Short-Positionen bei PUMA: Kein "Bashing", sondern knallharte Marktlogik
Short-Positionen sind nicht automatisch ein Zeichen, dass ein Unternehmen schlecht ist. Viel häufiger sind sie Ausdruck von Erwartungsmanagement: Hedgefonds wetten nicht gegen Marken, sie wetten gegen zu hohe Erwartungen, gegen Überbewertungen oder gegen operative Risiken, die im Kurs ihrer Meinung nach unterschätzt werden. PUMA ist als Sportartikelwert dabei besonders interessant, weil die Branche von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst wird: Konsumlaune, Rabattdruck, Lagerbestände, Wechselkurse, Lieferketten und die Fähigkeit, Premiumpreise durchzusetzen. Genau hier liegt die Spielwiese für Shortseller: Wenn auch nur ein Faktor kippt, kann die Börse sehr schnell sehr ungemütlich werden.
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