Hallo, Traders
Meine Frage an Euch, was erwartet Ihr Euch von der kommenden Woche??
Servus, J.B.
|
Hallo, Traders
Meine Frage an Euch, was erwartet Ihr Euch von der kommenden Woche??
Servus, J.B.
Finanztitel belasten die Wall Street
Die US-Börsen haben am Freitag mit leichten Kursverlusten geschlossen. Finanzaktien zogen den Markt wegen Sorgen über weniger Kredite für Firmenübernahmen nach unten. Apple dagegen sorgte für gute Stimmung, da der Computerhersteller am Abend sein erstes Handy auf den Markt bringen wollte.
HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Indexder Standardwerte notierte 0,1 Prozent niedriger bei rund 13.409 Punkten. Er pendelte zwischen 13.314 und 13.525 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 1503 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel ebenfalls 0,2 Prozent auf 2603 Punkte. Im Wochenverlauf gewann der Dow 0,4 Prozent, der S&P-500 0,1 Prozent und der Nasdaq 0,6 Prozent.
"Finanzaktien bleiben zurück, was beunruhigend ist", sagte Analyst Scott Vergin von Thrivent Financial. "Außerdem gibt es den Negativfaktor, dass Öl immer noch über 70 Dollar ist." Ein Barrel US-Leichtöl kostete mit 70,45 Dollar 1,26 Prozent mehr. Zu den größten Verlierern gehörte die Investmentbank Merrill Lynch. Ihr Aktienkurs fiel 2,8 Prozent auf 83,58 Dollar.
Das Papier des Smartphone-Herstellers Palm verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 16,02 Dollar. Das Unternehmen hatte einen Gewinnrückgang ausgewiesen und befürchtet wegen der Konkurrenz von Apples Mobiltelefon iPhone schon bald einen Verlust.
Quelle: Handelsblatt.com
Servus, J.B.
Dax-Ausblick: Märkte bleiben volatil
"Und täglich grüßt das Murmeltier" - so könnte man die Prognosen für die Entwicklung am deutschen Aktienmarkt in den kommenden Tagen zusammenfassen. In der letzten Woche vor Beginn der Berichtssaison zum zweiten Quartal dürften Investoren jeden Tag aufs Neue nach einer klaren Richtung suchen.
HB FRANKFURT. "Die volatile Phase wird sich wohl erst einmal fortsetzen", sagt Aktienstratege Thomas Grüner von der Landesbank Berlin. "Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen lastet weiter auf dem Markt, aber trotzdem ist das konjunkturelle Umfeld für Aktien nach wie vor sehr gut."
"Ich denke, dass langsam Spekulationen auf die Halbjahreszahlen einsetzen und wir selektive Käufe sehen werden", sagt Aktienstratege Volker Borghoff von HSBC. "Die Zahlen werden ja noch einmal sehr gut erwartet, positive Überraschungen sind vor allem bei zyklischen Werten möglich, die vom Konjunkturaufschwung profitieren." Die US-Berichtssaison wird am 9. Juli vom Aluminiumkonzern Alcoa eingeläutet, zehn Tage später will der Softwarekonzern SAP als erstes Dax-Unternehmen die Zahlen zum zweiten Quartal präsentieren.
Quelle: Handelsblatt.com
Servus, J.B.
Sagen Sie nicht, ich hätte es Ihnen nicht vorhergesagt! Besser ging es doch wohl kaum: Genau zur richtigen Zeit vor fallenden Kursen mit passender Begründung (Institutionelle verkaufen vor dem Halbjahresende und der Fedsitzung) gewarnt und genau richtig die Gegenbewegung (Trader steigen ein) eingeschätzt... Es gab ein dickes Reversal gestern in den USA. Der Investor’s Daily mal wieder ganz hart am Puls des Marktes.
