(de.internet.com) Der Online-Ticketvermarkter Priceline (Nasdaq: PCLN) hat im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet, und kämpft mit einem starkem Umsatzeinbruch. Im laufenden Quartal sieht sich das Unternehmen jedoch wieder in der Gewinnzone, und wird sich stärker auf das Geschäft mit der Vermittlung von nicht gebuchten Hotelzimmern zu Discountpreisen konzentrieren. Weiter kündigte Priceline seinen Aktionären einen umgekehrten Split seines Wertpapiers an.
Priceline erlitt einen Quartalsverlust von 7,7 Millionen Dollar, oder 4 Cent pro Aktie. Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 5,7 Millionen Dollar, oder 2 Cent pro Aktie unter der Bilanz. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 200,5 Millionen Dollar.
Ausgaben in Höhe von 6,6 Millionen Dollar schreibt das Unternehmen der Emission von Optionsscheinen an die Marriott International Hotelkette zu, mit der eine Marketingkooperation besteht. Vor Sonderausgaben lag der Verlust bei 1,1 Millionen Dollar und erreichte je Aktie den Break-even Punkt. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten auf dieser Basis 1 Cent Verlust pro Aktie erwartet. "Trotz der negativen Auswirkungen des Irakkrieges auf den Reisemarkt, konnten wir unsere Vorkriegsprognose erfüllen," erklärte Unternehmenschef Jeffery H. Boyd.
Im laufenden Quartal erwartet Boyd Einnahmen von 2 bis 3 Cents je Wertpapier, bei Konzentration auf das Geschäft mit Hotelketten und Autovermietungen. Am Reisemarkt sieht man weiter Unsicherheiten durch politische Unruhe im Mittleren Osten, den Ausbruch von SARS und Bedrohungen durch Terrorismus. (as)
[ Freitag, 02.05.2003, 09:58 ]
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