Programmierer des Melissa-Virus zu 20 Monaten Haft verurteilt
Der Programmierer des Makrovirus Melissa David Smith wurde vom US-Bundesgericht in Newark zu 20 Monaten Haft verurteilt. Weiterhin muss der 34-jährige eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Dollar aufbringen, berichtet unsere Schwesterredaktion InternetNews.com. Das Urteil lag deutlich unter der gesetzlichen Höchststrafe, weil der Programmierer mit den Behörden zusammengearbeitet hatte.
Melissa war als Makro in ein Microsoft Word-Dokument eingebettet und verbreitete sich selbständig über den E-Mail-Client in Outlook. Smith hatte den Schädling im März 1999 freigesetzt. Binnen zwei Tagen verbreitete sich das Virus auf über einer Million Rechnern. Viele Unternehmen, unter ihnen auch Microsoft, Intel und Compaq, mussten ihre Server wegen Überlastung abschalten. Nach Schätzungen betrug der Schaden durch das Auftreten von Melissa insgesamt 1,2 Milliarden Dollar. (ck)
[ Donnerstag, 02.05.2002, 10:29 ]

bye peet
Der Programmierer des Makrovirus Melissa David Smith wurde vom US-Bundesgericht in Newark zu 20 Monaten Haft verurteilt. Weiterhin muss der 34-jährige eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Dollar aufbringen, berichtet unsere Schwesterredaktion InternetNews.com. Das Urteil lag deutlich unter der gesetzlichen Höchststrafe, weil der Programmierer mit den Behörden zusammengearbeitet hatte.
Melissa war als Makro in ein Microsoft Word-Dokument eingebettet und verbreitete sich selbständig über den E-Mail-Client in Outlook. Smith hatte den Schädling im März 1999 freigesetzt. Binnen zwei Tagen verbreitete sich das Virus auf über einer Million Rechnern. Viele Unternehmen, unter ihnen auch Microsoft, Intel und Compaq, mussten ihre Server wegen Überlastung abschalten. Nach Schätzungen betrug der Schaden durch das Auftreten von Melissa insgesamt 1,2 Milliarden Dollar. (ck)
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