Doch was jetzt kommt, übertrifft alles, was wir in diesem Jahr bisher besprochen haben – es reicht an die perfekten Vorhersagen letztes Jahr mit der WM in Deutschland und den Auswirkungen auf dir Börsen heran, wenn es nicht sogar noch besser ist:
Sie wissen, ich frage mich immer, wo fließt das vagabundierende Geld hin. Sehr hilfreich ist es, sich in diesen Fragen mit einem Emerging-Markets-Spezialisten kurzzuschließen, denn hierbei geht es natürlich auch immer um die internationalen Märkte. Einer dieser Spezialisten, auf dessen Meinung ich sehr viel Wert lege, ist mein Kollege Daniel Wilhelmi, mit dem ich gestern Abend essen war. Wenn Sie einen Dienst für Emerging Markets suchen, kann ich Ihnen übrigens den "Emerging Markets Radar" nur wärmstens empfehlen (klicken Sie hier!).
Und wie immer, wenn ich mit Daniel essen gehe, wird über die weltwirtschaftliche und weltpolitische Situation diskutiert, aber auch über das Leben und den ganzen unbedeutenden Rest. So stellten wir neben einigen anderen ungemein wichtigen Lebensweisheiten folgende Dinge fest:
1. China ist überhitzt. Es kann jederzeit, von heute bis zu den Olympischen Spielen 2008, zu einem Crash kommen. (Daniel meint, die Rallye könne auch noch länger bis 2010 andauern, ich sehe den Einbruch eher früher).
2. Wenn die Kurse in China einbrechen, dann werden auch die Carry-Trades aufgelöst. Das bedeutet, der Yen könnte seine massive Unterbewertung auflösen – sprich stark im Vergleich zum Dollar ansteigen.
3. Mir war aufgefallen, dass irgendetwas mit dem Nikkei nicht stimmt. Er zeigt eine sonderbare Stärke, nicht immer, aber manchmal. Ich würde das als „auffällig unauffällig“ titulieren. Daniel hatte die dazu passende Information. Er sagte, er habe von verlässlicher Seite gehört, dass das Big Money sich langsam auf den Nikkei konzentriert.
Seit Jahren wird immer wieder der Nikkei als unterbewertet bezeichnet – warum also ausgerechnet jetzt? Wenn alles einbricht, insbesondere wenn China als wichtiger Handelspartner in die Knie geht, wird auch der Nikkei nicht verschont werden. Es macht also keinen Sinn, Geld aus China oder Deutschland abzuziehen um es in den Nikkei zu investieren – dachten wir.
4. Es gibt Gerüchte, wie wir beide von verschiedenen Seite gehört haben, dass das große Geld anfängt, sich aus Europa zurückzuziehen – wo fließt dieses Geld also hin?
Nun hatten wir diese Fakten nicht so sauber aufgelistet, wie hier dargestellt, sondern das waren Thesen, die wir so über den Abend verteilt besprochen haben, neben Venezuela, Argentinien, Indien, China, die Bedienung etc. Bis kurz vor Schluss, haben wir die unglaublich bestechende Logik hinter diesen Tatsachen nicht begriffen, dann machte es auf einmal Klick.
Auf einmal wurde uns siedendheiß klar, wie das alles zusammen passt und daraus ergibt sich ein Mega-Trade für die Big-Player! Und dieses Mal sind wir wirklich direkt zwischen den großen Haien und haben die seltene Möglichkeit – extrem früh in deren Richtung mitzuschwimmen, auf der Jagd nach dem verlorenen Geld anderer.
Stellen Sie sich dazu vor, Sie sind ein amerikanischer Großinvestor. Sie sind früh 2003 in Deutschland eingestiegen und machen so langsam hier Kasse, wissen aber nicht genau, ob die aktuelle weltweite Rallye weiter geht. Aber Sie wissen, dass der Yen gnadenlos unterbewertet ist und dass eine massive Korrektur ansteht - irgendwann. Sie wissen auch, wenn diese Korrektur einmal ins Laufen kommt, dann kann sie sich durch die Carrytrades extrem ausweiten. Den Effekt, den eine starke Korrektur des Yen haben kann, haben Sie Anfang des Jahres miterlebt: Die weltweiten Märkte werden dramatisch in Mitleidenschaft gezogen.
