecken :)
Die Interessenten melden sich zu Wort.
www.heise.de/newsticker/...imonda-uebernehmen--/meldung/119937
Der Kurs war schon mal bei 5 Cent, ein paar Tage drauf bei 24 Cent. Mich würds nicht stören, wenn er nochmal runter geht. Wenn die Rettung kommt, geht er eh hoch. Egal von welcher Position aus.
Fannie Mae, Freddie Mac, ... an. Das dürfte eher in die Katgeorie passen. Wenn die Aktie ab und an (ohne Meldungen) schon ohne Rettung knapp 400% Plus macht(von 5 auf 24 Cent), stehen die Chancen nicht schlecht, dass es mit Rettung noch ein wenig mehr wird.
So oder so, ist halt ein Zock. Klappts, freu ich mich, klappts nicht, ist die Kohle halt futsch.
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| Steigender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,95 | 9,91 | 14,99 | |
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