Wenn Sie also jetzt noch investieren, müssen Sie sich als Big Player absichern. Also wäre es gut, den Yen zu kaufen und den Dollar zu verkaufen. Steigt der Yen, dann werden Sie hier große Gewinne machen, die ihre Verluste abfedern können. Unschön ist aber, wenn die Märkte weiter steigen und der Yen weiter fällt oder konstant bleibt, denn dann verlieren sie Geld.
Wenn Sie hingegen direkt japanische Aktien kaufen, dann sind Sie praktisch auch in „Yen“ investiert, aber mit einigen Vorteilen. Und das ist die genialste aller Tradingideen! Aus folgenden Gründen:
In fast allen denkbaren Situation machen Sie ein gutes Geschäft oder schaffen zumindest eine deutliche Outperformance zum Markt – wenn Sie einen langen Atem haben. Und diese Art von Trades, sind die perfekten Trades, die das wirklich große Geld anziehen!
Und nun erklärt sich auch diese seltsame Stärke des Nikkei. Das sind offenbar die ganz zarten ersten Zeichen dafür, dass der Nikkei aus oben genannten Gründen gekauft wird.
Wenn aber große Adressen den Nikkei und vielleicht etwas später dann auch massiv den Yen kaufen, kann es natürlich sein, dass sie irgendwann versuchen werden, den Yen ans Laufen zu kriegen – und das würde natürlich einen weltweite Unsicherheit auslösen.
Bisher sagte man immer, keiner hat ein Interesse an einem stark steigenden Yen. Das kann sich also dann ändern und glauben Sie mir, diesen Anleger ist es egal, wenn der Markt massiv einbricht, das sind dann einfach gute Einstiegskurse...
Denn sie machen einen dicken Währungsgewinn, auch wenn die Börsen international einbrechen. Sie können dann nach und nach ihre Yen-Positionen auflösen und das Geld in die fallenden Kurse investieren. Okay, das ist Zukunftsmusik.
Fakt bleibt: Für einen US-Investor hat eine Investition in den Nikkei eine ganze Reihe Vorteile. Es ist ein Trade mit einem doppelten Boden. Hier gilt es also genau zu beobachten, was passiert und eventuell schon bald mitzuspielen.
Nun werden Sie sich fragen, wie Sie von so einer Entwicklung partizipieren können, denn wir sind im Euroland. Wir waren uns noch nicht so sicher, wie sich der Euro bei einem solchen Szenario zum Yen verhalten wird. Wenn Sie also nicht im Dollarraum leben, wird es etwas schwerer.
Aber Daniel und ich arbeiten intensiv daran, wie wir dieses Szenario auch als Europäer möglichst gewinnbringend umsetzen können und werden das natürlich in unseren Börsenbriefen Target-Trader und Emerging Markets Radar analysieren und dazu konkrete Empfehlungen aussprechen.
Der Nikkei ist aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der sichere Hafen für ein Teil des Gelders diverser Big Player, eben als Spekulation auf eine Auflösung der Carry-Trades im Fall eines Crashs. Das ist das Szenario, was wir unbedingt weiter beobachten müssen. Ein Trade, der für viele Player zum Trade der nächsten Jahre werden könnte. Wenn das eintrifft und die Chancen stehen gut, dann waren Sie mit dem Investor’s Daily um ein weiteres Mal dichter dran an den großen Haifischen, als jeder andere!
Viele Grüße
Ihr
Jochen Steffens
Gruß Moya 

@moya: Danke für den Artikel!
@Trout: Ich verstehe, aber da bist mit einem Call auf den Nikkei völlig an der falschen Adresse, denn wenn die Carry-Trades aufgelöst werden, dann werden auch die Werte der Nikkei und er selbst, stark leiden. Der Call verliert auf alle Fälle, wenn überhaupt, dann mußt einen extrem langlaufenden Put auf USD/JPY oder Yen Cash nehmen. Sonst kannst da nicht profitieren davon.
Servus, J.B.
New York (BoerseGo.de) - Der heutige Tag war ein Rätsel. Eine Tsunami von Konjunkturdaten zeichnete wieder ein positives Bild der US-Volkswirtschaft. Dennoch geriet der Markt kurz nach dem Start ins Rutschen. In der letzten Börsenstunde kam für einige Minuten sogar Ausverkaufsstimmung auf. Ein Endspurt in den letzten Minuten bügelte aber das Schlimmste wieder aus.
Fundamentale Gründe für den Rutsch wurden nicht bekannt. Vor allem die Kerninflationsrate - also ohne Energie und die volatilen Nahrungsmittel - sorgte zum Börsenstart für gute Stimmung. Die Preissteigerungsrate - an der die Fed ihre Geldpolitik ausrichtet - sank auf 1,9% und geriet damit schneller als erwartet in der Zielzone der Geldpolitiker. Auch die Haushaltseinkommen und -ausgaben, der Chicago Einkaufsmanager-Index und die Bauausgaben zeichneten ein solides Bild. Der Zins, der die Anleger vor kurzem noch verstört hatte, ging heute auf 5,033% zurück, also um 0,085 Prozentpunkte gegenüber gestern und bewegte sich deutlich unter den 5,33%, die noch Mitte Juni erreicht wurden.
Ausreden für fallende Kurse
Zwar stieg der Ölpreis, der häufig als Ausrede für fallende Aktienkurse herangezogen wird, heute über die 70 Dollarmarke. Doch in den vergangenen Jahren bewegten sich Öl und Aktien gemeinsam im Trend in die Höhe. Beide profitieren schließlich vom Boom der Weltwirtschaft.
Quelle: www.boerse-go.de
Servus, J.B.
Ich glaub nicht, dass die Sache so einfach sein wird.
Japan/China: Mag schon sein, dass die letzten Daten auf ein Anziehen der privaten Konsums hindeuten, aber das hatten wir letztes Jahr auch schon ein paar Mal. Die japanische Wirtschaft wächst momentan mit einer Wachstumsrate von 5,5% auf Jahr gerechnet. Größte Handelspartner sind China und die USA, wichtig ist momentan China, wenn die, die Zinsen weiter anheben, was sie ja selbst in den Raum stellten, dann wird auch der Yen aufwerten müssen. Interessant ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass die vorangegangen Zinserhöhungen der Chinesen immer nur kurz den Yen stützen konnten, was eigentlich atypisch ist.
Ausserdem ist es mittlerweile schon soweit gekommen, dass die japanischen Hausfrauen und Taxifahrer ihre Yen`s gegen Euro`s und Dollars umtauschen. Für mich ist das ein erstes Warnzeichen.
Ausserdem ist es interessant zu beobachten, dass der Yen immer schwächer wird, aber die Börsen nicht signifikant steigen, also entweder werden da größere Cashbestände aufgebaut um die Indezis schnell hochzukaufen oder was ich eher vermute, die P.E. Fonds mischen da jetzt in größern Ausmaß mit, da ihnen die Banken schön langsam den Geldhahn zu drehen, wenn man sich die Kommentare einiger Großbanken bedenkt. Damit würde das Risiko noch um einiges Größer, ob es allerdings so ist, bleibt eine Vermutung von mir....
Europa/USA
Kommende Woche gilt es als ausgemachte Sache, dass die BOE die Zinsen um 0,25% erhöhen wird und die EZB nichts unternimmt. Mal sehen, das könnte sogar zutreffen, da die BOE und die EZB noch nie im Einklang die Zinsen erhöht haben. Allerdings sollte mit Blick auf die Geldmenge M3, welche im Euroraum zuletzt um 10,7% gestiegen ist, lieber mit noch einigen Zinserhöhungen rechnen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten verschiedener nicht sein, aber der schwache Dollar hilft den US Unternehmen momentan noch. Aber weit mehr Sorgen sollte man sich um den privaten Konsum machen, denn die Ami`s sind eh bis über die Hutschnur verschuldet, in Kombination mit steigenden Energie -und Nahrungsmittelpreisen....m.E. tickt hier eine Zeitbombe....so und die Fed träumt von einer sinkenden Inflationrate bzw. rechnet sich diese schön, immer alles ohne Nahrung und Öl, Benzin.... In der Vergangenheit mag es zugetroffen haben, dass die Preise sehr Schwankungsanfällig waren, aber schön langsam sollte ein Umdenken einsetzen, denn der Verbraucher leidet unter einer mittlerweile extremen Inflation und diese droht den Konsum abzuwürgen. Das sich, Angesichts dieser Umstände, die US Börsen immer noch in der Nähe ihrer Höchststände aufhalten, ist an sich schon eine gewaltige Übertreibung.
Zuletzt noch zu den Hedge-Fonds: Wenn jetzt schon die Fonds von renommierten Banken(Bear Streams, J.P.Morgan,....) in Bedrängnis geraten, welche sicher um einiges besser geführt werden, wie mag es dann bei den privaten HF`s aussehen? Also ich erwarte von dieser Front noch einige schlechte Nachrichten.
Und schaut Euch einmal die Charts des Dax und des DJ an, dort ist zu sehen, dass die Ami`s schon um einiges mehr korrigiert haben als der Dax. Die Frage ist jetzt natürlich, warum?
Servus, J.B.
Nervosität an den Börsen hält an
Die Nervosität an den internationalen Finanzmärkten wird nach Einschätzung von Bankstrategen diese Woche anhalten. Sie rechnen mit weiteren starken Kursschwankungen bei den europäischen Aktien.
Aktienexperten prognostizieren aber keine eindeutige Richtung. Ein Grund dafür ist die zunehmende Risikoscheu der Anleger vor dem Hintergrund der Krise am US-Hypothekenmarkt und ihrer Auswirkungen auf einige Hedge-Fonds. Dies begünstigt aktuell die Rentenmärkte.
Für Kursgewinne der europäischen Staatsanleihen spricht zudem, dass sich die Zinsdifferenz zwischen Europa einerseits und den USA sowie Japan andererseits vergrößern dürfte. Zwar erwarten Analysten am Donnerstag noch keine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank, allerdings Hinweise auf einen solchen Schritt im September. Entsprechend rechnen Experten mit einem steigenden Euro und einem schwächeren Yen.
Der Spielraum für den Dax im zweiten Halbjahr
Quelle: Financial Times Deutschland
Servus, J.B.
Mondpreise gefährden Übernahmen
Steigende Kaufpreise drohen nach einer Handelsblatt-Umfrage die bislang positive Bilanz der jüngsten Übernahmewelle zu gefährden. Der Verkauf des kanadischen Telefonkonzerns Bell Canada Enterprises (BCE) ist dafür ein weiteres Beispiel.
NEW YORK/DÜSSELDORF. Die von Private-Equity-Firmen angeschobene Übernahmewelle hat mit dem BCE-Deal einen neuen Gipfel erreicht. Für 52 Mrd. kanadische Dollar (36 Mrd. Euro) übernimmt der Pensionsfonds Ontario TeachersŽ zusammen mit Finanzinvestoren die größte Telefongesellschaft des Landes. Es ist der größte Private-Equity-Kauf überhaupt. Die Investoren zahlen eine Prämie von etwa 42 Prozent auf den letzten Börsenkurs von BCE vor Bekanntwerden der Übernahmepläne.
Die extrem steigenden Kaufpreise drohen nach Meinung von Experten eine bislang positive Bilanz zu gefährden. Bis vor kurzem noch haben Unternehmen ihre Ziele sorgsam ausgewählt und Preisdisziplin gewahrt. Jetzt wiederholen sich jedoch die Fehler: Prämien steigen in irrationale Höhen, und finanzielle Risiken werden unterschätzt.
Quelle: Handelsblatt.com
Servus, J.B.
Siemens offenbar im Visier der Weltbank
Während der neue Siemens-Chef Peter Löscher in den Affären um schwarze Kassen und bezahlte Betriebsräte auf der einen Seite um das Vertrauen der Mitarbeiter wirbt ermittelt auf der anderen Seite nun offenbar auch die Weltbank in Washington gegen den Konzern.
HB HAMBURG. Wie der "Spiegel" berichtet, war ein Ermittler bereits im Februar nach München gereist. In einem Gespräch mit Staatsanwälten, die seit November vergangenen Jahres mögliche Schmiergeldzahlungen des Konzerns in dreistelliger Millionenhöhe untersuchen, wollte der Fahnder aus Washington wissen, ob bei den bisherigen Ermittlungen auch Projekte der Weltbank eine Rolle spielten. Entsprechende Gespräche bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld dem Magazin.
Die Washingtoner Ermittler untersuchen dem Bericht zufolge unter anderem ein Kraftwerksprojekt in Pakistan, das Ende der 90er Jahre abgeschlossen wurde. Sie gingen dem Verdacht nach, ob die von der Weltbank mitfinanzierte und von Siemens gebaute und später mitbetriebene Anlage überhöht abgerechnet worden sei. Es gehe dabei um einen dreistelligen Millionenbetrag.
Siemens habe erklärt, im Jahr 2004 habe sich ein ehemaliger Mitarbeiter mit Vorwürfen zu dem Projekt an das Unternehmen gewandt. Die Vorwürfe seien damals geprüft worden, man habe jedoch keine Hinweise auf mögliche Verfehlungen gefunden, zitierte das Magazin einen Sprecher.
Quelle: Handelsblatt.com
Servus, J.B.
Wall Street vor ungewisser Reise
In der kommenden Woche hoffen die Anleger an der Wall Street vor allem auf Hinweise, wie sich die Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten entwickeln wird. Im Mittelpunkt stehen Sorgen, ob die anziehende Konjunktur die Inflation antreibt.
HB NEW YORK. Besonderer Aufmerksamkeit können sich vor diesem Hintergrund die anstehende Daten zum Arbeitsmarkt sicher sein. Allerdings werden Händler auch die Krise am Hypotheken-Markt weiter verfolgen. Titel der Finanzbranche könnten wie schon am Freitag wegen Sorgen über weniger Kredite für Firmenübernahmen unter Beschuss geraten.
Wohin die Reise an der Wall Street geht, ist indes unklar. Die wichtigsten Konjunkturdaten in der wegen des Unabhängigkeits-Feiertages verkürzten Handelswoche stehen erst am Freitag an, wenn die Zahlen zum Arbeitsmarkt im Juni veröffentlicht werden. Experten wie Bill Dwyer von den MTB Investment Advisors befürchten keine negativen Überraschungen, aber sie rechnen auch nicht mit einem Anlass für übermäßige Freude. Der Anstieg der neu geschaffenen Stellen dürfte vielmehr im Bereich der Erwartungen liegen. Al Kugel von dem Atlantic Trust in Chicago setzt daher auch mehr auf die ISM-Daten zur Industrie und zum Dienstleistungssektor. Hier könnte eine positive Überraschung anstehen, sagt der Chef-Investmentstratege. "Die Leute brauchen ein bisschen neue Information, die stark ausfällt, und der ISM könnte das auslösen."
Quelle: Handelsblatt.com
Servus, J.B.
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 10 | 77 | PTT & Friends Weekend Spezial 04.+05.08.07 | J.B. | J.B. | 25.04.21 13:25 | |
| 5 | 31 | PTT & Friends Weekend Spezial 30.06.+01.07.07 | J.B. | J.B. | 25.04.21 13:24 | |
| 9 | 20 | PTT & Friends Weekend Spezial 23.+24.06.07 | J.B. | J.B. | 25.04.21 11:30 | |
| 13 | 52 | PTT & Friends Weekend Spezial 18.+19.08.07 | J.B. | J.B. | 25.04.21 11:18 | |
| 8 | 44 | PTT & Friends Weekend Spezial 29.+30.07.07 | J.B. | J.B. | 25.04.21 11:18 |